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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

	 
Basel ist für 10 Tage der Weltmittelpunkt für Tausende Briefmarkenfreunde 
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Auch das Fürstentum Liechtenstein feiert mit zwei Markenwerten 
hundertjährige Bestehen des Weltpostvereins. Ab 6. Juni gibt es die ab- 
gebildeten Marken im Wert von 40 und 60 Rappen mit dem Posthorn 
und UPU-Signet in den Farb en Gold, Grün, Sc hwarz (40 Rp.) und in 
Gold, Rot, Schwarz (60 Rp.). Der Entwurf stammt von Bruno Kaufmann, 
Berlin, und den Druck besorgte die Österreichische Staatsdruckerei in 
Wien. 
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50 Mal erschien bisher die Vier- 
teljahreszeitschrift der Stadt Linz, 
„Linz aktiv" genannt. Vor weni- 
gen Tagen flatterte das jüngste 
Heft auf den Redaktionstisch und 
es brachte wieder eine gelungene 
Verbindung zwischen altem und 
neuem, zwischen Berichten über 
die Vergangenheit und Ausblicke 
auf die Zukunft einer aufstreben- 
den Industriestadt. Unter den 
zahlreichen Beiträgen des Jubilä- 
umsheftes ist vor allem der Arti- 
kel über „Das Linz der Zukunft 
zeichnet sich ab", teilweise mit 
hervorragenden Bildern illu- 
striert, zu erwähnen. Natürlich 
geistert noch immer das Bruck- 
schaftlichen Bedeutung, durch die 
nerhaus, diesmal mit seiner wirt- 
Berichterstattung in „Linz aktiv". 
Das Informationsheft von Linz, 
gemacht für die Linzer auf teu- 
rem Papier, dürfte sich allerdings 
selbst weitgehend finanzieren, da 
erstaunlich viele Anzeigen enthal- 
ten sind und auch der Einzelpreis 
mit S 25.— durchaus kostendek- 
kend sein dürfte. Auf den 140 Sei- 
ten wird auch Linz kulturell be- 
handelt, eine Rubrik „Auf dem 
Linzer Büchertisch", Wirtschafts- 
meldungen und viele andere in- 
teressante Details aus der (ober)- 
österreichischen Stahlmetropole 
vervollständigen das Bild eines 
interessanten Jubiläumsheftes. 
Gs. 
Cepylgthe Rox-Verlag, 
München, vertreten durch; 
ri Herzog-Verlag, Tübingen 
Wenn sie nur 
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Seite 48 
„VORARLBERGER NACHRICHTEN" 
	 
Samstag, 8. Juni 1974 
(GS) Seit gestern 11 Uhr ist die 
INTERNABA 74 in Basel geöffnet. 
Die große internationale Briefmar- 
kenausstellung, deren Vorbereitun- 
gen seit Jahren einen fachkundigen 
Mitarbeiterstab mehr oder weniger 
in Trab gehalten haben, soll alles 
nach Basel bringen, was in der Phi- 
latelie Rang und Namen hat. Schon 
heute, Samstag, ist der Gedenktag 
des Weltpostvereins (100 Jahre UPU), 
am Sonntag folgt der Tag der Ju- 
gend und Mittwoch ist ein sogenann- 
ter „Engländertag", dem am Don- 
nerstag ein „Tag der Regio Basilien- 
sis" folgt. Die Palmares finden am 
Freitag statt. Der vorletzte INTER- 
NABA-Tag ist den Vereinten Na- 
tionen gewidmet. Neben die sen spe- 
ziellen Tagesereignissen gibt es je- 
weils Sonderstempel. Gesellschaftli- 
che Veranstaltungen und Tr effen 
von Ju ry-Mitg liedern, internationa- 
len Philatelievereinigungen und 
Börsenhändlern, 
(L. H.) — Die Geheimprostitution 
hat sich auf Ungarns touristisch fre- 
q uen tierten Geb ieten im vergange- 
nen Sommer trotz Presseaufklärung, 
Parteipropaganda und zahlreicher 
Moralkontrolleure, die oft sehr ener- 
gisch eingegriffen haben, erschrek- 
kend verbreitet. Schuld daran waren 
Italiens Papagalli, die das Land 
überschwemmt haben. Der Volks- 
mund nennt es „digüzäs" (digö 
Spitzname für Italiener noch aus 
dem Ersten Weltkrieg), wenn ein un- 
garisches Mädchen intime Beziehun- 
gen zu einem Italiener hat. 
In der Budapester Radiosendung 
"168 Stunden", die das Kind immer 
Die Basler Organisatoren haben 
freimütig beim Namen nennt, wur- 
sich wirklich sehr angestrengt — die 
nachfolgenden Za hlen b eweisen es 
zumindest auszugsweise: 3000 Rah- 
men st ehen den Ausstellern aus 
42 Ländern zur Verfügung, 83 Händ- 
lerboxen warten auf anlagefreudige 
internationale Kundschaft. Unter 
den Ausstellungsstücken auf der 
vasion 
den kürzlich Tonbänder übertragen, 
auf weichen „das sommerliche Ver- 
halten mancher jungen Damen fest- 
gehalten" wo rden war. Eine begei- 
sterte, sexhungrige Stimme: „Die un- 
garischen. Männer sind schrecklich 
grob, sie könne n den Frauenkörper 
nicht schätzen.. Die Italiener, egal ob 
alt oder jung, sind Feinschmecker, 
sie schätzen den weiblichen Körper 
hoch, sie sind ausgezeichnete Tech- 
niker." Dann sprachen noch andere 
Mädchen, die laut Radiokommentar 
das im Ausland kursierende Gerü cht 
bestätigt haben, wonach „die unga- 
rischen Mädchen die billigsten. in 
Eur opa" seien. 
 INTERNABA 
Nicht alle Befragten waren so hell 
74 befinden sich echte 
Weltraritäten: Im Ehrenhof der li 
„Basler Taube" sind über 100 Glanz- 
stücke dieser bedeutenden Briefmar- 
ken zu sehen. Der letzte Auktions- 
erlös für die „British Guyana" be- 
trug eine Million Dollar — und ist 
in Basel zu sehen . Gleich zwei 
Exemplare der „Mauritius auf Brief 
nach Bomba y" sind ebenfalls in der 
Klasse „Ehrengäste" zu bewundern. 
Die Liste an seltenen und dement- 
sprechend wertvollen. Marken ließe 
sich noch lange fortsetzen. 
Als nicht alltägliche Mö glich keit 
bieten 14 der 16 teilnehmenden Post- 
verwaltungen — darunter auch 
Österreich — ihr laufendes Marken- 
programm zum Verkauf im Ausland 
an. Für die Motivsammler gibt es 
natürlich eine reiche Ausbeute in 
Basel, darunter die Weltraum-Son- 
derschau „Apollo 15" als besonde- 
ren Leckerbissen. 
begeistert. Eine kritischere Teenager- 
stimme: „Der Digo winkt mit einem 
Strumpf, der ihm 500 Lire kostete / 
20 F orint / und er flüstert par l'amo- 
re und das Mädchen geht mit ihm, 
weil sie — welch' eine Sensation. — 
mit einem Paar italienischer Strümp- 
fe protzen kann. Die Italiener brin- 
gen irgendwelches billiges Zeug, was 
weiß ich, eventuell ein Spitzenhös- 
chen oder eine Strumpfhose, und da- 
mit beschenken sie ihre ungarische 
Auserwählte. Sie ist dann total ver- 
rückt. Sie eilt in ihrem italienischen 
Pullover in eine Bar, wo sie von den 
Gleichgesinnten überfallen wird: ,Wo 
hast du ihn her?' Ein Italiener, eine 
Strumpfhose, ein italienischer Pull- 
over 1" 
Der Dig6-Flirt ist ein Sommer- 
sport. Die Radioleute waren jedoch 
neugierig, und wollten wissen, was 
die „dreaming Girl s" im Winter tun? 
Viele von ihnen haben die große 
Matura hinter sich, besitzen even- 
tuell ein Fachschuldiplom oder sind 
an einer Universität inskribiert. Ein 
Mädchen hat es dem Mikrophon ver- 
raten: „Der Winter ist die Saison 
der Araber." Ein anderes offenher- 
ziges Girl: „Wenn kein Italiener 
mehr da sein wird, werde ich wieder 
anständig arbeiten. Dies ist nur in- 
sofern schade, daß ich nicht so oft 
tanzen gehen kann, daß ich nicht so- 
viel Geld mehr haben werde und 
nicht dieselben, guten Lokale besu- 
chen kann, wie mit den Italienern." 
Die ungarische Presse veröffent- 
licht jetzt laufend Berichte über Ge- 
richtsurteile gegen. Leute, die auf- 
grund der Paragraphen 282- 287 des 
Strafgesetzes eingekerkert worden 
sind. Alle Presseberichte heben her- 
vor, daß die Geheimprostitution in 
Ungarn trotz des strengen Vorgehens 
gibt relativ wenig Gedenkmar- 
Es 
ken im Fürstentum Liechtenstein, 
auf denen Personen und Köpfe ab- 
gebildet sind. Es muß also eine her- 
ausragende Gestalt sein, die für 
wür dig befunden wird, eine Brief- 
marke zu schmücken. Seit 6. Juni ist 
zum 200. Todesjahr von Bischof 
Franz Anton Marxer (1703-1775) ein 
Porträt im Wert von 1 Fr. erhältlich. 
Die 30,5 X 39 mm große Marke wur- 
de von Adalbert Pilch entworfen 
und von Alfred Fischer, beide Wien, 
gestochen und auch in Wien ge- 
druckt. Franz Anton Marxer hat 
noch eine weitere Beziehung mit 
Österreich, ja. sogar mit Vorarlberg: 
Er wurde am 24. Mai 1703 in Heilig- 
kreuz, Feldkirch-Tisis, als Sohn eines 
Ulrich Marxer aus Ruggell und einer 
Anna Maria Schmid aus Frastanz 
geboren. Durch seine karitative Tä- 
tigkeit als Gründer u. Förderer eines 
Waisenhauses, eines Spitals, für das 
erzbischöfliche Ordinariat in Wien 
und als Universitätslehrer erwarb er 
sich hohe Verdienste. 
Mehr Sondermarken 1974 
aus Frankreich 
Vier zusätzliche Sondermarken 
kündigt die französische Postjetzt 
für 1974 an. Ihre Themen sind die 
25-Jahr-Feier des Europarats, der 
30. Jahrestag der Landung alliierter 
Streitkräfte in der Normandie, die 
Gründung des Hotel des Invalides 
vor 300 Jahren und der 500. Geburts- 
tag des Astronomen Nikolaus Ko- 
pernikus. — Mit diesen vier Marken 
erhöht sich die Gesamtzahl der im 
laufenden Jahr aus Frankreich zu 
Ab 11. Juni (Gültigkeit ab 18. 
Juni) 
ist an Österreichs Postschaltern die 
Sondermarke „Europäische Konfe- 
renz der Verkehrsminister" erhält- 
lich, Der 4-5-Wert wurde von Prof. 
Otto Zeiller entworfen und zeigt 
verschiedene Verkehrssymbole. Die 
Marke wird eine Auflage von 
3,05 
Millionen Stück haben. 
Anläß lich des 250. Geburtstages von 
Franz Anton Maulbertsch gibt die 
österreichische Post eine 2-S-Sonder. 
marke im einfärbigen Stichtiefdruck 
  
(purpurbraun) mit dem Selbstporträt, 
des Künstlers heraus. Das Original 
befindet sich im Barockmuseum In 
und 
Wien, nachdem Adalbert Pilch 
Kurt Leitgeb den Entwurf besorg- 
ten. Ausgabetag war der 30. Mal, 
erster Gültigkeitstag der 7. Juni. 
der Behörden munter weiterfloriert. erwa rtend en Sondermarken auf 36. Auflage 3,05 Millionen Stück. 
40 
Tristan beugte sich über den bewußtlosen 
Hund und musterte den sauberen Einschnitt 
und die Naht regelmäßiger Stiche. „Wirklich, 
sehr hübsch, mein Junge. Könnte er selbst 
nicht besser gemacht haben." 
Der g roße, schwarze Neufundländer lag 
friedlich auf dem Tisch mit heraushängender 
Zunge und glasigen Augen. Man hatte ihn 
uns mit einem häßlichen Gewächs über den 
Rippen gebracht, bei näherer Untersuchung 
hatte ich es jedoch als einfache Fettge- 
schwulst diagnostiziert, durchaus gutartig und 
durch Operation leicht zu beheben. Und so 
hatte es sich erwiesen. Der Tumor hatte sich 
fast lächerlich leicht herauslösen lassen, rund, 
intakt und glänzend, wie ein hartgekochtes 
Ei von der Schale. Kein Blutsturz; keine Ge- 
fahr von Wiederholung. 
Die häßliche Geschwulst war durch diese 
 paar 
saubere Narbe ersetz t, von der man in ein 
Wochen nichts mehr sehen würde. Ich 
war zufrieden. 
„Wollen ihn lieber hierbehalten, bis er aus 
der Narkose aufwacht", sagte ich. „Hilf mir, 
ihn auf diese Decken da zu legen." Wir bet- 
teten den Hund sorgsam vor einen elek- 
trischen Ofen, und ich brach zu meiner vor- 
mittäglichen Besuchsrunde auf. 
Es war beim Lunch, als wir zuerst diesen 
merkwürdigen Ton hörten, etwas zwischen 
Stöhnen 'und Heulen. Es fing ganz leise an, 
steigerte sich aber bald zu schneidender Hö- 
he, bis es wie der absank und erschauernd 
verstummte. 
Erschrocken sah Siegfried von seiner Sup- 
pe auf. „Um Gottes willen, was ist das?" 
„Es muß der Hund sein, den ich heute früh 
operiert habe", sagte ich. „So was kommt 
doch bei manchen vor, wenn sie aus der Nar- 
kose erwachen. Ich nehme an, er wird bald 
aufhören." 
Siegfried blickte mich zweifelnd an. „Na 
ja, ich will's hoffen. Das könnte ich bald 
überhaben. Mich schaudert's einfach." 
Wir gingen hinüber und untersuchten den 
Hund. Puls kräftig, Atmung tief und regel- 
mäßig, die Schleimhaut von guter Farbe. Er 
lag immer noch ausgestreckt da, regungslos, 
und das einzige Anzeichen wiederkehrenden 
Bewußtseins war dieses Geheul, das sich auf 
eine regelmäßige Abfolge von je zehn Se- 
kunden eingespielt 
haben schien. 
zu 
Ordnung", sag- 
„Ja, es ist alles mit ihm in 
te Siegfried. „Aber was für fürchterliche Tö- 
ne! Bloß raus hier!" 
Ha stig been deten wir un seren Lunch, in 
tiefer Stille, abgesehen von dem pausenlosen 
Geheul nebenan. Siegfried hatte kaum den 
letzten Bissen hinuntergeschluckt, da stand 
mittag eine Menge zu tun. Tristan, ich mei- 
er auf. „Also, ich muß weg. Hab heute Nach- furchtbaren Peräusch. Tristan stand mit dem 
ne, es wäre gut, wenn wir den Hund ins 
Wohnzimmer rüberbrächten und ihn nah am 
Kaminfeuer niederlegten. Dann könntest du 
bei ihm bleiben und ihn beobachten." 
Tristan sah bestürzt auf. „Du meinst, ich 
soll den ganzen Nachmittag im selben Raum 
mit diesem Geheul verbringen?" 
„Ja, genau das meine ich. In d iesem Zu- 
stand können wir ihn nicht nach Hause schik- 
ken, und ich möchte nicht, daß ihm irgend- 
was passiert. Er braucht aufmerksame Pfle- 
ge." 
„Soll ich ihm vielleicht die Pfote halten 
oder ihn rund um den Marktplatz spazieren- 
fahren?" 
„Erspare mir deine Frechheiten. Du ble ibst 
bei dem Hund. Das ist ein Befehl." 
Tris tan und ich trug en das sch were Tier 
auf s einen Deck en durch den Gang, dann 
mußte ich zu meinen Nachmittags-Besuchen 
fort. Ich blieb noch einmal stehen und sah 
auf die große, schwarze Gestalt am Feuer 
zurück und auf den verzweifelt in seinem 
Stuhl zusammengekauerten Tristan. Das Ge- 
heul war überwältigend. Eiligst Sch loß ich die 
Tür hinter mir. 
Als ich heimkam, war es schon dunkel. 
Das große Haus ragte vor mir, schwarz und 
stumm gegen den frostigen Himmel. Stumm 
— das heißt bis auf das Geheul, das immer 
noch durch den Garten dröhnte und unheim- 
lich in die einsame Straße hinausdrang. 
Als ich die Wagentür zuschlug, sah ich nach 
der Uhr. Es war genau sechs, also hatte Tri- 
stan das vier Stunden aushalten müssen. Ich 
rannte die Stufen hinauf und den Gang ent- 
lang, und als ich die Tür zum Wohnzimmer 
öffnete, schmerzte mir der Kopf von dem 
Rücken zu mir am Fenster und schaute in den 
dunklen Garten hinaus, die Hände tief in 
den Taschen vergraben. Wattebäusche quol- 
len aus seinem Ohr hervor. 
„Nun, wie gehts?" fr agte ich. 
Es kam keine Antwort, darum ging ich zu 
ihm und sch lug ihm auf die Schulter. Der 
Erfolg war einzigartig. Mit einem Hoch- 
sprung fuhr Tristan herum. Sein Gesicht war 
aschfarben, und er zitterte am ganzen Leibe. 
„Um Gottes willen, Jim, du hast mich bei- 
nahe zu Tode erschreckt. Durch diese Ohren- 
propfen höre ich absolut nichts — außer den 
Hund natürlich. Davor schützt nichts." 
Ich kniete neben dem Neufundländer nie- 
der und untersuchte ihn. Der Hund war in 
ausgezeichneter Verfassung, aber abgesehen 
von einem schwachen Re flex im Auge gab es 
kein Anzeichen dafür, daß er wieder zu Be- 
wußtsein käme. Und während der ganzen 
Zeit stieß er in gleichmäßigen Abständen dies 
schneidende Geheul aus. 
„Er braucht verdammt viel Zeit, um wied er 
zu sich zu kommen", sagte ich. „War es den 
ganzen Nachmittag so?" 
„Ja, genauso. Kein bißchen anders. Und 
verschwende kein Mitleid an ihn, die sen heu- 
lenden Satan. Er ist glücklich wie ein schla- 
fendes Kind da am Feuer — ahnt ja nichts 
von dem, was los ist. Ich aber? Meine Ner* 
ven sind am Zerreißen nach dieser stunden- 
langen Gehörfolter. Noch ein bißchen mehr 
davon, und du mußt mir eine Spritze ma- 
ch en." 
Ich nahm ihn am Arm. „Na, also, komm 
rüber und iß was. Danach wirst du dich 
schon besser fühlen." Widerstandslos ließ er 
sich ins Eßzimmer führen. 
(Fortsetzung folgt). folgt).
	        
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