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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

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Freitag, 31. Mai 1971 
	setz 
assierte nach 
	Elter 
eins 
rech nig er 
Sitz ng a ta sJ enurn 
Bregenz (WH) Der Vorarlberger Lan dtag verabschiedete gestern in 
namentlicher Abstimmung einhellig die Nov elle zum Vorarlberger Lan- 
deswahlgesetz, die als Kernstück die Einführung des Zweiten Ermitt- 
lungsverfahrens nach dem sogenannten d'Hondt'schen Verfahren 
bringt. Die Verabschiedung war bis zur letzten Minute ungew iß. Nach- 
dem es, wie berichtet, bereits im Rechtsausschuß zum Eklat und zur 
Streichung des umstrittenen Paragraphen 54 aus der Vorlage durch 
Beschluß der ÖVP-Mandatare gekommen war, spitzte sich die Kon- 
ÖVP-Klubobmann LAbg. Ignaz Battlogg (links) beantragte die Unterbrechung der Sitzung auf drei Stun- 
frontation zwischen ÖVP und Sozialisten gestern noch einmal zu. 
den angesichts der „Provokationen der SPÖ". — Meistbeschäftigter Redner im Plenum der ÖVP war gestern 
LAbg. Dr. Martin Purtscher (2. v.l.), der die Mandatare in den SPÖ-Bänken immer wieder zu lautstarken 
(Fotos: 
Entgegnungen „reizte". 	 
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Eine halbe Stunde vor Beginn der 
Plenumssitzung um 9 Uhr war ge- 
stern auf Ant rag des SPÖ-Klubs der 
Rechtsausschuß noch einmal zusam- 
mengetreten und hatte einhellig die 
Verabschiedung der Landeswahlge- 
setz-Novelle (mit Erstermittlung nach 
Hagenbach-Bischoff und Zweiter- 
mittlung d'Hondt) beschlossen. 
In der Behandlung der Materie 
im Plenum kam es jedoch nach Wort- 
meldungen der Generalsprecher 
LAbg. Dr. Martin Purtscher (ÖVP) 
und Landesrat Ernsl Winder (SPÖ) 
zu der art heftigen Auseinanderset- 
zungen, daß schließlich um 12 Uhr 
auf Antrag von ÖVP-Klubobmann 
LAbg. Ignaz Battlogg die Si tzung für 
drei Stunden unterbrochen wurde. 
Während dieser Zeit überdachten die 
Klubs noch ei nmal ihre Haltung und 
sprachen untereinander. Nach Wie- 
deraufnahme der Sitzung um 15 Uhr 
wurde dann in namentlicher Abstim- 
mung — eine Abstimmungsform, die 
bisher kaum einmal vorgekommen 
ist — die Vorlage einhellig verab- 
schiedet. 
Kernstücke der LandeswahIgesetz- 
Novelle sind die Erstermittlung der 
Stimme n nach dem Verfahren Ha- 
genbach-Bischoff, die Zweitermitt-; 
lung nach d'Hondt, die Einführung 
der 'Wahlkarten sowie die Herab- 
setzung des passiven Wahlalters von 
25 auf 23 Jahre. 
Als Generalredner der ÖVP skiz- 
zierte LAbg. Dr. Purtscher zuerst die 
historische Entwicklung verschiede- 
ner Wahlrechtsreformen und ging 
ging dann auf die Vorlage ein. Die 
VP bekenne sich zu einem persona- 
lisierten Wahlsystem, deshalb sei sie 
auch für eine Ausweitung der Wahl- 
kreise von derzeit 4 auf 10 eingetre- 
ten. Die Beibehaltung von vier Wahl- 
kreisen stellt die Respektierung des 
Wunsches der Minderheitsparteien 
dar, die offenbar in „Besetzungs- 
schwierigkeiten" geraten wär en. 
Als wesentlichen Vorteil der Stim- 
menermittlung nach Hagenbach-Bi- 
schoff nannte Purtscher die Tatsache, 
daß damit möglichst viel Grundman- 
date anfallen, was nur zu begrüßen 
ist, zumal dem Wähler ein hoher 
Grad unmittelbarer Einflußnahme 
auf die Mandatsverteilung gewährt 
wird. 
Purtscher wurde persönlicher, als 
er sich mit der Rolle von Landesrat 
Winder (SPÖ) befaßte. Winder habe 
offenbar seine eigenen Klubkollegen 
überfordert, stellte er fest, und führ- 
te an anderer Stelle aus, daß .Winder 
es offenbar blendend verstehe, eine 
bereits bestehende Einmütigkeit zu 
zerstören. Vor einem Jahr sei es bei 
der Behandlung der Geschäftsord- 
nung für den Landtag nicht anders 
gewesen. 
Dr. Purtscher gab zu bedenken, 
daß es Winder der ÖVP lei cht ge- 
Eine Fortsetzung der heftigen 
Parteipolitischen Auseinandersetzun- 
gen, die zeitweise bisher gewohnte 
Gren zen überschritten, e rlebte das 
Plenum bei der Behandlung eines 
Antrages von LAbg. LR Winder und 
Gen. auf Abänderung der Landes- 
verfassung zur Einführung des Pro- 
porzsystems bei der Bestellung der 
Landesregierung. 
Während die ÖVP- und FPÖ- 
Sprecher konzentrierte Angriffe vor 
allem gegen die Person. von Landes- 
rat Winder vom Stapel ließen und 
den Antrag als unausgegoren, inhalt- 
lich und juristisch unhaltbar und so- 
gar als „oberflächlich und schlampig" 
— so Ber icht erst atter LAbg. Bgm. 
Waibel (ÖVP) — ablehnten, kriti- 
sierte die SPÖ heftig das Machtbe- 
dürfnis der ÖVP-Mehrheit. 
Klubobmann LAbg. Graf (SP Ö): 
„Man will die Macht, Macht aus- 
macht hätte, wieder abzuspringen, 
üben, die Minderheit ist nur gedul- 
und wehrte sich „gegen Beschimp- 
fungen vor der Entgegennahme von 
Geschenken". Schließlich überlasse 
die ÖVP mit dem neuen Wahlrechts- 
gesetz der SPÖ ein Mandat. 
Die Ausführungen des LAbg. Dr. 
Purtscher waren zeitweise von laut- 
starken Zwischenrufen aus den SPÖ- 
Bä nken begleitet. LR Winder, der als 
nächster ans Rednerpult kam und 
den SPÖ-Standpunkt darlegte, stand 
in der Schärfe der Vorwürfe den 
Ausführungen seines Vorredners in 
keiner Weise nach: 
Der Kampf der Minderheit um ein 
gerechtes Wahlsystem sei so alt wie 
das Wahlunrecht, konstatierte er und 
meinte, die ÖVP verteidige das Wahl- 
unrecht mit „Zähnen, und Klauen". 
Das im Februar 1973 herausgegebene 
Demokratiekonzept und die prekäre 
Situation der OVP zur damaligen 
Zeit haben diese Partei veranlaßt, 
„einigen Dampf aus dem Kessel ab- 
zulassen". 
LR Winder: Zugeständnisse 
aus Angst der ÖVP heraus 
Die Zugeständnisse sind der Angst 
der ÖVP entsprungen, 1974 die ab- 
solute Mehrheit zu verlieren. Des- 
halb wollte man sich noch schnell 
den „Verstärkereffekt" sichern, dem 
das neue Wahlsystem eigen ist, ver- 
mutete der SPÖ-Generalredner. Win- 
der wertete die Wahlrechtsnovelle 
nicht als Zeichen demokratischer 
Kompromißbereitschaft, sondern als 
ein solches der Eigennützigkeit der 
Volkspartei. 
'Winder griff sodann den Vor- 
schlag des Vorsitzenden der ÖVP- 
Zukunftskommission auf, der eine 
Mischung zwischen Hagenbach-Bi- 
schoff und Hare vorschlägt. Dadurch 
würde der Verstärkereffekt abgebaut, 
der bei den bisherigen Landtagswah- 
len nach Winders Darstellung mit 
schöner Regelmäßigkeit ein zusätzli- 
ches Mandat beschert hat. 
Winder spielte sodann auf die 
Rechtsausschußsitzung an, in der die 
Wahlrechtsänderung von der ÖVP 
(vorläufig) zurückgenommen wurde. 
Winders diesbezüglichen Bemerkun- 
gen bildeten den Grundstein für die 
Unterbrechung der Sitzung. 
Winder bedauerte es auch, daß 
die FPÖ als Minderheitspartei in die- 
ser Frage mit der OVP gemeinsame 
Sache mache. Sein Resümee: „Die 
Zeit war einfach noch nicht reif für 
ein gerechtes Wahlsystem. 
LAbg. Ess (FPÖ), damit direkt an- 
gesprochen, erwiderte, daß die Zu- 
stimmung zur Wahlgesetznovelle für 
seine Partei ein Akt der Vernunft 
gewesen sei und stellte sich „gegen 
sture Nein-Sagerei". 
det." Winder fragte sich, warum sich 
die ÖVP dagegen sträubt, die Zu- 
sammenarbeit, auf die anscheinend 
soviel Wert gelegt wird, zu verrecht- 
lichen. Der FPÖ, deren Sprecher 
Klubobmann LAbg. Ess ein Be- 
kenntnis zum Majorzsystem abgelegt 
hatte, weil der Prop orz zur Aus- 
schaltung der Minderheiten führt, 
mal „Opfer eines politischen Han- 
hielt Winder entgegen, b ereits ein- 
dels" geworden zu sein. Wie der da- 
malige FPÖ-Landesparteiobmann in 
einem Interview bestätigt hatte, gab 
die FPÖ ihre Stimmen nach der Ar- 
beiterkammerwahl 1969 nur deshalb 
dem ÖVP-Kandidaten, weil die ÖVP 
mit der Streichung des FPÖ-Landes- 
regierungspostens gedroht hatte. 
LAbg. Purtscher richtete schwere 
Vorwürfe gegen LR Winder und warf 
ihm vor, mit Äußerungen — etwa im 
SPÖ-Demokratiekonzept — die 
Grenzen der Basis überschritten zu 
Die Gemüter der Parteien bzw. 
deren Debattenredner hatten sich be- 
reits nach Beginn der Sitzung bei 
der Behandlung einer Anfrage des 
LAbg. Lanik (SPÖ) an den Landes- 
hauptmann bezüglich der Preiserhö- 
hunge n für Gas des Gaswerkes in 
Feldkirch erhi tzt. Anstelle von LH 
Dr. Keßler, der Lanik auf die be- 
stehend& Kompetenzlage hinwies 
und daher die Anfrage an den Lan- 
desstatthalter zu ad ress ieren gewe- 
sen wäre; schaltete sich LStv. Martin 
Müller als ÖVP-Sprecher in. die De- 
batte ein. 
Lanik warf dem Landeshaupt- 
mann und dem Landesstatthalter 
Konsumentenfeindlichkeit vor und 
verlangte, das Gaswerk Feldklrch 
solle wenigstens jetzt die durch die 
Schillingaufwertung zu erwartenden 
Verbilligungen bei Gaslieferungen 
aus Deutschland an den Konsumen- 
  
ten weitergeben. 
Im weit eren Verlauf der Konfron- 
tation spielte das Gaswerk Feldkirch 
und dessen Preiserhöhungen die un- 
bedeutendste Rolle, es ging um all- 
gemeine Auseinandersetzungen, die 
von fehlendem Stabilitätsbewußt- 
sein der Bundesregierung bis • zum 
Ton der „jungen Männer" (so LSth. 
Müller) sich erstreckten. Und hier 
lag auch der Keim für emotionelles 
überlaufen der Plenumsdebatte im 
weiteren Verlauf der gestrigen Sit- 
zung. 
Während LH Keßler die Anfrage 
des LAbg. Lanik als aus Wahlüber- 
legungen entspringend qualifizierte, 
wurde Müller wesentlich deutlicher 
und erklärte, die Anfrage stamme 
gar nicht von LAbg. Lanik, sondern 
von den jungen Kollegen, die „Wind 
 haben, 
hineinbringen" wolle n. Der Ton, der 
die unter Regierungskollegen 
üblich ist. Die ÖVP weiß um das 
Risiko, sich für eine Beibehaltung 
des Majorzsystems einzusetzen, 
meinte Dr. Purtscher und verwies 
auf die dünne „Absolute" seiner Par- 
tei, 
Der SPÖ-Antrag wurde mit den 
Stimmen der ÖVP und FPÖ abge- 
wiesen. Einstimmig verabschiedet 
wurde ein Antrag, in dem von der 
Bundesregierung rasche Schritte zur 
Einführung der Briefwahl in Öster- 
reich gefordert werden. 
in der Anfragestellung angeschlagen 
wurde, sei bisher nicht üblich ge- 
wesen und einer Zusammenarbeit 
gewiß nicht förderlich. Müllers Hin- 
weis auf das Energiekonzept der 
SPÖ aus dem Jahre 1969, als diese 
Fraktion Atomstrom aus dem Aus- 
land für Vorarlberg forderte, und 
die Feststellung, „ein Stecher, ein 
Dr. Peter oder ein Schoder hätten 
eine Anfrage in diesem Ton nie zu- 
gelassen, wie ihn die junge n Män- 
ner der SPÖ anschlagen", löste laut- 
starke Tumultszenen aus, die Prä- 
sidiumsglocke und Ordnungsrufe 
streckenweise übertönten. 
Als Sprecher der Sozialisten wies 
dann LAbg. Bgm. Dipl.-Ing. Mayer 
Versuche zurück, die SPÖ-Fraktion 
„schulmeistern" -zu wollen. 
LAbg. Bertram Jäger (ÖVP) warn- 
te in einem Beitrag davor , Preisver- 
handlungen in die Öffentlichkeit 
stellen zu wollen: Preisverhandlun- 
gen können entweder erfolgreich 
oder transparent sein. Bei des ist nur 
schwer möglich, weil bei Preisver- 
handlungen immer Kompromisse er- 
forderlich sind. 
LR Gasser: Großzügige 
Hilfe für Studierende am 
Neutechnikum Buchs 
Sachlich ging im Landtag die 
mündliche Behandlung der Beant- 
wortung einer Anfrage des LAbg. 
Mag. Neurure r, durch Landesrat 
Dipl.-Vw. Siegfried Gasser (ÖVP) 
über die Bühne des Plenums: Zur 
diesbezüglichen Fragestellung des 
LAbg. Neururer über die Stipen- 
dienvergabe für junge Vorarlberger 
am Neutechnikum in Buchs bemerk- 
te der Landesrat, daß die Studien- 
beihilfen in großzügiger Weise ge- 
währt werden. Er selbst, so LR Gas- 
ser, habe die Studierenden persön- 
lich angeschrieben und sie gebeten, 
Stipendienansuchen , beim Amt der 
Landesregierung einzureichen. Die 
Vorarlberger Studierenden, in Buchs 
haben dies auch getan: Von elf Stu- 
dierenden reichten neun ein An- 
suchen ein, sieben wurden positiv 
erledigt und den Antragstellern eine 
 von 
Studienbeihilfe im Höchstausmaß 
je 6000 S gewährt. Derjenige 
Studierende, der mit einem Schrei- 
ben an die SPÖ-Fraktion die Anfra- 
ge ausgelöst habe, hat — so LR Gas- 
ser — sein Ansuchen um Studien- 
beihilfe freiwillig zurückgezogen, da 
ihm die bereitgestellten Mittel aus 
dem Arbeitsmarktförderungsgesetz 
ausreichend erschienen. 
Wie das Regierungsmitglied wei- 
ter de ponier te, laufen derzeit Ver- 
handlungen mit den kompetenten 
Schweizer Stellen über eine zwi- 
schenstaatliche Regelung für junge 
Vorarlberger, die in Buchs das Neu- 
technikum besuchen wollen. Es geht 
dabei auch darum, daß das Land 
Vorarlberg möglicherweise in die 
Trägerschaft des Neutechnikums in 
Buchs einsteigt. 
LAbg. Neururer sprach sich ab- 
schließend dafür aus, daß das Land 
den studierenden Vorarlbergern in 
Buchs Schulgeld und Labortaxen zur 
Gänze finanziert. 
Es besteht Aussicht, daß für junge 
Vorarlberger, welche die Hochschule 
St. Gallen besuchen wollen, der Nu- 
merus Clausus wegfällt, erklärte LH 
Dr. Keßl er gestern in Beantwortung 
einer Anfrage von LAbg. Mag. Neu- 
rurer (SPÖ) über die Zusammenar- 
beit mit ausländischen Hochschulen. 
Wie Keßler betonte, stehe er seit 
längerer Zeit in engem Kontakt mit 
dem Rektorat der St. Galler Hoch- 
schule sowie mit den zuständigen 
Stellen in der Kantonsregierung. 
Viele junge Vorarlberger sind bis- 
her an der in St. Gallen vorgeschrie- 
benen Aufnahmeprüfung gescheitert, 
führte Keßler an und stellte in Aus- 
sicht, daß auch hier eventuell Ver- 
günstigungen für Vorarlberger in 
Form des Wegfallens der Aufnahme- 
prüfungen zur Hochschule geschaffen 
werden. 
LR Gasse r unterstrich das gute 
Klima zwischen Vorarlberger Schul- 
verantwortlichen und den kompeten- 
ten Schweizer Stellen. 
Der umstrittene 
Paragraph 54 
Die im Wahlbezirk zu verge- 
bend en Mandate sind von der Be- 
zirkswahlbehörde mit Hilfe der Wahl- 
zahl auf die Parteien zu verteilen 
(erstes Ermittlungsverfahren). Die 
Wahlzahl wird gefunden, indem die 
Gesamtsumme der für den Wahlbe- 
zirk abge gebe nen gültigen Stimmen 
durch die um eins vermehrte Zahl 
der dem Wahlbezirk zufallenden 
Mandate geteilt wird. Die so gewon- 
nene und in jedem Fall auf die 
nächstfolgende ganze Zahl zu erhö- 
hende Zahl ist die Wahlzahl. 
Jede Partei erhält so viele 
Mandate, als die Wahlzahl in ihrer 
Parteisumme enthalten ist. 
Mandate, die bei dieser Vertei- 
lung innerhalb des Wahlbezirkes 
nicht vergeben werden können (Rest- 
mandate), sowie Parteistimmen, de- 
ren Zahl für die Zuteilung eines oder 
eines weiteren Mandates nicht aus- 
reichen (Reststimmen), sind im zwei- 
ten Ermittlungsverfahren zu berück- 
sichtigen. 
Italienisch-Sprachkurs 
in Perugia oder Siena 
(VLK) Im Rahmen einer Tagung 
der italienischen und österreichischen 
Experten für Jugendaustausch wurde 
von italienischer Seite eine Einla- 
dung zur Teilnahme an einem Italie- 
nischkurs für Anfänger für 25 öster- 
reichische Jugendliche ausgesprochen. 
Der Kurs soll an der Ausländer- 
Universität Perugia (oder Siena) 
stattfinden und ca. einen Monat dau- 
ern, und zwar in der Zeit vom Sep- 
tember bis Oktober dieses Jahres. 
Personen, die einen solchen Kurs 
besuchen wollen, werden gebeten, 
Anfragen bzw. Anmeldungen bis 
30. Juni direkt an die Abteilung für 
außerschulische 	 Jugenderziehung 
beim Bundesministerium für Unter- 
Auseinandersetzuri über 
richt und Kunst in Wien zu richten. 
Proporz=ta ajorz außer- 
Laute Debatte um Anfrage 
halb gewohnter Grenzen 
it angeblich falscher 
dresse und falschem Ton Ton
	        
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