Hubert Berchtold, „Weißes Stilleben mit roter Flasche", 1965,
90/100 cm, Öl auf Leinwand.
Ein Maler und sein Werk
Die um die Förderung bildnerisch-künstlerischer Kräfte unseres
Lande s echt engagierte Neufeld-Galerie in Lustenau setzt immer
wieder neue Akzente. Nach der mit großem Erfolg im gleichnami-
gen Verlag herausgebrachten Rudolf-Wacker-Monographie ist zur
Zeit eine weitere Monogr aphi e im Entstehen, die dem Vorarlberger
Maler Hubert Berchtold gewidmet ist und einen überblick über des-
sen Schaffen, mit Schwerpunkt der Jahre 1962 bis zur jüngst en Ge-
genwart beinhalten wird. Das mit einem Begleittext von Dr. Oscar
Sandner versehene und von Reinhold Luger grafisch gestaltete Buch
soll im Spätherbst dieses Jahres anläßlich einer in der Neufeld-Ga-
lerie stattfindenden Ausstellung Hubert Berchtolds erscheinen. In
der noch bis zum 30. Juni laufenden Subskriptionsfrist kann das in
einer numerierten Auflage von 1200 Exemplaren aufgelegte Werk
(180 Se iten mit ca. 40 Farbkunstdrucken und 90 Schwarz-Weiß-Re-
pros, Format 30 X30 cm) zu einem zwischen 26 und 16 Prozent er-
mäßigten Preis vorteilhaft erworben werden. Den Exemplaren 1 bis
10 sind eine signierte Originalzeichnung und drei Originalradierun-
gen beigelegt bzw. beigebunden, den Ex. 11 bis 200 drei Original-
radierungen und schließlich den Ex. 201 bis 1200 je eine Original-
lithographie. Wie wir vom Neufeld-Verlag dieser Tage hörten, wird
von der erst kürzlich ergangenen Einladung zur Subskription der
Seite 20
Berchtold-Monographie lebhaft Gebrauch gemacht.
Freitag, 21. Juni 1974
Auch im heurigen Jahr haben die
Bregenzer Festspiele im Rahmen
ihrer Werbung für die Festspiel-
veranstaltungen in Zusammenarbeit
mit dem Vorarlberger Landesfrem-
denverkehrsamt und den jeweiligen
Regionalverbänden wieder eine um-
fangreiche Fremdenverkehrswerbung
im In- und Ausland durchgeführt.
In insgesamt 30 ausländischen
Städten wurden Veranstaltungen der
Bregenzer Festspiele auf dem
Werbe- und PR-Sektor durchge-
führt. In Deutschland wurden
Pressekonferenzen in insgesamt 17
Städten (darunter in Frankfurt, Ber-
lin, Stuttgart, Köln, München, Düs-
seldorf und Dortmund) und weitere
Informationsveranstaltungen für das
Vorarlberger und österreichische
as
UNSER
Trin
„Fahrendes Volk"
mit Hans Albers
20.15 Uhr, FS 2
Seit Hans Albers zu den gro-
ßen Stars des deutschen Films
gehörte — er starb 1960 —, war
man gewöhnt, ihn als strahlen-
den Draufgänger zu sehen. In
diesem 1938 gedrehten deutsch-
französischen Film war das zum
erstenmal anders: Albers verkör-
pert einen Fünfzigjährigen, der
einen erwachsenen Sohn hat, dem
er sich seiner Vergangenheit we-
gen nicht zu erkennen geben darf.
Schauplatz der Schicksalsgeschich-
te eines Gestrauchelten ist die
bunte Welt des Zirkus. In weite-
ren Rollen sind Hannes Stelzer,
Camilla Horn, Irene von Meyen-
dorf u. a. bekannte Namen von
damals zu sehen. — 21.50 aus
Wien: Int. Schwimm-Meister-
schaften — 22.35 Telereprisen.
Forsts „Sünderin"
22.35 Uhr. FS 1
Bei seiner Uraufführung, 1950,
entfachte Willi Forsts erster Nach-
kriegsfilm einen Skandal. Nicht
zuletzt deshalb, weil Hildegard
Knef nackt posierte. Es kam zu
Protesten, obwohl Regisseur Forst
weit davon entfernt war, porno-
grafisch sein zu wollen. Er zeich-
nete zwei typische Trümmermen-
schen: Marina, ein Mädchen, das,
getrieben von der für die Nach-
kriegszeit typischen Lebensgier,
in der Liebe zum Stiefbruder Er-
füllung sucht, und Alexander (Gu-
stav Fröhlich), den von der Reali-
tät enttäuschten Maler, der mit
sich und der Welt zerfallen ist. —
Das A bendprogra mm von FS 1
beginnt um 20.15 Uhr mit der
zweiten TV-Show von Reinhard
Mey „Wie lang hätten Sie's denn
gern?" — 21.30 Planquadrat: Dis-
kussion im Hinterhof. — 22.30
Zeit im Bild.
Lustspiel mit den
Rühmanns in der ARD
25 Jahre alt ist der heutige
ARD-Film „Ich mach dich glück-
lich" (20.15 Uhr), in dem Heinz
Rühmann und seine vor vier Jah-
ren verstorbene Frau Hertha Fei-
ler die Hauptrollen spielen. Ein
typisches Filmlustspiel, ohne nen-
nenswerte Handlung, das dennoch
durch die Rühmannsche char-
m ant-s chüchter ne Komik im
höchsten Grade erquicklich ist. —
21.40 WM: Zwischen den Spielen.
— 22.55 ,,Alfie", amüsant-hinter-
gr ündige Satire über die Affären
eines Casanovas. (1.05 Sende-
schluß.)
Bonds „Die See"
21.30 Uhr, ZDF
Die Aufzeichnung dieser Auf-
Bayrischen Schau-
führung
des
eTheater-
spielhauses wurde beim
treffen Berlin" als eine der be-
merkenswertesten Ins ze nierun-
gen der Spielzeit 1973 ausgewählt.
Das im Jahre 1907 in einer pro-
vinziellen Kleinstadt an der eng-
lischen Ostküste spielende Stück
schildert die Zerstörung eines
durch seine Zwangsvorstellungen
in einen Konflikt mit der Wirk-
lichkeit geratenen und daran zer-
brechenden Mannes. Edward Bond
(19 34) ist in den letzten Jahren
zu einem der meistgespielten eng-
lischen Dramatiker auf dem
Kontinent geworden. — Anschl.
23.35 Theater in der Kritik: Dis-
kussion über die Aufführung.
Tourismusangebot durchgeführt. In
(Sendesdiluß 0.20 Uhr.)
Berlin, Brüssel und Paris nahmen
die Bregenzer Festspiele an großen
Reisemessen und Touristikausstel-
lungen teil und konnten auch dort
nicht nur für die Bregenzer Fest-
spiele, sondern auch für das tou-
ristische Ange bot von Vorarlberg
und Österreich werben.
In dieser Richtung wurden neben
der deutschen Bundesrepublik auch
in der Schweiz, in Bel gien, in den
Niederlanden, in Frankreich, in Lu-
xemburg und in Italien Veranstal-
tungen durchgeführt bzw. entspre-
chende Initiativen auf dem Sektor
der Öffentlichkeitsarbeit unternom-
men.
Die Bregenzer Festspiele sind die
einzigen Festspiele in Österreich, die
nicht nur mit einem so umfangrei-
chen Programm für die eigenen Be-
lange, sondern für das touristische
und fremdenverkehrsmäßige Ange-
bot in Österreich werben. Angesichts
der Interessen, die man gerade dem
kombinierten Touristik- und Kultur-
a ngebot im internationalen Reise-
wesen entgegenbringt, kommt diesen
Veranstaltungen der Bregenzer
Festspiele besondere Bedeutung zu.
Preise kaum verändert
überaus preisgünstig sind die Bre-
genzer Festspiele im Vergleich zu
anderen österreichischen Festspiel-
veranstaltungen, was die Eintritts-
preise betrifft. Die Bregenzer Fest-
spiele verlangen für die hervor-
ragenden Aufführungen mit inter-
nationalen Ensembles und Spitzen-
sängern einen Maximalpreis von
350 S, lediglich der Premierenpreis
für die italienische Produktion „Il
finto Stanislao" liegt bei 400 S.
Schon ab 80 S kann man das Spiel
auf dem See — im heurigen Jahr
Bizets „Carmen" — sehen. Die Preise
auf der Seebühne reichen von 80 S
finto
bis 350 S. Die Kar ten für
Stanislao" kosten zwischen 130 S und
400 S.
In einer kleinen Feier im Unter-
richtsministerium überreichte gestern
Bundesminister Dr. Fred Sinowatz
Leonie Rysanek anläßlich ihrer 25-
jährigen Bühnentätigkeit das Dekret
der Ehrenmitgliedschaft der Wiener
Staatsoper. Dr. Sinowatz betonte im
Zusammenhang mit der überrei-
chung, er erachte es als ein Positi-
vum, daß in Österreich bis zum Bun-
deskanzler hina uf sov iel Interesse an
Kunst und Kultur, im besonderen
Fall an der Staatsoper, bestehe und
so sehe er eine derartige Ehrung als
ein Zeichen der menschlichen Wert-
schätzung österreichischer Künstler.
Leonie Rysanek betonte in ihrer
Dankesrede, daß, ob wohl sie nahezu
in aller Welt singe, die Wiener
Staatsoper von ihr immer als ein
Mittelpunkt ihrer Tätigkeit angese-
hen und geschätzt werde.
Seit ihrem B ühnendebu t 1949 in
Innsbruck (als Agathe im „Frei-
schütz") ist Leonie Rysanek über
1500mal in mehr als 50 Städten auf-
getreten. An der Wiener Staatsoper,
wo sie seit 1945 fix engagiert ist, hat
die Künstlerin an die 350 Abende,
darunter 10 Premieren, absolviert.
Der internationale Durchbruch ge-
lang Leonie Rysanek 1951 als Sieg-
linde unter Karajans musikalischer
Leitung in den ersten Bayreuther
Nachkriegsfestspielen. Schon ein Jahr
zuvor war sie erstmals in Wien auf-
getreten, und zwar als Myrthokle in
Am vergangenen Sonntag trafen
sich die Kirchenchöre von Braz, Da-
leas, Wald, Klösterle und Lech zur
gemeinsamen Gestaltung des Deka-
natssingtages. Unter Leitung des De-
kanatskantors Hugo Manahl sangen
die vereinten Chöre in der Pfarr-
kirche Dalaas die „Hippolytus-Mes-
se" für vierstimmig gemischten Chor
und Volk von Johann Pretzenberger
und Propriumsgesänge von Johann
Crüger „Lobet den Herrn", H. Schütz
„Singet dem Herrn ein neues Lied",
und Ph. E. Bach „Groß ist der Herr"
sowie einen „Allelujagesang aus
Lourd". Die feierliche Umrahmung
des Abendgottesdienstes und die
teilweise Begleitung des Chorgesan-
ges mit Orgelspiel führte Schuldirek-
Auf dem Schauspielsektor liegen
tor Rudolf Wiederin durch.
die Preise zwischen 80 S und 200 S,
was unter dem Durchschnitt deut-
scher und österreichischer Theater
liegt. Auf dem Orchesterkonzert-
sektor werden die Karten zwischen
80 S und 300 S verkauft, auch das
liegt zum Vergleich von internatio-
nalen Konzertfestivals und Fest-
spielveranstaltungen weit unter dem
Durchschnitt. Die Preise für das
Solistenkonzert mit Nathan Milstein
liegen bei 110 S bis 200 S. Für die
Auf führung der Haydn-Oper „Welt
auf dem Mond" in Schloß Hohenems
werden Eintrittspreise von 150 S bis
250 S verlangt. Für Konzertveran-
staltungen im Rahmen der Bregen-
zer Festspiele liegen die Preise zwi-
schen 40 S und 150 S.
Angesichts der gegenüber dem
Vorjahr kaum erhöhten Preise rech-
net man für die Bregenzer Festspiele
1974 — vorausgesetzt, daß auch das
Wetter mitspielt — mit einer neuen
Rekordzuschauermenge. Im Vorjahr
hatten 65.000 Personen die Bregen-
zer Festspiele gesehen.
Filme in Vorarlberg
INFERNO AM MONTBLANC
Der Dokumentarfilm aus Deutsch-
land (1972) berichtet vom Gipfel-
sturm einer französischen und einer
italienischen Seilschaft, die in einen
Schneesturm geraten, wobei ein Teil
der Bergsteiger ums Leben kommt.
Regisseur Lothar Brandler zeigt die
Probleme der Hochalpinistik auf,
schildert die Vorbereitungen und re-
konstruiert die Tragödie. Eindrucks-
voll sind die Aufnahmen vom Mont-
blanc.
Prager TV-Preis für ORF
Erfolg für den ORF beim Inter-
nationalen Fernsehfestival in Prag:
In der Kategorie der Musikfilme
wurde der Streifen „Piano conclave"
mit dem Preis für die beste Regie
ausgezeichnet. Der Streifen, eine
d'Alberts „Die toten Augen". 1955
wirkte sie bei der Staatsoperneröff-
nung als Kaiserin und Aida mit. Seit
1959 singt Leonie Rysanek auch an
der Metropolitan Opera.
Der Terminkalender der Künst-
lerin ist bis 1978 total ausgebucht.
HM Tisis-Tosters
beginnt Sommersaison
Zum heutigen Sommeranfang
beginnt die Harmoniemusik Tisis-
Tosters mit ihren bereits in den
Vorjahren bei Einheimischen und
Gästen gleichermaßen beliebten
Platzkonzerten. Unter der Lei-
tung von Kapellmeister Willi Do-
l eschal fi ndet das 1. K onzert
heute, Freitag, 21. Juni, 20 Uhr,
beim Gasthaus Löwen in Tisis
statt.
Nach dem erfolgreich durchge-
führten 100jährigen Vereinsjubi-
läum warten in Kürze bereits
neue Aufgaben auf die Harmonie-
musik. So wird der Verein am
nächsten Sonntag, 30. Juni, beim
27. Liechtensteinischen Verbands-
musikfest in Vaduz teilnehmen
und eine Woche darauf beim Be-
zirksmusikfest in Rankweil mit-
wirken.
Die beeindruckende Gestaltung des
Gottesdienstes erfüllte die Sänger mit
Freude und Begeisterung. Es zeigte
sich, daß die „Hippolytus-Messe" von
Prälat Pretzenberger gut ankommt
und auch von kleineren Chören ge-
meistert werden kann.
Beim anschließenden gemütlichen
Beisammensein im Gasthof Post
dankte der Kirchenmusikreferent der
Diözese Pfarrer Stefan Gorbach, al-
len Sängern für ihre eifrige Teil-
nahme und Dekanatskantor Hugo
Manahl für seine Mühe, in verhält-
nismäßig kurzer Zeit. etwa 90 Laien-
sänger zu einem Gesamtchor zu for-
men. Mit dem Vortrag weltlicher
Lieder, die von den einzelnen Chö-
Eigenproduktion des ORF (Regie:
ren dargeboten wur den, fand das
Franz Kabelka), zeigt sechs Solisten
auf den unterschiedlichsten Tasten-
instrumenten.
Den Hauptpreis in der Kategorie
der dramatischen Filme erhielt der
tschechoslowakische Streifen „Ha-
fen", in der Kategorie der Musik-
filme der polnische Streifen „Mor-
gen". Den Preis für die beste Regie
eines dramatischen Films errang der
Sender Freies Berlin für seine Pro-
' duktion von „Sechs Wochen im Le-
ben der Brüder G." (Regie: Peter
_
Beauvais).
Wagner-Boykott in Israel
gebrochen
Zum erstenmal seit der Staats-
gründung findet in Israel ein Kon-
zert mit der Musik Richard Wagners
sta tt. Der Komponist war bisher in
Israel verpönt. Am 26. Juni spielt
das Israelische Philharmonische Or-
chester in Tel Aviv ein Programm,
das außer dem Violinkonzert von
Beethoven nur Wagner bringt. Ge-
spielt werden „Lohengrin" sowie
Stücke aus der „Götterdämmerung"
und „Tristan und Isolde".
Das Konzert wird von Zubin Meh-
ta dirigiert, der seit geraumer Zeit
die „Wagnerianer" in. der Orchester-
Direktion angeführt hat.
Der Wagner-Boykott war Teil
eines generellen Boykotts, der Ri-
chard Strauss einschloß und bis vor
wenigen Jahren auch den Gebrauch
gelungene Treffen einen schönen
Ausklang.
Die Dekanatssingtage bieten zwei-
fellos die Möglichkeit, die meist iso-
liert wirkenden kleinen Chöre mit
neuer Musikliteratur bekanntzuma-
chen und den Chorleitern einige
praktische Anregungen zur Proben-
gestaltung zu geb en. Wichtig sch eint
auch, die Öffentlichkeit in verstärk-
tem Maße auf das selbstlose, ver-
dienstvolle Wirken der Kirchenchöre
aufmerksam zu machen und deren
kulturelle Bedeutung zu betonen. Be-
sonders die kleinen Kirchenchöre auf
dem Lande müssen ermutigt und in
jeder Hinsicht von den Gemeinden
unterstützt werden, soll es nicht in
Zukunft sehr eintönig oder gar still
der
in unseren Gotteshäusern werden.
deutschen Sprache im Rundfunk
— einschließlich der Liedertexte klas-
sischer Musik — verboten hatte.
Mona Lisa im N onstop
Dreißig S ekunden bleiben den
Moskauer Kunstfreunden Zeit, im
Puschkin-Museum einen Blick auf
Leonardo da Vincis Mona Lisa zu
werfen. Vorher müssen sie sich aller-
dings mindestens fünf Stunden an-
stell en. Der Andrang zur Ausstel-
lung ist erwartungsgemäß sehr stark.
FORSCHIIII1
Auserlesene Chorwerke
in der Mehrerau
Am kommenden Sonnt ag, 23.
Juni, 20 Uhr, wird die Reihe der
„Mehrerauer Konzerte" 1974 mit
einem Chor-Orgelkonzert fortge-
se tzt. Der überlinger Kammer-
chor, der im süddeutschen Raum
einen ausgezeichneten Ruf ge-
nießt, singt unter der Leitung sei-
nes Dirigenten und Gründers An-
ton Schmid, Münsterchordirektor
in überlingen, auserlesene Werke
des 16. und 19. Jahrhunderts.
Der erste Teil des Abends bringt
Werke alter Meister. Mit Vittoria,
dem berühmtesten Schüler Fele-
strinas, wird das Chorprogramm
eröffnet. Darauf folgen Motetten
von Isaac, Handl und Orlando di
Lasso. Ein Höhepunkt des Kon-
zerts wird die „Misse zu 5 Stim-
men" des Engländers William
Byrd sein.
Im zweiten Teil des Programms
werden das letzte Chorwerk Ma%
Regers „Der Mensch lebt und be-
stehet nur eine kleine Zeit" für
achtstimmigen Chor, und die
grandiose Brahms-Motette „War-
um ist das Licht gegeben dem
Mühseligen" zu hören sein.
In diesem Jahr feiert die Mu-
sikwelt den 150. Geburtstag des
gr oßen Österreichers Anton
Bruckner. Aus diesem Anlaß wer'
den die berühmten, herrlichen
Motetten „Christus factus est".
„Os justi", ,,Locus iste" und das
„Ave Maria" in das *Programm
aufgenommen.
Der Organist Johannes Pichler
aus Innsbruck spielt zwischen den
Chorwerken Orgelmusik von Gee
•
org Muffat, Franz Schmidt und
Stiftsorganisten
dem derzeitigen
von St. Florian, Augustinus Franz
Festspielwerbung auf Hochtouren in ganz Europa — Was kostet die „Carmen"?
Kropfreiter.
Touristik durch Kultur
Leonie Rysanek Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper
-
Star aller Opernhäuser
Gem einsa mes S ingen der K loster taler Kirchenchöre
Nachahmenswertes Beispiel Beispiel