A. Bericht der Geschäftsführung
1. Allgeceines
Nachdem für das Jahr 1941 kein allgemeiner Bericht
der Geschäftsführung abgegeben wurde, sei an dieser
Stelle ervihnt, dass am 11.Jul1 1941 und an 6.Juli
1941 eine ausserordentliche und eine ordentliche Gonaralvorsamalung
stattg funden hat, die die längere
Zeit in Schwebe gestandene Kapitalerhöhung bereinigt
haben. In der Generalversammlung vom 6.7.1941 waren,
nachdem durch Notariatsakt vom April 1941 sämtliche
Gesellschafter aus der Industrie Vorarlbergs ihre Gesch
ftsanteile der Freuhandgesollschaft für die wirtschaftlichen
Unternehmungen der Deutschen Arbeitsfront
G.m.b.H. Berlin angeboten haben, nur noch folgende
Gesellschafter beteiligt : Selbstverwaltungskörperschaft
Vorarlberg, Treuhandgesellschaft.
Neben der crledigung einor Reihe von Punkten der Tagosordnung
wird als wesentlich he vorgehoben, dass
bei der am 6.7.stattgofundenen Generalversammlung
dip Abindorung des Gesellschaftevertrages hinsichtlich
Aufsichtsrat, crhöhung des Stammkapitals, Beschlüsse
gefasst wurden. - —
Danach setzte sich der neue Aufsichtsrat wie folgt
zusamoen:
Vorsitzer: Frans Hofer, Ganleiter u. Reichsstatthalter
Innsbruck.-Stellv.Vors.
Hans Strauch, Antsleitor f.d.wirtschaftl.
Unto nehmungen d.DAF, Berlin
Mitglieder: Direktor Leo Tusch, Innsbruck,
Gaukümmerer Dr.Horbert Grosch, Innsbruck,
Ludwig Biorlein, Geschäftsführer der
Treuhandgesellsch. Berlin
Am 11.Juli 1941 wurde durch Aufsichtsratsbeschluss der
Vorarlberger gemeinnit ign Fohnungsbau-und Si dlungsgesellschaft
mbll. die "Neue Heimat" Gemeinnützige Wohnungs-und
Sindlungsgesellschaft der Deutschen Arbeitsfront
G.m.b.H. Innsbruck in das Unternehmen als dritte
Gesellschafterin aufgenommen. In der Generalversammlung
vom gleichen Tage wurde dann die Stammkapitalerhöhung
um Reichsmark 2,584.700.-- auf Reichsmark 3,000.000.--beschlossen.
Die Kapitalerhöhung übernahm die "Neue
Heimat" Innsbruck in voller Höhe. - - -
Im Goachilftsjahr 1942 fanden am 18.Hai,und 16.Dezember
Gesellschafterversammlungen statt. Der Aufsichtsrat
tagte am 18. Mal und am 16.Novomber 1942.
Am 16.Dezomber 1942 wurde in der Generalvorsam lung
die Fusionierung der Vorarlberger gemeinnutz1gen Wohnungebau-und
Siedlungsgesellschaft mbH. Dornbirn mit
der Neue Helmet" Gemeinnützige Wehnungs-und Siedlungsgesellschaft
der Deutschen Arbeitsfront G.mb.H. Innsbruck
beschlossen und deren Notariatsakte darüber verfasst.
Geschäftsführer Dipl.Ing.A.Tschabrun wurde durch
Generalversammlungsbeschluss sum Abwicklungsbevollmlichtigton
bestimmt.3