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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Les ung Fried ericke Mayröcker im Thea ter am Kornmarkt: 
  
Prosa hing eh' der Gedanken 
ker die Kraft, über den Schatten 
dieser subtilen Tupfpoesie zu sprin- 
gen. 
120 Se iten geschlossener Prosa lie- 
gen, sagt sie, vor. Wieviel kommen 
noch, sagte ich. Etliche noch, sagt sie. 
Und so ungefähr wie Böll, sagte ich. 
Kaum, sagte sie. (Verzeihen Sie, ich 
habe unwillkürlich die Dikt ion May- 
röckers übernommen.) Träumer der 
Realitäten haben es schwer. Entwe- 
der sie schafft ihre neue Form . . . 
Ansätze sind nicht ge nug. Sie weiß 
es, sie ist klug und sehr still. Viel- 
leicht gelingt der große Wurf? 
Anläßlich der Präsentation des vierten Bandes der Serie „Zeit- 
Walter Scheiner 
wörter" durch die Vorarlberger Verlagsanstalt fand Dienstag im 
Foyer des Theaters am Kornmarkt, veranstaltet von der Volkshoch- 
schule Bregenz gemeinsam mit der Gr uppe Vorarlberger Kultur- 
produz ent en, eine Autorenlesung statt. Dieser vierte Band bringt 
Kurz- und kürzeste Prosa von Friedericke Mayröcker. Die ser Klein- 
band, der — nein, nicht Schlaglichter — nur ein Blitzlicht- auf die 
Eigen-Tümlichkeit der jüngsten Staatspreisträgerin werfen kann, 
23- 
um faßt Impressionen aus 
Jahren- — eine Art „Strandgut" der 
sonstigen literarischen Arbeit — und kennzeichnet die Autorin als 
doch zu jenem Kreis zugehörig; der. die Gesetze des eigenen' Me- 
tiers sprengen will: 
vor. 
Ekke Degn  seiner Farbradierung „Kreiskys • Wackelstuhl", die 
zusammen mit' anderen Grafiken und Bildern derzeit erstmals in 
Vorarlberg, im Landhaus Dr. Grete Rhomberg in Watzenegg, der 
Öffentlichkeit vorgestellt wird. 	 (Foto:- Oskar Spang) 
Bege gnung mit Ekke Degn auf Watze negg: 
ineares Farbspiel 
Deutsche NoVelle 
20.15 Uhr, FS Vereinsjahr. 
In seiner gleichnamigen No- 
velle schildert Leonhard Frank 
(1882-1961) die Tragödie einer 
jungen Adeligen aus Rothenburg 
ob der Tauber. Der Autor fragt 
darin, „warum für die Deutschen 
das Leben nur eine Gelegenheit 
ist, den Tod zu suchen". Die Hel- 
din lebt nach dem Tod ihrer El- 
tern. allein auf dem Besitz. Ihr 
K ammerdi ener, ein Mann mit re- 
volutionären Gedanken, über- 
schüttet sie mit Meinungen und 
Anträgen, die das Mädchen ver- 
wirren. Thomas Mann bezeichnete 
das kleine Meisterwerk als das 
„Auseinanderfallen von Sexus und 
Eros". In den Hauptrollen der 
TV-Verfilmung: Hannelore Elsner 
und Wolfgang Reichmann. — 21.30 
Auf den Spuren von Herzma- 
novsky-Orlando — Zum 20. To- 
destag des Grafikers und Poeten. 
— 22.30 Zeit im Bild. 
Teleobjektiv 
.20.15 Uhr, FS 2 
Der erste Beitrag befaßt sich 
mit den in Wienansässigen rund 
160 Auslandskorrespondenten, die 
Österreich vorwiegend als Horch- 
posten und Aussichtsturm in Rich- 
tung Osteuropa benützen. — „So- 
zialismus in der Sackgasse" heißt 
ein neues Buch von Prof. Fritz 
Klenner. Klaus Gatterer unter- 
hält sich mit dem Aut or. — 
Schließlich berichtet Klaus Emme- 
. rieh aus Bonn über Aufstieg und 
Resignation des deutschen Bun- 
deskanzlers Willy Brandt und 
versucht auszuleuchten, was der 
Wechsel an der Sp itze der Bonner 
Donnerstag, 16. Mai 1974 
Regierung bedeuten könnte. 
Es gibt bekanntlich Maler, die Phi- 
losophie malen wollen. Es gibt Li- 
teraten, die Wortarchitektur betrei- 
ben und es gibt sogar Bildhauer, die 
glauben, das in dieser Kunstform 
Unaussprechliche plastisch ausformen 
zu können. Es sind dies sicher not- 
	Übergangserscheinungen. 
wendige 
Denn für jeden, der den Menschen 
— also 'sich se lbst — lie bt, kann nur 
die Sprache als Musik oder die Mu- 
sik als Sprache. das Medium sein, um 
über den Gegenstand hinweg, un- 
konstruiert, hinauszugreifen. Die 
Sprache als Kürzel einer berstenden 
Fülle von Eindrücken zu verwen- 
den, gehört ins Tagebuch. 
So arbeitet Mayröcker in diesem 
Band zumeist. Sie ist hier eine Ma- 
lerin des „Pointillismus des Wortes". 
Das heißt: „Ich tupf Dir einige Ge- 
danken hin, mach Du beim Lesen 
das Ganze für Dich daraus." Sie be- 
	bei 
diesem Band — ein 
Puzzlespiel, dessen Aufgabe sich 
In Dalaas fand kürzlich die gut 
besuchte Jahreshauptversammlung 
der Harmoniemusik statt, bei der 
Obmann Rob. Mangeng Bürgermei- 
ster E. Fritz, die Gemeindevertreter 
und Ehrenmitglieder begrüßen 
konnte,„In - sein em ,Tätigkeitsbericht; 
-- befaßte siehe-Obmann Mangeng ehlee 
gehend e' init den im le tzten Jahr 
	Veranstaltungen 
durchgeführten 
kirchlichen und weltlichen • Charak- 
ters und betonte die gute Aufwärts- 
entwicklung der Ortsmusikkapelle, 
wobei er besonders erwähnte, daß 
die HM Dalaas für die nächsten 
Jahre der Nachwuchssorgen ent- 
hoben sei. Abschließend dankte er 
allen Musikanten für ihren Fleiß 
und Einsatz, besonders dem Ka- 
pellmeister R. Sauerwein für die mu- 
nicht jeder unterziehen wird, zumal 
stergültige Führung der Harmonie- 
manche gesuchte Wortartistik ermü- 
det. Der Band „Auge n wie Schaija- 
pin bevor er starb" ist ungewöhn- 
lich und durch keinen Gedanken in 
seinen Tei len gebunden. Sind es ge- 
dankliche Fingerübungen? Hoffent- 
lich. 
Die Lesung bestritten die Autorin, 
die eingesteht, ihre „eigenen Sachen" 
nicht gut lesen zu könne n; und Trau- 
te Foresti, deren Liebe vor allem der 
modernen Lyrik gehört. Deshalb las 
sie wohl auch lieber das „Rationale" 
aus diesen Gedankenaufrissen, aber 
auch die „Nostalgie", die in ihren 
Wiederholungen — als technische 
. Hilfsmittel — das Immerwiederkeh- 
rende einfängt. Und diese Texte sind 
schwer zu lesen. 
Aber einmal stellt sich die Frage: 
Soll unsere Sprache versanden oder 
sich in Artistik erschöpfen? Ist Spra-- 
treibt che nicht plastisch? 
Vielleicht hat Friedericke Mayrök- 
musik, die insbesondere beim heuri- 
gen Osterkonzert allgemeine Aner- 
kennung gefunden hatte. 
Der 'Kassabericht ergab ein zu- 
friedenstellendes Ergebnis, worauf 
dem Kassier_ Dank und Entlastung 
.äusgesprochen wurden: DenieBericht 
des - Kapellmeisters war 'zu entneh- 
men, daß er wohl mit den Probenbe- 
suchen zufrieden war, jedoch noch 
besonderes Gewicht auf die Übungen 
zu Hause legte, die kein Musikant 
außer acht lassen dürfe. Dankesworte 
richtete auch er besonders an die 
Ausbildner der Jungmusikanten, de- 
ren Bemühungen es nicht zuletzt zu 
danken ist, daß nun wieder fünf 
junge Mitglieder in den Aktivstand 
aufgenommen w erden konnten, wo- 
durch sich der Stand von wiederum 
30 Blasmusikern ergab . 
Die vorgesehene Neuwahl der 
Vereinsleitung erbrachte außer einem 
neuen Schriftführer keine Verände- 
- rung. Den Abschluß dieser Versamm- 
lung bildete eine eingehende Bera- 
tung über festgesetzte und geplante 
- 
Veranstaltungen 
im neubegonnenen 
	rk. 
Quadflieg las deutsche 
Dichtung in Moskau - 
Mit großem Erfolg rezitierten Will 
Quadflieg am Montag abend in Mos- 
kau vor sachverständigem Publikum 
Gedichte von Goethe, Schiller, Jo- 
seph von Eichendorff, Rainer Ma- 
Cle-- 
ria Rilke, Bertolt Brecht und 
mens Brentano. Der Abend war von 
der Gesellschaft „UdSSR - Bundes- 
republik Deutschland" veranstaltet 
worden. Nach dem Vortrag Quad- 
fliegs wurde der 1960 von Peter 
gee 
Gorski gedrehte „Faust"-Film 
  
zeigt, in dem Gustaf Gründgens den 
Mephisto und Quadflieg den Faust 
ersten-- 
spielt. Quadflieg, der, zum 
mal in der UdSSR ist, wird auch 
Seit Sonntag sind auf dem über 
noch in Leningrad auftreteh. 
Dornbirn gelegenen Landsitz des 
verstorbenen Messepräsidenten Her- 
mann Rhomberg in Watzenegg Bil- 
der und Grafiken von Ekke Degn 
ausgestellt. Frau Dr. Grete Rhom- 
berg hat mit der Zurverfügungstel- 
lung ihres geräumigen Hauses der 
„jungen lebendigen Kunst" des 
33jährigen bekannten Innsbrucker 
Grafikers, Malers und Objektmachers 
— dessen Arbeiten bereits in der Al- 
bertina zu finden sind — einen höchst 
wirkungsvollen Rahmen verliehen. 
Künstler (es gibt heute viele Maler, 
doch nur we nige Künstler, und Ekke 
Degn zählt zu letzteren, meinte Prof. 
Scherling in seiner Eröffnungsrede) 
und Gastgeberin sind Mitglieder der 
„Europa-Union", die neben der poli- 
tischen auch • auf der kulturellen 
Ebene dem Europa-Gedanken zum 
Durchbruch verhelfen will. Frau 
Dr. Grete Rhomberg ist • die Präsi- 
dentin dieser 'Vereinigung für Vor- 
arlberg. 
sich,- 
Es lohnt 
nach Watzenegg zu 
kommen, wo bis zum 22. Mai täg lich 
von 16 bis 19 Uhr (auch sonntags) die 
rund 20 Arbeiten — Farbradierun- 
gen, Ölbilder und Zeichnungen— des 
eigenwilligen und in seiner Art in- 
teressanten , Ekke Degn in.' Augen- 
schein genommen und selbstver- 
ständlich auch erworben wer den 
können. Das Bestechende an den aus- 
gestellten Arbeiten ist auf den' ersten 
Blick die Virtuosität • ihrer Technik. 
Degn erzielt durch Überdrucken mit 
mehreren Platten raffinierte Effekte, 
die dem skurrilen, in m ehreren Ebe- 
nen aufgespaltenen Bewußtseinsin- 
halten seiner Bilder die Magie der 
Bewegung verleihen. Man glaubt es 
nur, wenn man •es sieht: „Kreiskys 
Wackelstuhl" wackelt wirklich, die 
„Hexenküche" brodelt vernehmlich 
.. die meisten Bilder Degns sind von 
faszinierendem Leben erfüllt und 
wechseln im Ausdruck, je länger man 
sie betrachtet und an ihnen zu rät- 
seln beginnt. Denn ihre Aussage, ist 
-Li- 
so vielschichtig wie die sensiblen 
nienknäuel, die sich auf den diffusen 
Farbgründen kräuseln, und sich — ob 
man will oder nicht -- ihren Weg in 
die verborgenen Regionen des Unter- 
bewußtseins bahnen. Degns Sprache 
, als Maler und' Grafiker, als welchen 
man -ihn- in Watzenegg kennenlernt, 
ist die des Psychologen und Philoso- 
phen, Ausdruck einer * -skurrilen 
Fuchs" (alle Residenzverlag),. Brigitte 
Peter „Lollobien" (Verlag Jungbrun- 
nen), Kurt Wölfflin „Die Perle des , 
Drachenkönigs" (Styria) und Fran- 
coise Souply-Clabots „Siebenpunkt 
und das Sommerfest" (Neugebauer 
Press) — erhielten Anerkenntingen 
durch den Hauptverband des öster- 
reichischen Buchhandel. 
Die „Schönsten Bücher Öster- 
reichs" werden auch heuer wieder 
auf der Frankfurter Buchmesse, auf 
der Buchmesse Warschau und in der 
„Schönste - 
Leipziger Ausstellung Bü- 
cher aus aller Welt" ausgestellt wer- 
Künstlerpersönlichkeit, die ein dif- 
stina Fuchs „Album der Familie den. 
fuses Weltbild voll Dialektik und 
hintergründigem Humor auf ganz 
eigenständige Art meisterhaft auf 
Pap ier und Leinwand zu bannen ver- 
(liha) 
steht. 	 
In Kürze 
Das internationale Musikfestival 
„Prager Frühling 1974" wurde am 
Wochenende eröffnet. Es steht ganz 
der. 
im Zeichen 
tschechischen Musik. 
Das Festival findet heuer zum 29. Mal 
	• 
sta tt. 
Die bekannte Erzählerin und Lyri- 
kerin Ruth Hoffmann ist am Wo-. 
chenende im Alter von 80 Jahren in 
Berlin gestorben. Die Autorin, 1967 
mit dem Eichendorff-Literaturpreis 
ausgezeichnet, wurde vor allem durch 
den Roman „Pauline aus Kreuzburg" 
bekannt, der-1935 erschien und, kurz 
darauf verboten wurde. 
So nntags-M atinee mit 
Gertrud Fußenegger 
„Widerstand gegen Wetter- 
hähne" heißt das neue,- im Herbst 
erscheinende Buch von Gertrud 
Fußenegger, aus dem die Dich- 
terin im Rahmen einer Matinee 
am kommenden Sonntag, 19. Mai, 
10.30 Uhr, im Publikumsstudio des 
ORF in Dornbirn lesen wird. Die 
bekannte österreichischen Schrift- 
stellerin, die erst dieser Tage zur 
Präsidentin des Oberösterreichi- 
schen PEN gewäh lt w urde, 
stammt väterlicherseits aus Vor- 
arlberg, ist gebürtige Pilsnerin 
und lebt seit 1960 in Linz. Ihre 
bekanntesten Prosawerke sind 
„Geschlecht im Advent", „Das 
Haus der dunkl en Krüge", „Das 
verschüttete Antlitz", „Zeit. des 
Raben — Zeit der Taube", „Die 
Pulvermühle" u. v. a. Frau Ger- 
trud Fußenegger ist ein im -Lande 
ihrer Väter immer gern gesehener 
Gast; Vorarlberg hat ihr schon 
viele erbauliche • Stunden vorge- 
tragener Dichtkunst zu verdan- 
ken. 
Orchesterkonzert 
in Dornbirn 
Das Städ t. Orchester Dornbirn 
unter der Leitung von Wilhelm 
Stärk gibt am Samstag, 18. Mai, 
20.15 Uhr, im Schloßbräusaal ein 
Volkstümliches Orchesterkoneert 
Gesangs- 
unter Mitwirkung von 
und Instrumentalsolisten. 
Studio-Konzert mit .. 
dem Montfort-Ensemble 
Heute abend, .20 Uhr, findet im 
Publikumsstudio .Dornbirn ein 
MontfortEn- 
Koniert mit dem 
- 
semble und dem Kammerorche 
ster „Concerto -Zürich" -statt. Das 
kammermusikalische Programm 
umfaßt Werke aus mehreren 
Jahrhunderten und steht unter 
Meister- 
dem Motto „Heiteres aus 
Alpbach präsentiert die 
hand". 
besten Karikaturisten: 
Ironimus für Österreich 
Anläßlich des Europäischen Fo- 
rums Alpbach 1974 mit dem Gene- 
ralthema „30 Jahre europäisches Gei- 
stesleben", wird vom 26. August bis 
6. September 1974 eine Ausstellung 
der führenden europäischen po liti- 
schen Karikaturisten der letzten 30 
Jahre gezeigt. Im 1. Teil, von 1945- 
1955, werden Z eic hnungen von Olaf 
Gulbransson, David Low, Szewczuk, 
Vicky und H. E. Köhler zu sehen 
sein. 
Im 2. Teil werden die wichtigsten 
politischen Ereignisse der Jahre 1955 
bis 1974 durch Originalzeichnungen 
dokumentiert. Teilnehmer an dieser 
Ausstellung sind die politischen Ka- 
rikaturisten der führenden europäi- 
schen Zeitungen, unter anderem Fritz 
Behrendt, Holland, Ernst Maria Lang 
und Luis Muschetz, BRD, Ironimus, 
Österreich, Ewert Karlsson, Sch we- 
den, Tim, Frankreich, John Jensen 
und Cummings, England. 
„Laurence Olivier"-Theater 
statt Old Vic in London 
Spätestens im April nächsten Jah- 
res wird das neue National-Theater 
in London am Südufer der The mse 
seine Tore öffnen. Da das neue Haus 
weit mehr Anforderungen stellt, als 
das bisherige Heim des National- 
Theaters, das Old-Vic-Theater, sind 
bis ,:zur Eröffnung., insgesamt, acht 
Neuinszenierungen,..; 
pas. 
 geplant._ 
neue National-Theater, de ssen Bau 
über 10 Millionen Pfund kostet, ent- 
hält drei Bühnen. Die größte mit 
einem Auditorium von 2000 Plätzen 
trägt den Namen des gr oßen Büh- 
nenkünstlers und Regisseurs Lau- 
rence Olivier, der sein Amt als er- 
ster Direktor des National-Theaters 
Anfang dieses Jahres an Peter Hall 
übergeben hatte. - 
THEATER FOR VORARLBERG   
„COLOMBE" 
Komödie von Jean Anouilh 
Bregenz, Theater am Kornmarkt, 
Samstag, 18. Mai, 20 Uhr, Pre- 
miere, Abo A und fre ier Verkauf. 
Kartenvorverkauf: Stadtbüro der 
„VN", Bregenz, Rathausstraße 11, 
Tel. 2 33 15 oder 2 21 51. 
F e 1 d k i r c h, Arbeiterkammersaal, 
Dienstag, 21. Mai, 20 Uhr, Abo 
und freier Verkauf. Kartenvor- 
verkauf: Verkehrbüro Feldkirch, 
Tel. 23 58. 
Lude sch , Minnenegghalle, Mitt- 
woch, 22. Mai, 20 Uhr. Karten- 
vorverkauf: Gemeindeamt, Tel. 221. 
B r e g e n z, Theater am Kornmarkt, 
Donnerstag, 23. Mai, 20 ,Uhr, Abo 
B und freier Verkauf. Karten- 
vorverkauf: Stadtbüro der „VN", 
Bregenz, Rathausstraße 11, Tele- 
fon 2 33 15 oder 2 21 51. 
R a n k weil, Vinomnasaal, Sams- 
tag, 25. Mai, 20 Uhr. Kartenvor- 
-verkauf: Tabaktrafik Ender, Tele- 
fon 4 42 14. 
L i n g en a u, Wäldersaal, Sonntag, 
26. Mai, 20 Uhr. Kartenvorver- 
"katif: Abendkasse. 
Bundesminister Dr. Staribacher - 
überreichte gestern im Rahmen eines 
Festaktes die vom Handelsministe- 
rium gestifteten Staatspreise und 
Anerkennungen für die „Schönsten 
Bücher Österreichs 1973". Der erste 
Staatspreis ging an den Residenz- 
verlag für „Hochzeit" von Elias Ca- 
netti und Alfred Hrdlicka, der Styria- 
Verlag erhielt den zweiten Staats- 
, preis für „Die letzten Tage von Kon- 
	Augenzeugenberichte 
stantinopel", 
; 
«des Georgios Sphrantzes, illustriert. 
von Hans Fronius, für die Monogra- 
Jugend und Volk-Verlagsgesellschaft 
phie „Alfred Hrdlicka" erhielt die 
den dritten Staatspreis. 
Anerkennungspreise gi ngen an 
den Salzburger Residenzverlag für 
den Band „Wal ter Pichler — Zei ch- 
nungen", an Neugebauer Press, Bad 
Goisern, für den Titel „Wie ein Kö- 
nig und sein Volk glücklich wurden" 
von Edda Reinl und an den Styria- 
Verlag für das Buch „Das Pilzjahr" 
mit Gedichten und- Aquarellen von 
	• 
Cesar Bresgen. 
- 
...Weitere sechs Titel — Klaus Beitl 
„Votivbilder", Erich Egg „Tirol in al- 
ten Ansichten", Ernst und Eva Chri- 
JHV der Harmoniemusik Da laas 
Erfreuliche Entwicklung 
Staatspreis- für „Hochzeit" von Canetti-Hrdlicka: 
FORSCIliEl FORSCIliEl 
Schönste Bücher Osterreich
	        
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