Mittwoch, 19. Juni 1974
Schöne Abschlußfeier an der landwirtschaftlichen Schule
Die Harder Pfarrkirche
Die Fernsehküche
Die beste Zeit
für Erdbeeren
Eine köstliche Nachspeise und
ein Vergnügen für Leute, die
nicht ständig Kalorien zählen, ist
das Rezept, welches Küchenchef
Heinrich Camondo empfiehlt. Die
günstigste Zeit, Erdbeeren zu
kaufe n — wenn man diese nicht
selbst im Garten hat — ist ge-
keimt: nen.
Zudem, wer liebt schon
schwere Butter- oder Sahnedes-
serts in der warmen Sommerzeit?
Erdbeertorte
Biskuitboden
Zutaten:
(kann auch fertig gekauft wer-
den): 5 Eiklar, 10 dkg Zucker, 15
dkg griffiges Mehl, 5 Eidotter.
1/4
Creme:
1 Milch, 2 Eidotter,
1 bis 2 Eßlöffel Stärkemehl, 8 dkg
Zucker, Vanillezucker, 2 dkg But-
1/4
ter (Margarine),
Schlagrahm,
1
1 Glas Orangenlikör, etwa 40 bis
1/4
50 frische Erdbeeren. Gel ee:
1
Wasser, 1 Zitrone (Sa ft), 10 dkg
Zucker, 6 bis 8 Blatt Gelatine.
Zubereitung: a) Die Ei-
klar und der Grießzucker werden
zu sehr steifem S chnee geschla-
gen. Ein Drittel der Schneemenge
rührt man getrennt mit den 5
Dottern ab und mischt sie leicht
unter den übri gen Schnee. Jetzt
läßt man das gesiebte Mehl nach
und nach einlaufen und unter-
zieht es vorsichtig. Nun wird die-
ser Biskuitteig in einer Spring-
form etwa 20 bis 30 Minuten bei
mittlerer Hitze (180 bis 200 Grad)
im Rohr gebacken und danach in
der Form aus ge kühlt.
b) Von der Milch werden 3 Eß-
löffel Milch vorher entnommen,
dann in der Milch Zucker, Butter
und Vanillezucker aufgekocht. In-
Eßlöffel Milch Stärkemehl und
zwischen sprudelt man in die 3
Dotter und fügt sie später unter
ständigem Rühren der aufgekoch-
ten Milch bei. Diese Creme muß
ziemlich dick werden, ehe man sie
vorn Feuer nimmt und kalt wer-
den läßt. Damit die Oberfläche
der Creme kein Häutchen kriegt,
deckt man sie mit Papier oder
Alufolie zu. Ist die Creme kalt,
wird der Schlagrahm sehr steif ge-
schlagen und leicht in die mit ei-
nem Gläschen Orangenlikör aro-
matisierte Creme gemischt.
Nun erst streicht man die Cre-
me auf das in der Springform
verbliebene Biskuit und bel egt sie
nett mit den gewaschenen, ge-
trockneten Erdbeeren. Die Torte
in den Kühlschrank stellen.
c) Wasser, Zucker, Zitronensaft
4 Minuten kochen lassen, die ein-
geweichten, mit der Hand ausge-
drückten Gelatineblätter beifü-
gen, umrühren und kalt stellen.
Ist das Gelee kalt und beginnt
es bereits zu stocken, kann man
es löffelweise auf die vorgekühlte
Erdbeertorte verteilen. Nun noch-
mals die Torte (in der Form) 2 bis
3 Stunden in den Kühlschrank
stellen. Erst vor dem Servieren
die Springform entfernen.
Erdbeertopfenspeise
1/4
Zutaten:
kg cremiger
Topfen, 10 dkg Staubzucker, Saft
einer Zitrone, Zitronenschale, Va-
nillezucker, Likör (1 kleines Glas
Kirschwasser) 2 Stück Ananas-
1/4
scheiben,
1 Joghurt, 30 bis 40
dkg halbierte Erdbeeren.
Topfen,
Zubereitung:
Staubzucker, Zitronensaft und Zi-
tronenschale, Vanillezucker, Likör,
zerkleinerte Ananasscheiben und
Joghurt mit der Schneerute ver-
rühren, die Erdbeeren vorsichtig
daruntermischen und in Gläsern
Bette 8
gut gekühlt servieren.
Gasser: Der Wohnungsbedarf wurde
28 Autoren schrieben
kulinarisches Lesebuch
Um literarische und kulinarische
Genüsse zu verbinden, lud Gertrud
Frank vorn Salzburger Residenz-
Verlag 28 Autoren ein, die großteils
als hervorragende Köche bekannt
Kennt--
sind, ihre gastronomischen
nisse in Form einer Geschichte, eines
Gedichts oder eines Essays den Le-
sern zugänglich zu machen. So kam
eine Anthologie besonderer Art zu-
stande, in der je nach Temperament
und Stil vorn Gou rmet bis zum Ver-
ächter der Gourmandise alle Schat-
tierungen vertreten sind.
Es finden sich hier vergnüglich-
kritische und ernsthafte Texte über
die Zubereitung eines Gerichts, über
Essensgewohnheiten und Ge-
schmacksrichtungen. Beiträge leiste-
ten u. a. H. C. Artmann, Wolfgang
0. Chot-
Bauer, Rudolf Bayr, Peter
jewitz , Günter Grass, Günter Her-
burger, Wolfgang Hildesheimer und
Jutta Schutting.
Dieses Handbuch zum Lesen und
Ausprobieren — es soll Geist und
Gaumen gleichermaßen erfreuen —
erscheint demnächst unter dem Titel
Kürzlich fand in der
„Da nahm der Koch den Löffel".
Schruns
Landwirtschaftlichen Haushaltungs-
schule Gauenstein in Schruns die
Schulschlußfeier statt, die mit dem
von Bischof DDr. Bruno Wechner
zelebrierten Festgottesdienst ein ge-
leitet wurde. Die Schlußfeier selbst
rollte anschließend im Mehrzweck-
saal ab, wo Schwester Oberin Hila-
ria Hug u. a. Kammerpräsident
Ökonomierat Hagen, Dr. St eger für
die Landesregierung, Schuldirekto-
rin Sr. Dr. Raphaela Gasser und Sr..
Marianne Fink aus Ilanz sowie Pfar-
rer Campestrini begrüßen konnte.
In ihrem Tätigkeitsbericht be-
zeichnete Schwester Hilaria das ab-
gelaufene Schuljahr als zufrieden-
stellend. In oder zwischen den plan-
wieder
mäßigen Schulstunden gab es immer
(pi) Abwechslung. So wurde eine
Exkursionsfahrt nach Dornbirn und
Bregenz unternommen. Der Besuch
in der Großmolkerei kann schon als
traditionell bezeichnet werden.
Durch gute Vorbereitung in der Er-
nährungslehrstunde und durch die
fachmännische Führung wird der
Besuch in der Großmolkerei jähr-
lich zu einem begeisternden Erl eb-
nis für die Schülerinnen. Ein wei-
terer Besuch galt der Textilfabrik
Fussenegger, wobei die Exkursions-
teilnehmer einen Einblick in den
langen Herstellungsgang der Stoffe
erhielten. Selbstverständlich wurde
auch der landwirtschaftliche Betrieb
der Firma Fussenegger besucht. Da
viele Mädchen sich für soziale Be-
rufe interessieren, wurde auch der
Familienhelferinnenschule in Bre-
genz ein Besuch abgestattet.
Der Schulunterricht konnt e aber
auch durch verschiedene Fachfilme
und Vorträge erweitert werden. Gut
genützt wurde der Melkkurs, wel-
cher von Verwalter Schrottenbaum
geleitet wurde. Der bisherige Erste-
Hilf e-Kürs konnte heuer sogar er-
weitert werden.
Daß die Schülerinnen gut reden
können, haben sie beim Landesrede-
wettbewerb bewiesen, an dem sich
vier Schülerinnen und zwei Absol-
ventinnen erfolgreich beteiligten.
Auch in einem Nähwettbewerb
konnten sich drei Schülerinnen aus-
zeichnen.
Die Schulreise führte heuer bei
Regen, Schnee aber auch Sonnen-
Wenn in den Sommermonaten Mil-
lionen kultur- und •sonnenhungrige
Urlauber ,Badestrände und Museen zu lassen.
bevölleern, hat nicht nur das Gast-
gewerbe Hochsaison. Einige hundert
Mitglieder der Einbrechergilde sind
zu Hause geblieben, um die besonde-
ren Erleicherungen zu genießen, die
ihnen ihr Beruf in der Ferienzeit
bietet. In den 'urlaubsverlassenen
Wohnungen und Einfamilienhäusern
lockt reiche Beute, die ebenso reichen
G ewinn verspricht. Und manch
braungebrannter Erholungsheimkeh-
rer wurde vor Schrecken blaß, als
er im verwüsteten Wohnzimmer sei-
nen Fernsehapparat, den Persertep-
pich und die gesamte Garderobe
vermißte,.
Daher einige Tips, wie man sich vor
solchen unangenehmen Überraschun-
gen schützen kann:
Bitten Sie Bekannte oder Nach-
- bam, fallweise die Reklamesen-
dungen aus dem Türschlitz oder
Briefkasten zu entfernen.
Lassen Sie nicht alle Jalousien
Herunter, damit Ihr Heim einen
bewohnten Eindruck macht.
Vielleicht ist es jemanden aus
schein über Davos — Thusis — Ilanz
Ihrem Bekanntenkreis möglich,
nach Chur. Besonders beeindruckt
waren die Schü ler innen von der
herzlichen Aufnahme im Mutterhaus
Ilanz. Auf dieser Reise durch die
Bergtäler wurde den Schülerinnen
auch bewußt, daß dort wie hier im
Lande viele Bergbauernprobleme
den V eran twor tlichen Kopfzerbre-
chen machen.
Der abschließende Dank von
Schwester Hilaria galt den Schüle-
rinnen für ihren Fleiß, den Lehre-
rinnen und Lehrern für ihren ver-
antwortungsbewußten Einsatz und
die Mitsorge für das geistige und
körperliche Wohl der Schülerinnen
sowie der Landesregierung und der
Landwirtschaftskammer für das
ihnen geschenkte Vertrauen und die
finanzielle Unterstützung.
Sehr interessant war der folgen-
de Vortrag von Andrea Kaufmann
aus Nüziders über „Gesundheit am
Bauernhof". Nach der Ansprache
von Landesobfrau Margit Schwärz-
ler aus Lingenau und der Aufnahme
in den Absolventenverein (von 60
ausscheidenden Schülerinnen traten
56 bei) folgte die Festansprache von
Präsident Hagen, der auf die schwie-
rige Lage des Bauernstandes hin-
wies.
Die Landwirtschaftliche Haus-
Gauenstein
haltungsschule
in
Schruns ist bereits auf zwei Jahre
im voraus ausgebucht, da jährlich
nur 60 Schülerinnen Aufnahme fin-
Als Vorsitzender des Pfarrkir.
den könn en.
Ar.
chenrates Hard möchte ich zum
von
tikel „Die Harder Pfarrkirche"
Rudolf
Herrn Altbürgermeister
kurz
Gunz vom Samstag, 15. Juni,
Stellung nehmen.
Ist Herrn Rudolf Gunz nicht be-
die
kannt, daß vor einigen Monaten
ganze Harder Bevölkerung zu einer
dem
Pfarrgemeindeversammlung mit
Hauptthema „Kirchenumbau" einge.
diesem
laden worden ist; und daß bei
sehr offen geführten Diskussions-
abend die Anregung gemacht (und
applaudiert) wurde, daß die von Ar-
chitekt Purin vorgeschlagene Ab-
trennung der Apsis durch Erstellung
einer provisorischen Wand erprobt
werden soll: Der Pfarrkirchenrat
dieser
hat einstimmig die Erstellung
Attrappe beschlossen, um die Ein.
drücke und Meinungen der Harder
Bevölkerung sammeln zu könne n.
Guru
Hat Herr Altbürgermeister
wirk lich nur mit Ha rdern gespro-
chen, die den vorgesehenen Umbau
ablehnen? Ich habe jedenfalls auch
viele Meinungen gehört, die diese
Abtrennung „gar nicht so übel" En-
den: Der Raum wirke einheitlicher,
die Apsis habe seit dem Vorziehen
des Altars keine Funktion mehr, und
sei ein leerer Raum, Die Akustik
sei besser geworden.
Ich möchte Herrn Gunz auch bit-
ten, dem Kirchenrat „jene Fachleute,
die über Kirchenbau Bescheid wis-
sen" und die Trennwand ablehnen,
zu nennen. Dann wäre es möglich,
daß wir mit ihnen Verbindung auf-
nehm en und ihre Gründe hören und
überlegen können. Daß Herr Archi-
tekt Purin Fachmann ist, wird wohl
niemand bezweifeln. Anerkennung
der besten Kirchenbaufachleute
Österreichs und der Umbau der Meh-
rerauer Kirche weisen ihn wohl ent-
"
sprechend aus.
Wer die Gottesdienste in Hard be-
sucht, weiß auch, daß bei Messen in
der Apsis keine Mitfeiernden sind
(außer Schola und Musik), und die
können seitwärts ohne weiteres Platz
finden), und daß deswegen auch bei
wachsender Wohnbevölkerung der
Raum für die Pfarrgemeinde nicht
kleiner. wird.
Wegen des geplanten Umbaues
werden wir weiterhin mit der Har-
der Bevöl ker ung im Gespräch blei-
ben. Allerdings hätte n wir die Bitte,
Gesprächsabende mit diesem Thema
auch zu besuchen.
Dieter Jansen
Hochsaison für Einbrecher
Vorsitzender des Kirchenrates Hard
Urlaubsverlassene Wohnungen bevorzugte Einbruchsziele
. allabendlich für eini ge Zeit ein
, Licht in Ihrer Wo hnung brennen
•
Hinterlegen Sie Sparbücher,
Schmuck. und Wertpapiere -- auch
Ihre wertvolle Briefmarken- oder
Münzensammlung — in einem
Safe.
Vergleichen Sie die Versiche-
rungssumme Ihrer Haushaltsver-
sicherung mit dem tatsächlichen
Wert Ihres Besitzes. Denn nur
dann, wenn Sie nicht unterversi-
chert sind, können Sie im Falle
eines Einbruches vollen Schaden-
ersatz erwarten und damit rech-
nen, keinen finanziellen Verlust
-
zu erleiden.
Übrigens: Die Haushaltversicherung
ersetzt nicht nur den Wert der ent-
wendeten Sachen, sondern kommt
auch für den Schaden auf, den die
Einbrecher während ihrer Tat in der
Wohnung angerichtet haben. Ein-
schlägige Erfahrungen der Versiche-
rungsexperten lassen erkennen, daß
die Instandsetzungskosten für die de-
molierte Einrichtung oft den Wert
100.000 S Schaden
der Beute wesentlich übersteigen.
bei Küchenbrand
Lustenau. Am Dienstag um zirka
0.00 Uhr brach aus bisher ungeklärter
Ursache in der Küche einer Wohnung
in Lustenau, Vorachstraße, ein Brand
aus. Das Feuer wurde durch das
rasche Eingreifen der Feuerwehr
Lustenau, welch e mit vier Lösch-
zügen ausgerückt war, binnen kür-
zester Zeit unter Kontrolle gebracht.
In der Küche entstand ein Sach-
schaden von ca. •100.000 S, welcher
durch Versicherung gedeckt sein
dürfte. Das Haus wird von vier Per-
sonen bewohnt, eine im Haus woh-
nende Frau wurde leicht verletzt. Die
Ermittlungen über die Brandursache
12304 wurden eingeleitet.
In einer kürzlich veröffentlichten
Aussendung der SPÖ wurde beha up-
tet, die sich aus der Vorarlberger
Wohnungsbedarfs-Analyse ergeben-
den Zahlen seien unrichtig. Der
Wohungsfehlbestand betrage derzeit
nicht 4600 Wohnungen, sondern liege
bei 7000 bis 8000 fehlenden Wohnun-
gen.
Wie der von der SPÖ heftig ange-
griffene Landesrat Siegfried Gasser
gegenüber dem ÖVP-Pressedienst
erklärte, beruhten seine Feststellun-
gen auf einer Erhebung der Landes-
stelle für Statistik. Diese Erhebung
sei von Neururer selbst als gründ-
lich und sachlich bezeichnet worden.
Landesrat Gass er wies darauf hin,
daß die Berechnung des Wohnbe-
darfes nach wissenschaftlich erar-
beiteten Kriterien erfolgt sei. Dabei
habe man einerseits den Wohnbe-
stand ermittelt und an dererseits die
Wohnungswerber klar abgegrenzt:
Überbelegte Wohnungen, minder
ausgestattete Wohnungen und selbst-
wurden aus dem Wohnungsbestand
verständlich auch Zeitwohnungen
entweder zur Gänze oder zu einem
großen Teil ausgeschieden, weil sie
ja zur Deckung des Wohnbedarfes
nicht verfügbar sind. Trotzdem rech-
nete Neururer zu den tatsächlich
fehlenden 4600 Wohnungen noch
„schätzungsweise" 3000 weitere Woh- einige Denkaufgaben und
nungen dazu.
Außerdem wurden Pendler, Al- sion. Denn es standen sich zwei
leinstehende und in gewissem Maße gensätzliche Meinungen
auch Ausländer ebenfalls als Woh-
nungswerber in den einzelnen Ge-
meinden berücksichtigt.
Nachdem Landesrat Gasser die
Wohnungsbedarfs-Analyse am 16. Mai
den Mitgliedern des Landes-Wohn-
bauförderungsbeirates zum Studium
überreicht hatte, wurde in einer Sit-
zung dieses Gremiums am 28. Mai
von allen Mitgliedern, Neururer ein-
geschlossen, das Ergebnis akzeptiert
und für die weitere Vorgangsweise
des Wohnbauförderungsbeirates als
Grundlage anerkannt. Dieser Fest-
legung ging eine eingehende Diskus-
angewandten
sion über
die Berechnungsart, die
Kriterien und schließ-
lich das Ergebnis voraus, wobei Neu-
rurer damals völlig von der Sach-
lichkeit -und Richtigkeit der Unter-
suchung überzeugt war. Die von ihm
nachträglich geäußerte Kritik sei, so
erklärte Landesrat Gasser, deshalb
unverständlich. Dies gelte umsomehr,
als die jetzt in den Raum gestellten
Zahlen von 7000 bis 8000 fehlenden
Wohnungen durch keine Berechnun-
gen oder Erhebungen un terma uert
seien.
Bei der Erhebung des Amtes der
Landesregierung handelt es sich um
eine nach internationalen Maßstä-
ben vorgenommene genaue Unter-
suchung über den gegenwärtigen
Wohnungsbedarf. Am Ergebnis ist
nach Landesrat Gasser nur dann zu
rütteln, wenn man entgegen der
strengen Überprüfung durch die
Fachleute des Wohnbauförderungs-
beirates die ganze Untersuchung in
Zweifel ziehe. Daß dies in der Ab-
sicht des selbst anwesenden LAbg.
Neururers gelegen sei, könne man
wohl nicht annehmen.
Der künftige Wohnungsbedarf
hängt von verschiedenen Faktoren
ab, nämlich
vom erm ittelten gegenwärtigen
e
Bedarf, r
vond
künftigen Bevölkerungs-
entwicklung und
von verschiedenen Sonderein-
flüssen. Dazu g ehört beispiels- Kopf darüber zu zerbrechen,
darf für Krankenhauspersonal
weise zusätzlicher Wohnungsbe- 30, 40 oder mehr Jahren sein
oder beim Abbruch von Häusern
für den Autobahnbau.
Solche Sondereinflüsse werden
laut Landesrat Gasser in der Regel
aber auch durch Sonderfinanzie-
rungsprogramme so abgedeckt, daß
sie das Normalprogramm der Wohn-
bauförderung nicht belasten. Daß
solche Sonderprogramme in einer
Wohnungsbedarfsberechnung nicht
berücksichtigt werden können, wurde
im Wohnbauförderungsbeirat und
vor der Presse auch eindeutig klar-
gestellt. Für Sonderprogramme ste-
hen jeweils auch Sondermittel, wie
beispielsweise Bedarfszuweisungen
oder Grundablösen, zur Verfügung.
Warnung vor
Schilling-Aufwertung
Dornbirn — Der Vorstand des
RfW Vorarlbergs befaßte sich in
seiner Sitzung vom 17. Juni mit der
von Finanzminister Androsch beab-
sichtigten Aufwertung des Schillings
um ca. fünf Prozent. Die neuerliche
Schillingaufwertung bringt große
Teile der Vorarlberger Wirtschaft in
eine schwierige Situation, heißt es
dazu im FP-Pressedienst. Eine
neuerliche Aufwertung des Schil-
lings nur wen ige Wochen nach der
letzten Aufwertung, belaste große bisher getan hat, ohne sich
Bereiche der Vorarlberger Wirt-
so
schaft in unverantwortlicher Weise,
daß eine Gefährdung von zahl-
reichen Arbeitsplätzen befürchtet
werden muß. Der RfW Vorarlberg
warnt deshalb zum jetzigen Zeit-
punkt dringend vor einer solchen
Maßnahme.
Wohlstand ohne Grenzen
wissenschaftlich genau ermittelt Feldkirch. „Wohlstand ohne Gren-
Diskus-
zen" war das Thema einer
sion, zu der als Veranstalter die
Junge ÖVP am Samstag eingeladen
hatte. Etwa 80 Besucher, darunter
50 Jugendliche, waren erschienen. Die
Referate von Dr. Josef Vogel, Präsi-
dent des bayrischen Landesrates für
Dr.
Umweltschutz, und von Pater
Paul Erbrich gaben den Zuhörern
Anregun-
gen für die anschließende Diskus-
ge-
gegenüber,
die durch Diskussionsbeiträge noch
zusätzliche Aspekte erhielten. Inter-
Stellungnahme
essant war auch die
von Stadtrat Konzett im lokalen Be-
kann
reich. Als Zusammenfassung
man-
ge-
sagen, wie dies auch der
schickte Diskussionsleiter Elmar Vogt
unse-
tat, daß das Florian-Prinzip
in
rer Gesellschaft sehr eingefleischt ist.
Man ist schon für Umweltschutz usei
Wel-
man liest sogar, daß es so nicht
hte
tergehen kann, aber sel bst möc
man doch so weiterleben wie man es
groß den
was.
in
wird' wird'