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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

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Freitag, 24. Mai 1974 
Namenstag 
Vinzenz, Susanne 
Wetterbericht 
der Wetterwarte Innsbruck 
Großwetterlage: Mit 
einer ausgeprägten nordwestli- 
chen Höhenströmung fließen 
kühle Meeresluftniassen in Mit- 
teleuropa ein. Das derzeit unbe- 
ständige und für die Jahreszeit 
zu kühle Wetter hält weiter an. 
Vorhersage: Allgemein 
starke Bewölkung und zeitweise 
Regen oder Regenschauer. Früh- 
temperaturen 5 bis 10 Grad, Ta- 
geshöchstwerte 12 bis 16 Grad. 
Höchste bzw. tiefste Temp e- 
raturen von gestern, 13.00 Uhr: 
Klagenfurt 18 Grad, Salzburg 7 
Grad. 
Wetterbericht 
der Wetterwarte Zürich 
Allgemeine Lage: Ein 
Tief erstreckt sich von Osteuro- 
pa bis zum westlichen Mittel- 
meer. Kühle und feuchte Luft 
fließt immer noch gegen die Al- 
pen. 
Vorhersage: Im Flach- 
land Aufhellungen, abwechselnd 
mit Regenschauern. Durchschnitt- 
liehe Temperaturen 6-15 Grad. 
Sonnenaufgang 4.46, Sonnen- 
untergang 20.09 Uhr; der Mond 
geht unter sich bis Dienstag, 4. 
Juni (Tierkreiszeichen: Krebs.) 
Zitat des Tages 
Selbst ein Fisch, der so groß 
ist, daß er ein ganzes Schiff ver- 
schlingen könnte, kann auf dem 
Trockenen liegend nicht einmal 
gegen Ameisen aufkommen. 
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Freitag, 24. Mai 1974 
Seite 5 
      
      
Bregenz — ÖVP-Präsidentschafts- 
kandidat Dr. Alois Lugger wird 
im 
Rahmen seiner Wahlwerbe-Tournee 
durch Österreich zu Anfang der kom- 
menden Woche in Vorarlberg eintref- 
fen. Der Innsbrucker Bürgermeister 
nimmt dabei seinen Vorarlberg-Auf- 
enthalt überaus gründlich, denn das 
Besuchsprogramm ist sehr reichhal- 
tig: 
Der Lugger-Besuch beginnt am 
Montag (27. 5.) um 15.30 Uhr mit 
einer Kundgebung auf dem K irch- 
platz von Höchst, nach dem Abend- 
essen ist eine w eitere Kundgebung 
auf dem Kirchplatz in Lustenau an- 
gesetzt. 
Der Dienstag (28. Mai) beginnt um 
9 Uhr mit einer Besichtigung der Fa. 
F. M. Hämmerle in Dornbirn. Um 
10.30 Uhr ist eine Kundgebung mit 
Marktbesuch in Feldkirch anberaumt, 
nach dem Mittagessen folgt eine 
Kundgebung in Schruns. Nach einer 
weiteren Kundgebung in D alaas folgt 
eine Pensionistenversammlung im 
Bludenzer Fohrenburgsaal. Ebenfalls 
am Dienstag nachmittag sind Kund- 
gebungen und Firmenbesuche in Lu- 
desch, Thüringen und Nenzing sowie 
Frastanz anberaumt. Am Abend 
spricht Dr. Lugger auf einer Kundge- 
bung in Bludenz im Fohrenburgsaal. 
Am Mittwoch vormittag besucht 
der ÖVP-Präsidentschaftskandidat 
S chlins und Satteins sowie das Al- 
tersheim und „Mutter und Kind"- 
Heim in Feldkirch. 
Einem Pressegespräch auf der 
Schattenburg sch ließt sich um 14 Uhr 
eine Kundgebung im Vinomnasaal in 
Rankweil an, ehe Dr. Lugger auf dem 
Kirchplatz in Götzis spricht. 
Anschließend stellt sich Dr. Lug- 
ger im Rahmen einer Talschaftsver- 
sammlung 
im 
Löwensaal in Egg den 
Wählern. 
In die Landeshauptstadt kommt 
der Präsidentschaftskandidat um 
16.40 Uhr, wo er auf einer Kundge- 
bung am Leutbühel sprechen wird. 
Es folgt ein Empfang im Palais 
Thurn und Taxis in Bregenz. Nach 
einem Empfang in der Landessport- 
schule Dornbirn um 19 Uhr stellt sich 
ab 20 Uhr Dr. Lugger im Rahmen 
einer Großkundgebung in der Dorn- 
birner Messehalle den Wählern. 
Dr. Lugger verläßt am Donners- 
tag früh Vorarlberg. 
Gründung des Kiwanis- 
Club Rätikon 
Zum Wochenende fand in Schruns 
die Gründung des Kiwanis-Clubs 
Rätikon st att, des dritt en Kiwanis- 
Clubs in Vorarlberg. In einem Fest- 
akt begrüßte Vizepräsident Dipl.- 
verhinderten 
Ing. Karl Tschanett im Namen des   
Präsidenten, LAbg. 
Bürgermeister Ignaz Battlogg, die 
Vertreter von zwölf Kiwanis-Clubs 
aus Österreich, der Schweiz und 
Deutschland. Nach Ansprachen der 
Präsidenten der beiden Patenclubs, 
Prokurist Karl Pridun, Bregenz, und 
Wolfgang Hilbrand, Kleinwalsertal, 
sowie des Ersten Vizepräsidenten 
von Kiesanis-Europe, Prof. Ernst 
Bär, überreichte der Governor des 
Distriktes Österreich/Deutschland, 
Horst Geier, Mannheim, die Grün- 
dungsurkunde sowie Abzeichen und 
Mitgliedskarten an die Mitglieder 
des Kiwanis-Clubs Rätikon. 
An die Gründungsfeier schloß sich 
die Jahreshauptversammlung des 
Distriktes Österreich/Deutschland 
an. Zum Lt. Governor in Revision 
Österreich-West wurde Direktor Pe- 
ter Deffner, Kleinwalsertal, gewählt. 
Bei der Jahreshauptversammlung 
des Kiwanis-Clubs Bregenz wurde       
der bisherige Vorstand unter: Lei- 
tung von Präsident Karl Pridun mit 
geringen Änderungen bestätigt. Pro- 
, 
kurist  Alb ert Nagel übernahm das 
Amt des Sekretärs. Der Grundungs- waren ursprünglich 
präsident, Prof. Ernst Bär, wurde 
zum Ehrenpräsidenten des Kiwanis- 
Clubs Bregenz ernannt. 
Von Unterrichter wurde bek annt- 
lich aufgr und jenes Schreibens an 
das Handelsministerium fristlos ent- 
lassen, in dem er die Hotellerie dieser 
Gemeinde diskriminierte. Die Unzu- 
friedenheit mit dem Verkehrs- 
amtsleiter reicht allerdings viel wei- 
ter zurück, dies er Brief war prak- 
tisch nur das auslösende Moment. 
Zuvor hatte der sehr eigenwillige 
Geschäftsführer wiederholt die An- 
ordnungen des damaligen Verkehrs- 
vereinsobmannes Willi Bereiter 
ignoriert, was im Oktober vergan- 
genen Jahres zum Rücktritt von Be- 
reiter führte. 
Die unterschiedliche Beurteilung 
der Entlassung Unterrichters — sie 
wurde mit 12:10 Stimmen vom Ver- 
kehrsvereinsausschuß ausgesprochen 
— führte dann zu Zerwürfnissen 
innerhalb des Verkehrsvereins, die 
mit dem Austritt von 19 Vereinsmit- 
gliedern sowie der gesamten Ver- 
einsleitung, mit einer Ausnahme, en- 
deten. 
Nachdem es im Verein zu keiner 
Einigung kam, befaßte sich die GV 
in ihrer Sitzung vom 28. Februar 
1974 mit diesem gesamten Fragen- 
komplex. Die GV hatte damals ein- 
zu zu verhalten, innerhalb von drei 
stimmig 
beschlossen, den Verein da- 
Wo chen satzungsgemäße Organe zu 
bestellen und bis zur Funktionstüch- 
tigke it des Vereines die Geschäfte 
des Verkehrsvereines interimistisch 
durch die Gemeinde zu führen. Die- 
ser Aufforderung hat der Verein 
aber keine Folge geleistet. Es kon- 
stituierte sich zwar ein neuer Ver- 
kehrsverein, der dann die Wieder- 
einstellung von Unterrichter be- 
schloß (zu der es aber nicht mehr 
kam), jedoch soll diese Gründung 
nicht satzungsgemäß erfolgt sein. 
In der am 5. April 1974 stattge- 
fundenen GV-Sitzung hat die GV 
einstimmig beschlossen, das Ver- 
kehrsamt selbst zu übernehmen. 
Gleichzeitig wurde ein Fremdenver- 
kehrsausschuß aus den Reih en der 
Gemeindernandatare sowie der Ho- 
tellerie und Privatzimmerverrnieter 
be stellt. Dies er Ausschuß hat in- 
zwischen auch schon seine Tätig- 
keit 
und aufgrund 
aufgenommen 
einer vorausgegangenen Ausschrei- 
bung einen neuen Verkehrsamtsleiter 
in der Person des Gerd Braumandl 
aus Bad Gastein, mit Zustimmung 
der GV, eingestellt, der seine Tätig- 
April aufgenommen hat. 
keit am 17. 
schaft geführt hat, soll nun nach den 
Die Entscheidungen der Ge- 
Wünschen di eser Kaufleute die obere 
Kaiserstraße möglichst noch in die- 
sem Sommer ein Fahrverbot erhal- 
ten. Außerdem haben die Kaufleute 
gebeten, daß die Kanalisierung der 
Kaiserstraße bereits im Jänner bis 
März 1975 erfolgen soll. 
Sorgen bereitet dem Bürgermei- 
(VLK) Am Dienstag weilte der 
polnische Botschafter in Österreich, 
Exzellenz M. Ryszard Karski, in Be- 
gleitung von Botschaftsrat Walde- 
mar Wawrzyniak zu einem offiziel-   
len Besuch im Lande. Nach Antritts- 
besuchen bei Landtagspräsident Dr. 
Tizian, bei Landeshauptmann Dr. 
Keßler im Amt der Vorarlberger 
Landesregierung und bei Bürger- 
meister Dipl.-Ing. Mayer im Bre- 
genzer Rathaus gab die Landesregie- 
rung zu Mit tag im Burgrestaurant 
Gebhardsberg in Bregenz ein Essen, 
in de ssen Verlauf der Landeshaupt- 
mann bei seiner Tischansprache be- 
merkte, daß Vorarlberg in den letz- 
ten W ochen Gelegenheit gehabt habe, 
mehrere Repräsentanten des Ost- 
blocks hier zu empfangen und daß 
mit dem Aufenthalt des polnischen 
Botschafters diese Praxis Fortset- 
zung finde. In Vorarlberg schätze 
man sehr wohl die große Kultur, die 
reiche Geschichte und Tradition Po- 
lens und anerkenne auch dessen 
meindevertretung waren einstimmig 
und fanden ihre Begründung darin, 
daß kontinuierliche und zielstrebige 
Arbeit zum Wohle der gesamten 
Fremdenverkehrswirtschaft i nner- 
halb der Gemeinde Gaschurn ge- 
wahrt bleiben müsse. Es wurden 
auch niemals Zweifel darüber be- 
lassen, daß, falls sich der Verein neu 
konstituiert, die Gewähr gegeben ist, 
daß dieser das Verkehrsbüro wieder 
in seinen eigenen Wirkungsbereich 
Übernehmen kann. Die Gemeinde 
Gaschurn hat sich hier also keines- 
wegs etwa vorgedrängt, sondern 
lediglich eine erforderliche Entschei- 
dung getroffen. 
über die fristlose Entlassung ge- 
hen die Meinungen natürlich ausein- 
ander, und von Un terrichter strebt 
deshalb auch einen Arbeitsprozeß 
an. Ob dieser Brief nun wirklich 
eine fristlose Entlassung rechtfertigt, 
wird dieser Prozeß zeigen. Sicher ist 
aber, daß im Interesse der Frem- 
denverkehrsweiterentwicklung eine 
Trennung von Unterrichter ver- 
ständlich war, schon weil er von 
Werbung um den Qualitätsgast im 
Innermontafon nichts oder nur sehr 
wenig hält. 
Wenn nämlich Gaschurn um den 
Qualitätsgast nicht mehr werben 
soll, dann muß man sich schon .fra- 
gen, für welchen Ort ist dieser Gast 
dann im Montafon noch ein lohnen- 
des Ziel? 
Der weiteren Aufwärtsentwick- 
Neu- 
lung steht jedenfalls durch die 
konstellation 
des Verkehrsamtes mit 
seinem neuen Geschäftsführer 
Brattmandl nichts mehr im Wege, 
wenngleich nach wie vor Differen- 
zen zwischen den Privatzimmerver- 
mi etern und der Hotellerie bestehen 
bleiben. Es ist zu hoffen, daß es auch 
hier noch zu einer gütlichen Lösu ng 
 ster 
kommen wird. sichergestellt werden. 
die Parkraumnot in der Innen- 
stadt, besonders während der Bau- 
arbeiten. In naher Zukunft werden 
die Parkplätze beim Bürohaus Saut- 
ter wegfallen, da dort das neue Land- 
haus errichtet wird. Ferner wird be- 
reits im Herbst durch die Kanalisie- 
rung des Kornmarktplatzes und des 
Einbahnringes im Bereich des Thea- 
ters eine Reihe von Parkplätzen un- 
benützbar sein. 
Schließlich wurde bekannt, daß 
der Stadtrat von Bregenz die An- 
stellung von Dr. med. Harald Hügel, 
derzeit St. Gallen, als Oberarzt an 
der internen Abteilung des Kranke n- 
hauses Bregenz grundsätzlich befür- 
wortet. Der Stadtrat hat auch die 
Übernahme einer Haftung von 2,5 
Millionen Schilling für das Bauvo r- 
haben Riedergasse der Wohnbau- 
ve rei nigung für öffentlich Bedienste- 
te beschlossen. 
Aufbauleistung in den vergangenen 
Jahren. 
Botschafter Karski führte In sei- 
ner Antwortrede u. a. aus, Vorarl- 
berg liege zwar am weitesten von 
doch habe er aus 
Wien entfernt, 
meh reren Gründen gerade Vorarl- 
berg als sein erstes Ziel für Besuche 
in den Bundesländern ausersehen. 
Der Ausbau der Beziehungen zwi- 
schen Österreich und Polen und de- 
ren Vertiefung sei in besonderem 
Maße sein Bestreben. Als Botschaf- 
ter Polens in Österreich könne er 
feststellen, daß es keine offenen po- 
litischen Probleme zwischen den bei- 
den Ländern gebe. Besonders der 
letzte Besuch des österreichischen 
Bundeskanzlers in Polen sei sehr 
fruchtbar und. impulsgebend gewe- 
sen. Im Oktober d. J. sei ein Gegen- 
besuch des polnischen Ministerpräsi- 
Es 
denten in Österreich zu erwarten. 
Erweiterung 
gehe Polen auch um die 
der wirtschaftlichen Zusammen- 
arbeit. Mehrere Firmen aus Vorarl- 
berg, aber auch innerösterreichische 
Unternehmen, unterhielten Kontakte 
mit polnischen Geschäftsleuten. 
Anschließend besichtigten die pol- 
nischen Gäste das Vorarlberger Lan- 
desmuseum, wobei Direktor Univ.- 
Prof. Dr. Vonbank die Schausamm- 
lungen erläuterte. 
Sodann ging es weiter nach Blu- 
denz, wo die Kessel- und Maschinen- 
fabrik Bertsch besichtigt wurde. Hier 
übernahm Konsul Ing. Dr. Bertsch 
die Führung und verhandelte über 
Möglichkeiten der Ausweitung der 
wirtschaftlichen Beziehungen seines 
Unternehmens zu Polen. Damit fand 
das offizielle Besuchsprogramm sei- 
nen Abschluß. 
Zweiter Raubüberfall 
von Feldkirch geklärt 
Am Mon tag wurde von Bea mten 
des GPK Feldkirch ein jugoslawi- 
scher Gastarbeiter wegen Verdach- 
tes des Verbrechens des Raubes ver- 
haftet und in das Gefangenenhaus 
des LG Feldkirch eingeliefert. 
Er ist verdächtig, zusammen mit 
einem weiteren Jugoslawen am ver- 
gangenen Freita g gegen 21.50 Uhr 
vor dem Cafe Bildstein einen türki- 
schen Staatsangehörigen überfallen 
und seiner Barschaft in Höhe von 
3050 S beraubt zu ha ben. 
Aktentasche mit 23.000 S 
war „unbeaufsichtigt" 
Wegen Verdachtes des 
Bregenz: 
Diebstahls wurde eine 35 Jahre alte 
Jugoslawin verhaftet und in das 
Gefangenhaus des LG Feldkirch ein- 
geliefert. 
Sie besuchte am Montag abend 
zusammen mit einer 18 Jahre alten 
Landsmännin die Bahnhofgaststätte 
in Bregenz. AIs sich ein am gleichen 
Tisch sitzender Gast für kurze Zeit 
entfernte und seine Aktentasche am 
Tisch zurückließ, stahl sie aus die- 
ser Tasche einen Geldbetrag von 
23.000 S. Die Begleiterin hatte 
Kenntnis von diesem Diebstahl und 
deckte Ihre ältere Freundin durch 
falsche Aussagen, nachdem ihr diese 
zuvor die Hälfte des gestohlenen 
Ge ldes versprochen hatte. Sie gab 
ihrer Freundin allerdings vor, sie 
habe lediglich 2000 S aus der Ta- 
sche genommen. Der ganze Betrag 
von 23.000 S konnte bei der Diebin 
(VN - hl) Modellbauer Rast hat für den von Prof. Krapfen- 
bauer projektierten City-Knoten der Rheintalautobahn im Raume 
Bregenz ein Modell erstellt, das dem Stadtrat zur Stellungnahme 
vorgelegt wurde. Wie Bürgermeister Dipl.-Ing. Fritz Mayer am 
Mittwoch in einer Pressekonferenz erklärte, liegt hier ein Meister- 
werk vor. Das Modell des City-Knotens zeigt eine Auf- und Ab- 
fahrt sow ohl in Richtung Stadt als auch in Richtung Vorkloster 
sowie in Richtung Stadtzentrum am See. 
Spärars 
Jokl 
Was dea Kis- 
singer im Noha 
Oschta uma- 
flügt und Ben- 
zin verbrucht. 
D'Ölscheich 
rieben si scho 
Das Amt der Vorarlberger Lan- 
d'Händ. 
desregierung hat kürzlich der Stadt 
Bregenz auch die von der Ingenieur- 
gemeinschaft Lässer/Feitzlmayer er- 
arbeiteten Tunnel-Lüftungskonzepte 
zur Stellungnahme vorgelegt. Der 
Stadtrat hat aber festgestellt, daß die 
vorgelegten Pläne unvollständig 
sind. Sie lassen keine Rückschlüsse 
über die Höhe und das Aussehen 
der Lüftungsbauwerke zu. Die in 
den Plänen vorgesehene Situierung 
der Lüftungsschächte sind in der Na- 
tur schwer bestimmbar. Der Stadtrat 
verlangt die Ausführung jener Lüf- 
tungsvariante, bei welcher das Aus- 
blasen der Abgase nicht aus den 
Tunnelportalen erfolgt. Die Abgase 
so llen nämlich über Lüftungsschächte 
im Bereich des Pfändermassivs abge- 
leitet werden. Die genaue Situierung 
der Lüftungsschächte soll an Ort und 
Stelle festgelegt werden, damit dem 
Umwelt- und Landschaftsschutz auch 
Rechnung getragen werden kann. 
Der Stadtrat hat kürzlich auch die 
Vorschläge, nach welchen eine wei- 
tere Abschirmung des Weidach-An- 
schlusses aus Umweltschutzgründen 
durch Lärmschutzwände und An- 
pflanzungen möglich ist, zustimmend 
zur Kenntnis genommen. 
Bürgermeister Mayer kam im 
Pressegespräch auch auf die Gestal- 
tung der obe ren Kaiserstraße als 
Fußgängerzone zu sprechen. Es war 
vorgesehen, im Zusammenhang mit 
dem Kanalausbau die Oberfläche der 
Straßen neu zu gestalten, Schau- 
vitrinen einzurichten und durch ver- 
schiedene Bepflanzungen das entste- 
hende Straßenbild aufzulockern. Die 
'Baumaßnahmen der Kanalisierung 
Jahr 1976 
im 
vorgesehen. Nach einer Aussprache, 
die der Bürgermeister in dieser Wo- 
che mit Vertretern der Kaufmann- 
Mit der Übernahme des Verkehrsamtes und der Be- 
(VN-pi) — 
stellung eines neuen Verkehrsamtsleiters durch die Gemeinde 
Gaschurn hat die leidige Verkehrsamtsleiter-Misere dieser auf- 
strebenden Fremdenverkehrsgemeinde ein vorläufiges Ende gefun- 
den. Led iglich die fristlose Entlassung des eh emaligen Verkehrs- 
amtsleiters sorgt im Dorf immer wieder für neuen Nährstoff 
verschiedenster Gerüchte, denen sowohl der Verkehrsverein selbst, 
als auch die Gemeinde offenbar ohnmächtig gegenüberstehen. In 
einem Gespräch mit Bürgermeister Ernst Pfeifer, einem Vertreter 
der Hotellerie und dem ehemaligen Verkehrsvereinsobmann, Willi 
Bereiter — dieser legte sein Amt erst im Oktober vergangenen 
Jahres zurück —, versuchen die ,,VN" die Beweggründe der frist- 
Polnischer Botschafter auf 
losen Entlassung von Unterrichters zu analysieren. 
Besuch in Vorarlberg Vorarlberg
	        
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