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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Die Fernsehküche 
Fein gewürzt, gebraten 
und sehr vitaminreich 
Küchenchef Helmuth Misak 
liebt das knusprig Gebratene. Des- 
halb setzt er diesmal eine Stelze 
auf den Speiseplan. Damit aber 
die Kalorien sich nicht gerade 
nach Herzenslust austoben können 
und der Vitaminbedarf nicht zu 
kurz kommt, reicht er Gemüse als 
Beilage. 
Gebratene Kalbsstelze 
Zutaten: 1 Kalbsstelze (ca. 
1,50 kg), 5 dkg Butter (Margarine), 
Salz. 
Zubereitung: Die Stelze 
bratfertig herrichten und gut sal- 
zen. In eine passende Bratfor m 
legen, dann verteilt man die But- 
ter in Flöckchen darüber und 
schiebt die Stelze, nachdem man 
den Boden der Pfanne noch mit 
Wasser bedeckt hat, in das mittel- 
heiß vorgewärmte Backrohr. 
Wenn die Stelze sich langsam 
braun färbt, beginnt man mit dem 
Begießen in kleinen Abständen 
und dreht das Bra tgut, wenn es 
auf einer Seite bereits knusprig 
ist, um. 
Die Bratdauer richtet sich je 
nach Gewicht der Kalbsstelze. 
Vermutlich wird man eineinhalb 
Stunden bis zum völligen Garwer- 
den einplanen müssen. Nach dem 
Bra ten hebt man die Stelze aus 
was Wasser auf und läßt ihn ver- 
der Pfanne, gießt den Saft mit et- 
kochen. Danach abseihen und ex- 
tra in ein Saucengefäß anrichten. 
Die etwas überkühlte 'Stelze 
wird entlang des Knochens ein- 
geschnitten, so daß man den 
Fleischmantel vorsichtig herunter- 
lösen kann. Das knochenlose 
Fleisch schneidet man in Portions- 
stücke und richtet sie auf einer 
Platte an. 
Gedünstetes Gemüse 
Zutaten: 20 dkg Kohlrabi, 
20 dkg Karotten, 20 dkg Cham- 
pignons, 20 dkg Bohnen, 5 dkg 
Bu tter (Margarine), Salz, Streu- 
würze. 
Zubereitung:Am schnell- 
sten und vitaminreichsten ist es, 
wenn die Gem üse in einer 
Schnellbratpfanne, geputzt, gewa- 
schen und zerstückelt, wovon in 
der Mitte der Pfanne der Karfiol 
thront, rundherum die gestellten 
Champignons, daneben der stifte- 
lig geschnittene Kohlrabi, die in 
lange Stücke gebrochenen Bohnen 
und die in Bleistiftdicke geschnit- 
tenen Karotten gruppiert werden. 
Dieses Gemüseallerlei beträufelt 
man mit Butter, würzt es und 
gießt 3 Eßlöffel Wasser darüber. 
In der verschlossenen Druc k- 
pfanne läßt man die Gemüse etwa 
6 Minuten garen. Noch in der 
Pfanne serviert man die gefällig 
angerichtete Beilage zur duften- 
den Kalbsstelze. 
Dornbirner Fasnatzunft: 
Vorbereitungen für1975 
Mittwoch, 22. Mai 1974 
haben schon 
begonnen Gitarre, und Ensemble) und 
Seite 10 
(VN—RUG) Vom 24. Mai bis 
10. Juni wird von der Vereinigung 
Vorarlberger Wohnungs-, Haus- und 
Grundeigentümer eine Unterschrif- 
tenaktion gestartet, die erreichen 
will, daß die Bundesmineralölsteuer 
aus dem Heizölpreis herausgenom- 
men wird, damit der Verbraucher 
billigeres Heizöl („extra leicht") er- 
steh en kann. Ein zw eites Anliegen 
dieser Aktion ist die Angleichung 
der Bausparprämien an den Bau- 
kostensatz. über den Ablauf der Un- 
terschriftenaktion informierte ge- 
stern der Organisationsleiter der 
Vereinigung, Hermann nimmer, die 
Presse. 
Im Ofenheizöl „extra leicht" steckt 
die Bundesmineralölsteuer, die an 
den Straßenbau zweckgebunden ist. 
Der ölheizende Hauseigentümer oder 
Mieter finanziert daher mit jedem 
Liter Heizöl den Straßenbau mit. Mit 
der Herausnahm e der Bundes- 
mineralölsteuer — und damit ver- 
bunden auch die Mehrwertsteuer 
könnte das Heizöl pro hundert Liter 
um 38 S billiger' werden. 
Das zweite Ziel der Unterschrif- 
tenaktion besteht darin, daß die An- 
zahlungsbeträge beim Bausparen von 
für Er- 
derzeit 7000 S auf 10.000 
S 
wachsene, für Kinder von derzeit 
3000 S auf 5000 S e rhöht werden. Das 
SibratsgfälL Die Gemeindevertre- 
tung Sibratsgfäll behandelte aber- 
mals den Entwurf des Flächenwid- 
mungsplanes der Gemeinde, zu dem 
Änderungswünsche vorgebracht wor- 
den sind. Diese wurden nochmals be- 
sprochen, wobei einige dieser Wün- 
sche zum Teil berücksichtigt worden 
sind. Der Bürgermeister erhielt den 
Auftrag, bei Architekt Albrecht um 
die Einarbeitung dieser geringfügigen 
Wünsche vorstellig zu werden . 
Vorher hatte der Vorsitzende das 
Nichterscheinen des Vizebürgermei- 
sters Baldauf mitgeteilt. Der Vize- 
bürgermeister hatte sein Fernbleiben 
damit begründet, daß nach seiner An- 
sicht die Gemeindevertretung in den 
Fragen des geplanten Erholungszen- 
Immer mehr Autofahrer wissen die 
Ungebundenheit von Hotel und Voll- 
pension zu schätzen und entschließen 
sich — wenn sie das nötige Kleingeld 
dazu haben — zum Kauf eines 
Wohnwagens. Um einige zehntausend 
Schilling erwirbt man damit jene 
Mobilität, die es möglich macht, nicht 
nur überfüllten Badestränden, son- 
dern auch r egenbr i ngenden Tief- 
druckgebieten auszuweichen. Wohn- 
wagen-Camping ist nicht billig — 
und daher taucht auch gleich das 
Problem auf, wie man sich selbst 
und sein rollendes Heim samt Inven- 
tar am kostengünstigsten vor finan- Streichorchester und Orgel von 
ziellen Verlusten schützen kann. 
Wie für jeden Anhänger, der ein po- 
lizeiliches Kennzeichen benötigt — 
dazu zählen neben den Wohnwagen 
auch die in letzter Zeit so beliebt ge- 
wordenen Zeltanhänger — ist der 
Abschluß einer Haftpflichtversiche- 
rung unbedingtes „Muß". Die Pr ämie Dornbirn. Heilandskirche, 
beträgt dafür einheitlich 60 Schilling 
im Jahr. Der Versicherungsschutz 
wird nur dann wirksam,. wenn der 
Wohnwagen vom Auto abgekuppelt 
(VN—fam.) Im Gasthaus „Zum 
ist. Ansonsten bilden Fahrzeuge und 
Waldhorn" in der Halle 4 der bis 
zum 25. Mai dauernden Friedrichs- 
hafener IBO sind gegenwärtig im 
Rahmen des 5. Internationalen Lehr- 
lingswettbewerbs „Kochen und Ser- 
vieren" 16 Lehrlinge aus dem Ländle 
mit Feuereifer am Werk, um für die 
Vorarlberger Gastronomie Ehre ein- 
zulegen. Es gehört nämlich schon zur 
IBO-Tradition, daß jeden Nachmit- 
tag in der groß en Schauküche der 
gastronomische Nachwuchs aus den 
drei Bodenseestaaten Deutschland, 
Österreich und Schweiz zum großen 
Motiv hiefür ist die erforderliche 
Angleichung der Bausparprämien an 
den Baukostensatz, so daß es für alle 
Bevölkerungskreise leichter möglich 
wäre, Eigenheime und Eigentums- 
wohnungen zu finanzieren. 
Das Ergebnis dieser Aktion — es 
werden etwa 20. 000 Unterschriften 
erwartet — wird den Landespoliti- 
kern in Form einer Petition über- 
reicht. Die Frage ist nur, ob dem 
Ziel der Aktion auch auf Bundes- 
ebene entsprochen wird. Und ob das 
Land Vorarlberg allein den Finanz- 
minister bewegen kann, auf die Bun- 
desmineralölsteuer im Heizöl zu ver- 
zichten. 
Die Vereinigung Vorarlberger 
Wohnungs-, Haus- und Grundeigen- 
tümer sieht indes in der Aktion 
lediglich einen Anstoß, um die übri- 
gen Bundesländer anzuregen, eben- 
falls Unterschriften für billigeres 
Heizöl und für die Anhebung der 
Bausparprämien zu sammeln. Die 
Aktion soll denn zu einem bundes- 
weiten „Volksbegehren" werden. 
Die Verteilung der Unterschrif- 
tenblätter erfolgt, durch die Mitglie- 
der der Vereinigung, außerdem wer- 
den auf den Bausparkassen und den 
Vorarlberger Banken welche aufge- 
legt. Jeder, der das 19. Lebensjahr 
erreicht hat, kann seine Unterschrift 
für diese Aktion leisten. 
trums und bei der Era rbei tung des 
Flächenwidmungsplanes keine kon- 
sequente Linie verfolge. Daher könne 
er an der Sitzung nicht teilnehmen. 
Eine Erhöhung der Stundenlöhne 
der fallweise bei der Gemeinde be- 
schäftigten Arbeiter wurde geneh- 
migt und einem Ansuchen von zwei 
Parteien um die Bewilligung zum 
Anschluß an die Gemeindewasser- 
leitung zu den bisherigen Bedingun- 
gen stattgegeben. Ein Gesuch der 
Krähenberg-Brücken- und -Wegin- 
teressentschaft um einen Gemeinde- 
beitrag für die Aufwendungen im 
vergangenen Jahr wurde dahinge- 
hend bewilligt, daß 10 Prozent dieser 
Auslagen von der • Gemeinde über- 
nommen werden. 
Anhänger eine Einheit, so daß im 
Falle eines Falles die Haftpflichtver- 
sicherung des Autos „zuständig" ist. 
Der Wohnwagen selbst und die mit 
ihm fix verbundenen Gegenstände — 
wie etwa Propangaseisschrank oder 
Herd — schützt die Vollkaskoversi- 
cherung mit dem gleichen Haftungs- 
umfang wie beim Auto. Sie kann 
kurzfristig auf Benützungsdauer ab- 
geschlossen werden. Die Jahresprä- 
mie dafür beträgt 2,6 Prozent des 
Listenpreises. 
Wer nach der Rückkehr vom Bade- 
strand fe ststell en muß, daß Camping- 
Mard er den Wohnwagen heimgesucht 
und neben der Taucherausrüstung 
auch noch das Transistorradio mit- 
gehen ließen, braucht sich keine Evangelische Kirche 
Geldsorgen zu machen, wenn er vor am Donnerstag, 
Reiseantritt eine Reisegepäck- und 
Campingversicherung abgeschlossen 
hat. Sie deckt den finanziellen Ver- 
lust, der durch Diebstahl und Be- 
schädigung des Gepäcks entstanden 
ist. Die Laufzeit des Versicherungs- 
schutzes kann je nach Urlaubsdauer 
Länderkampf in Sachen Koch- und 
individuell gewählt werden. 12304 
Servierkunst antritt. 
Es sind insgesamt 48 Teilnehmer, 
die um den Siegeslorbeer kämpfen; 
24 in jeder Sparte. Das bedeutet, daß 
in der Gruppe der Köche wie in der 
Gruppe der Servierer an den acht 
Tagen der Vorrunde je eine junge 
Dame oder ein junger Mann aus den 
genannten Ländern sich um die beste Bodensee—Oberschwaben 
Punktezahl bemühen. 
Die sechs Besten aus beiden Spar- 
ten neh men an der Endrunde am 
25. und 26. Mai teil. Deutschland, 
Österreich und die Schweiz stellen 
täglich auch je einen Juror für die 
beiden Fachrichtungen. Der Jury- 
Vorsitz wechselt bei jeder IBO von 
Land zu Land. Er wird in diesem 
Jahr von dem St. Galler Fachmann 
Paul Andrea Lendi ausgeübt. 
Jeder Koch bereitet ein komplet- 
tes Menü mit Vorspeise, Hauptgang 
und Nachtisch für vier Personen zu. 
Er mußte vorher zwei Menüs ein- 
reichen, aus denen der Juryvorsit- 
zende eines auswählt. Die Teilneh- 
mer im Servi eren deck en den Tisch, 
schreiben die Menükarten und zei- 
gen ihr Können im Mixen und Flam- 
bieren. Da die Schauküche in diesem 
Jahr unmittelbar an die Sonderschau 
„Wald — Holz — Umwelt" an- 
schließt, wurde sie als stilechtes 
Gasthaus „Zum Waldhorn" ausge- 
baut. Es werden hier nur Wild- und 
Fischgerichte zubereitet. 
Auf die besten Teilnehmer war- 
ten viele attraktive Preise. Tradi- 
tionell wird der beste Koch ein Ge- 
schenk des Ministerpräsidenten von 
Baden-Württemberg, Dr. Hans Fil- 
Kürzlich fand die 14. Jahreshaupt- 
versammlung der Dornbirner Fas- 
natzunft statt. Zunftmeister Emil 
Leite hatte alle Mitglieder und 
Freunde in den „Vorarlberger Hof" 
geladen. Die wichtigsten Punkte der 
Tagesordnung waren die Tätigkeits- 
berichte der einzelnen Funktionäre 
des Elferrates und Neuwahlen. 
Es gab viel Erfreuliches zu be- 
richten. Der Zunftball in der Messe- 
halle war wieder ein großer Erfolg. 
Für desse n Vorbereitung hatten die 
Mitwirkenden über 800 Stunden 
Freizeit „geopfert". Auch der Kinder- 
fasching war im Einvernehmen mit 
binger, erhalten. Die oder der Beste 
Dornbirns Schuldirektoren und dem   
im Servieren wird von Graf und 
Gräfin Bernadotte prämiert. Der 
Wirtschaftsminister des Landes Ba- 
den-Württemberg, Dr. Eberle, zeich- 
net die jeweiligen Punktbesten aus 
Österreich und der Schweiz aus. Für 
die beiden Letzten der Endrunde hat 
die Industrie- und Handelskammer 
	einen 
„Hoffnungspreis" gestiftet. 
Die Vorarlberger Teilnehmer am 
5. Lehrlingswettbewerb „Ko chen und 
Servieren" sind: 
Köche: Wolfgang Jet schgo, Hotel 
Landhof, Lech; Werner Vögel, Gast- 
haus Mangold, Loc hau; Kurt Wug- 
genig, Römerstube, Satteins; Walter 
Gasser, Alpenhotel Bödele, Dornbirn; 
Bernhard Köhler, Hotel Damülser Hof, 
Damüls; Hans Ritter, Hotel Tann- 
berger Hof, Lech; Wolfgang Belutta, 
Kurhaus Montafon, Schruns; Man- 
fred Hall, Restaurant Moosklause, 
Mittelberg. 
Servierer:•Anita Ebenhoch, Gast- 
haus Krönele, Lustenau; Ren ate 
Tschofen, Hotel Heimspitze, Gargel- 
len; Ingeborg Bader, Gasthaus Kro- 
ne, Hohenweiler; Mechthild Schäfer, 
Propstei St. Gerold; Martha Beller, 
Cafe Wallis, Raggal; Robert Prager, 
Alpenhotel Bödele, Dornbirn; Heinz 
Müller, Pension Edelweiß, Fontanel- 
le; Hannelore Tiefenthaler, Kuran- 
stalt Montafon, Schruns. 
Als Vorarlberger Experten fun- 
gieren Josef Reinisch, Feldkirch, und 
Berufsschullehrer Adalbert Kottas 
von der Landesberufsschule für das 
Gastgewerbe in Lochau. 
Verkehrsverein ein schönes Erlebnis 
für jung und alt. Der Dornbirner 
Spielmannszug konnte auf 28 Mann 
verstärkt werden. Bei 27 Proben, die 
dank einer guten Disziplin und Ka- 
meradschaft gut besucht waren, 
konnte er im vergangenen Berichts- 
jahr bei 11 öffentlichen Veranstal- 
tungen ausrücken. Nach wie vor 
bleibt der Wunsch für ein neues Pro- 
benlokal offen. Die Schneidige Mäd- 
chengarde war bei 9 Veranstaltungen 
aufgetreten. Kassier Siegfried Dor- 
ner hatte sein Amt acht Jahre vor- 
bildlich verwaltet. Aus gesundheit- 
lichen Gründen mußte er leider um 
ster Leite sprach ihm besonderen 
seine Entlastung bitten. Zunftmei- 
Dank und Anerkennung für seine 
langjährige Mitarbeit aus. 
Unter dem Vorsitz von Alt-Zunft- 
meister Herbert Hilbe wurde bei der 
Wahl Emil Leite weiterhin als Zunft- 
meister bestätigt, desgleichen seine 
Stellvertreter Dir. Joh ann Pipp und 
Wilfried Hämmerle. Das Amt des 
Schriftführers übernahm Siegfried 
Oberhuber und Karlheinz Gloser 
wieder den Bereich „Vergnügen". 
Weiters wurden die Leiter der Zunft- 
Bezirksgruppen wie folgt in den 
Elferrat gewählt: Arthur Welpe 
(Markt), Erich Luger (Hatlerdorf), 
Oswald Welpe (Oberdorf), Adolf 
Albrich (Haselstauden) und Werner 
Knaus (Rohrbach). Im Verlauf des 
A bends erfol gten noch eini ge Or- 
densverleihungen an verdiente Mit- 
glieder. So erhielt Hermann Pinter 
den goldenen Faschingsorden. Be- 
zirksleiter Werner Knaus ehrte ZM 
Hilbe für seine besonderen Verdienste 
mit einem Ehrengeschenk der Be- 
zirksgruppe Rohrbach. 
Mit der Bitte an alle Mitglieder 
und Freunde der Fasnatzunft, wie- 
der mit Freude und Idealismus die 
Vorbereitungsarbeiten für den näch- 
sten Fasching aufzunehmen, insbe- 
sondere für den am Samstag, 
1. Februar 1975, stattfindenden 
Zunftball in der Messehalle sowie 
den großen Faschingsumzug schloß 
der Zunftmeister die Jahreshaupt- 
	Dr. 
versammlung. H. L. 
Für Südtiroler Rentner 
Im Zusammenhang mit der Ein- 
beziehung der Rentner und Pensio- 
nisten in die Einkommensteuer in 
Italien versendet die Generaldirek- 
tion des INPS in Rom auch an alle 
in Österreich wohnhaften Bezieher 
von italienischen Renten und Pen- 
sione n Fragebogen (Aufforderungen 
zur Erklärung über das steuerliche 
Einkommen) und ein Merkblatt, die 
leider nur italienisch textiert' sind, 
Da die ' Textabfassung, der itae 
lienische Amtsstil, besonders für 
Südtiroler Umsiedler leider mehr- 
fach nicht klar ausgelegt werden 
kann, gibt die Leitung des Gesamte 
verbandes der Südtiroler in Östere 
reich folgende Richtlinie zur Beant4 
wortung des Fragebogens, der auf 
jeden Fall möglichst umgehend wie. 
der an das INPS in Rom an die auf 
der Erklärung angeführte Anschrift 
einzusenden ist, da sonst der zuste- 
hende Steuerfreibetrag nicht berück- 
sichtigt wird: ' ' 
-Umsiedler 
Alle Südtiroler 
dürfen 
den vorgesehenen Freibetrag von 
Lire 36. 000 für sich in Anspruch neh- 
men. Es ist daher in der Erklärung 
bei (1) das Ja anzukreuzen (Si). Das 
Nein bleibt frei (No). 
Datum und eigenhändige Unter- 
schrift (DATE ... und FIRMA ...) 
sind ebenfalls anzubringen, da die 
Erklärung nur mit der Unterschrift 
Gültigkeit erhält. 
Lauterach: Überführung 
Autobahntrasse zu prü fen 
Lauterach. Der Gemeindevertre- 
tung Lauterach lag in ihrer letzten 
Sitzung eine Vorlage betreffend die 
Autobahntrassenführung im Raume 
des Güterbahnhofes vor. Das Auto- 
bahnprojekt sieht entgegen der For- 
de rung der Gemeinde Lauterach nach 
einer Unterführung eine überfüh- 
rung der Autobahn über die Bundes- 
bahnstrecke Lauterach—Schwarzach 
vor, obwohl Lauterach schon aus 
Gründen des Umwelt- und Lärm- 
schutzes sowie der Erhaltung des 
Landschaftsbildes sich energisch für 
eine Unterführung der Autobahn 
eingesetzt hat. 
Im Projekt wird die Überführung 
hauptsächlich mit einem Gutachten 
des Landeswasserbauamtes begrün- 
det, daß bei einer Unterführung das 
Grundwasser gefährdet würde. Die 
Gemeindevertretung kam überein, 
diese Angelegenheit weiter zu ver- 
folgen und geeignete Schritte zu un- 
ternehmen. 
Sodann beschäftigte sich die Ge- 
Genehmi- 
meindevertretung mit der 
gung von Grundeinlösungsverträgen. 
Kirchliche Nachrichten] 
Pfarrkirche Fluh 
Christi Himmelfahrt, 23. Mai 1974: 
Hl. Messen um 7.00, 9.20 (Ilse H agen, 
11.15 
  
Uhr (Elisabeth Polzer/Sopran, Elgar 
  
Polzer/ Orgel). 
Dom zu Feldkirch 
Fest Christi Himmelfahrt (23. 5/ 
9 Uhr: Ordinarium: Missa „Deo gra' 
tias", op. 122, für Soli, Chor und 
Fer- 
dinand Andergassen, Proprien im 
Gregorianischen Choral. 
(Gottesdienste 
 23. 
Himmel- 
Mai, 
fahrt): 
Bregenz. Kein Gottesdienst. 
9.3a 
Uhr, Konfirmationsgottesdienst mit 
Abendmahl. 
Got- 
Feldkirch und Bludenz. Kein 
• erschriften= 
tesdienst. 
Unt 
ktion für 
bi•lli eres eiziii 
Sibratsgfäll: Flächenwidmungsplan gibt 
Anlaß zu Meinungsverschiedenheiten 
Urlaubswohnungen auf Rädern 
Wohnwagen' 
Versicherungsschutz für 
  
und Campingausrüstung Campingausrüstung
	        
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