„Taschen exklusiv" könnte das Motto dieser neuen Taschenmodelle sein: Humanic wollte einmal etwas
Besonderes anbieten, und darum wurde ein eigener IdeenWettbewerb veranstaltet. Die Wiener Modeschule
Hetzendorf lieferte 'zu die sem Thema viele neue Ide en, unter anderem diese drei: Links ein Modell in
Der.
„Schuhform", eine lustige, zweifarbige. Trotteurtasche mit Reißverschluß.
Henkel ist mit zwei großen
Silberknöpfen befestigt und abnehmbar. Rechts eine Schultertasche mit abnehm
' barem Riemen und einem
eigenen Geldfach unter der Lederklappe, und in der Mitte ein Modell .in Zigarrenform, ebenfalls mit
Seite 44
abnehmbaren Tragegriffen und einem groben Reißverschluß.
„VORARLBERGER NACHRICHTEN"
Samstag, 15. Juni 1974
Spielende Kinder—
glückliche Kinder
Österreichische Schuhmode:
Sommerlich-heiter,
abwechslungsreich
und modisch up to date
Leichtfüßig, beschwingt
werden wir den Sommer genießen — und das in
den neuen Schuhen aus Österreich, die sich dem
Slogan „Zurück zur Natur" in idealer Weise ange-
paßt haben. In Farbe, Fasson und Look, attraktiv
und doch bequem und reich an Varianten für die
City, die Reise und den Urlaub.
Wie groß die Abwechslung in Material und be-
sonders in der Gestaltung der Sohlen ist — dicke
Sohlen, jedoch weniger extrem wie im Vorjahr, sind
nach wie vor aktuell —, beweisen folgende Schuh-
typen: Schuhe mit hanfüberzogenen Sohlen, mit
Sohlen aus Naturkork, Krepp oder Holz und mit
biegsamen PU-Plateausohlen. Und dazu kommt noch
die Vielfalt der Oberteile von Pumps, Sandalen und
Pantoffeln, wobei Leder und Kunstleder bei Ferien-
.und Freizeitschuhen auch häufig von Textilien ab-.
gelöst werden, zum Beispiel von Rohleinen, Jean-
stoff und Frottee (Bild oben).
Ein echter Hit der Saison sind die Pantoffeln
und teils zehenfreien Sandalen im Jeanslook, aus
Stoff in he llem oder dunklem Blau, einfarbig, mit
Einsätzen aus Naturleinen oder mit Blümchen be-
stickt und die dicke Sohle mit naturfarbenem Hanf-
geflecht überzogen. Ein jung er 'Boutiquestil, t der
heuer Furore machen wird. Auch 'Leinenschuhe mit
Flechtsohlen präsentieren sich mit Blümchendekor
oder im bunten Karomuster, in hellen Naturfarben,
in Rot, Grün, Blau und Gelb, oft auch mit dunkel-
- braunen PU-Sohlen ausgestattet, die den leichtesten
Sommerschuhen. einen modisch-rustikalen Charak-
ter verleihen. Wieder andere Leinenmodelle zeigen
mexikanische Moti ve als buntes Druckmuster.
Keine Angst vor den neuen, lustigen Klapper-
schuhen:' die kompakten Holzsohlen sind so geformt,
daß man den Fuß beim Gehen gut abrollen lassen
ler, und ihre Lederoberteile sind manchmal auch
kann. Diese Pantoffel nennt man Gloggs oder, Töff-
mit Metallnieten an der Sohle befestigt. Eine Mode
für junge Leute, die in überknöchelhohen Holz-
schuhen mit hellblauem. Lederoberteil und einem
Reißverschluß an der Innenseite gipfelt. Wer aber
besonders weiche und federleichte Schuhe liebt, wird'
zu den Lederflechtmodellen greifen, erhältlich in.
vielen Farben, geschlossen oder als Slingpurnps.'
Und hier noch eine superweite Variante: eine'
geflochtene Spagatsohle und dazu einen Oberteil aus
wird,
buntem Bastgeflecht. Wie.man sieht,
das Mixen
mit Materialien heuer groß geschrieben! 'Im Gegen
satz dazu gibt es auch Schuhe aus einem Guß, und
zwar aus festem Plastikmaterial, gelb, blau oder rot,
bereits mit Blümchen bemalt oder mit glattem Fond,
den man selbst bemalen kann, etwa mit Herzen,
Tupfen oder. Schriftzügen.
von Kindern aus. Gefährdet sind vor
-
allem die fünf- bis 15jährigen. Häu-
Hälfte aller tödlichen Hausunfälle
genen Jahr 120 und macht •etwa die
Wenn die Beine schm erzen
Wer an Durchblutungsstörungen aber immer auch selber was tun,
figste Gefahrenquellen : Putzmittel
unverschlossene Arzneischränke, bit-
tere Mandeln, Alkoholflaschen, die
ungesichert herumstehen oder -lie-
der Beine, den sogenannten „Rau-
„Aktion sicheres Haus" im vergan- gen.
cherbeinen" 'leidet, sollte sich auf
jeden Fall vom Arzt behandeln las-
Spielende Kinder sind glücklich!
sen. Daneben kann der Betroffene
Man sieht es an ihrem Gesichtsaus-
druck, man hört es am zufriedenen
Singsang, der ihr Spiel begleitet und
fühlt es an der Fre ude und dem
Eifer, mit dem sie spielen. K inder
spielen freiwillig, aus eigenem An-
trieb, aus innerem Bedürfnis. Echtes
Spiel kommt ohne äußeren Zwang
zustande. Kinder sind glücklich,
wenn sie das spielen dürfen, was sie
im Moment bewegt, was sie gerade
interessiert, was ihnen Freude macht.
Sie wollen nicht zu einem bestimm-
ten Spiel gezwungen werden, man
kann sie bestenfalls dazu verlocken
— wenn man ihre Spielmotive kennt.
Kinder spielen aus mehreren Mo-
tiven:
Kinder bewegen sich gerne
Kind er lassen sich gerne von ver-
schiedenem Mate rial zum Gestalten
und Konstruieren anregen
Kin der ahmen im Spiel gerne
ihre Umwelt nach
Kinder spielen gerne Spiele mit
festen Spielregeln in der Gemein-
schaft anderer Ki nder und Erwach-
sener.
Welches Spielzeug?
Die Aus wahl von geeignetem
Spielzeug ist nicht immer lei cht. Der
Spielzeugeinkauf erfordert einige
Überlegungen und Verständnis für
das kindliche Spiel.
Kinder sollten keine Unmenge an
verschie-
Spielzeug besitzen, sondern
denartige Spielsachen, die ihren
Spielmotiven entsprechen. Diese in-
interessen lernt man am besten ken-
dividuellen Spielmotive und Spiel-
nen, wenn man sich Zeit nimmt,
gemeinsam mit den Kindern zu spie-
len und die Kinder beim Spiel zu
beobachten.
Billiges Spielzeug, das dem Zu-
griff des Kindes nicht standhält, ist
zum Spielen nicht geeignet. Ki nder
verlieren das Vertrauen in ihre eige-
nen Fähigkeiten, wenn ihr Spielzeug
gleich kaputtgeht. Die Angst, etwas
zu zerbrechen, beeinträchtigt die Lust
am Spiel.
Je einfacher das Spielzeug ist,
umso mehr Spielmöglichkeiten b ietet
es dem Kinde. Unnötige Verzierun-
gen oder eine protzige Ausstattung
stören die Spielfreude und lenken
vom Spiel ab.
Kinder brauchen Spielzeug, das
ihren Forscherdrang befriedigt: Gu-
tes Spielzeug gibt Kindern immer
wieder Anregungen, neue Erfahrun-
gen zu machen, Zusammenhänge zu
entdecken und schöpferisch tätig zu
sein.
Spielzeug hat Bildungswert
Man weiß heute, wie wichtig die
ersten Jahre im Leben jedes Kindes
sind. Bildung beginnt nicht erst im
Schulalter, sondern schon beim Baby.
Die Bildung des Kleinkindes erfolgt
allerdings größtenteils durch das
Spiel. Je intensiver die El tern am
nehmen und
Spiel der Kinder Anteil
je sorgfältiger sie das Spielzeug aus-
wählen, umso mehr Anregungen bie-
ten sie ihren Kindern für ihre kör-
perliche und seelisch-geistige Ent-
wicklung.
Dr. Waltraut Hartmann
mit einer einzigen Ausnahme: Wenn
bei jemanden eine Parfümabwehr
nur eine
vorhanden ist. Besteht aber
bestimmte Parfümabwehr, kann
eventuell ein Präparatwechsel von
Erfolg sein. Hilft auch das nic ht,
wäre das der einzige Grund, um von
der Verwendung dieser an sich sonst
problemlosen Präparategruppe abzu-
sehen.
Da Selbstbräunungsmittel wär-
meempfindlich sind, sollten sie nicht
länger als ein Jahr aufgehoben wer
den; sie verlieren dann an Verträg-
lichkeit und Wirksamkeit.
Gefahren im Haushalt
sich in den letzten
Verdoppelt hat
zehn Jahren die Zahl der tödlichen
Vergiftungen von Kindern im Haus-
halt. Sie betrug nach Angaben der
gymnastische
den Rücken
Übungen machen: Auf
legen, Beine hochrecken und mit den
Und jetzt Fuß-
'Händen feithalten..
kreisen in den Sprunggelenken bis
bis
zur Ermüdung, mindestens aber 1
2 Minuten lang. Anschließend etwa
-den
zwei Minuten die Beine über
Bettrand herunterhängen lassen, bis
durchblutungs-
sie sich röten. Diese
fördernden Übungen solltert nach
täg-
fachärztlichem Rat konsequent
lich morgens, mittags und abends
etwa 15 bis 20 Minuten lang durch-
geführt werden.
Wer nicht g9rne
Geschirr spült
Ja, wer tut das schon gerne,
"
einen Berg von Geschirr am. näch-
sten Morgen abwaschen und da-
neben noch alle übrigen Spuren
einer Festlichkeit in der Wohnung
Einladun-
beseitigen. Für zwanglose
Scher-
gen, lustige Kinderfeste ohne
ben, aber auch für Picknicks .tind
bat
viele andere Gelegenheiten
praktisches,
MELITTA nun
ein
bruchfestes Wegwerfgeschirr, in den
Farben Gelb und Rot auf den Markt
gebracht. Angeboten wer den Teller'
verschiede-
Gläser und Schüsseln in
*ja
ner Größe und natürlich auch
Selbstbräunungsmittel führen im
Besteck.
allgemeinen zu keiner bakteriellen
oder sonstigen hautschädlichen Reak-
tion, denn der wichtigste Grundstoff,
der zur Einfärbung führt, ist ein
dreiwertiger Zucker, der auch den
Körpersäften eigen ist. Sauerstoff ist
zum Bräunungsvorgang nicht not-
wendig, der Farbton selbst kann
aber durch zusätzliche UV-Bestrah-
lung noch verbessert werden.. Da es
sich bei der Selbstbräunung ledig-
lich um eine hautoberflächliche Ein-
färbung handelt, besitzen sie keine
Sonnenschutzwirkung, einige Präpa-
ratehersteller sind jedoch schon dazu
übergegangen, vorsorglich Licht-
schutzfilter einzubauen (Maxibraun).
Die Bräunung tritt etwa nach 4 Stun-
den ein, wobei eine wiederholte An- nämlich folgende
w endung im Abstand von 2 bis
3 Stunden zu optimalen Ergebnissen
führt.
Der Wirkungsgrad der einzelnen
Präparate ist unterschiedlich. Hand-
flächen und Fußsohlen färben sich
t iefer, die Intensität der Bräunung
steht im Zus amme nhang mit der
Dicke der Hornschicht. Die Schleim-
häute färben sich nicht, das Gesicht
bräunt am wenigsten. Helle Haare
und Haarflaum werden dagegen
merklich dunkler. 10 bis 15 Prozent
aller Menschen sind durch eine ver-
änderte Hautkonstitution nicht fähig,
bei solchen Präparaten eine Bräu-
nung zu erreichen. Da sich nur die
obersten Schichten der Hornhaut
färben, ist es möglich, die Bräunung
weitgehend durch starkes Reiben
mit Tesafilm zu entfernen. Auf diese
Weise lassen sich ungle ich a ufge-
tragene Stellen ausgleichen. Nach
einer gewissen Sättigung der ober-
sten Hornhautschicht mit Bräunungs-
. mitt el steigert sich die Farbvertie-
fung nichtmehr, der Grad der Bräu-
nungstiefe ist zudem beim einzelnen
.
sehr verschieden.
Die Fä rbung hält etwa 3 bis 7 Tage
an, nimmt dann wieder langsam ab,
um bis nach dem 15. Tag völlig zu
verschwinden.
Bei fortgesetzter Anwendung be-
und
steht N eigung zur Austrocknung
A bsc huppung. Deshalb sollte n unbe-
dingt gleichzeitig Feuchtigkeitsemul-
sionen oder Cremes angewendet wer-
den.
Alle diese Präparate zeigen im
Braun ohne Sonne?
allgemeinen keine Allergiereaktion,
Sind Selbstbräunungsmittel problemlose Kosmetika? Kosmetika?