Die Ertragsanteile nach der Finanzkraft und nach der Bevölkerung decken
58% der Einnahmen der Vorarlberger Gemeinden aus allen Steuern und
Abgaben, die Lohnsummensteuer, Kommunalsteuer 22%, die Grundsteuer
sowie die Finanz- und Bedarfszuweisungen je 5%, die übrigen Steuern und
Abgaben 10%.
Die wichtigsten Einnahmen bilden die Ertragsanteile nach der Finanzkraft
und nach der Bevölkerung. Diese fielen von 236,3 Mio. Euro im Jahr 2002
auf 233,8 Mio. Euro um rund 1%. Die Höhe der Ertragsanteile nach der Bevölkerung
wird ganz wesentlich durch die Wohnbevölkerung der einzelnen
Gemeinden bestimmt.
Die Ertragsanteile nach der Finanzkraft sind in den einzelnen Gemeinden
unterschiedlich hoch. Die Spannweite reicht von Null Euro bis € 77,- pro
Einwohner. Keine Ertragsanteile nach der Finanzkraft gab es 2003 für
Brand, Damüls, Gaschurn, Höchst, Kennelbach, Klaus, Klösterle, Lech, Mittelberg,
Nenzing, Reuthe, Schruns, Schwarzach, Warth und Wolfurt. Es
sind vornehmlich Tourismusorte oder Gemeinden mit einer günstigen Wirtschaftsstruktur
und hohen Einnahmen aus der Kommunalsteuer.
Die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer waren im Jahr 2003 rückläufig.
Die Einnahmen fielen von 0,9 Mio. Euro auf 0,8 Mio. Euro; im Jahr 2002
gab es eine Erhöhung um 24%. In Bregenz fiel sie von € 693.000 auf knapp
€ 600.000. In Mittelberg stiegen die Einnahmen von € 122.000 auf
€ 126.000.
Rückläufig mit -7,9% waren auch die schlüsselmäßigen Bedarfszuweisungen
sowie der sonstigen Finanzzuweisungen. Im Jahr 2001 wurden sie mit
€ 17,0 Mio., 2002 mit 20,2 Mio. €. und 2003 mit 18,6 Mio. Euro ausgewiesen.
Die Einnahmen an Kommunalsteuer und Grundsteuer wurden durchschnittlich
erhöht; die Kommunalsteuer von 86,8 Mio. Euro, um 2,4% auf 88,9 Mio.
Euro, die Grundsteuer von 19,6 Mio. Euro, um 5,1% auf 20,6 Mio. Euro. Die 519