Kopfquoten der Einnahmen an Kommunalsteuer schwanken stark. Im
Durchschnitt betrug sie im Jahre 2003 € 253. In Lech waren es € 961 und in
Dünserberg € 4. Auch die Kopfquoten der Einnahmen an Grundsteuer sind
sehr unterschiedlich, in St. Gerold war sie im Jahr 2003 mit € 17 am niedrigsten,
in Lech mit € 471 am höchsten.
Rund 7,2 Mio. Euro wurden aus sonstigen Abgaben und Steuern eingenommen
– um 4% weniger als im Vorjahr. Die bedeutendsten dieser Abgaben
sind die Parkabgaben mit 2,8 Mio. Euro, die Spielbankabgabe mit 2,5
Mio. Euro und die Zweitwohnsitzabgabe mit 1,2 Mio. Euro.
Die Spielbankabgabe fließt den beiden Standortgemeinden von Spielbanken
Bregenz und Mittelberg zu.
Folgende Gemeinden haben Parkabgaben eingehoben: Bregenz
€ 1,079.000; Dornbirn € 575.700; Feldkirch € 567.000; Bludenz € 351.000;
Mittelberg € 149.200; Schruns € 49.500; Lech € 24.100; Silbertal € 23.500;
Hohenems € 12.600;
Für Tourismusorte ist die Zweitwohnsitzabgabe mit Einnahmen in Höhe von
1,2 Mio. € von Bedeutung, die gegenüber 2002 annähernd gleich geblieben
ist. Über € 100.000 werden von den Gemeinden Lech, Mittelberg und
Schruns eingenommen. Die Kopfquoten sind recht unterschiedlich. So werden
in Warth mit € 240, in Lech mit € 106 und in Bürserberg mit € 103 die
höchsten Zweitwohnsitzabgaben pro Kopf eingenommen. In den bzgl. der
Einwohner größeren Gemeinden Mittelberg und Schruns beträgt die Kopfquote
€ 31.
Die Zuwachsrate bei den Tourismusabgaben, nämlich der Gästetaxe und
den Tourismusbeiträgen betrug 1,8%. Insgesamt wurden im Jahr 2003 15,8
Mio. Euro eingenommen. Die beiden Gemeinden Mittelberg und Lech haben
an den Tourismusabgaben einen Gesamtanteil von 46%.
Neben der Vergnügungssteuer, den Gästetaxen und den Tourismusbeiträgen
unterliegen auch die Hundesteuer sowie die Hand- und Zugdienste
neben einigen anderen Abgaben dem freien Beschlussrecht der Gemeinden.
Hundesteuer wurde im Jahr 2003 mit Ausnahme von Andelsbuch, 520