stenau zugesprochen. Für
die. Situierung einer Han-
delsakademie in Dornbirn
plädierten nach der Be-
triebsstättenerhebung vor
allem Mittel- und Groß-
betriebe mit zusammen
fast 4400 Mitarbeitern.
Über die Hälfte der Han-
delsbetriebe und ein Drit-
tel der Produktionsbetrie-
be stehen hi nter dieser
Forderung. Nach dem
Schulbauprogramm des
Landes ist aber mit einer
dieses
Verwirklichung
Wunsches nicht vor Ende
dieses Jahrzehntes zu
rechnen.
Weitere interessante Er-
gebnisse der Erhebung:
Die Produktionsbetriebe
erhoben den Ruf nach ei-
nem vermehrten und bil-
für ihre Mitarbeiter. Viele
Betriebe wären bereits für
eine Mithilfe und Unter-
stützung durch die Ge-
meinde auf dem Wohn-
bausektor dankbar. Auch
für die Gastarbeiter soll-
te die Gemeinde etwas
tun, meinten viele Unter-
nehmer. Es wären Gast-
arbeiterheime und -woh-
nungen, Aufenthalts- und
sowie
Freizeiträume
Sprachkurse einzurichten.
Viele der Unternehmer
zollten den Leistungen
der Gemeindeverwaltung
ihre Anerkennung, doch
sind nicht alle Brufsspar-
ten mit der Gemeindever-
waltung gleichermaßen
zufrieden. Eine Anzahl.
von Handwerkern und
Baubetrieben vertrat in
bung die Ansicht, daß bei
der Betriebsstättenerhe-
der Vergabe von Gemein-
deaufträgen ausschließlich
oder in erster Linie Dorn-
birner Betriebe berück-
sichtigt werden sollten, da
ja sie die Steuerzahler der
Gemeinde seien. Andere
verlangten „neue Richt-
linien" für die Auftrags-
vergabe der Stadt. Außer-
dem regten die Unterneh-
mer mehr Information
über Gemeindevorhaben
an und zeigten sich an
einem engeren Kontakt
zwischen Rathaus und
Wirtschaft interessiert.
Als ein weiteres Pro-
blem des Handels stellten
sich die Ladenschlußzeiten
heraus. Hier riefen die
Unt ern ehmer lautstark
ÜBERSCHÜSSE U. DEFIZITE
nach einer
Liberalisierung.
IM AUSSENHANDEL
in mili .S
1973
DERZITE
•
EtNFLIHR
nehmer um mehr als 1700 unter dem Vorjahr. 35273
AUSFUHR 7 744
USA Ungar DDR
hoffen
10137
Gossbr.
1 392 10730
es,
7
126
Nen
ScleAelz Dänen
1525
10 255 1431
2468
PIZZ
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1030
4
225
2 551
1710
2 581
243 2491 11 162
30
18
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T/65
0.0e4:österiStatZerditdomtWIFO
2524
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BRD
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2
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2453 1 227 3 189
2 650 2 214
4 020
I
776 1983 3 823
Das Außenhandelsdefizit gegenüber dem wichtigsten Handelspartnen
Österreichs, der Bundesrepublik Deutschland, mit 35,2 Mrd. S, deckt sich
im Jahre 1973 fast genau mit dem Gesamthandelsbilanzabgang in Höhe
von 35,9 Mrd. S. Gegenüber dem zweitgrößten Handelspartner Öster-
reichs (Einfuhr und Ausfuhr), der Schweiz, bestand dagegen ein Plus von
907 Mill. S, und auch mit dem drittgrößten Partner, Italien, konnte ein
Überschuß von 593 Mill. S erzielt werden. Die seinerzeitige Prognose des
Instituts für Wirtschaftsforschung
die Handelsbilanz des Jahres 1974,
für
wonach ein voraussichtlicher Abgan g von 49. Mrd. S errechnet wurde,
dürfte nach Meinung von Fachleuten nicht in vollem Umfang eintreten,
da einerseits die Preiserhöhung für' Erdölprodukte zu einem teilweise
stagnierenden Verbrauch geführt hat und andererseits auch die De-facto-
Schillingaufwertung sich positiv auf die Handelsbilanz auswirken wird.
Auch die Entwicklung der Exporte war in den ersten Monaten dieses Jah-
res relativ günstig. Einen negativen Faktor stellen allerdings die von
Italien verhängten Exportrestriktionen dar.
Chile : Zur ück zur Privatwirtschaft
ur strategisch wichtige
Rascher als erwartet hat die „Gastarbeiter-
ereiche ehält der Staat
bremse" der Vorarlberger Arbeitsmarktverwaitung
gezogen. Die strengeren Maßstäbe, die bei der An- 1110
werbung und Beschäftigung von ausländischen
Arbeitnehmern angelegt werden, haben zu einem 2896
geradezu sprunghaften Rückgang der Gastarbei-
arbeiter Mitte Juni um nicht weniger als 2000 un-
terzahl geführt. Mit 23.000 lag die Zahl der Gast-
ter der Zahl des Vorjahres. Ihr Anteil an der Ge-
samtzahl der Arbeitnehmer in Vorarlberg ist von
24 auf 21,5 Prozent zurückgegangen. Da zusätz-
liche einheimische Arbeitskräfte nicht verfügbar
sind, liegt auch die Zahl der Vorarlberger Arbeit-
Seite
Eizs
erei
as sich Dornbirns Betriebe wünschen...
O bwohl mit dem nach Überwin-
Handelsakademie, billige Arbeiterwohnungen, mehr Kontakt zum Rat haus
dung der Energiekrise verzeichneten 4
Konjunkturaufschwung auch die
Nachfrage nach Gastarbeitern in In-
dustrie und Gewerbe zunehmen
dürfte, wird es kein neuerliches
Mit dem Problem der stän dig
steigenden Zahl von Großbränden
in der Industrie beschäftigte sich die
19. Generalversammlung der Euro-
päischen Feuerversicherer in Brüs-
sel, an der 80 Delegierte aus 16 Län-
dern teilnahmen.
Wie übereinstimmend festgestellt
wunde, weist sowohl die Zahl der
Großbrände als auch die Höhe der
dadurch verursachten Schäden stei-
gende Tendenzen auf. Die Ursachen
dieser Entwicklung sehen die Exp er-.
ten in der laufenden Rationalisie-
rung. industrieller Produktionsme-
thoden und der Errichtung risiko-
Industrie und Handel werden täg-
lich mit dem Problem der Müllbe-
seitigung konfrontiert. Das Problem
liegt meistens darin, daß sperriger
Abfall-die
Müllcontainer zu schnell
füllt und die Abtransportkosten da-
durch sehr hoch sind. Viele Firmen
-- Industriebetriebe und Handels-
ketten — gehen dazu über, ihre Ab-
fälle
verdichten (pressen).
Die bisher auf dem Markt be-
findlichen Verdichtungsgeräte waren
entweder zwar billig, aber zu
schwach, oder aber sie waren stark,
dann aber meist viel zu teuer. Die
Firma Schrittesser aus Bregenz hat
nun 'nach eigenen Plänen ein Gerät
entwickelt und mit grö ßtem Erfolg
auf den österreichischen Markt ge-
bracht, das bei günstigem Preis auch
hinsichtlich der Größe und Leistung
tlern Anforderungen entspricht.
Das Verdichtungsgerät braucht
zur Aufstellung nicht einmal einen
Hochschnellen der Gastarbeiterzahl
•
geben. Die Arbeitsmarktverwaltung
hat sich nämlich entschlossen, ihre
restriktive Genehmigungspolitik bei-
zubehalten. Neuaufnahmen werden
nur in jenem Umfang genehmigt, der
rei cherer Produktionsanlagen. Groß-
räume ohne feuerbeständige Tren-
nungen, hohe Wertballungen auf
verhältnismäßig kleinem Raum und
die Verwendung neuer St offe und
Waren, deren Verhalten bei einem
Brand noch zu wenig bekannt ist,
sind die Hauptgründe für den Trend
zum Großschaden.
Die Feu erver sich erer wolle n da-
her in erster Linie ihre Anstrengun-
gen auf die Verhinderung von Ka-
tastrophenschäden richten und da-
her ihre ständige Zusammenarbeit
mit den verschiedenen Brandverhü-
tungsorganisationen intensivieren.
Quadratmeter Platz und preßt Kar-
tons, Kisten, Flaschen und auch
Blechdosen in einen Plastiksack. Die-
ser, luftdicht verschlossen, nimmt
auch die täglichen kleineren Abfälle
auf.
Die Verringerung des Volumens
beträgt 80 Prozent, gleichzeitig ver-
rin gern sich auch die Abtransport-
zu kosten im gleichen Maße. Ein Bei-
spiel dazu: Ein Bregenzer Lebens-
mittelhändler hatte jede Woche einen'
Lkw voll Abfälle abzutransportieren.
Nach Aufstellen der Presse ergab
die gleiche Menge einen Sack pro
Woche. Anstatt nun jede Woche, ge-
nügt monatlich ein einziger Trans-
port, wobei di eser sogar zwei Kun-
den auf einm al' betre uen kann. Die
Kostenersparnis, und das ist ja auch
der Zweck einer Verdichtung, be-
trägt auch hier mehr als 80 Prozent
Die Maschine selbst ist mit einem
einzigen Knopfdruck von jedermann
Die.
leicht zu bedienen.
große Ein-
wurföffnung nimmt auch Sperrguter.
auf. Die Säcke selbst sind leicht aus-
wechselbar und, stellen eine saubere,
zur
hygienische Abfallbeseitigung dar.
Aufrechterhaltung des gegenwär-
tigen Personalstandes notwendig ist.
Den Un tern ehmen soll damit zumin-
dest die Möglichkeit geboten werden,
Abgänge zu ersetzen. Dazu ist es nach
Mitteilung des Landesarbeitsamtes
Vorarlberg jedoch erforderlich, daß
die einzelnen Betriebe bei Antrag-
stellung dem zuständigen Arbeitsamt
eine Übersicht vorlegen, aus der die
Entwicklung des Personalstandes in
den letzten Monaten hervorgeht.
Sonderregelungen gelten nach wie
vor für das Gastgewerbe, für Kran-
kenhäuser, Altersheime und die
Landwirtschaft, die weiterhin von
den Restriktionsmaßnahmen befreit
sind.
Tee-Exportländer wollen
Preise erhöhen
Rom (AP) Die führenden Tee-
Exportländer der Welt haben am
Freitag die Absicht verkündet, ihre
Ausfuhren zu kürzen und Mindest-
preise einzuführen, um die Preise
zu heben. Die 13 dem Ausschuß an-
gehörenden Länd er teilten mit, sie
würden im Erntejahr 1974/ 75 nur
650.000 Tonnen Tee statt der ur-
sprünglich 673.000 Tonnen ausführen.
BRD: Kohlenberge
schmilzen
Essen (AP) Die riesigen Halden-
bestände an Steinkohle und Koks in
der Bundesrepublik Deutschland sind
im Gefolge der Energiekrise' irr den
ersten fünf Monaten des Jahres um
mehr als die Hälfte zurückgegangen.
Wie der Gesamtverband des west-
deutschen Steinkohlenbergbaues in
Essen mi tteilte, gingen die Halden-
bestände um 55,7 Prozent oder ab-
solut um 10,4 Mill. t von 18,6 auf 8,2
Mill. t zurück. Der Absatz an Stein-
kohle, einschließlich des Halden-
abbaus, erhöhte sich im gleichen
Zeitraum von 40,6 auf 48 Mill. t,
betriebe+
märkte
Organchemie ändert
Namen in BASF Österreich
Mit Wirkung vom 17. Juni 1974
ändert die Organchemie Ges. m. b. Ti.
den Firmennamen in BASF Öster-
reich Ges. m. b. H. Laut Pressemit-
teilung soll damit die Mittlerrolle
zwischen der BASF Aktiengesell-
schaft, Ludwigshafen, und Öster-
reichs Industrie und Wirtschaft be-
Montag, 17. Juni 1974
tont werden.
Kupfer-, Eisen-, Öl- und Salpeterin-
dustrie und in der Stromversorgung
behalten.
Amerika fährt Rad
In den USA gibt es schätzungs-
weise rund 83 Millionen Radfahrer,
davon sind 42 Prozent Erwachsene.
Dies ist einem Bericht der US-Ver-
braucherzeitschrift „Office of Con-
sumer Affairs" zu entnehmen. Das
US-Innenministerium und das Ver-
kehrsministerium streben die Er-
richtung eines ganzen Ne tzes von
sicheren Radwegen und Rad-Wan-
derweg en an, damit — so heißt es
in einem Bericht wörtlich — „so-
wohl Radfahrer als auch Nicht-Rad-
fahrer aus der Benutzung der lärm-
freien, treibstoffsparenden, 'die Um-
welt nicht verschmutzenden Fahr-
räder Nutzen ziehen können".
Adreßbuch von Österreich
Die Neuauflage des großen Nach-
schlagewerkes der österreichischen
Wirtschaft ist soeben im Wiener
Adreßbuchverlag Herold erschienen.
In seinen drei Bänden werden auf
5500 Seiten etwa 1,5 Millionen Adres-
sen aus allen Orten Österreichs auf-
gezählt. Eine Fülle von Adressen für
jede Werbung, für Einkauf und Ver-
kauf. Gleichzeitig informiert das
„Adreßbuch von Österreich" über In-
haber und leitende Persönlichkeiten
Ge-
aller protokollierten Firmen und
al-
nossenschaften Österreichs. Ein
phabetisches Firmenverzeichnis er-
möglicht das ras che Auffinden der
Adresse jedes im Handels-, Genos-
Sparkassenregister
senschafts- und
eingetragenen Unternehmens,
Deutsch gesagt
Patina — grünlicher Überzug auf
Kupfer, Edelrost.
Erosion — Erdabtragung durch
Wasser, Eis, Wind.
Barrikade — Straßensperre, Hin-
dernis.
Massener-
Epidemie — Seuche,
krankung.
differenzieren — trennen, unt er-
scheiden.
Ener-
Generator — Erzeuger von
gie
Frequenz — Schwingungen, Häu-
figkeit
Santiago (Reuter) In Chile sollen
illiquid — zahlungsunfähig
weitere 150 Betriebe, die in der
Amtszeit des vom Militär gestürzten
Präsidenten Salvador Allende vom
Staat übernommen worden sind,
wieder an ihre früheren Besitzer zu-
rückgegeben werden.
Ein Sprecher der Militärregierung
in Santiago erklärte dazu Freitag,
mit diesem Schritt sollen die Maß-
nahmen zur Überwindung der von
der Regierung Allendes geschaffenen
sozialistischen Wirtschaftsstruktur
vervollständigt werden. In der drei-
jährigen Amtszeit Allendes waren
mehr als 350 private Unternehmen
durch den Aufkauf von Aktien oder
durch direkte Übernahme unter
staatliche Verwaltung gestellt. wor-
den. Die meisten dieser Firmen sind
bereits an die brüheren Besitzer zu-
rückgegeben worden.
Der Sprecher teilte weiter mit, der
Staat wolle nur die Kontrolle über
Europas Feuerversicherungen tagen in Brüssel
strategisch wichtige Bereiche wie
Immer ehr Großbrände
Bregenzer Unternehmen entwickelt neuen Müllfresser
Abfallproblem gelöst
Pressen spart Kosten
Über 200 von insgesamt
778 Dornbirner Betrieben,
die sich an einer Betriebs-
stättenerhebung der Stadt
Dornbirn beteiligten, nah-
men zum Schul- und Aus-
bildungswesen in Dorn-
birn Stellung. Jeder sechs-
te dieser Betriebe mit rund
7000 von insgesamt 13.500
Beschäftigten erklärte sich
mit den Ausbildungsmög-
lichkeiten in Dornbirn zu-
frieden. 40 Prozent der
antwortbereiten Unter-
nehm er aber erklärten,
daß sie gerne eine Han-
delsschule und eine Han-
delsakademie in Dornbirn
sehen würden.
Das Problem der Errich-
Mit diesem runden Mü llverdi chter tung einer Han' delsakade-
werden die Abfälle in einen Sack mie in Dornbirn liegt ja
gepreßt, der hygienisch verschlossen schon einige Zeit zurück.
-
werden kann.
Vor ligeren Wohnungsangebot
•
Ergebnisse einer Betriebsstätten-Erhebung
Jahren wurde sie Lu-