Les ung Fried ericke Mayröcker im Thea ter am Kornmarkt:
Prosa hing eh' der Gedanken
ker die Kraft, über den Schatten
dieser subtilen Tupfpoesie zu sprin-
gen.
120 Se iten geschlossener Prosa lie-
gen, sagt sie, vor. Wieviel kommen
noch, sagte ich. Etliche noch, sagt sie.
Und so ungefähr wie Böll, sagte ich.
Kaum, sagte sie. (Verzeihen Sie, ich
habe unwillkürlich die Dikt ion May-
röckers übernommen.) Träumer der
Realitäten haben es schwer. Entwe-
der sie schafft ihre neue Form . . .
Ansätze sind nicht ge nug. Sie weiß
es, sie ist klug und sehr still. Viel-
leicht gelingt der große Wurf?
Anläßlich der Präsentation des vierten Bandes der Serie „Zeit-
Walter Scheiner
wörter" durch die Vorarlberger Verlagsanstalt fand Dienstag im
Foyer des Theaters am Kornmarkt, veranstaltet von der Volkshoch-
schule Bregenz gemeinsam mit der Gr uppe Vorarlberger Kultur-
produz ent en, eine Autorenlesung statt. Dieser vierte Band bringt
Kurz- und kürzeste Prosa von Friedericke Mayröcker. Die ser Klein-
band, der — nein, nicht Schlaglichter — nur ein Blitzlicht- auf die
Eigen-Tümlichkeit der jüngsten Staatspreisträgerin werfen kann,
23-
um faßt Impressionen aus
Jahren- — eine Art „Strandgut" der
sonstigen literarischen Arbeit — und kennzeichnet die Autorin als
doch zu jenem Kreis zugehörig; der. die Gesetze des eigenen' Me-
tiers sprengen will:
vor.
Ekke Degn seiner Farbradierung „Kreiskys • Wackelstuhl", die
zusammen mit' anderen Grafiken und Bildern derzeit erstmals in
Vorarlberg, im Landhaus Dr. Grete Rhomberg in Watzenegg, der
Öffentlichkeit vorgestellt wird. (Foto:- Oskar Spang)
Bege gnung mit Ekke Degn auf Watze negg:
ineares Farbspiel
Deutsche NoVelle
20.15 Uhr, FS Vereinsjahr.
In seiner gleichnamigen No-
velle schildert Leonhard Frank
(1882-1961) die Tragödie einer
jungen Adeligen aus Rothenburg
ob der Tauber. Der Autor fragt
darin, „warum für die Deutschen
das Leben nur eine Gelegenheit
ist, den Tod zu suchen". Die Hel-
din lebt nach dem Tod ihrer El-
tern. allein auf dem Besitz. Ihr
K ammerdi ener, ein Mann mit re-
volutionären Gedanken, über-
schüttet sie mit Meinungen und
Anträgen, die das Mädchen ver-
wirren. Thomas Mann bezeichnete
das kleine Meisterwerk als das
„Auseinanderfallen von Sexus und
Eros". In den Hauptrollen der
TV-Verfilmung: Hannelore Elsner
und Wolfgang Reichmann. — 21.30
Auf den Spuren von Herzma-
novsky-Orlando — Zum 20. To-
destag des Grafikers und Poeten.
— 22.30 Zeit im Bild.
Teleobjektiv
.20.15 Uhr, FS 2
Der erste Beitrag befaßt sich
mit den in Wienansässigen rund
160 Auslandskorrespondenten, die
Österreich vorwiegend als Horch-
posten und Aussichtsturm in Rich-
tung Osteuropa benützen. — „So-
zialismus in der Sackgasse" heißt
ein neues Buch von Prof. Fritz
Klenner. Klaus Gatterer unter-
hält sich mit dem Aut or. —
Schließlich berichtet Klaus Emme-
. rieh aus Bonn über Aufstieg und
Resignation des deutschen Bun-
deskanzlers Willy Brandt und
versucht auszuleuchten, was der
Wechsel an der Sp itze der Bonner
Donnerstag, 16. Mai 1974
Regierung bedeuten könnte.
Es gibt bekanntlich Maler, die Phi-
losophie malen wollen. Es gibt Li-
teraten, die Wortarchitektur betrei-
ben und es gibt sogar Bildhauer, die
glauben, das in dieser Kunstform
Unaussprechliche plastisch ausformen
zu können. Es sind dies sicher not-
Übergangserscheinungen.
wendige
Denn für jeden, der den Menschen
— also 'sich se lbst — lie bt, kann nur
die Sprache als Musik oder die Mu-
sik als Sprache. das Medium sein, um
über den Gegenstand hinweg, un-
konstruiert, hinauszugreifen. Die
Sprache als Kürzel einer berstenden
Fülle von Eindrücken zu verwen-
den, gehört ins Tagebuch.
So arbeitet Mayröcker in diesem
Band zumeist. Sie ist hier eine Ma-
lerin des „Pointillismus des Wortes".
Das heißt: „Ich tupf Dir einige Ge-
danken hin, mach Du beim Lesen
das Ganze für Dich daraus." Sie be-
bei
diesem Band — ein
Puzzlespiel, dessen Aufgabe sich
In Dalaas fand kürzlich die gut
besuchte Jahreshauptversammlung
der Harmoniemusik statt, bei der
Obmann Rob. Mangeng Bürgermei-
ster E. Fritz, die Gemeindevertreter
und Ehrenmitglieder begrüßen
konnte,„In - sein em ,Tätigkeitsbericht;
-- befaßte siehe-Obmann Mangeng ehlee
gehend e' init den im le tzten Jahr
Veranstaltungen
durchgeführten
kirchlichen und weltlichen • Charak-
ters und betonte die gute Aufwärts-
entwicklung der Ortsmusikkapelle,
wobei er besonders erwähnte, daß
die HM Dalaas für die nächsten
Jahre der Nachwuchssorgen ent-
hoben sei. Abschließend dankte er
allen Musikanten für ihren Fleiß
und Einsatz, besonders dem Ka-
pellmeister R. Sauerwein für die mu-
nicht jeder unterziehen wird, zumal
stergültige Führung der Harmonie-
manche gesuchte Wortartistik ermü-
det. Der Band „Auge n wie Schaija-
pin bevor er starb" ist ungewöhn-
lich und durch keinen Gedanken in
seinen Tei len gebunden. Sind es ge-
dankliche Fingerübungen? Hoffent-
lich.
Die Lesung bestritten die Autorin,
die eingesteht, ihre „eigenen Sachen"
nicht gut lesen zu könne n; und Trau-
te Foresti, deren Liebe vor allem der
modernen Lyrik gehört. Deshalb las
sie wohl auch lieber das „Rationale"
aus diesen Gedankenaufrissen, aber
auch die „Nostalgie", die in ihren
Wiederholungen — als technische
. Hilfsmittel — das Immerwiederkeh-
rende einfängt. Und diese Texte sind
schwer zu lesen.
Aber einmal stellt sich die Frage:
Soll unsere Sprache versanden oder
sich in Artistik erschöpfen? Ist Spra--
treibt che nicht plastisch?
Vielleicht hat Friedericke Mayrök-
musik, die insbesondere beim heuri-
gen Osterkonzert allgemeine Aner-
kennung gefunden hatte.
Der 'Kassabericht ergab ein zu-
friedenstellendes Ergebnis, worauf
dem Kassier_ Dank und Entlastung
.äusgesprochen wurden: DenieBericht
des - Kapellmeisters war 'zu entneh-
men, daß er wohl mit den Probenbe-
suchen zufrieden war, jedoch noch
besonderes Gewicht auf die Übungen
zu Hause legte, die kein Musikant
außer acht lassen dürfe. Dankesworte
richtete auch er besonders an die
Ausbildner der Jungmusikanten, de-
ren Bemühungen es nicht zuletzt zu
danken ist, daß nun wieder fünf
junge Mitglieder in den Aktivstand
aufgenommen w erden konnten, wo-
durch sich der Stand von wiederum
30 Blasmusikern ergab .
Die vorgesehene Neuwahl der
Vereinsleitung erbrachte außer einem
neuen Schriftführer keine Verände-
- rung. Den Abschluß dieser Versamm-
lung bildete eine eingehende Bera-
tung über festgesetzte und geplante
-
Veranstaltungen
im neubegonnenen
rk.
Quadflieg las deutsche
Dichtung in Moskau -
Mit großem Erfolg rezitierten Will
Quadflieg am Montag abend in Mos-
kau vor sachverständigem Publikum
Gedichte von Goethe, Schiller, Jo-
seph von Eichendorff, Rainer Ma-
Cle--
ria Rilke, Bertolt Brecht und
mens Brentano. Der Abend war von
der Gesellschaft „UdSSR - Bundes-
republik Deutschland" veranstaltet
worden. Nach dem Vortrag Quad-
fliegs wurde der 1960 von Peter
gee
Gorski gedrehte „Faust"-Film
zeigt, in dem Gustaf Gründgens den
Mephisto und Quadflieg den Faust
ersten--
spielt. Quadflieg, der, zum
mal in der UdSSR ist, wird auch
Seit Sonntag sind auf dem über
noch in Leningrad auftreteh.
Dornbirn gelegenen Landsitz des
verstorbenen Messepräsidenten Her-
mann Rhomberg in Watzenegg Bil-
der und Grafiken von Ekke Degn
ausgestellt. Frau Dr. Grete Rhom-
berg hat mit der Zurverfügungstel-
lung ihres geräumigen Hauses der
„jungen lebendigen Kunst" des
33jährigen bekannten Innsbrucker
Grafikers, Malers und Objektmachers
— dessen Arbeiten bereits in der Al-
bertina zu finden sind — einen höchst
wirkungsvollen Rahmen verliehen.
Künstler (es gibt heute viele Maler,
doch nur we nige Künstler, und Ekke
Degn zählt zu letzteren, meinte Prof.
Scherling in seiner Eröffnungsrede)
und Gastgeberin sind Mitglieder der
„Europa-Union", die neben der poli-
tischen auch • auf der kulturellen
Ebene dem Europa-Gedanken zum
Durchbruch verhelfen will. Frau
Dr. Grete Rhomberg ist • die Präsi-
dentin dieser 'Vereinigung für Vor-
arlberg.
sich,-
Es lohnt
nach Watzenegg zu
kommen, wo bis zum 22. Mai täg lich
von 16 bis 19 Uhr (auch sonntags) die
rund 20 Arbeiten — Farbradierun-
gen, Ölbilder und Zeichnungen— des
eigenwilligen und in seiner Art in-
teressanten , Ekke Degn in.' Augen-
schein genommen und selbstver-
ständlich auch erworben wer den
können. Das Bestechende an den aus-
gestellten Arbeiten ist auf den' ersten
Blick die Virtuosität • ihrer Technik.
Degn erzielt durch Überdrucken mit
mehreren Platten raffinierte Effekte,
die dem skurrilen, in m ehreren Ebe-
nen aufgespaltenen Bewußtseinsin-
halten seiner Bilder die Magie der
Bewegung verleihen. Man glaubt es
nur, wenn man •es sieht: „Kreiskys
Wackelstuhl" wackelt wirklich, die
„Hexenküche" brodelt vernehmlich
.. die meisten Bilder Degns sind von
faszinierendem Leben erfüllt und
wechseln im Ausdruck, je länger man
sie betrachtet und an ihnen zu rät-
seln beginnt. Denn ihre Aussage, ist
-Li-
so vielschichtig wie die sensiblen
nienknäuel, die sich auf den diffusen
Farbgründen kräuseln, und sich — ob
man will oder nicht -- ihren Weg in
die verborgenen Regionen des Unter-
bewußtseins bahnen. Degns Sprache
, als Maler und' Grafiker, als welchen
man -ihn- in Watzenegg kennenlernt,
ist die des Psychologen und Philoso-
phen, Ausdruck einer * -skurrilen
Fuchs" (alle Residenzverlag),. Brigitte
Peter „Lollobien" (Verlag Jungbrun-
nen), Kurt Wölfflin „Die Perle des ,
Drachenkönigs" (Styria) und Fran-
coise Souply-Clabots „Siebenpunkt
und das Sommerfest" (Neugebauer
Press) — erhielten Anerkenntingen
durch den Hauptverband des öster-
reichischen Buchhandel.
Die „Schönsten Bücher Öster-
reichs" werden auch heuer wieder
auf der Frankfurter Buchmesse, auf
der Buchmesse Warschau und in der
„Schönste -
Leipziger Ausstellung Bü-
cher aus aller Welt" ausgestellt wer-
Künstlerpersönlichkeit, die ein dif-
stina Fuchs „Album der Familie den.
fuses Weltbild voll Dialektik und
hintergründigem Humor auf ganz
eigenständige Art meisterhaft auf
Pap ier und Leinwand zu bannen ver-
(liha)
steht.
In Kürze
Das internationale Musikfestival
„Prager Frühling 1974" wurde am
Wochenende eröffnet. Es steht ganz
der.
im Zeichen
tschechischen Musik.
Das Festival findet heuer zum 29. Mal
•
sta tt.
Die bekannte Erzählerin und Lyri-
kerin Ruth Hoffmann ist am Wo-.
chenende im Alter von 80 Jahren in
Berlin gestorben. Die Autorin, 1967
mit dem Eichendorff-Literaturpreis
ausgezeichnet, wurde vor allem durch
den Roman „Pauline aus Kreuzburg"
bekannt, der-1935 erschien und, kurz
darauf verboten wurde.
So nntags-M atinee mit
Gertrud Fußenegger
„Widerstand gegen Wetter-
hähne" heißt das neue,- im Herbst
erscheinende Buch von Gertrud
Fußenegger, aus dem die Dich-
terin im Rahmen einer Matinee
am kommenden Sonntag, 19. Mai,
10.30 Uhr, im Publikumsstudio des
ORF in Dornbirn lesen wird. Die
bekannte österreichischen Schrift-
stellerin, die erst dieser Tage zur
Präsidentin des Oberösterreichi-
schen PEN gewäh lt w urde,
stammt väterlicherseits aus Vor-
arlberg, ist gebürtige Pilsnerin
und lebt seit 1960 in Linz. Ihre
bekanntesten Prosawerke sind
„Geschlecht im Advent", „Das
Haus der dunkl en Krüge", „Das
verschüttete Antlitz", „Zeit. des
Raben — Zeit der Taube", „Die
Pulvermühle" u. v. a. Frau Ger-
trud Fußenegger ist ein im -Lande
ihrer Väter immer gern gesehener
Gast; Vorarlberg hat ihr schon
viele erbauliche • Stunden vorge-
tragener Dichtkunst zu verdan-
ken.
Orchesterkonzert
in Dornbirn
Das Städ t. Orchester Dornbirn
unter der Leitung von Wilhelm
Stärk gibt am Samstag, 18. Mai,
20.15 Uhr, im Schloßbräusaal ein
Volkstümliches Orchesterkoneert
Gesangs-
unter Mitwirkung von
und Instrumentalsolisten.
Studio-Konzert mit ..
dem Montfort-Ensemble
Heute abend, .20 Uhr, findet im
Publikumsstudio .Dornbirn ein
MontfortEn-
Koniert mit dem
-
semble und dem Kammerorche
ster „Concerto -Zürich" -statt. Das
kammermusikalische Programm
umfaßt Werke aus mehreren
Jahrhunderten und steht unter
Meister-
dem Motto „Heiteres aus
Alpbach präsentiert die
hand".
besten Karikaturisten:
Ironimus für Österreich
Anläßlich des Europäischen Fo-
rums Alpbach 1974 mit dem Gene-
ralthema „30 Jahre europäisches Gei-
stesleben", wird vom 26. August bis
6. September 1974 eine Ausstellung
der führenden europäischen po liti-
schen Karikaturisten der letzten 30
Jahre gezeigt. Im 1. Teil, von 1945-
1955, werden Z eic hnungen von Olaf
Gulbransson, David Low, Szewczuk,
Vicky und H. E. Köhler zu sehen
sein.
Im 2. Teil werden die wichtigsten
politischen Ereignisse der Jahre 1955
bis 1974 durch Originalzeichnungen
dokumentiert. Teilnehmer an dieser
Ausstellung sind die politischen Ka-
rikaturisten der führenden europäi-
schen Zeitungen, unter anderem Fritz
Behrendt, Holland, Ernst Maria Lang
und Luis Muschetz, BRD, Ironimus,
Österreich, Ewert Karlsson, Sch we-
den, Tim, Frankreich, John Jensen
und Cummings, England.
„Laurence Olivier"-Theater
statt Old Vic in London
Spätestens im April nächsten Jah-
res wird das neue National-Theater
in London am Südufer der The mse
seine Tore öffnen. Da das neue Haus
weit mehr Anforderungen stellt, als
das bisherige Heim des National-
Theaters, das Old-Vic-Theater, sind
bis ,:zur Eröffnung., insgesamt, acht
Neuinszenierungen,..;
pas.
geplant._
neue National-Theater, de ssen Bau
über 10 Millionen Pfund kostet, ent-
hält drei Bühnen. Die größte mit
einem Auditorium von 2000 Plätzen
trägt den Namen des gr oßen Büh-
nenkünstlers und Regisseurs Lau-
rence Olivier, der sein Amt als er-
ster Direktor des National-Theaters
Anfang dieses Jahres an Peter Hall
übergeben hatte. -
THEATER FOR VORARLBERG
„COLOMBE"
Komödie von Jean Anouilh
Bregenz, Theater am Kornmarkt,
Samstag, 18. Mai, 20 Uhr, Pre-
miere, Abo A und fre ier Verkauf.
Kartenvorverkauf: Stadtbüro der
„VN", Bregenz, Rathausstraße 11,
Tel. 2 33 15 oder 2 21 51.
F e 1 d k i r c h, Arbeiterkammersaal,
Dienstag, 21. Mai, 20 Uhr, Abo
und freier Verkauf. Kartenvor-
verkauf: Verkehrbüro Feldkirch,
Tel. 23 58.
Lude sch , Minnenegghalle, Mitt-
woch, 22. Mai, 20 Uhr. Karten-
vorverkauf: Gemeindeamt, Tel. 221.
B r e g e n z, Theater am Kornmarkt,
Donnerstag, 23. Mai, 20 ,Uhr, Abo
B und freier Verkauf. Karten-
vorverkauf: Stadtbüro der „VN",
Bregenz, Rathausstraße 11, Tele-
fon 2 33 15 oder 2 21 51.
R a n k weil, Vinomnasaal, Sams-
tag, 25. Mai, 20 Uhr. Kartenvor-
-verkauf: Tabaktrafik Ender, Tele-
fon 4 42 14.
L i n g en a u, Wäldersaal, Sonntag,
26. Mai, 20 Uhr. Kartenvorver-
"katif: Abendkasse.
Bundesminister Dr. Staribacher -
überreichte gestern im Rahmen eines
Festaktes die vom Handelsministe-
rium gestifteten Staatspreise und
Anerkennungen für die „Schönsten
Bücher Österreichs 1973". Der erste
Staatspreis ging an den Residenz-
verlag für „Hochzeit" von Elias Ca-
netti und Alfred Hrdlicka, der Styria-
Verlag erhielt den zweiten Staats-
, preis für „Die letzten Tage von Kon-
Augenzeugenberichte
stantinopel",
;
«des Georgios Sphrantzes, illustriert.
von Hans Fronius, für die Monogra-
Jugend und Volk-Verlagsgesellschaft
phie „Alfred Hrdlicka" erhielt die
den dritten Staatspreis.
Anerkennungspreise gi ngen an
den Salzburger Residenzverlag für
den Band „Wal ter Pichler — Zei ch-
nungen", an Neugebauer Press, Bad
Goisern, für den Titel „Wie ein Kö-
nig und sein Volk glücklich wurden"
von Edda Reinl und an den Styria-
Verlag für das Buch „Das Pilzjahr"
mit Gedichten und- Aquarellen von
•
Cesar Bresgen.
-
...Weitere sechs Titel — Klaus Beitl
„Votivbilder", Erich Egg „Tirol in al-
ten Ansichten", Ernst und Eva Chri-
JHV der Harmoniemusik Da laas
Erfreuliche Entwicklung
Staatspreis- für „Hochzeit" von Canetti-Hrdlicka:
FORSCIliEl FORSCIliEl
Schönste Bücher Osterreich