Eine Sauna kostet weniger als man vielfach annimmt. Das gilt vor allen
Dingen für die preiswerten Modelle zum Selberbauen, deren vorfabri-
zierte Einzelteile leicht zusammenzusetzen sind.
(Foto: Rädler, Wolfurt)
Sollten Sie daran denken, einen offenen Kamin in Ihrem Haus oder Gar-
ten zu bau en, KOMMEN SIE ZU UNS!
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sten durch lange Erfahrung im Kaminbau eine perfekt funktionierende
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Samstag,'18. Mai 1974
„VORARLBERGER NACHRICHTEN"'
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Stä rker als noch vor ein igen Monaten vermutet, sind heute Tausende
Österreicher von der Begrenzung der Baukredite betroffen. Neu- und
Erweiterungsbauten auf privatem und gewerblichem Se ktor werden wegen
fehlender Geldmittel auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Dennoch
steigt der Bedarf an Wohnraum ständig. Aus dieser Situation gibt es
nicht nur einen finanziellen Ausweg, sondern auch eine technische Lö-
sung, die viele Vorteile in sich vereint. Ohne zusätzliche Aufschlie-
ßungsarbeiten für Straßen, Kanalisation und Energiezufuhr, kö nnen Sie
Ihren brachliegenden Dachboden in einen lichtdurchfluteten Raum ver-
wandeln. Um den Bruchteil der Kosten eines Neubaues oder einer Auf-
stockung, erhalten Sie wertvollen Wohnraum. Helle und moderne Auf-
enthaltsräume für gewerbliche und private Zwecke, die Sie leicht
schaffen können. Was Sie dazu benötigen? Dachflächenfenster für die
Belichtung und Belüftung, Mineralwolle zur Wärm e- bzw. Kältedäm-
mung, Gipskartonplatten oder Holztäfelungen zur Wandverkleidung.
Eine neue Messe im Bodensee-
(Foto: Velux-Dachflächenfenster)
raum versucht ab diesem Wochen;
ende (bis 26. Mai) in St. Gallen eine
Marktlücke zu schließen: Die Intexpo,
eine Tochtergesellschaft der OLMA
in St. Gallen, veranstaltet zum er-
stenmal eine Publikumsausstellung
unter dem Titel „Bauen — Wohnen
— Leben". Rund 100 Aussteller beleg-
ten vier OLMA-Hallen und einen
Teil des zur Verfügung stehenden
Freigeländes. Es ist sicher kein Zu-
fall, daß am ersten Messewochen-
ende auch der traditionelle Früh-
lingsjahrmarkt Besucher nach
St. Gallen lockt. Zusätzlich soll im
Hinblick auf die kommende Urlaubs-
und Reisezeit eine Sonderausstellung
(18. und 19. Mai) „Camping und Frei-
zeit" ein Ausstellungsangebot abrun-
den, das für ein „volles Haus" auf
St. Gallens Parkplätzen sorgen wird.
Doch zurück zur eigentlichen
Messeveranstaltung: „Bauen — Woh-
nen — Leben" erwies sich bei den er-
sten Vorbereitungen als .attraktives
Messethema. Nicht nur der Fach-
handel, sondern auch zahlreiche Ver-
bände und Interessensorganisationen
sind überzeugt, daß gerade in der
heutigen Zeit eine solche Ausstellung
die beste Gelegenheit ergibt, wich-
tige Informationen gezielt an den
Konsumenten weiterzugeben.
Nach den ersten Berichten über
diese neue Publikumsmesse führten
Gespräche zu Kontakten mit der
Thema auf ihre Weise die zuste-
Hochschule St. Gallen, die diesem
hende Bedeutung beimaß. Die Hoch-
schule St. Gallen führte unter dem
gleichen Titel eine vielbeachtete Vor-
tragsreihe im vergangenen Winter
durch, deren Texte demnächst auch
als Buch erhältlich sein werden.
Eine kommerzielle und eine the-
matische Gliederung sind das We-
sensmerkmal der neuen Messe in
St. Gallen . Der kommerzielle Teil
umfaßt bekannte Handels- und Ge-
werbeunternehmen, die praktisch
alle Produkte und Dienstleistungen
anbieten, die unter das Messethema
fallen. So werden z. B. verschiedene
Banken den zukünftigen Käufer
eines Hauses oder einer Eigentums-
wohnung über alle Belange der
Finanzierungsmöglichkeiten beraten.
Generalunternehmer präsentieren
realisierte und geplante _Bauten für
Wohnungseigentum.
Im Freigelände zeigen Hersteller
von Fertighäusern bezugsbereite Mu-
sterhäuser. Daneben werden aber
auch die neuesten Erkenntnisse im
Bau von Saunaanlagen und
Schwimmbädern gezeigt.
Besonderes Gewicht liegt natur-
gemäß auf dem Einrichtungssektor.
Hier zeigen bekannte Firmen die
neuesten Kreationen aus dem Mö-
bel-, Teppich- und Heimtextilien-
angebot. Natürlich fehlen auch Radio
und Fernsehen, Haushalts- und Kü-
chengeräte nicht, ebensowenig wie
In den w eiten Bereich des Messe-
Antiquitäten, Leuchter und Uhren. gs.
themas fallen also sehr viele Lebens-
bereiche.
Neben diesem kommerziellen
Thema mit deutlicher Verkaufsab-
sicht der Aussteller wurde besondere
Sorgfalt auf einen thematischen Teil
der, Ausstellung gelegt. Es beginnt
schon bei einer hervorragend gestal-
teten Gartenschau — im Garten le-
ben gewinnt immer mehr Anhänger!
Ein blühendes Zauberland soll zei-
gen, wie man einen Garten für wirk-
liche Erholung plant und gestaltet.
Ein bedeutsames Thema — oft
vernachlässigt — ist das ebenfalls
im Freigelände errichtete Beispiel
für Kinderspielgärten und Spiel-
plätze. Ger ade diesem außerordent-
lich wichtigen Anliegen wird leider
auch bei größeren Bauvorhaben oft
noch zu wenig Aüfmerksamkeit ge-
widmet. Hier werden Spielgeräte ge-
zeigt, die die Kinder zu eigener In-
itiative anregen. Natürlich werden
alle Geräte für die Kinder von
Messebesuchern zum Ausprobieren
zur Verfügung stehen.
Ob die Fachleute vom Bau, Archi-
tekten oder auch Bauherrn (private
und öffentliche), die bei dieser Son-
derschau angebotenen Möglichkeiten
und Ideen nützen und in die Tat
umsetzen, hängt allerdings zum gro-
ßen Teil von den finanziellen Mög-
lichkeiten ab. Doch für die gesunde
Entwicklung der Kinder sollte
eigentlich kein Betrag zu hoch sein.
Ob Eigenheim, Mehrwohnungs-
haus, Hochha us oder ganze Wohn-
anlagen, fast immer wird
einer
auf -den
lehrreichen, dem neuesten
Stand entsprechenden Bild- und An-
schauungsdokumentation umwelt-
freundliche Artikel und Geräte zei-
geh.
Demonstrationen am „lebenden"
Objekt sollen das Interesse für mehr
Umweltschutz beim Bauen und Ein-
richten von. Wohnungen stärker ins
Blickfeld rücke n.
Außerdem wird ein mehrtägiges
Seminar innerhalb, der Messe Um-
weltschutzfachleute aus verschiede-
nen Ländern zu einem konstr uktive n
Gespräch zusammenführen.
Diese Messe ist sicher ein Versuch.
Angesichts der zunehmenden Bedeu-
tung des Wohnens bei vermehrter
Freizeit des Menschen kann man ein
lebhaftes Interesse dieses Me sse-
themas sowohl bei den Ausstellern
als auch bei den Besuchern erwarten.
Obwohl die Kreditrestriktionen
sicher als Investitions- und Konsum-
bremse wirken, überlegt man in
St. Gallen schon jet zt, dieses Messe-
thema:zu einer ständigen Frühjahrs-
messe zu entw ic keln, wobei nach
dem Ende der ersten Messe fieber-
haft überlegt wird, ob diese Veran-
staltung im Ein- oder Zwei-Jahres-
Turnus durchgeführt werd en soll.
Umweltschutz entweder vergessen
oder die nöti gen Maßnahmen aus
Spargründen nicht getroffen. Eine
großangelegte Ausstellung über den
Spielplätze sind zum Spielen da. Die Kinder sollen die Möglichkeit haben,
aktuellen Umweltschutz soll mit
selbst bauen und gestalten zu können. Dies es Elemente-Spielzeug, das sich
zum Bau ganzer Häuser eignet, entspricht in geradezu idealer Weise dem
Betätigungsdrang der Kinder. Kinder.