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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

ÖVP-Klubobmann LAbg. Ignaz Battlogg: 
Verantwortung tragen 
Hauptarbeit leisten 
SPÖ-Klubobmann LAbg. Karl Graf: 
Auf die Vollziehung der 
erlassenen Gesetze achten 
Der XXI. Vorarlberger Landtag 
war eine Gesetzgebungsperiode mit 
der bisher größten Arbeitsintensität 
laufenden 
seit 15 Jahren. Abgesehen von den 
Geschäften war die Ent- 
außerordentlich interessant. Die Stei- 
wicklung der Jahreshaushaltspläne 
gerung der Ein- und Ausgabensum- 
men kennzeichnet auch im Vorarl- 
berger Landeshaushalt die gleichen 
Tendenzen wie in den Bereichen der 
Samstag, 15. Juni 1974 
privaten Wirtschaft. Die. Ausweitung wurde der Auffassung der. freiheit- 
Seite 5 
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Bregenz — Noch zwei Plenumssitzungen stehen den Mitgliedern des Landtages in der laufenden 
Legislaturperiode ins Haus. In einer Sitzung am kommenden Mittwoch und Donnerstag sowie einer 
weiteren — eintägigen — Mitte Juli wird noch ein gewaltiges Arbeitspensum erledigt werden. Danach 
bleibt der Landtag noch voll funktionsfähig. Wenn jedoch nicht etwas ganz Außergewöhnliches passiert, 
werden keine Plenumssitzungen mehr einberufen werden. Mit den Landtagswahlen im Herbst läuft be- 
kanntlich die Funktionsperiode des XXI. Vorarlberger Landtages aus. Über die noch bevorstehende Arbeit 
Im Hause befragten die „VN" die drei Klubobmänner, die ihre Ansichten im Rahmen des „VN-Parteien- 
forums" darlegen. Se lbstver stän dlich er gibt sich dabei für alle drei Polit iker G eleg enheit zu einem klei- 
nen Rückblick auf die Arbeit in der nun auslaufenden Landtagsperiode. 
In, den nächsten Wochen- warte n 
im Vorarlberger Landtag noch einige 
wichtige Gesetzesvorlagen der Lan- 
desregierung darauf, von den Ab- 
geordneten beraten und beschlossen 
zu werd en. Das Landwirtschaftsför- 
derungsgesetz — das erste aller Bun- 
desländer — soll die Förderung der 
in ihrem Bestand gefährdeten Land- 
wirtschaft auf eine gesetzliche 
Grundlage stellen, schwerpunktmä- 
ßig zusammenfassen und schließlich 
auch ausbauen. Ein wesentlicher 
Fortschritt in dieser Richtung wird 
die Einführung von Flächenbewirt- 
schaftungsprämien als Abgeltung für 
die Erhaltung des Berglandes sein. 
Eingehende Erhebungen haben in 
den letzten Monaten die baldige 
praktische Durchführung dieser 
wichtigen Förderungsmaßnahme für 
unsere Bergbauern vorbereitet. 
Hand in Hand geht mit dem 
landwirtSchaftlichen Schulgesetz und 
der Novelle zum Schulerhaltungsge- 
setz die Schaffung des rechtlichen 
Rahmens für die neue landwirt- 
schaftliche Berufs- und Fachschule 
in Hohenems. 
Eine Novelle zum Jagdgesetz, die 
nur einige dringende Fragen regelt 
und eine grundlegende Änderung des 
Jagdrechtes dem neuen Landtag 
überläßt, der 1. Nachtragsvoranschlag 
und einige weitere Beratungsgegen- 
stände ergänzen • das Arbeitspro- 
gramm. Diese Fülle noch zu leisten- 
der Arbeit war auch der Grund da- 
für, daß die Vorarlberger Volkspartei 
einer Vorverlegung der Landtags- 
	• 
wahl nicht zustimmen konnte. 
Die vom Landtag seit 1969. be- 
schlossenen Gesetze konnten den Ruf 
einer fortschrittlichen Landespolitik 
durchaus festigen. Ich darf aus der 
Vielzahl lediglich an die wichtigsten 
erinnern: Das erste Sozialhilfegesetz 
Österreichs, das bäuerliche Sied- 
lungsgesetz, das Landes- und Ge- 
meindebedienstetengesetz, das Kul- 
turförderungsgesetz, Novellen zum 
Flurverfassungsgesetz, zum Grund- 
verkehrsgesetz, zum Sportgesetz, 
zum Fremdenverkehrsgesetz und 
zum Behindertengesetz. 
Gesetzespaket für den 
Umweltschutz 
Mit dem Baugesetz, dem Raum- 
planungsgesetz, dem Luftreinhalte- 
gesetz, dem Landschaftsschutzgesetz 
und dem Abfallbeseitigungsgesetz ist 
es uns gelungen, den Umweltschutz 
und die Gestaltung unseres Lebens- 
raum es gesetzgeberisch in den Griff 
zu bekommen, wir haben auf die sem 
Gebi et sicherlich die modernsten Ge- 
setze aller Bundesländer. 
Neben der Gesetzgebung hat der 
tung regen Anteil genommen. Die 
Landtag auch an der Landesverwal- 
Beratung ver sch iedens ter B erichte, 
vom umfassenden jährlichen Rechen- 
schaftsbericht bis zur kontinuierli- 
chen Befassung mit Teilbereichen 
wie etwa der Wohnbauförderung, die 
Verabschiedung von Entschließungen, 
wie beispielsweise zur Einführung 
der Briefwahl, und die starke Aus- 
weitung der Anfragen an Regie- 
rungsmitglieder haben die Arbeit der 
Landesregierung ohne Zweifel be- 
fruchtet. 
Im Sinne einer fairen Zu sam- 
menarbeit hat sich der Landtag ein- 
stimmig eine neue Geschäftsordnung 
gegeben. Damit wurde die Arbeit im 
Landtag verlebendigt und die Stel- 
lung der kleineren Pateien wesent- 
lich verbessert. 
Das erst kürzlich ebenfalls ein- 
stimmig beschlossene Landtagswahl- 
gesetz führt ers tmals in Vorarlberg 
ein zweites Ermittlungsverfahren 
ein. Das dabei gewählte und in vie- 
len Ländern erprobte System ver- 
bessert die Chancen der kleineren 
Parteien, ohne zu solch sach- und 
sinnwidrigen Auswüchsen und 
Kuriositäten zu führen, wie das heu- 
te noch von den Jungsozialisten ge- 
forderte Verfahren Hare. Mit dieser 
Gesetzesänderung gab die Volkspar- 
tei von vornherein eines ihrer Land- 
tagsmandate ab und stellte erneut 
unter Beweis, daß ihr mehr die 
Hauptverantwortung für das Ganze 
als die aus der Mehrheit erwachsen- 
de Möglichkeit zur Mac hta usübung 
am Herzen liegt. 
Fast alle 
Landtagsbeschlüsse 
einstimmig gefaßt 
Fast alle Beschlüsse des Landta- 
ges wurden in den letzten fünf Jah- 
ren wieder einstimmig gefaßt. Das 
entspricht der Vorarlberger parla- 
mentarischen Tradition und den Er- 
wartungen an eine sachliche Arbeit. 
Die Vorarlberger Volkspartei hat die 
ihr durch Mehrheitsvotum der Be- 
völkerung aufgetragene Hauptver- 
antwortung immer als Auftrag zur 
Zusammenarbeit verstanden — auch 
dort, wo diese aus parteipolitischen 
Gründen von der SPÖ kurzfristig 
zurückgewiesen wurde. 
Die Hauptverantwortung für die- 
ses Land zu tr agen heißt auch, die 
Hauptarbeit zu leisten. Das gilt nicht 
nur für die Tätigkeit im Landtag, 
sondern in besonderem Maße auch 
für die Landesregierung, in der die 
fünf Regierungsmitglieder der ÖVP 
Hervorragendes leisten. Aus diesem 
Grunde sind wir für die Landtags- 
wahl auch zuversichtlich, von der 
Mehrheit der Bevölkerung wieder 
einen neuen Gestaltungsauftrag für 
LAbg. Karl Graf 
dieses Land zu erhalten. 
des Budgets birgt die Gefahr in sich, 
daß dem Landtag die Kontrolle der 
Ausgaben erschwert und damit auch 
die Ausgabenfreudigkeit erhöht wird. 
Auch in einem Landesbudget sollte 
die Tendenz der Inflationsbekämp- 
fung sichtbar sein. 
Diese Gesetzgebungsperiode zeich- 
nete sich auch aus in der großen 
Refo rm der Geschäftsordnung des 
Landtages. Die alte Geschäftsord- 
nung war nicht mehr geeignet, dem 
sich wandelnden parlamentarischen 
Stil gerecht zu werden. In vielen 
Sitzungen des eigens hiefür geschaf- 
fenen Ausschusses konnt e eine ein- 
mütige Meinung erarbeitet werden. 
Das Kontrollinstrument des Land- 
tages ist wesentlich gestärkt worden. 
Die vielen Anfragen an die Landes- 
regierung seit dem Inkrafttreten der 
Geschäftsordnung geben lebhaftes 
Zeugnis davon. 
Eine nicht minder schwere Auf- 
gabe war es, die Bezüge und Pensio- 
nen der Mitglieder der Landesregie- 
rung und des Landtages zu regeln. 
Im ersten Anlauf konnte sich der 
Landtag gegenüber dem Druck der 
öffentlichen Meinung nicht durchset- 
zen. Erst nachdem eine Kommission 
zur Erarbeitung der wesentlichen 
0 Der XXI. Vorarlberger Landtag 
befindet sich im Endspurt. Bis zur 
letzten Sitzung am 17. und 18. Juli 
ist noch ein reichhaltiges Arbeits- 
pensum zu erledig en. Wir Freiheit- 
lichen sind der Meinung, es soll 
auch in diesen Woc hen noch die 
Sacharbeit dominieren. Beratungs- 
gegenstände, wie Rechnungsabschluß 
1973, Rechenschaftsbericht 1973, ein 
Landwirtschaftsförderungsgesetz u. 
dgl. werden noch einmal den Ab- 
geordneten Gelegenheit geb en, 
einerseits die Landespolitik und die 
Landesverwaltung gründlich . zu 
durchleuchten und andererseits not- 
wendige gesetzliche Maßnahmen zu 
beschließen. Das Arbeitspensum ist 
so reichhaltig, daß hoffentlich für 
wahltaktische Überlegungen und 
Schein-Initiativen nicht allzuviel 
Raum bleiben wird. 
Sachpolitik hat den Vorrang 
Eine Rückschau auf die Tätigkeit 
dieses XXI. Vorarlberger Landtages 
beweist, daß in diesen vergangenen 
nunmehr nahezu 5 Jahren die ver- 
nünftige Zusammenarbeit der drei 
Grundsätze bestellt wurde, war es 
politischen Gruppen in unserem Lan- 
möglich, diese Frage einer gesetzli- 
chen Lösung zuzuführen. 
Ein großes Gesetzgebungswerk 
konnte verabschiedet werden. Die 
komplexe Materie der Landes- und 
Raumplanung. Vier große Gesetze 
sind es, die den gesamten Komplex 
ausmachen: Baugesetz, Raumpla- 
nungsgesetz, Landschaftsschutzge- 
setz und das Abfallbeseitigungsge- 
setz. 
Es war ein Nachholbedarf im 
wahrsten Sinne des Wortes. Wir So- 
zialisten haben in all den Jahren 
sehr deutlich auf das Fehlen dieser 
Gese tze aufmerksam gemacht. Es 
wird mit eine der wesentlichsten 
Aufgaben der kommenden Landtage 
sein, die Vollziehung sehr genau zu 
beobachten..   
Kanalisierungsgesetz und die 
Tierkörperverwertung, beide Pro- 
bleme gehören noch in diesen The- 
menkreis, harren noch der Erledi- 
gung. Wir Sozialisten haben immer 
schon an der Förderungspolitik der 
Landesregierung Kri tik geübt. Kri- 
tik in der Form, daß für die Ver- 
gabe von Förderungsmitteln und Sub- 
ventionen bin dende Richtlinien er- 
lassen werden sollen. Solche Richt- 
linien sind von der Landesregierung 
in einigen' Fällen erlassen worden. 
Der Abgeordnete hat daher die Mög- 
lichkeit, wenn nötig eine Überprü- 
fung anzustellen. Wenn der XXI. 
Vorarlberger Landtag noch im Som- 
mer Gelegenheit haben wird, das 
Landwirtschaftsförderungsgesetz zu 
beschließen, so wird damit eben 
einem solchen Förderungszweig end- 
lich eine gesetzliche Gruundlage zu- 
teil. 
Zur weiteren Beratung bis Mitte 
Juli 1974 stehen folgende Materien: 
Landwirtschaftliches 	Schulgesetz, 
Schulerhaltungsgesetz-Novelle, Jagd- 
gesetz, Nebenbezügezulagegesetz für 
Landes- und Gemeindebeamte. 
Die sozialistische Landtagsfrak- 
tion hat sich mit vielen Initiativen 
und selbständigen Anträgen am par- 
lamentarischen Geschehen beteiligt. 
Im Laufe der nächsten Monate wird 
Gelegenheit sein, die Tätigkeit der 
sozialistischen Landtagsfraktion der 
Öffentlichkeit darzustellen. 
de und die sachbezogene politische 
Arbeit Vorrang hatte. Uns scheint, 
daß dies durchaus im Interesse des 
Landes gelegen war. Kaum ein Land- 
tag hatte sich mit sovi el wichtigen 
gesetzlichen Materien zu befassen. 
Nur einiges sei erwähnt: das neue 
Baugesetz, das Raumplanungsgesetz, 
das Luftreinhaltegesetz, das Land- 
schaftsschutzgesetz, das Abfallbesei- 
tigungsgesetz, ferner das Sozialhilfe- 
gesetz, das Bäuerliche Siedlungsge- 
setz, ein Abgabenverfahrensgesetz, 
ein neues Sportgesetz, ein neues Ge- 
meindebediensteten- und ein Lan- 
desbedienstetengesetz. Aus Sicht der 
freiheitlichen Fraktion war es dank 
der sachbezogenen Mitarbeit in vie- 
len Bereichen möglich, freiheitliche 
Auffassungen durchzusetzen, wobei 
wir. immer Wert drauf legten, daß 
alle gesetzlichen • Maßnahmen darauf 
Bedacht nahmen, die Freiheit des 
einzelnen nur so weit einzuschrän- 
ken, als dies im Interesse des Ge- 
samten unbedingt notwendig war. 
W ichtig war auch die Beschluß- 
fassung über die neue Geschäftsord- 
nung des Vorarlberger Landtages, die 
das Anfragerecht neu regelte. Hier 
LAbg. Alfred Ess 
lichen Fraktion, daß das Anfrage- 
recht lebendiger gestaltet werden 
soll, als dies etwa im Parlament in 
Wien der Fall ist, voll entsprochen. 
Die Praxis hat bewiesen, daß dieses 
neue Anfragerecht den Abgeordne- 
ten eine Reihe von Möglichkeiten 
bietet, aktuelle Probleme rasch im 
Landtag zur Sprache zu bringen. 
Die Freiheitlichen haben sich 
nach der Wahl im Jahre 1969, die 
den größten Wahlerfolg seit Beste- 
hen der Partei brachte, wieder für 
den Eintritt in die Landesregierung 
entschieden. Als Partei, die an der 
Regierung beteiligt ist, haben wir die 
Basis sachlicher Zusammenarbeit je- 
derzeit respektiert, aber trotzdem die 
Aufgabe einer starken Minderheit 
im Landtag, die parlamentarischen 
Möglichkeiten der Kontrolle und 
wenn notwendig der Kritik voll aus- 
zuschöpfen, erfüllt. Die Tätigkeit der 
freiheitlichen Landtagsfraktion war 
eigenständig, konstruktiv, kritisch, 
aber, fair gegenüber den anderen. 
Die konstruktive Mitarbeit hat in 
so manchen Dingen ihren Nieder- 
schlag gefunden, etwa im Baugesetz, 
im Raumplanungsgesetz, in der 
neuen Geschäftsordnung usw. In 
einer Reihe von Anfragen an die 
Regierung haben wir unsere kriti- 
sche Halt ung zu vie len F ragen be- 
wiesen. Daß wir der Regierungsar- 
beit der Mehrheitspartei ÖVP kri- 
tisch gegenüberstanden, war selbst- 
verständlich, aber diese kritische 
Haltung war in vielen Belangen auch 
gegenüber den Sozialisten ange- 
bracht, die ja auch in der Landesre- 
gierung sitzen. Allerdings haben wir 
uns nie dazu hergegeben, mit ge- 
zinkten Karten zu spielen;- d. h. in 
der Regierung zu sitzen, aber in der 
Bevölkerung den Anschein zu er- 
weck en, daß man mit dieser R egie- 
rung gar nichts zu tun habe. 
Die Tatsache, daß die überwie- 
gende Mehrheit der Beschlüsse ein- 
stimmig Zustande gekommen ist, be- 
weist doch, daß das politische Klima 
im Lande verhältnismäßig gut ist. 
Die freiheitliche Landtagsfraktion ist 
ihrem Grundsatz entsprechend all 
diese Jahre für eine Politik der Ver- 
nunft eingetreten. Zuletzt hat sie dies 
bei der Beratung des neuen Wahl- 
gesetzes erneut bewiesen. Als sich 
die politischen Standpunkte zwischen 
ÖVP und Sozialisten verhärteten, hat 
die freiheitliche Fraktion immer wie- 
der versucht, im Interesse eines bes- 
seren Wahlsystems auszugleichen 
und den Weg eines vernünftigen 
Kompromisses zu gehen, der 
schließlich doch noch dazu geführt 
hat, daß dieses neue Wahlgesetz ein- 
stimmig beschlossen werden konnte. 
Die Fre iheitlich en sind im Jahre 
1969 zur Wahl angetreten mit dem 
Versprechen, an der weite ren Auf- 
wärtsentwicklung unseres Landes 
mitzuarbeiten und nach den Grund- 
sätzen der freiheitlichen Politik die 
Zukunft unseres Landes mitzugestal- 
ten. Das haben wir getan. Das Urt eil 
LAbg. Ignaz Battlogg 
obliegt im Oktober dem Wähler. 
FPÖ-Klubobmann LAbg. Alfred Eß: 
Sacharbeit soll auch im 
Endspurt noch dominieren 
=Impressum 
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Willy Hiliek — Außenpolitik 
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