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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Konzert der Singgemeinschaft Hard in der Aula der Hauptschule 
Wiener Theaterprominenz beim neuesten Marek-Krimi: Susi 
Nicoletti. 	 
(Foto: Holan, Wien) 
Am zweiten Sonntag im Oktober: 
Mord im Ministerium 
Fußball-WM 
,FS • 1, 19 .25: Fußball-WM: 
Schottland gegen Brasilien , 
21.20 Zeit im Bild — 21.55 Apro- 
pos FilM' (Filmfestspiele von 
Cännes und die Tendenzen, die 
beim -Festivr al deutlich wurden. 
So standen dieses Jahr die Män- 
ner im Mittelpunkt) — 22.40 Fuß- 
ball-WM-Digest. 
Hans Moser als 
Brie fträg er 
FS 2, 20.15: „Der Millionär". 
(Zur Erinnerung an den vor zehn 
Jahren gestorbenen Hans Moser 
wird dieser Film, der vor Kriegs- 
ende 1945 begonnen, aber dann 
erst später fertiggestellt- wurde, 
gezeigt. Hans Moser spielt einen 
Briefträger, der eine Millionen- 
erbschaft macht) — 21.35 Die 
„Antikensammlung" — Minipres- 
Galerie („Kunsterziehung" — 
sen" — „Höbarth-Museum" — 
„Manessier im Zwanzigerhaus")..   
Liza-Minelli-Show 
ARD, 1 9.20:. Fußball-WM: DDR 
gegen-Chile-oder Brasilien gegen 
Schottland —_2L15 „Liza with a - 
,Z'" (Liza Minnelli, die nicht nur 
im Aussehen ihrer Mutter Judy 
Garland manchmal zum Verwech- 
seln. ähnlich sieht, ist ein Bewe- 
gungswunder, wie man es in der 
heutigen Show-Sendung sehen 
kann) — 22.00 Fußball-WM: Die 
Spiele heute. 
Bayrische Wilddiebe 
ZDF, 19.30 : „Verflucht dies 
Amerika" (Story über fünf ehe- 
malige bayrische Wilddiebe in 
Amerika um die Jahrhundert- 
wende) — 21.15 Kennzeichen D — 
22.00 Apropos Film (Das Festival 
in Cannes). 
Erfreuliche P rivatinitiative: 
Volksmusikunterricht 
„Dr. Kirchschläger - 
und Konzert in Bezau 
ein guter Bundes- 
präsident" 
Seite 18 
Dienstag, 18. 
  
Juni 1974 
Eine durchaus ungewöhnliche, aber nichtsdestoweniger gelungene 
    
  
Zusammenstellung vokal-instrumentalen Musizierens erlebte eine größere 
Zuhörergemeinde am Samstag in der Aula der neuen Hauptschule Hard, 
die dafür mit Treppen, ansprechender äußerer Gestaltung und guten aku- 
stischen Voraussetzungen wieder einmal einen idealen Rahmen bot. Die 
Ungewöhnlichkeit in der Wahl der Interpreten und des Programms be- 
zieht sich dabei auf gleich zwei Chöre, einen gemischten und einen Män- 
nerchor, beide allerdings unter gleicher Leitung, und zusätzlich einen noch 
nicht 13jährigen „Konzertpianisten", der mit erstaunlicher Reife den Sän- 
gern weit mehr als nur Pausenfüller und dem Publikum eine viel- 
beklatschte Zugabe war. 
Elgar Polzer, der Bregenzer Or- 
ganist und Chorleiter, betreut seit 
acht Jahren die „Singgemeinschaft 
Hard" und seit fünf Jahren zusätz- 
lich • den Männerchor Kernleibach. 
Was lag näher als die beiden Chöre 
einmal in einem gemeinsamen Kon- 
zert, • allerdings nicht in gemeinsa- 
mem Musizieren, sondern jeweils ge- 
trennt, auftreten zu lassen. Der An- 
laß war zudem zumindest in einem 
Fall ein eher bedauerlicher, war 
doch dieser Abend das Abschieds- 
konzert des Männerchores Kennel- 
bach von Elgar Polzer, der den Chor 
nach fünfjähriger Führung aus Zeit- 
gründen abgeben muß. 
Beide Chöre, zahlenmäßig in eher 
mittlerem bis kleinem Ausmaß, zeig- 
ten an diesem- Abend anhand viel- 
fältiger Literatur die jahrelange kon- 
sequente Schulungsarbeit ihres Lei- 
ters. Gutes Stimmaterial, wie es 
zweifellos vorhanden ist, ge nügte 
auch in diesem Fall nicht. Der Abend 
ließ erkennen wie hier an Ausspra- 
Wenn allgemein in der Talschaft 
der' Ruf nach einer Musikschule le- 
bendig ist und sich die Regionalpla- 
nungsgemeinschaft um ihre Einrich- 
tung sehr bemüht, so hat doch bereits 
Privatinitiative in Bezau längst eine 
Art von Musikschule eingerichtet. 
Hans und Reinelde Wolf waren zeit- 
lebens volksmusikbegeistert und be- 
herrschen verschiedene Instrumente. 
In ihrem Pensionistenalter erachten 
sie es nun als Erfüllung ihres Lebens, 
wenn sie ihr Können an die junge 
Generation weitergeben. Ganz aus 
eigener Initiative und ohne jede Un- 
terstützung unterrichten sie jetzt 
über 40 Kinder auf Ziehharmonika, 
Zither, Melodica und' Gitarre und 
pflegen nebenbei dazu den Volksge- 
sang. Ganz im stillen haben sie ge- 
wirkt und in mühevoller Kleinarbeit 
eine Volksmusikgruppe erarbeitet, 
von der jedoch schon mehrfach Teil- 
gruppen erfolgreich bei Veranstaltun- 
gen' aufgetreten sind, ohne daß be- 
kannt wurde, wer eigentlich als Mei- 
ster hinter ihnen steckt. 
In den letzten Wochen erging 
überraschend eine Einladung zu 
einem Volksmusikkonzert mit den 
Schüt zli ngen der Wolfs ' in den 
Bezeg g-S aal. In 17 Auftritten haben 
verschiedene. Gruppen Programm- 
nummern geboten, die die Anerken- 
nung der zahlreich erschienenen 
Gäste gefunden hat. Starker Applaus 
war der Dank. Nur spärlich war be- 
 che, 
kannt, daß sich solch musikalische 
Sauberkeit der Intonation, dy- 
namischen Akzenten gearbeitet wor- 
den war, wie diszipliniert Elgar Pol- 
zer seine Sänger „in der Hand" hatte 
und wie kompakt und genau seine 
Einsätze befolgt wurden. 
Die Singgemeinschaft Hard stellte 
sich am Beginn des Abends mit zwei 
Chören von Peuerl und Haydn vor 
und bestritt dann mit dem bereits 
einstudierten Programm für ihre 
Teilnahme am österreichischen Chor- 
tag im Oktober d. J. in Landeck das 
Finale des Konzertes. 
Der Männerchor Kennelbach 
brachte vorwiegend Werke zeitge- 
nössischer Komponisten zum Vor- 
trag, besonders schön und wirkungs- 
voll Franz Biebls „Gesang an die 
Sonne" und Paul Zolls „Lied der 
jungen Seeleute". 
Als nach Ende des ersten Chor- 
teiles ein Halbwüchsiger aus der er- 
sten Reihe aufstand und sich an den 
Flügel setzte, wurde er von den mei- 
sten Zuhörern zunächst gar nicht 
Talente unter unserer Jugend befin- 
den, die bereits auf auft ritt sre ifem 
Niveau stehen. Hans und Reinelde 
Wolf durften nicht nur den. Dank 
durch reichen Applaus hinnehmen, 
sondern zu ihrer Überraschung hat 
eine Gruppe der Schülerinnen herz- 
hafte Mundartgedichte als Dankes- 
worte vorgetragen und einen Ge- 
schenkkorb überreicht. 
Musikschüler von Bre genz 
und Wolfurt 
musizierten gemeinsam 
' Die 17. Veranstaltung der Musik- 
schulen Bregenz und Wolfurt, die 
Sonntag vormittag im Rahmen einer 
Matinee im Kornmarkttheater abge- 
halten wurde, hatte sich den Applaus 
des Publikums ehrlich verdient. Ob 
es ein Allegro in A-Dur von Bach, 
eine Serenade von Tibor oder ein 
Rumba von Badings war, die Schüler 
der Musikschulen, die Werke aus der 
Barockzeit und dem 20. Jahrhundert 
vortrugen, verstanden es — ohne 
große Fehler 	Schwierigkeiten, die 
sich in der Melodik, Harmonik und 
Rhythmik ergaben, zu meistern. Neu 
an dieser Veranstaltung war, daß 
nicht mehr der Direktor oder Lehrer 
am Klav ier begleitete, sondern der 
Schüler. Die Hauptarbeit am Gelin- 
gen der Matinee • lag bei Direktor 
Aldo Kremmel und den Lehrern, die 
so manche freie Stunde dafür opfer- 
wahrgenommen. Erst als der zwölf- 
ten. 
einhalbjährige Helmut Binder, Sohn 
des Bregenzer Professors Dr. Ingo 
Bi nder und Schüler von Musik schul - 
di rektor Aldo Kremmel, eine bril- 
lante Brahms-Rhapsodie in g-Moll 
zum besten gab, wurde man dieses 
jungen, sehr vielversprechenden Ta- 
lents gewahr. Mit derselben jugend- 
lichen Unbekümmertheit, Frische und 
Musikalität spielte Helmut Binder 
auch zwei Teile aus Debussys „Chil- 
dren's corner". Der Beifall, den der 
junge Künstler mit Bescheidenheit 
entgegennahm, war entsprechend. 
Fritz Jurmann 
Volkstänze aus Italien 
und Vorarlberg 
Mit temperamentvollen Volkstän- 
zen überraschte die Folkloregruppe 
„Citta di Borgosesia" am ver gange- 
nen Samstag abend im Musikpavil- 
lon am See in Bregenz. Die Gruppe 
war über Vermittlung des Vor- 
arlberger Landestrachtenverbandes 
bzw. des Kulturreferates ins Land 
gekommen und gestaltete zusammen 
mit der Trachtengruppe Bregenz 
diesen Abe nd, der vom zahlreichen 
Publikum freundlich aufgenommen 
wurde. Immerhin waren sämtliche 
Sitzplätze besetzt, und die „Steh- 
galerie" im Hintergrund ebenfalls. 
Reizvoll war der Gegensatz zwischen 
den oberitalienischen Bürger- bzw. 
Landtrachten und den vornehmen 
Bregenzer Patriziertrachten, auch die 
gegensätzliche Musik — hier das 
Temperatmentvolle aus dem 16., 17. 
und 18. Jahrhundert, da die eher 
bedächtigeren, zarteren Weisen aus 
dem Vorarlberger Alpenland — 
brachte eine besondere Note in den 
Abe nd. Jede Gr uppe hatte natürlich 
ihr Instrumentalensemble mitge- 
bracht: Die Italiener mit zwei Gi- 
tarren, zwei Handorgeln und einer 
Geige, die Bregenzer mit Handorgel, 
Baß und Hackbrett; auch hierin do- 
kumentierten sich die Unterschiede 
zwischen zwei Brauchtumsarten 
diesseits und jenseits der Alpen. Als 
besonders nette Geste der gut ge- 
schulten italienischen Gruppe, die 
erst seit knapp .18 Jahren 'existiert, 
wurde- es empfunden, daß zum.   
Schluß des Abends Blumen ins 
Publikum gestreut wurden. Sympa- 
thie auf beiden Seiten: Blumen aus 
dem Süden und Applaus aus dem 
Norden; Musik und Tanz ha tten 
Bande zwischen Vorarlberg, seinen 
Sommergästen und den Italienern 
geknüpft. 
Franz, Kafkas Roman „Der Pro- 
zeß" wurde immer wieder dramati- 
s iert. Zwei Produktionen (es sind bei- 
leibe nicht die einzigen Versuche die- 
ser Art) gastierten anläßlich der 
Festwochen in Wien. Und so wie es 
die L ondon Theatre Group vollendet 
geschafft hat, für dieses exponierte, 
vielschichtige Werk eine Theaterform 
zu finden, die ihm gerecht wird, so 
blaß blieb der Versuch des Stary 
Teatr aus Krakau, sich diesem Werk 
von der Handlung her in realisti- 
scher Spielweise zu nähern. 
Beide Produktionen hinterlassen 
eine sehr einheitliche Wirkung, da 
der Bearbeiter stets auch als Regis- 
seur fungierte (bzw. sich die Regis- 
seure ihre eigene Bearbeitung ge- - 
schaffen haben). Der Engländer Ste- 
ven Berkoff erfaßte das Werk primär 
von der Stimmung her. Er ließ einen 
Alptraum aus blankem Entsetzen 
über Josef K. herfallen, überhöht e 
das Geschehen, s tellte es in eine Welt 
Fertig „im Kasten" ist der neue, 
dichtester, grausamster Symbolik. 
nunmehr elfte Krimi der Marek-Se- 
nie von und mit Fritz Eckhardt, wo- 
bei Eckhardt auch wieder Regisseur 
ist. Gesendet wird „Mord im Mini- 
sterium", allerdings erst am 13. Ok- 
tober. 
„Ich bin nicht abergläubisch", sagt 
Eckhardt, „daher ist's für mich auch 
nicht der 13., sondern schlicht und 
einfach der zweite Sonntag im Ok- 
tober, an dem mein ,Tator*Beitrag 
ausgestrahlt wird."- Wieder geht es,- 
wie der Titel ankündigt, um Mord. 
Denn bei den Marek-Krimis standen 
immer Morde im Mittelpunkt. Mit 
vollster Absicht. 
Fritz Eckhardt: „Ich habe immer 
bemerkt, wo's nicht um Mord geht, 
wird's uninteressant. Das Wegneh- 
men eines Menschenlebens ist, sogar 
noch heute, eben das Ärgste, was 
passieren kann. Den Effekt kön nen 
Sie übrigens auch in der Weltlitera- 
tur verfolgen: ,Torquato Tasso` etwa, 
wo's nicht ums Umbringen geht, 
wurde kein Weltbild. Die großen 
Opern 	sie verlassen sich auchim- 
mer auf Tote. Oder irgend jemand 
wird wahnsinnig, aber das kann man 
in einem Krimi schwermachen." 
Dann gesteht der regieführende 
Autor-Schauspieler, daß Alfred 
Hitchcock sein • großes Vorbild ist: 
„Wie ihm ist es auch mir völlig 
wurscht, wenn ,das Publikum schon 
in der Mitte weiß: der und der ist 
der Täter ! Der Durbridge, wo man 
immer • rätselt, und dann wird ein 
aus der Schublade gezogen — 
Mörder- 
das ist Powidl.. Bei achtzig Prozent 
der ,KoMmissare` ist es ja ebenso, 
daß man den ' Täter schon früher 
kennt. Trotzdem ist es spannend — 
was sehr für den Autor, Herrn Rein- 
ecker, spricht."' 
Was Eckardt derzeit ' besonders 
Anzeige 16271 freut, ist der Erfolg seines letzten 
Der Pole Jerzy Jarocki hielt sich an 
die Story, näherte sich dem Prozeß 
des Josef K. von der philosophischen 
Seite, ohne tie fere Wi rkung zu er- 
zielen . Eine Szene folgte der anderen, 
ohne Steigerung, mit einförmigem 
Stimmungsgehalt. Die schwächere 
Lösung, ohne Zweifel. 
Auch die Aufführung der Englän- 
der war stärker. Kein er „Wirklich- 
keit" verpflichtet, brauchte Berkoff 
nichts als eine Handvoll Menschen. 
Sie gaben dann die verschiedensten 
Rollen, übernahmen auch szenische 
Funktionen, sie konnten ein Wasch- 
be cken sein oder ein Telefon, sie 
spannten ein Seil, und schon konnte 
Josef K. endlose Korridore durch - 
hasten. Bei Jarocki gab es ein „Stück" 
im üblichen Sinn des Wortes, kurze 
Szenen, die in einem gra uen Hinter- 
hof spielten,  und sich der (teils absur- 
den) Handlung des Buches verpflich- Anschluß an den Vortrag einen 
tet fühlten, ohne daß das Geschehen 
in seiner Unwirklichkeit plastisch ge- 
	R. 
worden wäre. W. kussionen gab. 
Marek-Krimis „Frauenmord" im 
Rahmen einer Umfrage. „Eine deut- 
sche Zeitschrift ermittelt immer die 
meisteingeschalteten und die von den 
Zuschauern am besten bewerteten 
Sendungen. Es ist dabei sehr selten, 
daß ein- und dieselbe Sendung in 
beiden Kategorien zu finden ist. 
Mein ,Frauenmord' hat das ge- 
schafft — mit einem fünften Rang." 
Noch ist der neue Krimi nicht ge- 
aber, 
sendet, 
 Fritz Eckhardt hat be- 
reits den „Nfarek" fürs ,nächste Jahr 
konzipiert. Er heißt „Urlaubsmord" 
und spielt zum großen Teil im Aga- 
thenhof in Kärnten. Dort, wo ein sehr 
`bekannter Mann alljährlich Urlaub 
macht. 
Sein Name ist 	Fritz Eckhardt. 
Ludw ig H einrich 
Ephesos-Vortrag 
in Feldkirch 
Der vom Kulturreferat der Stadt 
Feldkirch in Zusammenarbeit mit 
der österreichisch-Türkischen Gesell- 
schaft in Vorarlberg veranstaltete 
Vortrag „Die österreichischen Aus- 
grabungen in Ephesos" war wissen- 
schaftlich, aber auch publikumsmäßig 
ein vo ller Erfolg. In der bis auf den 
le tzten Platz gefüllten Aula des Pa- 
lais Liechtenstein begrüßte Stadtar- 
chivar Dr. Gerhard Wanner namens 
des städtischen Kulturreferates die 
Vorstandsmitglieder der Österrei- 
chisch-Türkischen Gesellschaft mit 
Präsident Erich Brüstle sowie dell 
Vortragenden, Dipl.-Ing.. Dr. Anton 
Bammer vom Archäologischen Insti- 
tut der Universität Wien. In diesem 
Vortrag mit einer Reihe von Licht- 
bildern machte sich das große Schaf" 
fen österreichischer Archäologen be" 
 einstige Me- 
merkbar. Ephesos, die- 
tropole Kleinasiens, liegt inmitten 
einer fruchtbaren Landschaft, tue 
rahmt von Olivenhainen und bewal- 
klei- 
deten Hügeln. In der Nähe des 
nen türkischen Hafenstädtchens Kn' 
sadasi befindet sich das Ruinenfeld 
von Ephesos, und Selcuk nennt sich 
die Gemeinde, welche das städtische 
Erbe abseits der alten Ruinenstätte 
  
angetreten hat. 
1863-1874 fand der Engländer J. 
T. Ward Reste des großen Tempels 
der Artemis, der als eines der Sieben 
Weltwunder der Antike galt. Di ,e 
Hauptarbeit der Ausgrabungen wird 
durch das Österr. Archäologische In- 
stitut getragen (1896-1913, 1926- 
1935 und seit 1 953), die derzeit von 
Dr. Bammer geleitet werden. Doktor 
wissen- 
Bammer, der zur Zeit als 
schaftlicher Rat dieses Institutes tätig 
ist, begeisterte die vielen Zuh örer in 
diesem hochinteressanten Vortrag. 
A lles, was österreichische Wissen- 
Bau- 
schafter in diesem an alten 
Asiens 
denkmälern reichen Gebiete 
geleistet haben, führte er den Zu- 
hörern r in in Wort und Bild vor 
  
n er rel 
Augen' 
Die 
sell 
chischTiirkische 
  
Vorarlberg,die erstmals 
öffentlichen 
Feldkirch mit einer 
Veranstaltung aufwartete, gab lm 
r171P; 
	Ge: 
fang, der Anlaß zu wertvollen 1.1.1.1u 
ls:   
wissenschaftlich bereichernden DiiL 
England gegen Polen 
Kafkas „Prozeß" als Gastspiele aus London und Kra kau Kra kau
	        
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