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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Freitag, 5. April 1974 
Seite 5 
Freitag, 5. April 1974 
Namenstag 
Juliana, Theodora 
Wetterbericht der Wetterwarte 
Innsbruck 
Großwetterlage: Wir 
bleiben im Grenzbereich zwi­ 
schen dem schwächer werden­ 
den Festlandhoch und einer 
über dem westlichen Mittel­ 
meer langsam näher kommen­ 
den Tiefentwicklung, deren Stö­ 
rungsausläufer den vorherr­ 
schend freundlichen Wetter­ 
charakter an der Alpennord­ 
seite nur wenig beeinflussen 
dürften. 
Vorhersage: Heiter bis 
wechselnd wolkig in hohen 
Schichten, im späteren Verlauf 
eher etwas zunehmende Be­ 
wölkung. Frühtemperaturen 
zwischen 3 und 8 Grad, Tages­ 
höchstwerte 17 bis 22 Grad. 
raturen 
Höchste bzw. tiefste Tempe­ 
von gestern, 13 Uhr: 
Innsbruck 18, Bregenz 13 Grad; 
übriges Europa: Belgrad 20, 
Istanbul 4 Grad. 
Wetterbericht der Wetterwarte 
Zürich 
Allgemeine Lage: Das 
Tief über Spanien wandert ost­ 
wärts. In der Höhe bleibt die 
Zufuhr warmer Luft erhalten. 
Vorhersage: Bei wech­ 
selnder Bewölkung vorwiegend 
sonnig, örtliche Gewitter mög­ 
lich. Durchschnittliche Tempe­ 
raturen 2 bis 22 Grad. Schwa­ 
cher Ostwind. 
Sonnenaufgang 6.03, Sonnen­ 
untergang 19.05 Uhr; der Mond 
geht unter sich bis Mittwoch, 
10. April (Tierkreiszeichen: 
Jungfrau). 
Zitat des Tages 
Die Feinde deiner Feinde sind 
deine besten Freunde 
50% 
der Bregenzer kulturell interessiert 
Kritik an hohen Mieten und Lehrermangel 
Gratz in Vorarlberg 
Bregenz. Der Wiener Bürgermei­ 
ster und stellvertretende Bundes­ 
parteiobmann Leopold Gratz wird 
heute in Bregenz weilen. Er kommt 
um 10.26 Uhr mit der Bahn am 
Bahnhof an, wird durch einige Bre­ 
genzer Kaufhäuser — u. a. auch 
durch das GWL — geführt, steht 
mittags zu einer Pressekonferenz zur 
Verfügung und wird abends im Rah­ 
men des ersten öffentlichen Stadt­ 
parteitages der SPÖ im Gewerk­ 
schaftshaus ein Referat halten. Dies 
wurde auf der gestrigen SPÖ-Presse- 
konferenz der Stadtparteiorganisa­ 
tion mitgeteilt. 
Die SPÖ Bregenz zog im Rah­ 
men einer Klubtagung in Schetter- 
egg Bilanz über ihre Leistungen 
während der letzten vier Jahre, wo­ 
bei die Gebiete im einzelnen Schu­ 
le, Bildung, Familie, Kultur, Planen, 
Bauen, Sport, Gesundheitswesen, 
Umweltschutz und Sozialpolitik, um­ 
faßten. Der Leistungsbericht wird 
demnächst detailliert veröffentlicht. 
Damit im Zusammenhang steht ■ die 
Wahlwerbung für die Gemeindewah­ 
len im Frühjahr 1975, wobei die 
SPÖ Bregenz dafür eintritt, daß der 
Wahlkampf für die Gemeindewah­ 
len erst nach den Landtagswahlen 
einsetzt. Sie ist, wenn es sich ver­ 
wirklichen läßt, auch für ein Wahl­ 
kampfabkommen bereit. Bürgermei­ 
ster Dipl.-Ing. Mayer ist sich aber 
klar darüber, daß sich landes- und 
kommunalpolitische Fragen in der 
Wahlwerbung nicht ganz trennen 
lassen werden. 
Die ÖVP Bregenz warf kürzlich 
die Frage der Förderung politischer 
Parteien durch städtische Subventio­ 
nen — also Steuergelder — auf. Die 
SPÖ Bregenz ist nicht für eine finan­ 
zielle Förderung der Parteien direkt, 
sondern für die Förderung von Schu­ 
lungsveranstaltungen für Gemeinde­ 
funktionäre. Auf diese Weise wer­ 
den die Steuermittel nach SPÖ-Mei- 
nung sinnvoller verwendet als durch 
die direkte Parteienförderung. 
Konstituierende Sitzung 
des FPÖ-Landespartei- 
vorstandes 
Dornbirn (FPD) Der Landespar­ 
teivorstand der FPÖ Vorarlberg trat 
am Mittwoch zu seiner konstituie­ 
renden Sitzung nach dem Landes­ 
parteitag zusammen. Die einzelnen 
Ressorts werden von folgenden Da­ 
men und Herren betreut: Organisa­ 
tion: StR Dr. Dietger Mäder; Presse: 
Hedi 
LAbg. Alfred Eß; Frauen: Dipl.-Vw. 
Luger; Kommunalreferent: 
LAbg. Bgm. Robert Bösch; Finanz­ 
referent: LAbg. Komm.-Rat Josef 
Schelling; Sozialreferent: LAbg. Jo­ 
sef Nagler; Wirtschaftsreferent: 
LAbg. Komm.-Rat Josef Schelling; 
Landwirtschaftsreferent: Bgm. Ju­ 
lius Längle; Jugendreferent: Richard 
Winder; Bildungsreferent: Mag. 
Reinhard Beck. — Weiters befaßte 
sich der Landesparteivorstand mit 
dem Bericht des Klubobmannes der 
FPÖ-Fraktion, wonach LAbg. Dr. 
Reichart der Landtagskanzlei mit­ 
teilte, daß er nicht mehr der FPÖ- 
Fraktion angehöre und daher als 
fraktionslos anzusehen sei. LAbg. 
Dr. Reichart hat nach zehnjähriger 
Tätigkeit als Abgeordneter der ÖVP 
im Jahre 1959 als parteifreier Kan­ 
didat auf der freiheitlichen Liste 
kandidiert und hat seit damals durch 
14 Jahre dem freiheitlichen Land­ 
tagsklub angehört. 
Bartholomäberger 
  
ÖVP-Frauen aktiv 
Bartholomäberg. Rund 50 Frauen 
haben sich am vergangenen Sonn­ 
tag zur 3. Jahreshauptversammlung 
der Ortsgruppe Bartholomäberg der 
Österreichischen Frauenbewegung 
versammelt. Obfrau Annemarie 
Mangeng begrüßte die Erschiene­ 
nen, der Bericht der Schriftführerin 
gab Aufschluß über die Arbeit des 
letzten Vereinsjahres. Das Programm 
umfaßte Bildungsveranstaltungen in 
Form von Kursen und Vorträgen, 
gesellschaftliche Veranstaltungen für 
die Mitglieder, aber auch für die 
ganze Dorfbevölkerung, und vor 
alle Dingen viel caritative Arbeit. 
Altenausflug, Betreuung der Wöch­ 
nerinnen und Kranken, Nikolaus­ 
feier für die Kleinsten, Blinden­ 
bundsammlung, Weihnachtsaktion, 
Weihnachtskarten, deren Erlös der 
Renovierung der wertvollen Kir­ 
chenorgel aus dem 18. Jh. gewidmet 
wurde. Bei den. Neuwahlen wurde 
der bewährte Ausschuß unverändert 
wiedergewählt, ergänzt durch Mar­ 
Bregenz 
lene Thurner und Anneliese Bitsch- 
(VN) In einer Pressekon­ 
ferenz berichteten gestern der Stadt­ 
parteiobmann der SPÖ Bregenz, 
Stadtrat Karl Schobel, und Bürger­ 
meister Dipl.-Ing. Fritz Mayer über 
zwei Meinungsumfragen der sozia­ teilen, wo dies tatsächlich der Fall 
listischen Stadtparteiorganisation in 
Bregenz. Die eine wurde auf wis­ 
senschaftlicher Basis von einem de- 
moskopischen Institut durchgeführt, 
die andere von Mitgliedern der Bre­ 
genzer SPÖ-Stadtvertreterfraktion. 
Im Durchschnitt ergaben sich — mit 
wenigen Ausnahmen — bei beiden 
Umfragen ähnliche oder gleiche Er­ 
gebnisse. 
Bei der Meinungsbefragung der 
SPÖ-Fraktion zum städtischen Bud­ 
get und der mittelfristigen Finanz­ 
planung waren 200 Personen erfaßt 
worden, wobei absichtlich nur Nicht- 
Parteimitglieder befragt wurden. Es 
wurde nach einer Art „Schulnoten­ 
system“ vorgegangen, für die einzel­ 
nen Bregenzer Vorhaben wurden 
Noten zwischen 1 und 5 vergeben. 
Zusammengefaßt erhielt die Fertig­ 
stellung des Krankenhauses die mei­ 
sten Einser (Durchschnittsnoten 1,24), 
die meisten Zweier erhielten: Er­ 
schließungsmaßnahmen für die Sied­ 
lung An der Ach (Schnitt 1,83), See­ 
hallenbad und Freischwimmbecken 
am See (2,01), Altersheimneubau 
(2,09), Fortführung der Kanalbauten 
in der Innenstadt (2,17) und die Er­ 
weiterung der Schule Belruptstraße 
(2,32). Die meisten Dreier bekamen 
das Jugendzentrum (2,75), der Neu­ 
bau des Polytechnischen Lehrgan­ 
ges (2,76) und das Festspiel- und 
Kongreßhaus — überraschenderwei­ 
se — mit einer Durchschnittsnote von 
3,05. Dies ist der einzige Punkt, in 
dem die Meinungsumfrage der Stadt­ 
vertreter mit der wissenschaftlichen 
Befragung in krassem Gegensatz 
steht . Vierer und Fünfer wurden so 
gut wie keine vergeben. 
Bei der wissenschaftlichen Mei­ 
nungsumfrage wurden 300 Personen 
erfaßt, Berücksichtigung fanden bei 
der Streuung Alter, Bildungsniveau 
und sozialer Status; 47 Prozent der 
Befragten waren Männer, 53 Prozent 
Frauen. Als für die Bregenzer Stadt­ 
regierung sehr wichtiges Ergebnis 
wurde festgestellt, daß die Stadträte, 
deren Verantwortlichkeit der Öffent­ 
lichkeit gegenüber unter Bürgermei-, 
ster 1 Dipl.-Ing. Mayer • wesentlich 
mehr betont wird als früher, alle 
einen Bekannlheitsgrad von über 80 
Prozent aufweisen. Diese Quote liegt 
in Bregenz wesentlich höher als in 
anderen Gemeinden des Landes. 
Kurz die zentralen Ergebnisse der 
einzelnen Interessensgebiete: 
Kultur: Rund die Hälfte der Bre­ 
genzer ist kulturell interessiert, der 
Landesdurchschnitt liegt bei 15 Pro­ 
zent. 86 Prozent der Bregenzer hal­ 
ten zu ihren Festspielen, der große 
Wirbel im vergangenen Jahr hatte 
also. auf die breite Meinung keinen 
Einfluß. 
. Jugendförderung: 50 Prozent fin­ 
den sie ausreichend, 50 Prozent ver­ 
treten sehr unterschiedliche Auffas­ 
sungen. 
Sportförderung: Zwei Drittel der 
Bregenzer üben Kritik, dies trotz der 
verhältnismäßig hohen Investitionen 
in die Bregenzer Sportstätten. Dabei 
dürfte das Fehlen von Hallenbad und 
Eislaufplatz bzw. Kunsteisbahn sich 
Schulwesen: 
ausgewirkt haben. 
Kritik wurde vor 
allem am Lehrermangel geübt; 51 
Prozent erklärten, es herrsche Schul­ 
raumnot —■ diese Stimmen kamen 
allerdings hauptsächlich aus Stadt­ 
ist.Fürsorge: 
Rund 50 Prozent der 
Bregenzer sind zufrieden. 
Gesundheitswesen: 80 Prozent sind 
mit Mütterberatung und -betreuung 
zufrieden, 68 Prozent erklären, es 
geschehe genug, 67,7 Prozent halten 
die Aktivität auf dem Sektor Spital 
für ausreichend. 
Kanalbau: 86 Prozent beurteilen 
die Entwicklung als günstig. 
Wohnungswesen: 88 Prozent be­ 
kritteln die hohen Mieten, mit der 
Siedlung An der Ach sind die mei­ 
Bautätigkeit: 
94,3 Prozent beur­ 
teilen sie positiv. 
92,7 Prozent sind Befürworter des 
Seehallenbades, 89,3 Prozent des 
Festspielhausneubaues und 97 Pro­ 
zent des Altersheimbaues; 91 Prozent 
sind von der Notwendigkeit des Au­ 
tobahnbaues überzeugt und halten 
die Tunneltrasse für richtig, während 
nur noch 8 Prozent der Bevölkerung, 
identisch mit einer ÖVP-Kerngruppe, 
nach wie vor die Seetrasse vertritt. 
Biersteuer: 54,3 Prozent der Bre­ 
genzer sind für die Einhebung und 
zweckgebundene Verwendung für 
das Seehallenbad. Damit hat die 
SPÖ-Fraktion nun auch ihre schon im 
Dezember anläßlich der Biersteuer­ 
debatte in der Stadtvertretung ver­ 
Indianisches Sprichwort langte Befragung zu diesem Thema 
durchgeführt und für sich entschei­ 
sten einverstanden. den können. 
Würdige 
Feier in Bezau 
Bezau. Im Rahmen eines Fami­ 
lienfestes wurde die Jubiläumsfeier 
„100 Jahre Wälderhaus“ im Kreise 
zahlreicher Kunden, der Geschäfts­ 
freunde und Geschäftsführung be­ 
gangen. Mit einem Ständchen gab die 
Bürgermusik Bezau einen fröhlichen 
Auftakt. Geschäftsführer Bürgermei­ 
ster Erich Schäffler begrüßte sodann 
in charmanter Weise die Gäste, nach­ 
dem in einem trefflich verfaßten Ge­ 
dicht die Geschichte der 100 Jahre 
aufgezeigt wurde. Der allseits ge­ 
schätzte und geachtete Geschäftsfüh­ 
rer konnte dann in einem umfassen­ 
den Geschäftsbericht mit höchst be­ 
achtlichen Erfolgszahlen auf die heu­ 
tige Bedeutung und Größe der Ge­ 
sellschaft hinweisen. Sein herzlicher 
Dank galt den vielen Kunden für 
ihre oft jahrzehntelange Treue zum 
Wälderhaus. Der Geschäftsführer 
sprach sodann von neuen Plänen, um 
auch in der kommenden Zeit die 
Kundschaft marktgerecht beliefern 
zu können. Den Reigen der zahlrei­ 
chen Gratulanten zum hundertjähri­ 
gen Jubiläum eröffnete LAbg. Ho­ 
telier Walter Lingg, der, seiner gro­ 
Wälderhaus 
ßen Freude: Ausdrude gab, daß das 
Bezau aus einst beschei­ 
denen Anfängen trotz der oft schwe­ 
ren Zeit es zur heutigen, sehr beacht­ 
lichen Größe brachte, wobei ein sehr 
erfolgreiches Service, vor allem zum 
Vorteil für die Bevölkerung des Ta­ 
les, geleistet wurde. Ebenso Worte 
des Dankes und der Anerkennung 
sprachen Bürgermeister Anton Fried- 
Ie, Au, als Vertreter des Hinterbre­ 
genzerwaldes, und Dipl.-Ingenieur F. 
Meusburger als Komplementär. Die 
bunte Reihe der weiteren Gratulan­ 
ten wurde durch musikalische Einla­ 
gen trefflich untermalt. Küche und 
Keller des gastgebenden Hauses 
Hotel „Gans“ sorgten in bester 
Weise für das Wohl der großen 
Festversammlung. Zu dem sicheren 
Bewußtsein, daß die Geschäftsfüh­ 
rung des Wälderhauses in besten 
Händen liegt und im Mitarbeiterstab 
wertvollste Unterstützung findet, 
hinterließ die Feierstunde bei allen 
nachhaltigen Eindruck und jeder 
Teilnehmer hatte den Wunsch, es 
möge dem jubilierenden Unterneh­ 
men fernerhin Erfolg, vor allem zum 
Wohle der Bevölkerung des Bregen­ 
zerwaldes, beschieden sein. - . .. 
Einsätze für 
5050 Kranke 
Jahreshauptversammlung in Feldkirch-Gisingen 
Gisingen. Der Krankenpflegever­ 
ein Gisingen hielt kürzlich seine 
Hauptversammlung ab, um über die 
geleistete Arbeit zu berichten. Nach 
der Begrüßung durch Obmann Schul­ 
direktor Karl Allgäuer hielt Dr. 
Klaus Platzer, Primarius der Urolo- 
gischen Station am Krankenhaus der 
Obmann 
Stadt Feldkirch, einen interessanten 
und dankte ihnen für die 
5016 Besuche, die 23 Nachtwachen 
und 11 Nachtrufe. Pro Werktag er­ 
gibt dies 17 Einsätze, die die Schwe­ 
stern zum Wohle der Kranken leiste­ 
ten. Kassier Gustav Schreiber gab 
Aufschluß über den Kassastand, der 
sich gegenüber dem Vorjahr verrin­ 
gerte. Die Haupteinnahmen bilden 
Mopeds sind die Schwächeren: 
Zwei Schwerverletzte 
Lustenau. Am 3. April gegen 13 
Uhr fuhr ein 28 Jahre alter Gast­ 
arbeiter mit seinem Fahrrad von der 
Hauseinfahrt in die Rotkreuzstraße. 
Gleichzeitig fuhr auf der Rottkreuz­ 
straße ein 32 Jahre alter Dornbirner 
Pkw-Lenker in südlicher Richtung. 
Dabei wurde der in die Rotkreuz­ 
straße einfahrende Radfahrer vom 
Pkw erfaßt und auf die Fahrbahn 
geschleudert, wo er schwerverletzt 
liegenblieb. Er wurde mit mehreren 
Brüchen in das Unfallkrankenhaus 
gebracht. 
Hard. Am Dienstag um 14.25 Uhr 
fuhr ein 24 Jahre alter jugoslawischer 
Gastarbeiter aus Bregenz mit einem 
Pkw von der Wallstraße kommend 
in die Sägewerkstraße ein und stieß 
dort mit einem von einer Frau ge­ 
lenkten Pkw zusammen, die sich auf 
der Vorrangstraße befand. Der Gast­ 
arbeiter, der die Vorrangbestimmun­ 
gen nicht beachtete, und die ■ Pkw- 
Lenkerin erlitten schwere Verletzun­ 
gen. 
Lustenau. Am Dienstag gegen 17 
Uhr fuhr ein 52 Jahre alter Nenzin­ 
ger mit einem Pkw auf der Reichs­ 
straße in nördlicher Richtung. Bei der 
ße-Hofsteigstraße 
Kreuzung Bahnhofstraße-Reichsstra- 
hielt er den Wa­ 
gen kurz an und übersah beim An­ 
fahren einen von links kommenden 
Mopedfahrer. Dieser wurde dabei 
vom Pkw erfaßt und zu Boden ge­ 
stoßen. Er erlitt einen offenen 
Sprunggelenksbruch. 
Von einem Holzbloch 
eingeklemmt 
Ludesch. Am Dienstag nachmittag 
war ein 63 Jahre alter Rentner aus 
Ludescherberg im Wald mit Holz­ 
arbeiten befaßt. Als er Mitte nach­ 
mittags mit einem Zabin einen Holz­ 
bloch rollte, stürzte er so unglück­ 
lich, daß der Holzbloch auf seinen 
rechten Arm fiel und ihn einklemm­ 
te. Der Mann war.nicht in der Lage, 
sich selbst zu: befreien. Erst als sein 
Ausbleiben in den' Abendstunden 
auf fiel,- suchte man nach ihm auf der 
Arbeitsstätte und konnte ihn i um 
etwa, 18.45 Uhr aus seiner Zwangs­ 
lage befreien. Er erlitt eine Quet­ 
schung des rechten Armes mit Läh­ 
mungserscheinungen, Prellungen, 
Hautabschürfungen und eine starke 
Unterkühlung. Fremdverschulden 
Vortrag 
liegt nicht vor. 
über seine Arbeit in der be­ 
stens eingerichteten Station. Im 
Tätigkeitsbericht erwähnte der Ob­ 
mann den durch geführten Erste- 
Hilfe-Kurs, der mit dem Kneipp­ 
verein in die Wege geleitet wurde. 
Bei entsprechendem Interesse, vor 
allem bei Führerschein-Bewerbern, 
wird ein weiterer Kurs abgehalten. 
Die Arbeit der Ehrw. Schwestern 
in der Betreuung und Pflege der 
derder 
Kranken des Dorfes würdigte 
Beitrag der Stadtgemeinde und 
die Mitgliedsbeiträge, .die aufgrund 
verschiedener Teuerungen und einer 
kleinen Aufbesserung der Schwe- 
stemlöhne erhöht wurden.. Die Ver­ 
einsleitung wurde unverändert wie­ 
dergewählt, ein Zeichen, daß die 687 
Mitglieder mit der Arbeit der Funk­ 
tionäre zufrieden waren. Als zusätz­ 
liche Vertreterin der Frauen wurde 
GretI Allgäuer als Beirätin neu in 
HEI MAT 
den Ausschuß gewählt
	        
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