Warnung an die Rohstoff-Produzenten
Paris (AP) Vertreter
der westlichen Indu-
strienationen haben am
Donnerstag in Paris die
Rohstoffproduzenten
warnend auf die negati-
ven Folgen exzessiver
Preiserhöhungen bei
Rohstoffen auf das ge-
samte internationale
Wirtschaftssystem hin-
nes dreitägigen Sym-
gewiesen. Zu Beginn ei- staaten verständlich sei- schwerwiegende Proble-
posiums über die Situa-
tion auf dem Rohstoff-
und Energiesektor er-
klärte der amerikani-
sche Sonderbeauftragte
für Handelsfragen Wil-
liam Eberle, erhebliche
Preiserhöhungen für
Rohstoffe, die zwar aus
der Sicht der Liefer-
en, würden sich für an-'
dere Wirtschaftsbereiche
überaus schädlich aus-
wirken. Diese Preisstei-
gerungen würden auf
die Preise von Fertig-
produkt en durchschla-
gen, zu noch höheren In-
flationsraten füh ren und
damit besonders für die
Entwicklungsstaaten
me mit sich bringen.
Eberle wies weiter dar-
auf hin, daß die Roh-
stoffproduzenten mit ei-
nem Ausweichen der
Industriestaaten auf an-
dere Quellen und — bei
einem weiteren Preis-
anstieg — mit der Ent-
wicklung neuer Möglich-
k eiten rechnen müßten.
Kürzlich wurde in Nüziders das neue Elektro- und Installations-
geschäft Franz Muther offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Muther ist inzwischen auch dem Einkaufsring „Expert" beigetreten,
dem heute bereits schon über 1100 Fachhandelsgeschäfte in ganz
Europa angehören. Ein besonderes Merkmal dieser Organisation
sind auch die einheitlichen Ladeneinrichtungen (geschützt). Nach
den Grußworten des Hausherrn — er skizzierte auch seinen bis-
herigen Berufsweg — erläuterte der Chef von Expert in Österreich,
II. Petek, den Werdegang dieser Organisation. Vizebürgermeister
Otto Zech gab der Freude darüber Ausdruck, mit dem Fachge-
schäft Franz Muther einen weit eren Handelsbetrieb in Nü ziders
erhalten zu haben. Abschließend wurde durch Pfarrer Raider von
Nüziders die kirchliche Weihe des Geschäftshauses vorgenommen.
Zahl der Arbeitskräfte steigt weiter
(Foto: VN/pi)
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GO
Das 90.000ste von der Bausparkasse der Sparkassen in Österreich finan-
zierte Eigenheim steht in Dornbirn. Das Ehepaar Paterno präsentierte es
voll berechtigtem Besitzerstolz im Rahmen einer klein en Feier, zu der
vorratung. irigismus
zahlreiche Prominenz aus Wirtschaft und Politik erschienen war. seres guten Bausparklimas" wertete
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alliein ist zu wenig
Samstag, 8. Juni 1974
Mit Ausnahme eines saisonbe-
dingten Abganges in Fremdenver-
kehrsbetrieben Tirols und Vorarl-
bergs verzeichnen alle übrigen Bun-
desländer — vorwiegend in der
Gerüchte am Devisenmarkt
Frankfurt (AFP) Im Devisenhan-
del halten sich hartnäckig Gerüchte,
wonach die Deutsche Bundesbank
am Devisenmarkt bereits seit Tagen
sukzessive französische Francs an-
kau ft, um den Kurs der französischen
Währung nicht allzu stark abgleiten
zu lassen.
Man bringt diese vermuteten
Transaktionen, die praktisch auf
Luxemburg (dpa) Das von Deutsch-
land, Dänemark und den Benelux-
Staaten praktizierte System verrin-
gerter Wechselkursbandbreiten funk-
tioniert „besser denn je". Das er-
klärte der scheidende luxemburgische
Premier und Finanzminister Pi erre
Wern er am Donnerstag abend zum
Abschluß eines Finanzministertref-
fens der fünf dem sogenannten
„Floatingblock" angehörenden Län-
der auf Schl oß Senningen bei Lu-
xemburg.
Die Minister hätten mit Befriedi-
gung feststellen können, daß in den
Währungsbeziehungen zwischen den
floatenden Partnern keine besonde-
ren Probleme bestehen.
Werner hob die Vorzüge der mit
Bauwirtschaft — gegenüber April
dem gemeinsamen Floaten verbun- stattfinden.
Zugänge, den absolut und relativ
größten Zugang hatte Kärnten mit
2768 Personen (plus 1,63 Prozent).
Die Veränderungen gegenüber
einen Devisenkredit der Bundesrepu-
blik an Frankreich hinauslaufen, mit
dem jüngsten Treffen zwischen Bun-
deskanzler Helmut Schmidt und dem
französischen Staatspräsidenten Gis-
card d'Estaing in Zus amm enhang.
Wie es we iter he ißt, soll die Bank
von Frankreich einen Teil ihrer
Goldbestände als Bürgschaft für die
angeblich vereinbarten deutschen De-
visenkredite „verpfändet" haben.
denen wirtschafts- und währungspo-
litischen Koordinierung und Konsul-
tation hervor und unterstrich die
Notwendigkeit, den Währungsver-
bund aus wirtschaftlichen und politi -
schen Gründen auch weiterhin er-
folgreich zu gestalten.
Die Minister hatten zuvor in Lu-
xemburg an einer Konferenz mit
ihren Kollegen aus den vier anderen
am Währungsblock nicht beteiligten
EG-Staaten teilgenommen, wo sie die
Tagung der 20er-Gruppe des Inter-
nationalen Währungsfonds Mitte
nächster Woche in Washington vor-
bereitet hatten. Die nächste Zusam-
menkunft der Minister des Fünfer-
Blo cks soll am 15. Juli in Brüssel
dem
gleichen Zeitraum des Vorjah-
res (Mai 1973) bestätigen den durch
die jüngsten Untersuchungen des
Hauptverbandes festgestellten deut-
lichen Wandel in der Beschäftigten-
struktur Österreichs, nämlich eine
starke zahlenmäßige Zunahme bei
den Angestellten und Beamten, der
Zehner bleiben
„Nichts dran" ist an dem Ge-
rücht, daß die neuen Zehn-Schil-
ling-Münzen wieder eingezogen
werden sollen, weil sie angeblich
nicht automatengerecht sind.
Tat-
allerdings ist, daß der ur-
sache
sprüngliche Entwu rf für den
neuen Zehner zurückgezogen
und abgeändert w erden mußte.
Eine Oberprüfung hatte nämlich
ergeben,
daß die Münze allzu-
große Ähnlichkeit mit dem deut-
schen 2-DM-Stück gehabt hätte.
Das österreichische Hau pt-
münzamt, das dem Finanzmini-
sterium untersteht, ist hier an
eine internationale Vereinbarung.
gebunden, die verhindern soll,
daß mit Münzen des einen Lan-
des die Zigarettenautomaten
eines anderen Land es gefüttert
werden können. Diese Ge fahr
aber hätte beim Zehner in der
ursprünglich geplanten Größe be-
standen. Er wäre an deutschen
Automaten 2 DM „wert" gewe-
sen. Aber wie gesagt:
Der Fehler
wurde rechtzeitig entdeckt, der
Entwurf geändert. An das Einzie-
hen der eben
erst ausgegebenen
Münzen ist nicht zu denken.
Bleibt nur die Frag e: Wenn
man all dies durch einen einfa-
chen Anruf beim österreichischen
Hauptmünzamt erfahren kann,
warum sind die diversen Auto-
maten in unserem Land noch
nicht auf die
neue
Münze um-
gestellt? Dienst am Kunden?
sch.
Für eine Anhebung des steuer-
begünstigten Bauspar-Höchstbetra-
ges sprach sich Dir. Walter Hermann
anläßlich einer Feier zur Fertigstel-
lung des 90.000. in Österreich durch
die Bausparkasse der Sparkassen fi-
nanzierten Eigenheimes aus, das in
Dornbirn errichtet wurde. Angesichts
der Geldentwertung sei die seit 16
Jahren unverändert gebliebene
Ilöchstgrenze von 16.000 Schilling
längst nicht mehr zeitgemäß.
Auch solle der Gesetzgeber durch
eine Erhöhung des steuerbegünstig-
ten Rückzahlungsbetrages von der-
zeit 10 .000 Schilling auf das Doppelte
einen Anreiz für die vorzeitige Rück-
zahlung von Bauspardarlehen schaf-
fen und damit einen weiteren Bei-
trag zur Förderung von Wohnungs-
eigentum leisten.
Als „symbolhafte Bestätigung un-
eine
leichte Abnahme der Zahl der
Wien (APA) Um 5612 Personen bzw. 0,21 Prozent ist im Mai d. Arbeiter gegenübersteht.
Der Schwerpunkt dieser Verän-
derungen zugunsten der Angestell-
ten liegt bei den Frauen. Im Mai
d. J. gab es bereits um 20.000 mehr
weibliche als männliche Angestellte.
Die prozentuelle Zunahme . bei den
weiblichen Angestellten belief sich
im abgelaufenen Jahr auf annä-
Wien (APA) Eine sorgfältige und
statistisch ausreichend fundierte Un-
tersuchung der österreichischen Ver-
sorgungslage mit lebenswichtigen
Gütern des täglichen Bedarfes und
jener Energiemengen und -arten, die
man zur Herstellung dieser Güter im
Krisenfall braucht, regte die Bundes-
kammer in einer umfassenden Stel-
lungnahme zum Gesetzentwurf des
Handelsministeriums über die Vor-
ratshaltung wichtiger Wirtschafts-
und Bedarfsgüter an.
Ein zukunftsweisendes Bevorra-
tungskonzept müsse drei Stufen be-
inhalten:
Untersuchung der Versorgungs-
lage;
Wien (APA) Die gegenwärtige und
zukünftige Situation der euro-
päischen Bekleidungsindustrie steht
im Mittelpunkt der vom 8. bis
12. Juni in Wien stattfindenden Ge-
neralversammlung des europäischen
Verbandes der Bekleidungsindustrie,
der Dornbirner Bürgermeister Hof-
rat Dr. Karl Bohle die Tatsache, daß
das Jubiläumshaus ausgerechnet in
Vorarlberg stehe.
Auch Landes-
hauptmann Dr. Herbert Keßler
ste llte sich als Gratulant bei den
stolzen Besitzern, dem Ehepaar Pa-
terno, ein.
Das Jubiläumshaus — die Ge-
samtwohnfläche beträgt 130 qm —
wurde in drei Jahren fertiggestellt,
Herr Paterno, ein Baumeister, und
sein jetzt 70jähriger Vater, von Be-
ruf Maurer, haben mit Ausnahme der
Tischler- und Dachdeckerarbeiten
sowie der diversen Installationen
sämtliche Arbeiten in Eigenregie
durchgeführt.
Für die musikalische Umrahmung
sorgte die Hatler-Musik unter der
Leitung von Kapellmeister Roland
hernd
Diem.
7 Prozent, womit jene bei den
männlichen um mehr als zwei Pro-
zent übertroffen wurde. Die Zahl
der Arbeiter ist gegenüber dem Mai
des Vorjahres um mehr als 14 .000
oder 1,02 Prozent auf etwa 1,426.000
abgesunken. Gleichzeitig stieg die
Zahl der Angestellten um rund
50.000 oder 5,81 Prozent auf 914,000
und jene der Beam ten um mehr als
6000 oder 2,19 Prozent auf 302.000.
Erstellung von Einschränkungs-
plä nen für den Krisenfall;
legistische, technische, organisato-
rische und. finanzpolitische (steuer-
liehe und budgetäre) Maßnahmen.
Die Bundeskammer erklärte ihre
Bereitschaft, mit ihren Input-Output-
analysen und weiteren wichtigen
ökonomischen Daten an der Erarbei-
tung solcher Bevorratungspläne mit-
zuwirken.
Sie lehnt es aber ab, ohne
Vorliegen eines umfassenden Kon-
zeptes gesetzlichen Maßnahmen zu-
zustimmen, die nur dirigistische Ein-
griffe in das Wirtschaftsgefüge brin-
gen, ohne daß die finanziellen Fra-
gen gelöst sind und Klarheit über d.e
zu bevorratenden Güter besteht.
an der rund 300 Delegierte aus
13
europäischen Ländern, den USA und
Israel teilnehmen werden.
Die Hauptthemen der Tagung, die
in
drei Arbeitsgruppen behandelt
werden, sind die Überflutung des
europäischen Marktes mit Niedrig-
preisimporten und die angespannte
wirtschaftliche Lage der Branche, die
steigenden Lohnkosten und Sozial-
lasten sowie die technischen Neue-
rungen in der Bekleidungsindustrie.
Mit spezifischen Fragen der einzel-
nen Produktionsbereiche werden sich
Spezialkomitees befassen.
Dem vor 26 Jahren gegründeten
europäischen Verband der Beklei-
dungsindustrien gehören alle west-
europäischen Länder sowie als
assoziierte Mitglieder die USA und
Län-
Israe l an, wobei die einzelnen
der jeweils durch ihre nationalen Or-
ganisationen vertreten sind. Das Ge-
neralsekretariat des Verbandes be-
findet sich in Paris, Präsident ist der-
zeit Dr. Hoffmann (BRD). Der öster-
gehört seit 25
reichische
Fachverband
Jahren dem Verband an.
Rückschlag für den Wiener
Fremdenverkehr
Wien
Fremden-
(APA) Der Wiener
verkehr hat im Jahr 1973 einen
Rückgang aufzuweisen. Mit insge-
samt etwa 3,5 Mill. Nächtigungen in
den gewerblichen Betrieben ergab
sich ein Minus von 1,4 Prozent. Der
Rückgang ist auf das Ausbleiben
zurückzuführen.
ausländischer Gäste
Die Ausländerübernachtungen haben
sich in Wien um 2,6 Prozent verrin-
J.
gert.
die Zahl der Beschäftigten in Österreich gegenüber der für April
ermittelten Beschäftigtenzahl angestiegen: Ende Mai bet rug der
Beschäftigtenstand 2 ,642.886 Personen (1,635.508 Männer, 1,007 .378
Frauen), gegenüber dem Mai des Vorjahres ist ein Anstieg von 1,62
Prozent zu verzeichnen. Dies ergab die letzte Erhebung des Haupt-
verbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger.
-Stützung für den Franc?
Freude am Floating: „Es
konnte nicht besser sein"
90.00 0stes Eigenheim feierlich eingeweiht
Das S S-Jubiläumshaus
Europäische Bekleidungsindustrie tagt in Wien
steht in orn
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