In Bregenz wird eifrig an der Kanalisation weitergebaut: Die • Ab-
wässer der Stadt werden nach Fertigstellung der Innenstadtkanali-
sation unter der Bahnlinie hindurch zum Ufersammler und von
dort in die Kläranlage geleitet. Die „Kanalunterführung" zwischen
dem Bahnhofsbereich und den Seeanlagen erfolgt mittels des Vor-
preßverfahrens, es wird praktisch ein Kanaltunnel unter den
Bahngleisen durchgepreßt. Auf unserem Bild der stadtseitige „Tun-
neleingang" in Form eines Lochs mit großem Durchmesser.
(Foto: Spang)
od am Zebrastreifen
ach Unfall gestor en
as
Spanien-
reisende
wissen
sollten
Jahr für Jahr wächst das Inter-
esse für das Ferienland Spanien.
Das wunderschöne, aber von Tou-
risten überschwemmte Land bie-
tet dem Besucher nicht nur den
Anblick einer farbenprächtigen
Landschaft, sondern auch das
Meer und das damit verbundene
ozeanische Klima. Für das kulina-
rische Vergnügen, heiße Nächte,
Folklore, aber auch für Ruhe (für
Landeswährung: 100 Pesetas --
jene, die sie suchen) ist gesorgt,
32,40 öS (Kurs vom 12. Jun i).
Geld: Nach Spa nien dürfen
50. 000 Pesetas und andere Wäh-
rungen in unbeschränkter Höhe
eingeführt werden, wobei es bei
der Ausfuhr nur noch 3000 Pese-
tas sein dürfen. Andere Währun-
gen in unbeschränkter Höhe.
Reisedokumente: Für die Ein-
reise benötigen Österreicher nur
Versicherung: Auch für Spa-
den gültigen Reisepaß.
nienreisende ist der Schutz der
Krankenversicherung während
des Urlaubsaufenthaltes gewähr-
leistet. Nur muß vor Antritt der
Reise beim Dienstgeber oder der
zuständigen Krankenkasse ein
„zwischenstaatlicher Betreuungs-
schein" besorgt werden, der im
Falle einer Erkrankung in Spa-
nien bei der für den Aufenthalts-
ort zuständigen ausländischen
Krankenkasse vorgelegt werden
muß, worauf ein Krankenschein
ausgestellt wird, der die A rzt-,
Medikamenten- und Spitalsauf-
enthaltskosten deckt.
Für den Autofahrer wichtig:
Eine grüne Versicherungskarte
(die für 54,— öS bei Ihrer Versi-
cherung erhältlich ist), ist für Spa-
nien ausreichend. Ein zwischen-
staatlicher Führerschein ist nur
erforderlich, wenn der österrei-
chische Führerschein eine „graue
Fassung" hat. — Autobahnen: In
diesem Sommer wird die Auto-
bahn zwischen den Städten Bil-
bao und San Sebastian fertigge-
stellt sein, ebenso Salou—Tortosa
und Vendrell—Salou. Das Teil-
stück Castellön—Valencia wurde
bereits im April dem Verkehr
übergeben. Mit der Fertigstellung
dieser Autobahnstücke wird, mit
Ausnahmen der Durchfahrt durch
Barcelona und des Stückes Tor-
tosa—Castellön, noch in diesem
Jahr durchgehend die Autobahn
von Genova bis Valencia befahr-
Taxipreise: Die neu festgeleg-
bar sein.
ten Taxipreise lie gen bei 8 Pese-
tas Grundgebühr und 6 Pesetas
pro Kilometer.
Sommerzeit: Wer mit der Zeit
gehen will, muß auch in Spanien
die Uhr eine Stunde gegenüber
der mitteleuropäischen Zeit zu-
rückstellen.
Tier e: Können Sie sich von
Ihrem Tier nicht trennen, so brau-
chen Sie zur Einreise für das Tier
ein amtstierärztliches Gesund-
heitszeugnis. Für Hunde wird zu-
sätzlich noch ein Tollwutimpf-
zeugnis benötigt.
Museen: Die Öffnungszeiten sind
vorwiegend von 10 bis 14 Uhr und
von 16 bis 18 Uhr festgelegt.
Postgebühr: Die Marke für
einen Brief nach Österreich kostet
6 Pesetas, für eine Ansichtskarte
3,50 Pesetas.
Für Campingfans: In Spanien
könne n die Zeltplätze ohne die
internationale Campinglizenz be-
nützt werden. Das freie Zel ten ist
nur in Städten und deren Umge-
bung verboten.
in
Spanische Botschaft Öster-
reich: 1040 Wien, Argentinier-
straße 34, Tel. 65 91 66 o. 65 85 54.
Österreichische Botschaft in
Spanien: Madrid 16, Generalissi-
mo 66, Tel. 45 70 562.
Auskunft: In Spanien kann man
zusätzlich noch bei Austrian Air-
lines, Madrid, Torre de Madrid
10/3, Tel. 24 12 268 oder 24 84 826
Auskünfte erhalten.
Informieren Sie sich rechtzeitig:
asa
Sozial ie st: eratud
Seite
Studie der Stadt Dornbirn beweist:
Dornbirn (pem) Immer hörbarer
wird der Ruf der Dornbirner Unter-
nehmer nach einem speziell für den
Neubau von Produktions- und La-
gerstätten vorgesehenen Industriege-
biet. Nachdem sich anfangs dieses
(VLK) Die Landesregierung ge-
währt dem Institut für Sozialdienste
(IfS), Bregenz, für die Einrichtung
eines Beratungszentrums in Feld-
kirch sowie zur Deckung des Be-
triebsaufwandes zu Beg inn der Tä-
tigkeit einen Beitrag in der Höhe
von insgesamt 280.000 S aus Mitteln
für die Investitionsförderung von
Einrichtungen bzw. für die Fiirde-
Pfändertunnel:
Moser drängt
Wien (APA) Das Bautenmini-
sterium teilt mit: Die seit vie len
Jahren in Planung befindliche
Rheintalautobahn im Bereich Bre-
genz tritt nun in das Realisie-
rungsstadium. Das Bautenministe-
rium hat die Genehmigung für die
Ausschreibung der ersten Bauar-
beiten durch das Land Vorarlberg
erteilt. Es handelt sich dabei um
den Bau eines Richtstollens für
den Pfändertunnel, der wegen der
schwierigen geologischen Verhält-
nisse im Bereich des geplanten
Pfändertunnels notwendig ist.
Wie Bautenminister Josef Mo-
ser g estern dazu erk lärte, lege er
besonderen Wert auf eine rasche
Bearbeitung dies er bauvorberei-
tenden Maßnahmen. Nach den
vom Bautenministerium in der
Ausschreibungsgenehmigung vor-
gesehenen Fristen wäre es mög-
lich, mit den Bauarbeiten für den
Pfänderrichtstollen bereits im
September 1974 zu beginnen.
rung der freien Wohlfahrtspflege.
Zwei Wohnungen wu rden in Feld-
kirch gemietet und das Personal be-
stellt.
Das Institut für Sozialdienste hat
1970 mit dem Aufbau des Beratungs-
und Betreuungsdienstes begonnen
und eine Erziehungs- und Jugend-
beratung, Jugendbetreuung und
Nachbetreuung heimentlassener jun-
ger Menschen in Angriff genommen.
Jahres schon der Stadtrat mehrheit-
lich dafür ausgesprochen hatte, daß
das Geb iet nördlich des Stigelbaches
und westlich der Bahnlinie (etwa im
Bereich der jetzigen Autobahn-Auf-
fahrt Dornbirn-Nord) im Flächen-
genz eine offen Woh nung als Thera-
piestation für gefährdete Mädchen
eingerichtet. Ferner wurden weitere
Beratungs- und Betreuungsdienste
wie die Eheberatung, Familienbera-
tung, Familienplanung und Straf-
entlassenenfürsorge aufgebaut oder
in Angriff genommen. Alle diese so-
zialen Dienste werden wegen der
Nähe des Institutes in Bregenz an-
geboten. Die Betreuungsstunden in
der Erziehungsberatung erhöhten
sich von 117 im Jahre 1970 auf 588
im Jahre 1973. Im ersten Vierteljahr
1974 wurden sogar 1034 Beratungs-
stunden gezählt. Die Jugendberatung
und -betreuung nahm 1970 236 Stun-
den und 1973 schon 879 Stunden in
Anspruch. Heimentlassungsfälle wur-
den 1970 insgesamt 54 und 1973 ins-
gesamt 70 gezählt. Die Eheberatung
behandelte im Jahr 1973 67 Fälle und
wandte dafür 664 Beratungsstunden
auf. Die Familienberatung und -pla-
nung stand von Juli 1973 bis März
1974 insgesamt in 87 Fällen mit 847
Beratungsstunden zur Verfügung.
Der große Bedarf an solchen Dien-
sten im Lande dokumentiert sich in
der seit dem Bekanntwerden der
Beratungsstelle ständig steigenden
Inanspruchnahme durch die Bevöl-
ker ung des ganzen Landes und ,in,
der nun eing etrete nen Überlastung'
der Bregenzer Beratungsstelle des
IfS. In der Erziehungsberatung ist
die Situation so, daß die beiden
Psychologen und die Sozialarbeiter
bereits bis in den Herbst hinein mit
Terminen besetzt sind. In der Er-
ziehungsberatung mehren sich auch
jene Fälle, die einer längeren Be-
treuung durch die Sozialarbeiter be-
dürfen. Durch die Beratungsdienste
werden gegenwärtig hauptsächlich
die Bezirke Bregenz und Dornbirn
betreut. Aber schon ca. 30 Prozent
der Fälle kommen aus den Bezirken
Bludenz und Feldkirch, nicht nur
aus den Ballungsgebieten, sondern
auch schon aus den hintersten Tal-
schaften.
Es war daher notwendig, auch in
Feldkirch für den Raum Feldkirch
und Bludenz ein Beratungszentrum
zu schaffen, in dem neben der Er-
ziehungsberatung, Jugendberatung,
Ehe- und Familienberatung auch
noch die Strafentlassenenfürsorge
widmungsplan
untergebracht werden soll.
als Industriezone aus-
gewiesen werde, erhärtet sich nun
dieser Standpunkt durch eine von
der Stadt Dornbirn in Auftrag gege-
bene Studie über die Zusammen-
hänge zwischen Bevölkerung und
Wirtschaft.
Darin heißt es, daß mit ein oder
zwei Zubringerstraßen dieses Geb iet
leicht an das Verkehrsnetz anzu-
schließen wäre und daß es außer-
dem nicht allzu weit vom neuen Gü-
nun auch in Feldlire terbahnhof Wolfurt entfernt ist. Eine
rasche Erschließung müßte der Frei-
gabe zur Verbauung allerdings vor-
angehen, meint Mag. Walter Häm-
merle in der von Stadtrat Elmar
Gasser überarbeiteten Studie. Es
wird zwar eingeräumt, daß einige
Haselstauder Landwirte dadurch gu-
te und nahegelegene Wiesen verlie-
ren, daß aber andererseits solche
schmerzliche Eingriffe in gewach-
sene Strukturen einfach nicht mehr
zu umgehen wären, da die räumliche
Entwicklung Dornbirns schon weit
gediehen sei.
Weiters wird vermerkt, daß in
den letzten Jahren entlang der Lu-
stenauer Straße bis zur Autobahn
und an der Höchster Straße, wo eini-
ge kommunale Großprojekte ver-
wirklicht wurden, geradezu hektisch
gebaut wurde. Im weiten Gebiet öst-
lich der Autobahn zwischen Werben-
hof fast bis zur Schweizer Straße hin
könne die Landwirtschaft trotz dreier
Ansiedlungshöfe nur mehr ein Rück-
zugsgefecht führen. Die völlige Ver-
bauung dieses gesamten Gebi etes sei
nach der bisherigen Entwicklung nur
mehr eine Frage der Zeit. Hier, im
S c hnittpunkt zweier Verkehrsachsen,
läge der ideale Standort für w eitere
kommunale Großbauten im Hinblick
auf eine künftig schon wegen der
hohen Kosten notwendige, engere
Zusammenarbeit mit den Nachbar-
gemeinden Hohenems und' Lustenau.
Zum Zeitpunkt der Betriebsstät-
t ener hebung (1971/72) hätten 200 Be-
triebe (von rund 800, die sich an die-
ser Aktion beteiligten) Bedarf nach
Betriebserweiterungs- bzw. -neubau-
ten angegeben. Daraus kann man er-
sehen, wie notwendig eine neue In-
dustriezone in Dornbirn wäre, um zu
vermeiden, daß Betriebe gänzlich ab-
wandern oder zumindest Neubauten
in Nachbargemeinden errichten. Die
von der Stadt Dornbirn nun abge-
schlossene Studie wird zur Erstellung
eines Flächenwidmungsplanes in
Dornbirn beigezogen. Ein verbind-
lich er Flächenwidmungs- und Ver-
kehrsplan gehörte zum Wunschkata-
log der Firmeninhaber anläßlich der
Betriebsstättenerhebung. Weiters
reg ten die Unternehmer die Schaf-
fung eines abgeschlossenen Indu-
striegebietes, Hilfe bei der Bau-
grundbeschaffung, eine bessere Ver-
kehrserschließung, die Schaffung von
Teilverbauungsplänen, die Pflege des
bericht hervorgeht, fuhr der 20 Jahre
Ortsbildes usw. an.
alte Günter N. aus Dornbirn mit sei-
nem Pkw von Lauterach in Richtung
Hard und führte dabei den 20 Jahre
alten Bertram N. aus Egg in seinem
Auto mit. Auf Höhe des Hauses Hof-
steigstraße 114 kam der Wagen von
der Fahrbahn ab und krachte fron-
tal gegen einen Stromleitungsmasten.
Beide Autoinsassen mußten mit le-
bensgefährlichen Verletzungen in das
Spital transportiert werden.
Verdächtiger gefaßt,
Beute verschwunden
Feldkirch. 92.000 Schiling sind,in
der Nacht auf 'verg an genen Montag
aus dem Tresor einer Firma in Feld-
kirch-Tosters verschwunden. 'Von
B eamten des Gendarmeriepostens
Gisingen wurde nun ein 20 Jahre
alter A ng estellter der geschädigten
F irma, ein Feldk irche r, unter drin-
gendem Tatverdacht verhaftet und
in das Gefangenenhaus des Landes-
gerichtes Feldkirch eingeliefert. Da
der Tresor keinerlei Beschädigungen
aufwies, nimmt die Gendarmerie an,
daß der Täter sich einen Nachschlüs-
sel anfertigen hatte lassen. Von den
gestohlenen 92.000 Schilling fehlt bis
jetzt noch jede Spur.
Diebsgut in ,
Gastarbeiterunterkunft
Lauterach. Am Montag wurde von
Beamten des Gendarmeriepostens
Lauterach ein 27 Jahre alter jugo-
slawischer Gastarbeiter wegen Ver-
dachts des Diebstahls aufgrund einer
richterlichen Anordnung verhaftet •
und in das Gefangenenhaus des Lan-
desgerichtes Feldkirch eingeliefert.
Er wird verdächtigt, seit April 1974 •
zum Schaden seines Dienstgebers •
Malereiwerkzeuge und an deres ira
gestoh-
Gesamtwerte von ca. 4000 S
len zu haben.
Nach-
Als in s einer Unterkunft
schau gehalten wurde, konnte dort
eine in Bludenz gestohlene Motor-
säge und eine in Bregenz gestohlene
Verstärkeranlage sichergestellt wer-
den, die der Verhaftete von einem
derzeit in Jugoslawien befindlichen
Gastarbeiter zur Verwahrung über-
nommen h atte.
Finanzlandes-
Höchst. Wie die
direktion mitteilt, wurde am 12. Juni
Zollwache-
um 23.45 Uhr von einem
Einbruch-
beamten in Höchst ein
diebstahl beim Grenzkiosk in Höchst
entdeckt, der Täter auf frischer Tat
Gendarmerie
festgenommen und der
Bregenz. Der schwere Verkehrs-
in Höchst übergeben.
unfall am Donnerstag gegen 1 Uhr
früh in der Bahnhofstraße in Bre-
genz hat nun ein Todesopfer gefor-
dert: Der 56 Jahre alte Emil Häusle
aus Bregenz, Koch im Stadtspital
Bregenz, ist am Donnerstag gegen
21 Uhr im Stadtspital Bregenz sei-
nen schweren Verletzungen erlegen.
Häusle war vom Auto einer 24 Jahre
alten Bregenzerin angefahren wor-
den, als er auf dem Zebrastreifen die
---wollte.
Bahnhofstraße überqueren
Emil Häusle hatte bei dem Zusam-
menprall mit dem Auto einen Schä-
delbruch erlitten.
Zwei lebensgefährlich Ver-
Hard.
letzte forderte ein schwerer Ver-
kehrsunfall, der sich am Mittwoch
um 0.10 Uhr auf der Hofsteigstraße
im Ortsgebiet von Hard ereignet
Inzwischen wurden vom IfS in Bre- hatte. Wie aus dem Gendarmerie- Gendarmerie-