Noten- und Devisenkurse
7. Juni 1974.
WIEN
Notenkurse
100 Schweizer Fr. 602,-
1 Dollar
1 Pfund
100 Franz. Francs 363,4 0
100 Belg. Francs 44,80
100 Holl. Gulden 0
100 D-Mark
100 Lire
100 Dän. Kronen
100 Schwed. Kr. 406,5 0
100 Span, Pesetas 31,-
Devisenkurse
100 Schweizer Fr.
1 Dollar
1 Pfund
100 Franz. Francs
100
Belg. Francs
100 Holl. Gulden
100
D-Mark
100 Lire
100 Dän. Kr onen
100 Schwed. Kr.
100 Span. Pesetas
615,80
17,70
18,30
44,04
42,60
374,-
46,-
689,8
673, 40
725,80
709 ,50
2,61
2,45
305,5
297,5 0
0
417, 90
32,-
610,50
608, 10
17,95
17,85
43,18
42,92
366,44
364,56
47,76
47,56
683,54
680,66
720,62
717 ,78
2,79
2,776
4
302,20
300,8 0
411 ,69
413,71
Ankauf Verkauf
31,35
31,51
Schilling
1 Golddukaten einfach, Ankauf
320
S, Verkauf 394 S, Kurs vom
7. Juni 1974
Zürcher Schillingnotiz
vom 7. Juni 1974
Ankauf 16,25 sFr., Verkauf
16,65 sFr. für 100 Schilling.
Frankfurter Schillingnotiz
vom 7. Juni 1974
Ankauf 13,88 DM, Verkauf 13,92
Börsenkurse
DM für 100 Schilling.
Die Wiener
Aktienkurse am
CA-Vorzug
Länderbank-
Vzg.
Interunfall
Porr Bau
Feiten
Gösser
Held
Lapp Finze
Leipnik Lund.
Neusiedler
(Ist. Brau
Brown
Boveri
Reininghaus
Schrauben
Schwechater
Stein Magn.
Steyrermühl
Treibacher
Universale
Veitscher
Waagner
Wienerberger
Perlmooser
Semperit
Steyr
CA-Index
Investmentanteile
Allrent
Securt a
Selecta
Cornbirent
Intertrend
7.
Sparinvest
4. 6.
6.
336 336
320 318
333W
348
217
214
496
492.
178
176
127
244
100W
550
265 267
593 594
448
105W 100rG
300
305
368
383 389rG
187rG
439
438
379
211 220
166
75.83
147. 70 147.2 5
222.20
220
774.50
770
208
208
252.25
253
172.25
170.50
Die Zürcher Börsenkurse
vom Schweizerischen
Mitgeteilt
Bankverein St. Gallen.
Kurse vom:
Swissair
Bankverein
Bally
Holderbank
Juvena
Schindler
Winterthur Unf.
Brown Boveri
Saurer
Ciba-Geigy
Fischer
Hero
Globus
Nestle
Roco
Sandoz
Schw.Aluminium
ATT
Control Data
Du Pont
Eastman Kodak
Exxon
General Electric
IBM
Intern. Nickel
Litton
MMM
Warner-Lambert
Akzo
Anglo Am. Corp.
Anglo Am. Gold
Machines Bull
Pec hiney 79
Philips 35
Royal Dutch
Unilever
AEG
BASF
Bayer
Hoechst 142
Mannesmann
RWE Stamm
Siemen s 263
Thyssen 78.25
7.6.
VW
4. 6.
475
480
515 545
590G
580
415
380
1710 ur
1670
1825
1850
1410
1350
1075
1040
1170
1150
1535
1420
875
790
4160
3800
2675G 2700
3400
3050
2600
2550
4100
4600
1630
1580
137 141
91.75
494
487
336
324
230
224
147.50
147
675
651
85.50
85
23.50
23.75
225.50
215
87
92
67.50
66.50
21
169.50
29
29
78.50
35
90.25
124.50 129.50
118
158
154
133.50 138
144
192.50 193
138.50G
268.50
80.50
111
110.50
Höhere Zinsen:
rt
Ein lukrativeres Sparen als mit
dem Sparbuch kann ich mir gar nicht
leisten. Bei der heutigen Zeit, wo die
Preise immer mehr
steigen, dürfte die
große Zeit des Spa-
rens für viele ein für
alle Mal vorbei sein.
Was nützt schon die
Erhöhung des Zins-
satzes, wenn die In-
flation derz eit rund
10 Prozent beträgt?
Das kann doch ganz
einfach nicht zu noch
mehr Sparen verhalten. Der Sparer
ist und ble ibt doch der große Verlie-
rer dabei, deshalb sollte man in er-
ster Linie alles versuchen, der Infla-
tion endlich Herr zu werden.
Werbewirtschaftliche Tagung
Walter Nesler, Nüziders
Fachsimpelei
hr als
Moskau !gei t ein unsicherer Lieferant
sainstag,
erdenI un GasinExporte gedrosselt?
8. Juni 1974
Seite 13
132 Die Zinserhöhung von 1,5 Pro-
zent bei Sparbüchern bringt dem
Sp arer so gut wie nichts. Denn Spa-
ren bleibt ein Ver-
lustgeschäft, wenn die
Inflationsrate höher
ist als die Verzinsung
des angelegten Gel-
des. Diese Anhebung
auf 5 Prozent wurde
dem kleinen Mann als
Zuckerl präsentiert,
um ihn mehr zum
Sparen anzuregen.
Doch das dürft e da-
nebengehen. Der Finanzminister
hätte vielmehr Maßnahmen setzen
müssen, um die Geldentwertung end-
lich zu stoppen. Die vernünftigste
Sparform ist derzeit immer noch das
Bausparen, das mit 17,4 Prozent
durchschnittlicher Verzinsung pro
Jahr noch weit über der momenta-
nen Inflationsrate von 10 Prozent
liegt. Ob die Leute deshalb mehr
zum Bausparen übergehen, ble ibt
jedoch abzuwarten, denn vielen ist
die sechsjährige Laufzeit eines Bau-
sparvertrages ein Hindernis.
Reinhard Schwerzler, Dornbirn
Beim Bausparen habe ich alle
Möglichkeiten ausgeschöpft, jetzt ha-
be ich Prämiensparen dazugenom-
men. Auch die Mün-
zensammlung halte
ich für eine gewinn-
bringende Geldanla-
ge, sind doch die
Prei se für Goldduka-
ten in den letz ten
Jahr en beträchtlich
gestiegen. So kann (etwa 10 Prozent)
ich bei einer eventu-
ellen Anschaffung auf
Ersparnisse zurück-
greifen, ohne mittels eines Spar- Wertpapiersparen
buches Geld angelegt zu haben. Denn
diese Sparform ist zu verlustreich,
und die Erhöhung des Sparbuchzins-
sitzes ist reine Augenauswischerei,
ein Wahlzuckerl. Ich könnte mir vor-
stellen, daß der Finanzminister auf
19.50 Dieser Tage fand die ordentliche
160 Generalversammlung der Raiffeisen-
kasse Ludesch statt. Der Bericht über
1973 zeigt eine
das Geschäftsjahr
Steigerung des Umsatzes um 26 Pro-
88.75 zent, bei Spareinlagen sogar um 45
Prozent. Der Giroeinlagenumsatz
118 nahm um 27 Prozent zu.
Dank dieser Einlagenentwicklung
konnten fast alle Anträge um Dar-
lehen bzw. Kredite positiv erledigt
werden. Die zurückhaltende Umsatz-
138 steigerung in der Warenabteilung
macht den Rückgang der Landwirt-
schaft deutlich. Durch die starke
Mehrbelastung infolge Mehrwert-
steuer war besonders ein starker
Rüc kgang im Düngemittelumsatz zu
verzeichnen. So wurde hier be son-
an-
ders getrachtet,
den Kleingärtner
zusprechen und ihm durch ein ent-
sprechendes Warenangebot im Lager
Anreiz zu geben.
Der Mitgliederstand stieg von 432
auf 444. Bei den Ergänzungswahlen
wurden in den Vorstand wiederge-
Ammann
wählt: Obmann
Hubert
Eine Meldung, die in Europa noch
kaum beachtet wurde, hat in Tokio
wie eine Bombe eingeschlagen: Es
wird kein sowjetisches Erdöl geben!
Soweit bisher bekannt wurde, hat
der sowjetische Ölminister Valentin
Schaschin am 27. Mai bei einer
Pressekonferenz erklärt, daß mit
Japan keinerlei Verhandlungen über
Ölverkäufe stattgefunden hätten.
Diese Mitteilung mußte in Japan wie
ein Schock wirken, denn dort hatte
man nie Zweifel gehegt, daß die ge-
samte japanische Investitionspolitik
für Sibirien nur wegen der erwar-
teten sowjetischen Öllieferungen als
Gegenleistung betrieben wird.
Diese Marschrichtung war nach
der Ölkrise noch deutlicher g ewor-
den. Im Mittelpunkt aller Gespräche
stand daher die Erschließung und
Ausbeutung der Erdöl-
gemeinsame
vorkommen in Tjumen. Es wurde
verhandelt über die Art des Öltrans-
verschiedene Steuern verzichten
ports
nach Ja pan, wobei sich die so-
242 sollte, z. B. auf die Mineralölsteuer,
die obendrein noch zu unangeneh-
556 men Preissteigerungen führt.
Erhard Riedmann, Bregenz
In unserer Fa milie gehört das
449 Sparen zur Tradition. Jeder steuert
einen Beitrag zu einem kollektiven
Sparbuch bei. Doch
bei der jetzigen 10-
364 prozentigen Geldent-
wertung muß man
187 trachten, das Geld
ständig flüssig zu
378 halten, damit es nicht
zuviel an Wert ver-
157 liert. Wir haben zu
75.10 Hause eine Früh-
stückspension, für ein
Unternehmen braucht
man ja immer Geld. Jedoch für den
kleinen Sp arer ist das Sparbuch un-
attraktiv geworden, da ändern selbst
die 1,5 Prozent Zinserhöhung nichts.
Leider gibt es noch immer Leute, die
sich davon mehr versprechen, an-
statt wirtschaftliche Überlegungen
anzustellen, wie man geldvermeh-
rend sparen kann. Das beweisen doch
die jährlich steigenden Spareinlagen.
Anton Willi, Schoppernau
(APA) Unter dem Motto
Wien
„Der Mensch im M arkt" steht die
diesjährige werbewirtschaftliche Ta-
gung, die vom 11. bis 12. Juni 1974
in der Wi ener Hofburg stattfinden
wird, und die heuer erstmals unter
Mitarbeit der Industriellenvereini-
gung mit dem Wirtschaftsförderungs-
institut der Bundeswirtschaftskam-
mer veranstaltet wird.
Eine eigene Diskussiongruppe wird
87 sich mit der Frage befassen, inwie-
und Mitglied Karl Zerlauth, aus dem
Aufsichtsrat ausgeschieden ist Armin
Müller, an seine Stelle wurde Her-
bert Weite gewählt.
Verbundanleihe
Der Verbundkonzern bietet den
Besitzern von Energieanleihen mit
einer Restlaufzeit von nicht mehr als
10 Jahren in zwei Etappen die Mög-
lichkeit des Umtausches in eine Kon-
versionsanleihe mit einer 12jährigen
Laufzeit und wahrscheinlich 8,25 Pro-
zent Verzinsung an. Für Anleihen
mit Restlaufzeiten von mehr als 10
Jahren ist eine Erhöhung des Nomi-
nalzinsfußes auf 8 Prozent vorgese-
hen. Die Energieanleihe 1974 (10. bis
14. Juni) weist erstmals einen Nomi-
81/2
nalzinsfuß von
Prozent auf. Der
Ausgabekurs beträgt für die steuer-
begünstigten Stücke 97,25 Prozent,
was einen Ertrag von 12,5 Prozent
ergibt, für den „Kurzläufer" (10 Jah-
re) ohne Steuerbegünstigung beträgt
der Ausgabekurs 97 Prozent.
wjetischen Vorstellungen insofern
änderten, daß sie zuerst für eine Pi-
peline, mit japanischen Rohren ge-
baut, und später für den Eisenbahn-
transport votierten, wobei für beide
Projekte eine hohe japanische Betei-
ligung materieller und finanzieller
Art äls Selbstverständlichkeit vor-
ausgesetzt wurde.
Jetzt aber erklärte Minister Scha-
schin, es hätten keine Verhandlun-
gen mit Japan über Ölverkäufe statt-
gefunden: „Vielleicht hatten sie es
angenommen, aber soweit ich be-
troffen bin, hat es keine Gespräche
geplanten
gegeben." Der Bau der
zweiten transsibirischen Eisenbahn
diene nur dazu, Öl in die nenen so-
wjetischen Industriezentren in Ost-
sibirien und im Fernen Osten zu be-
fördern. „Wenn dann noch Öl für die
Japaner übrig bleiben sollte, dann
werden wir vielleicht eine Ölleitung
Wegen der steuerlichen Vorteile
bauen", fügte Schaschin hinzu. Damit
habe ich alle Möglichkeiten des Bau-
sparens genützt, vielleicht wäre für
mich als Unterneh-
mer auch interessant,
Anleihen zu zeichnen.
Es ist durchaus mög-
lich, daß das Bauspa-
ren noch mehr geför-
dert wird, nachdem
der Sparer mit dem
Sparbuch durch die
höhere Geldentwer-
tung gegenüber der
Verzinsung schlecht
beraten ist. Und die letzt e Zinsan-
hebung ist zu geringfügig. Um sich
gegen die Geldentwertung zu sichern,
gibt es zwei Möglichkeiten: Entwe-
der müssen die Geldinstitute den
Sp arer besser informieren, wie man
gewinnbringend Geld anlegt, oder
der S parer muß sich selbst darum
kümmern. Indessen sind die Leute
viel zu wenig initiativ, sie denken
zu wenig nach, wie man den Wert
des eigenen Geldes sichern und er-
höhen kann. Für die Bekämpfung
der Inflation scheint es bis jetzt noch
kein Patentrezept zu ge ben, die Kre-
ditrestriktionen allein reichen dafür
nicht aus. Freilich wäre dafür der
weit die moderne Marktforschung
objektivierte Entscheidungsunterla-
gen den Unternehmungen und Orga-
nisationen als Entscheidungshilfe an-
bieten kann. In einer anschließenden
Publikumsdiskussion zum Thema
„Marktwirtschaft ohne Werbung?"
soll es zu einer kritischen Standort-
bestimmung der Rolle der Werbung
im modernen Wirtschaftsleben kom-
men.
Unsicherer Devisenmarkt
Frankfurt (dpa) Nervosität und
Unsicherheit haben den Devisen-
markt wieder erfaßt. Angesichts der
Konferenz der EG-Finanzminister in
Luxemburg werden kleinere Wech-
selkursveränderungen innerhalb des
Europäischen Währungsverbundes,
der „Euro-Schlange", nicht mehr
ausgeschlossen. Weiter zulegen konn-
te dabei die D-Mark. Der amtliche
Mittelkurs für den Dollar wurde am
Donnerstag in Frankfurt mit 2, 4890
DM gegen 2,4960 DM am Vortag fest-
gesetzt.
Italiens Handelsdefizit
verdreifacht sich
(AP) Mit dem Rekorddefizit
Rom
von 2,700 Mrd. Lire hat die italieni-
sche Außenhandelsbilanz in den er-
sten vier Monaten des Jahres abge-
schlossen. Wie das staatliche Statisti-
sche Amt in Rom mitteilte, hat sich
der Fehlbetrag damit gegenüber dem
Vergleichszeitraum des vergange-
nen Jahres fast verdreifacht. Als
Hauptgründe für die Verschlechte-
rung der Handelsbilanz werden der
starke Preisanstieg für Öl, der
Kursverfall der Lire und die Strei ks
in einigen Exportindustrien des
Landes angeführt.
sind, so erklären die Japaner, die die
Bankkredite beschaffen sollen, die
wichtigsten Voraussetzungen entfal-
len. Sie verstehen nicht, warum die
sowjetische Erklärung erst jetzt ab-
gegeben wurde, da die Bereitschaft
zu großen japanischen Krediten zu-
nimmt.
Befürchtet wird, daß die Sowjet-
union ihre Ölreserven nur noch als
politische Waffe verwenden will. In
Tokio verweist man auch darauf, daß
man nicht allein betroffen ist, denn
die Ausbeutung der Ölvorkommen
in Tjumen so llte gemeinsam mit den
USA und eventuell auch westeuro-
päischen Staaten erfolgen. Die Re-
gierung in Tokio hält es jetzt auch
für möglich, daß die Sowjetunion ge-
genüber Westeuropa in der Frage
der begehrten Erdgaslieferungen
ebenso verfahren könnte, wie sie
Erdöl gegen Japan vor-
jetzt beim
Finanzminister hauptverantwortlich,
geht.
doch der Bürger könnte ohne weite-
res dazu beisteuern, indem er preis-
bewußter kauft.
Fritz Reich, Au
Wenn man schon sparen will mit
der Absicht, einmal einen Hausstand
zu gründen, dann Bausparen, das ist
immer noch das Be-
ste. Und weil Sp aren
Geldvermehrung be-
deutet, wäre es gera-
dezu absurd, ein
Sparbuch anzulegen,
wodurch man fünf
Prozent Geldentwer-
tung — abzüglich der
Zinsen — in Kauf
nehmen müßte. Der
Inflation ist man viel
zu lange lax gegenüber ge st anden,
und, obwohl sie allmählich vom Trab
ins Galoppieren kommt, wird dage-
gen noch immer nichts oder nur sehr
wenig — außer den Kreditbremsen —
unternommen. Daher ist die 1,5pro-
zentige Zinserhöhung beim Sparbuch
eine völlig unökonomische Maßnah-
me, die anscheinend nur dazu dient,
das Volk zu beruhigen, damit es
nicht merkt, daß der Finanzminister
mit der Inflationsbekämpfung nicht
zu Rande kommt. Der Sparer sollte
sich angesichts dieser Tatsache bes-
ser informieren, wie er sein Geld
vermehren kann. Da kann ich das
Bausparen empfehlen. Die Frage ist
nur: Hat der kleine Mann über-
haupt noch Geld, um sparen zu kön-
nen? Gerhard Walser, Dornbirn
Es ist sicher nicht richtig, wenn es
immer wieder heißt, der Sparer sei
der Dumme und nur derjenige, der
Schulden mache, ha-
be die Situation er-
faßt. Allerdings muß
sich der Sparer heute
schon Gedanken dar-
über machen, wie er
sein Geld gut anlegt.
Das Prämiensparen
4
zählt beispielsweise
zu meinem Sparpro-
gramm. Vor dem
mit 12,5 Prozent
steuerfreiem E rtrag haben die Spa-
rer bisher noch zu viel Respekt. Das
frei verfügbare Spa rbuch, das jetzt
5 Prozent Ertrag bringt, die natürlich
keinen Ausgleich zur Inflationsrate
darstellen, sollte daher auch nur als
eiserne Reserve di enen. Mein Tip
lautet: „Erkundigen Sie sich bei Ihrer
Bank nach den besten Sparmöglich-
keiten."
Elmar Galehr, Direktor der BTV
Bludenz
Ich habe noch Schulden auf mei-
nem Haus und muß zudem als Al-
leinverdiener eine fünfköpfige Fa-
milie erhalten, wes-
halb ich derzeit gar
nicht zum Sparen
ko mme. Die erst
kürzlich erfolgte
Zinssatzerhöhung
würde mich, auch
wenn ich hiefür Geld
hätte, nicht reiz en,
etwa mehr zu sparen.
Die Inflation gilt es
vorerst zu drosseln,
dann wird auch das Spa ren w ieder
attraktiver werden. Heute gibt es
doch schon andere Möglichkeiten, als
mit dem Sparbuch zu sparen,
die es
deshalb zu nützen gilt.
Sepp Wachter, Bürs
Mehr wie bisher kann ich derzeit
gar nicht sparen. Die Erhöhung der
Zinsen auf fünf Prozent könnte mich
aber auch nicht zu
noch mehr Sparen
animieren. Bei der
derzeitigen Inflation
von etwa 10 Prozent
bringt das Sparen mit
dem Sparluch dem
Sparer doch nichts
mehr. Bevor man
nicht der Inflation be-
gegnet bzw. dieselbe
stoppt, wird der Spa-
rer immer der Leidtragende bleiben.
Wenn ich genügend Geld hätte, wür-
Art des
de ich jedenfalls eine ande re
Sparens wählen.
Spareinlagen stark gestiegen
Günther Elsensohn, Bludenz
aika Ludesch im Iltis Iltis