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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

ötzrier olksschüler lerne 
Englisch 
er ch 
Iversuc 
  
  
besser leben! 
Möbel-Pfister bis 26. Mai in der OLMA-Halle, St. Gallen, Stand A, an der Ausstellung 
„Bauen — Wohnen — Leben" 
Zeitungsaussc 
nitte sichern 
Aktualität im 
Nt nicht 
TUDOR: 
original englische Eichenmöbel, dunkel gebeizt. Geschaf- 
L7- 
fen zum Wohnen wie ein Lord und Sparen wie ein Schotte. 
Freitag, 24. Mai 1974 
    
  
Seite 8 
    
    
RK-Auszeichnungen 
Bregenz: Das Österreichische Rote 
Kreuz hat an Offiziere und Unter- 
offiziere Auszeichnungen verliehen, 
und zwar die „goldene Medaille für 
Verdienste um das Österreichische 
Rote Kreuz" an den Militärkomman- 
danten von Vorarlberg, Oberst Lo- 
thar Simma, die silbene Verdienst- 
medaille an den Kommandanten des 
Jägerbataillons 23, Oberstleutnant 
Friedrich Blond, und an den dienst- 
führenden Unteroffizier des Kran- 
kenreviers der Rhomberg-Kaserne in 
Lochau, Vizeleutnant Karl Götz. 
Ferner wurde die bronzene Ver- 
dienstmedaille verliehen an Major 
Rudolf Holzer, die Hauptleute Wal- 
ter Kürner, Helmut Seebald und 
Werner Palatin, den Vertreter des 
leitenden Sanitätsoffiziers beim Mi- 
litärkommando Vorarlberg, Ober- 
leutnantarzt der Reserve Dr. Hans 
Derold, die Vizeleutnants Karl Holz- 
schuh, Gottfried Graßmann, Franz 
Lehner und Hans Guschl, den Offi- 
zierstellvertreter Hartwig Mäser und 
den Korporal Alfred Burtscher. Die 
feierliche Überreichung der Aus- 
zeichnungen wurde am Mittwoch in 
der Rhomberg-Kaserne in Locha u 
vom Präsidenten des Landesverban- 
des Vorarlberg des ÖRK, Dkfm. Dr. 
(VN - g) Der Elternausschuß der 
Otto Burtscher, vorgenommen. 
Elternvereinigung für die Pflicht- 
schulen in Götzis lud kürzlich die 
Elt ern der Schüler der zweiten Klas- 
sen der Volksschulen Götzis-Markt, 
Götznerberg und Koblach als Zu- 
bringerschulen der Hauptschule 
Götzis zu einem Informationsabend 
zur Einführung des Englischunter- 
richtes bei ihren Schülern. ab der 
dritten Klasse im Schuljahr 1974/75 
in den Fe stsaal der Hauptschule 
Göt zis ein. 
Fachlehrer Otto Loacker-Schöch, 
der initiative Organisator die ser 
Elternanregung, sagte einleitend, 
daß schon im November und De- 
ze mber vergangenen Jahres der 
Wunsch vieler Eltern laut geworden 
sei, den Englischunterricht der drit- 
ten und vierten •Schulstufe der 
Volksschule — vorläufig als Schul- 
versuch -- einzuführen. Die im' Ok- 
tober vorigen Jahres konstituierte 
Elternvereinigung für die Pflicht- 
schulen in Götzis habe sich darauf 
mit diesem Wunsche aus Eltern- 
kreisen nach Absprache mit Lehr- 
personen der Volks- und Haupt- 
schule und Rücksprache mit der zu- 
	Bezirksschulbehörde 
ständigen 
ernstlich mit der Einführung dieses 
Schulversuches in Götzis befaßt. Um 
nun die Eltern über diese Neuein- 
führung des „Fremdsprachunter- 
richtes an der Volksschule" eing e- 
hend zu informieren, wurde die ser 
Professor J. Weber sagte, daß es 
Abend veranstaltet. 
etwas Neues und sehr Erf reu liches 
sei, daß hier in Götzis die Initiative 
zur Einführung des Englischunter- 
richtes ab der dritten Volksschul- 
stufe von den Eltern ausgehe. In 
Vorarlberg sei dieser Schulversuch 
vor zwei Jahren in Feldkirch-Tisis 
begonnen worden, und zwar sowohl 
an der Übungsschule der Pädagogi- 
schen Akademie als auch an der 
Volksschule Tisis. Im Augenblick 
seien es in Vorarlberg 17 Klassen, 
wohl ein recht bescheidener Anfang 
im Verhältnis zur Gesamtsituation 
dieses Schulversuches in Österreich, 
wo derz eit 55.000 Sch üler der drit- 
ten und v ierten Volksschulstufe an 
diesem' Schulversuch teilnehmen; 
denn es müßten zur Zeit auch an 
Hauptschulen viele ungeprüfte Leh- 
rer Englisch unterrichten. 
- Auf Grund wissenschaftlicher 
Forschungen habe man nachweisen 
können, daß Kinder vom vierten 
bis zum zehnten Lebensjahr am 
leichtesten eine Fremdsprache ler- 
nen. Solange ein solcher Sprach- 
unterricht als Schulversuch laufe, 
sei er für die Schüler nicht verbind- 
lich und stehe auf freiwilliger Ba- 
sis. Es sei aber unbedingt wün- 
schenswert, daß alle Kinder die 
Möglichkeit haben, an diesem Un- 
terricht teilzunehmen. Einmal höre 
dann nämlich der Versuch auf. Dann 
werde der Englischunterricht in der 
verbindlich eingeführt bis eben auf 
dritten und vierten Volksschulstufe 
jene Gegenden, wo die Lehrer feh- 
len. 
Mittels eines Video-Recorders 
zeigte Professor Weber dann den 
Eltern Teile einer solchen Englisch- 
stunde. Der Lehrer braucht natür- 
lich eine große Zahl von Unterrichts- 
behelfen (Wandbilder, Tuchtafel- 
figuren, Overhead-Projektoren u. 
a.). Die Kinder müssen konzentriert 
aufpassen. Prinzip des Unterrichtes 
ist es, viele Dinge auf dem Wege 
des Spielens, Ratens und Singens 
einzuverleiben. Vor allem muß alles 
für das Kind verständlich sein. Da- 
mit auch die schwächeren Schüler 
mitkommen, muß ein und dasselbe 
oft und oft gesagt werden. 
(VN-pi) — Ein interessanter Ta- 
gesordnungspunkt der Gemeindever- 
treter-Sitzung in Gaschurn betraf 
das Ansuchen der Montafon-Touri- 
stik (FIDESCO) um Genehmigung 
einer Überspannung für die Versal- 
bahn. Des weiteren galt es, erneut 
über das Schicksal der Skilifte Par- 
tenen zu diskutieren, und schließlich 
die Sanierung der beiden Ortsdurch- 
Fachlehrer Otto Loacker-Schöch 
fahrten zu beschließen. 
sagte, daß die Zubringerschulen zur 
Hauptschule (Götzis-Markt, Götz- 
nerberg und Koblach) jene Lehrer 
bekommen werden, die sie für die 
Eltern I 9 Formation Einf ührung dieses Schulversuches 
benötigen. Das habe die Schulbe- 
hörde versprochen. Der Schulver- 
such sei auch bereits beim Landes- 
schulrat angemeldet, weil er vorn 
Bundesministerium für Un terricht 
genehmigt werden mü sse. Direktor 
Ivo Mayer von der Volksschule Göt- 
zis sah in der Einführung dieses 
Schulversuches an seiner Schu le mit 
Beginn des Schuljahres 1974/ 75 ab 
der dritten Schulstufe erhebliche 
Schwierigkeiten, welche einerseits 
der Lehrermangel, andererseits aber 
auch die krasse Schulraumnot mit 
sich bringen. 
Abschließend dankte der Ob- 
mann der Elternvereinigung, Karl 
Wäger, dem Referenten für seine 
wertvollen Informationen, den El- 
tern aber für ihr so zahlreiches 
Kommen und für ihre Mitarbeit bei 
der Diskussion. 
spätestens 31. Dezember 1974 mit dem 
Bau der Versalbahn beginnt, der 
dann bis 31. Dezember 1975 auch fer- 
tiggestellt sein soll. Wenn die 
FIDESCO diese Auflage nicht erfüllt, 
verliert der GV-Beschluß seine 
Rechtsgültigkeit. 
Was die Skilifte Partenen be- 
trifft, so sollen diese jener Gesell- 
schaft verkauft werden, die auch die 
aschurnr auf ei rzthaus 
Versalbahn realisiert. 
Das eigene Heim ist der Wunsch 
jeder Familie. Aber es sind nur noch 
wenige, die dieses Ziel erreichen. 
Und die andern? Die Alternative 
heißt: 
Ausbau der Wohnung 
zum Eigenheim! 
Drei Wege bieten sich an: 
von A—Z alles vollkommen neu; 
Verjüngungskur der Möbel; 
neue Atmosphäre mit Teppichen 
Der Beschluß der Gaschurner Ge- 
und Vorhängen. 
Schöner wohnen meindevertretung, der FIDESCO ihre 
gewünschte überspannungsgenehmi- 
gung zu erteilen, überrascht ein we- 
nig, zumal diese Gesellschaft bisher 
ihre Verträge nicht eingehalten hat. 
Dies gilt nicht nur für Gaschurn, 
sondern auch für die anderen M onta- 
foner Gemeinden, in denen die 
FIDESCO ihre hochgeschraubten Pla- 
nungen realisieren möchte. 
Diese überspannungsgenehmi- 
gung wurde allerdings nur mit der 
Die beschlossene Sanierung der 
Auflage erteilt, daß die FIDESCO bis 
beiden Ortsdurchfahrten, einschließ- 
lich der Errichtung eines Gehsteiges 
in Partenen sowie solcher an neural- 
gischen Punkten in Gaschurn, wird 
der Gemeinde rund 1,5 Mill. S ko- 
sten. 
Wie die „VN" noch in Erfahrung 
bringen konnten, hat sich die Ge- 
meindevertretung in vertraulicher 
Sitzung entschlossen, ein neues Arzt- 
haus in Gaschurn zu bäuen, womit 
die leidige Angelegenheit mit der 
Arztstelle Partenen ein für all emal 
ausgeräumt sein dürfte. 
Brasilia: ein weltweit erfolgreiches Programm mit streng sachlichem 
Wohnen ist heute umfassender als 
Design. Für den gesamten Wohn-, Eß- und Schlafbereich. 
früher. Die Möbel erfüllen in erster 
Linie Funktionen. Sie bieten Raum 
(für Kleider, Wäsche, Geschirr). Sie 
bieten. Komfort (als Polstermöbel, als 
Bett). Und in der Vielfalt ihrer For- 
Bauern-Barock: 
neue Bauernmö- 
bel, nach alten Vorbildern, in hand- 
werklicher Manier gearbeitet. Möbel 
mit Gemüt und einer Ausstrahlung 
sondergleichen. 
men und ihrer Materialien gehen sie 
auch ein auf die individuellen. Ge- 
staltungswünsche und Geschmacks- 
richtungen ihrer Besitzer. 
Möbel-Pfisters internationale Aus- 
wahl ist bekannt. Ein Querschnitt, 
wie er besser nicht sein könnte, 
steht in der Ausstellung „Bauen — 
Wohnen — Leben" in perfekter Ma- 
nier präsentiert. Mit allen Details, 
wie durch Wohnbegeisterte selbst 
gestaltet! 
Jeder Ausstellungsbesucher sollte 
sich die verschiedenen Abteilungen 
einmal ohne Spann- und Auslege- 
teppiche, ohne Orientteppiche und 
ohne V orhänge vorstellen. Also ohne 
jegliche Heimtextilien. Wie trist, 
lieblos und frostig die Interieurs 
wirken. 
Plastisch tut sich so dar, welche 
Der Arbeitskreis der Direktoren 
Möglichkeiten, eben gerade auch da- 
der Dornbirner Pflichtschulen 
(Volks-, Haupt-, Sonderschule und 
Polytechnischer Lehrgang) befaßte 
sich bei seiner jüngsten Sitzung un- 
ter der Leitung von Hauptschul- 
direktor Kurt Schelling vorwiegend 
mit Themen aus der täglichen Un- 
terrichtsarbeit. Nach den zuletzt dis- 
kutierten und nach wie vor beste- 
h enden Pro blemen des Raumman- 
gels — am Mittwoch fand die Korn- 
missionierung für das 35-Mill.-S- 
Projekt der Hauptschule Haselstau- 
den statt — zeigte diese Zusammen- 
kunft im Sitzungszimmer des Gast- 
hofes Linde weitere Aufgaben der 
Schule auf. 
Der Einberufer referierte zum 
Thema „Der Realienunterricht in der 
Pflichtschule" und ste llte selbst- 
angefertigte Unterlagen zur Verfü- 
gung. Zur Diskussi on wurden der 
Aufbau einer Unterrichtsstunde und 
methodische Hilfen gestellt. Um die 
Aktualität vor allem in Geographie 
und Geschichte zu sichern, wurde die 
Verwendung von Zeitungsausschnit- 
ten empfohlen. Bezirksschulinspek- 
über einen von Ing. König aus- 
gearbeiteten Plan für eine Straßen- 
beleuchtung hatte in der letzten Sit- 
zung die Gemeindevertretung zu be- 
raten. 
Sodann beschäftigte sich die Ge- 
meindevertretung mit zwei Liefe- 
rungsvergaben. Für die Feuerwehr 
wurde ein leichtes Löschfahrzeug 
mit' Vorbaupumpe bestellt und für 
die dritte Sonderschulklasse werden 
Schulmöbel um 26.000 S angeschafft. 
Ein weiterer Beschluß ging dah in, 
den neuen Spielplatz der Volks- und 
Sonderschule Langenegg durch einen 
Grundankauf zu erweitern. und 
einen Fußballplatz zu erstellen. In 
den örtlichen Fremdenverkehrsaus- 
schuß entsandte man einen Vertre- 
ter der Gemeinde. Gegen das neue 
Grur dsteuerbefreiungsgesetz 
	ver- 
langte die Gemeindevertretung kei- 
Unter Mitteilungen berichtete der 
ne Volksabstimmung. 
Vorsitzende über den Flächenbe- 
wirtschaftungsplan, über die Ver- 
handlungen mit den Gemeinden 
Krumbach und Riefensberg über den 
Bau eines Ärztehauses in Krum- 
bach, ferner über eine Sitzung zur 
Behandlung des Themas Sozialsta- 
tion Vo rderwa ld, weiters über eine 
Vorstandssitzung der Regionalpla- 
nungsgemeinschaft Bregenzerwald 
sowie über die Jahreshauptver- 
sammlung des Fremdenverkehrs- 
verbandes Bregenzerwald, 
In der Aussprache wurden Maß- 
nahmen für die Kapelle Finken- 
bühl angregt, wozu mit dem Pfar- 
rer Verhandlungen durchzuführen 
sind. Bis zum Beginn der Fremden- 
verkehrssaison muß die Kapelle 
entweder abgebrochen oder reno- 
heim mit H eimtextilien noch offen 
viert werden. 
stehen. Sie zaubern Wärme, Wohn- 
lichkeit und Behaglichkeit. 
Ganz egal, ob „nur" mit neuen 
Vorhängen ein kleiner, glücklicher 
Anfang geschieht, oder mit einem 
der vielen ausgestellten Orientteppi- 
che ein Zimm er zum Interieur auf- 
steigt oder ob gar die ganze Woh- 
nung nun sukzessive eine Erneue- 
rung und Verjüngung erfährt — das 
Geld dafür ist gut investiert. Es han- 
delt sich um eine langfristige Inve- 
besseres, schöneres Leben verheißt. 
stition, die der ganzen Familie ein 
Ganz im Gegensatz zu Anschaffun- 
gen, die hohe Unterhaltskosten mit 
sich bringen oder auch nach kurzer 
Zeit schon im Fotoalbum nur noch 
Erinnerung sind. 
Wer all diese Fakten sachlich ab- 
wägt, entdeckt und erkennt, daß es 
mit dem Wohnen halt doch eine ganz 
besondere Bewandtnis hat und Woh- 
nen nicht ums onst das liebste Hobby 
so vieler Menschen geworden ist. 
tor Regierungsrat Adolf Bösch warn- 
Anzeige Nr. 788P 
te vor einer Systematik etwa in Na- 
turgeschichte und Geschichte. Viel- 
mehr sollten Einflüsse der Umwelt 
auf den Menschen und die Entdek- 
kung geschichtlicher Beziehungen im , 
Unterricht aufgegriffen werden. 
An zwei Halbtagen waren vor 
ku rzem die Pflichtschuldirektoren 
des ganzen Bezirkes mit dem im 
Herb st in Kraft tretenden neuen 
Schulunterrichtsgesetz vertrautge- 
macht worden. Unter Bezugnahme 
auf die Veränderungen zu den der- 
zeit noch bestehenden rechtlichen 
Grundlagen zog BSI Bösch die neue 
gesetzliche Regelung ein weiteres 
Mal heran, wobei insbesondere die 
BeStimmungen über Lehrerwechsel, 
Stundenpläne, Schulveranstaltungen, 
Unterrichtsmittel, Unterrichtsarbeit 
und Leistungsbeurteilung eingehend 
kommentiert wurden. 
In einem weiteren Punkt wurden 
die Beurteilung von Landeslehrern 
behandelt und die Stellung des Per- 
sonalvertreters in der Dienstbeschrei- 
bungskommission erläutert. 
Gemeinde Langenegg: 
eue Straßen 
el uchtti g g
	        
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