Die Betriebsgemeinschaft bestand dagegen am 31.Dezember 1943 aus
. 80 tätigen
57 zur Wehrmacht eingerückten
also insges. 137 Mitgliedern.
wenn auch durch den geringeren Arbeitsanfall auf dem Gebiete
der Bauerstellung eine Entlastung in der Büroarbeit zu verspüren
war, so wurde diese doch durch die erhöhte Tätigkeit in der Woh
nungsvermietung und -Verwaltung und insbesondere durch die Durch
führung der verschiedenen Fusionsmaßnahmen wieder aufgehoben. Es
war uns durch die zu Beginn des Jahres sofort in Angriff genommene
Umorganisation trotzdem möglich,eine. Anzahl Gefolgschaftsmitglie
der im gegenseitigen Einvernehmen, den zum Teil in der Kriegswirt-
schaft stehenden Unternehmern zuzuführen.
Der Personalstand am 31.12.1943 zergliedert sich wie folgt:
1) 3 leitende Angestellte
2) 22 kaufmännische Angestellte
3) 27 technische Angestellte
4) 10 Schreibkräfte
5) 10 Hilfskräfte
6) 3 Hilfsarbeiter
7) 5 hauptamtliche Hausmeister
insgesamt 80 Angestellte; davon 51 männliche u.29 weibliche.
Außerdem beschäftigen wir 63 Hausmeister nebenberuflich in unse
ren Bautengruppen.
en freiwilligen sozialen Aufwendungen hat die Gesellschaft u.a.
geleistet:
1) Es wurde eine Werkkantine unterhalten, in der das warme
Mittagessen zu den nach dem Einkommen gestaffelten Preisen
von RM 0,20, 0,40 bezw. 0,60 je Mahlzeit abgegeben wurde.
Zur Deckung der Selbstkosten leistete die Gesellschaft im
vergangenen Jahre eine Beihilfe von 10.600.— RM.
2) An in Not geratene Gefolgschaftsmitglieder wurden einmalige Zu
wendungen gezahlt.
3) Für Kulturveranstaltungen wurden den Gefolgschaftsmitgliedern
geldliche Zuschüsse gewährt.
4) Aus der Obsternte von unserem unbebauten Grundbesitz konnte
der Gefolgschaft ein nennenswerter Anteil kostenlos zur Verfü
gung gestellt werden.'
5) Aussen der schon bestehenden Kollektiv-Unfallversicherung wur
de eine Kollektiv-Lebensversicherung abgeschlossen. Die Gesell
schaft zahlt für beide Versicherungen eine jährliche Prämie
von rd. 16.000.— RM.
Mit unseren Soldaten stehen wir in ständiger schriftlicher Verbin
dung. Durch Rundbriefe wurden sie über die wichtigsten Geschehnis
se innerhalb der Firma unterrichtet. Neben den freiwilligen Zu
wendungen zum Familienunterhalt, die wir auch im vergangenen Jah
re laufend zahlen konnten, waren wir in der Lage, jedem eingerück
ten Gefolgschaftsmitglied ein Weihnachtspaket zukommen zu lassen.
Unseren tätigen Gefolgschaftsmitgliedern danken wir für ihre er
folgreiche Mitarbeit und möchten unsere besondere Aberkennung für
die Erledigung der Mehrarbeiten aussprechen, die mit der Zusammen
legung der beiden Gesellschaften verbunden waren.
Hectia. -g- veso osn I