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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Gestern um 17.45 Uhr wa- 
ren die Würfel für die Zwi- 
schenrunde der Fußball-Welt- 
meisterschaft in der BRD ge- 
fallen. In die Gruppe A spiel- 
ten sich die DDR, Holland, 
Brasilien und Argentinien, in 
die Gruppe B Jugoslawien, 
Polen, die BRD und Schwe- 
den (alles Nähere lesen Sie 
auf Seite 15). 
Es gab alles in allem zwei 
.:;:.die 
große -'.Überraschungen: 
01-Niederlage der ,BRD ge- 
;.die. 
gen 
DDR und das Aus 
scheiden der Italiener bereits 
nach der 1. Finalrunde.., 
'Eines haben die bisherf-, 
.gen 24 WM-Spiele klar aufge-, 
zeigt: Der Wohlstandsfußball 
hat ausgespielU9as 
betrifft in 
erster Linie die Italiener, de 
ren alternde' ‚Stars resignier- 
, ten; denn sie waren 'nicht in. 
der Läge; der Jugend Paroli' 
zu bieten. Bedroht vom: Wohl- 
standsfußball sind 'aber auch 
Brasilien und nicht zuletzt die` 
Samstag, 
BRD, die am 
abend 
gegen die Ostdeutschen,eine 
Art Alibifußball spielte einen 
antiquierteh, ' Fußball' ohne 
Außenstürrner; einen Fußball, 
der im 'gegnerischen Straf- 
, - 
raum oder schon knapp vor- 
her ,scheiterte, weil kaum ei 
der 
Schön-Scbützlinge 
<bereit wär sich vor dem geg- 
. rierischen , Tor kompromißlos 
`einzusetzen.. 
Bislang 	spielten die Ost- 
poR, 
' block-Fußball-Länder 
Jugoslawien und Polen', aber 
auch Holland jenen Fußball; 
loser Einsatz, hervorragende 
dem '.der.Erfolg gehört; Tem- 
Kondition, Abkehr vom Star- 
unwesen und gro ßes Selbst- 
vertrauen, das sind deren 
herausragende Attribute. 
Die BRD ist die undankbare 
Rolle des Topfavoriten los! 
Wenn sie aus der 0:1-Nieder- • 
tage die richtigen Konsequen- 
zen zieht, dann ist noch 
nichts verloren, obwohl klare 
Anzeichen eines Auseinan- 
derlebens innerhalb  des 
Teams und -seiner Führung' 
nicht zu übersehen sind. Der 
kommende Mittwoch in Düs- 
- seldorf wird ans Tageslicht 
bringen, - wie , es  um ' die 
Kampfmoral des BRD-Teams: 
bes tellt ist denn da heißt der 
Gegner JugoslaWien. 
Auf eine' Mannschaft, die 
nicht nur über. ein solides 
Teamwork; sondern auch 
über einen hervorragenden. 
Tormann verfügt,lsollte man 
; vergessen: Auf 
aber. nicht 
tak- = 
Schweden, , das bisher 
,geführt. 
tisch hervorragend 
Argentinier., 
wurde: 
Was, die 
tatsächlich können, wird man 
vielleicht am 'Mittwoch abend 
wissen, denn Holland kann 
wohl 
echter Prüfstein ;für 
als 
die 'Argentinier bezeichnet 
werden. 
Man kann gespa nnt ' 
auf 
den weiteren Verlauf der Fuß- 
tiäll-WeltMeisterschaft warten. 
Es gibt keinen ech ten Außen- 
, 
es gibt keinen heißen 
seiter,-. 
Favoriten, mit einem' Satz: Es 
ist mehr denn je zuvor alles 
drinnen! 
Wohlstar sfußball 
poreiches , 
Angriffsspiel, rest- 
aus• 
hat 
espielt! 
dirn wieder sehr gut 
Hellstr 
. 
Gegen diesen Kopfball von Szarmach, dem vielleicht produktivsten Spieler im Stuttgarter Neckar-Stadion, 
Uruguay—Schweden 0:3 
hatte auch Zoff trotz spektakulärer Parade keine Chance. Polen führt gegen Italien 1:0. 
Das Ende der italienischen „Fußballgötter" 
Die Polen siegten ver dient 2:1 
Schön und Valcareggi im 
Kreuzfeuer der Kritiker 
Nach der 0:1-Nie- 
derlage der BRD ge- 
gen die DDR' und 
dem Ausscheiden der 
Italiener, aus der 
Fußball-WM stehen 
deren alleinverant- 
wortliche Trainer und 
Betreuer natürlich im 
Kreuzfeuer der Kriti- 
Helmut Schön wur- 
de unmittelbar nach 
Spielende in Hamburg 
mit Vorwürfen und 
Vorschlägen über- 
schüttet und über- 
häuft. Vorgeworfen 
werden ihm in erster 
Linie der Austausch 
von Schwarzenbeek 
und Overath (für die 
beiden kamen Hött- 
ges und Netzer) so- 
wie der Verzicht auf 
echte Außenstürmer. 
Schön (etwa 20 
Minuten nach dem 
Match im ZDF): „Die 
Mannschaft hat mich 
enttäuscht, ich möcht e 
mich aber dazu noch 
nicht äußern, ich muß 
selbst. sprechen." — 
erst mit den Spielern haben den Fehler wesen. 
Auf die Frage, war- 
um er Overath aus 
dem Spiel genommen 
habe, sagte der Bun- 
destrainer: „Er war 
verletzt." Auf dem 
Bildschirm sah es al- 
lerdings anders aus, 
denn Overath gab 
sich überaus ent- 
täuscht und verärgert. 
Nun muß Schön 
eine Flut von Vor- 
schlägen, wie er die 
Mannschaft umzufor- 
mieren habe, über 
sich ergehen lassen. 
Viele Deutsche spie- 
len jetzt Bundestrai- 
ner, viele wissen es 
besser. Das alte Lied. 
Aber Umstellungen 
zeichnen sich ab. 
Ferruccio Valca 
r eggi: „Wir haben 
heute gegen eine 
Mannschaft verloren, 
die' einen sehr guten 
Fußball spielt und in 
dieser Weltmeister- 
schaft noch sehr weit 
kommen kann. Wir 
gemacht, in unserem 
ersten Spiel gegen 
Haiti zuwenig Tore 
zu schießen." 
Bei Valcareggi darf 
man vorerst nur ver- 
muten, daß ihm das 
Ausscheiden 	der 
„Squadra" seinen Po- 
sten kosten wird, bei 
einem anderen ist 
bereits alles entschie- 
den: Roberto Porta, 
Teamchef der Urus, 
hat unmittelbar nach 
dem 0:3 gegen die 
Schweden in Düssel- 
zweiten Versüch dorf seinen Rücktritt 
bekanntgegeben. 
überaus fair der 
Trainer der schotti- 
schen Nationalmann- 
schaft Willi Ormond, 
der unmittelbar nach 
dem für ihn „vernich- 
tenden" 1:1 gegen Ju- 
goslawien spontan 
gratulierte. 	Jugo- 
Trainer Milan Milja- 
nic meinte, das sei 
sein größter Eindruck 
von diesem Spiel ge- 
Montag. 24. Juni 1974 
Die Skandinavier, die im Ver- 
gleich zum Holland-Match mit drei 
neuen . Spielern (Grip für Olsson, 
Kindvall für Tapper und Magnusson 
für Ejderstedt) begannen, verdan- 
ken ihren Sieg vor allem den wei- 
ten Steilpässen auf Edström und 
Sandberg, währe nd im Mittelfeld Bo 
Larsson das Spiel vor allem in den 
zweiten 45 Minuten gestaltete. Dabei 
wurde er von ' Kindvall und Ove 
Grahn blendend unterstützt. 
Eine ausgezeichnete Leistung voll- 
brachte wieder einmal Schlußmann 
Hellström, der sich' in der ersten 
Spielhälfte bei mehreren gefährli- 
chen Schüssen der Urus auszeich- 
nete. 
Für die Urus war das Match 
offensichtlich bereits mit dem 0:1 
verlören, von diesem Zeitpunkt an 
resignierten sie und • gaben den 
Schweden durch arge Mängel in der 
Abwehr immer wieder Gelegenheit 
zu gefährlichen Kontern. Nicht über- 
zeugend' wirkte diesmal auch der 
Argentinien hat den Aufstieg in die 
WM-Zwischenrunde geschafft! Team- 
chef Cap umarmt seinen Spieler He- 
redia. „Jetzt w erden wir zeigen, was 
wir wirklich können!", geben sich die 
Es war ein Spiel zweier „Fuß- 
Argentinier selbstbewußt. 
ballwelten". Die Polen praktizierten 
den Fußball des Jahres 1974, die Ita- 
liener den der späten sechziger 
Jahre. Hier Athleten im Zenit ihren 
Leistungsfähigkeit, dort Stars, „Fuß- 
ballgötter", die am Ende ihrer Lauf- 
bahn stehen. Und so gab es schließ- 
lich einen „logischen" Sieger, den 
Sieger der Jugend, des Schwunges 
und Elans, den Sieger der Durch- 
schlagskraft und der physischen 
Überlegenheit — Polen. 
Die große Squadra Azzurra der 
WM 1970 scheiterte an der Genera- 
tionenfrage. Die Mannschaft mit 
einem Durchschnittsalter von fast 
30 Jahren war die sem kräfterau- 
benden Turnier körperlich und teil- 
weise auch kämpferisch richt. ge- 
Das- 
wachsen:- 
sah' man schon im 
Startspiel gegen Haiti, das setzte 
sich im Treffen mit Argentinien fort 
und wurde gestern nachmittag vor 
72.000 Zuschauern im Neckar-Stdion 
— unter ihnen mehr als 30. 000 
fosi — zur Gewißheit. 
Italiens Fußball muß umdenken, 
von Grund auf. Torhüter Zoff zum 
Beispiel ist auch nur ein Mensch. In 
Wien gegen Österreich konnte er 
zum letztenmal seinen „Traum- 
rekord" — seit vielen Monaten kein 
Tor in der Nationalmannschaft er- 
halten zu haben — halten. Schon 
gegen Haiti kassierte er einen Tref- 
fer, gegen Argentinien war e5 ein 
weiteres Mal, daß er hinter sich 
greifen muß te, und gegen Polen 
wurde er gar zweimal bezwungen. 
Dabei zählte er sicherlich noch zu 
den Pluspunkten. In der Verteidi- 
gung gab es dann aber — sieht man 
von Facchetti ab — nur noch schwa- 
che Punkte. überragender Spieler 
der Azzurri war Mazzola, auch Cau- 
sio war gut. Anastasi und Chinaglia 
sowie Boninsegna ließen viele Wün- 
sche offen. 
Bei den Polen sah man nach ner- 
vösem Beg inn eine eno rme Ste ige- 
rung. Die italienische Abwehr wurde 
von den Flanken her schonungslos 
aufgerissen, und so wurden zahlrei-. 
che Chancen herausgespielt. Toma- 
szewski im Tor war nicht immer 
sicher, Gorgon, der Turm im Ab- 
wehrzentrum, spielte fast fehlerlos. 
Musial, Spielinacher Deyna, der er- 
folgreiche Schütze Szarmach und 
Tor gegen Ita lien •ein Sportwagen 
versprochen worden ist, - ließ Carne-, 
vali keine Chance (63.). Yazalde 
war es schließlich, der in der 67. Mi- 
nute zum 4:1 „abstaubte". 
. 
Heredia, Ayala und Yazalde wa- 
ren die Aktivposten der Sieger; der 
„schwarze Panther" ' Francillon und 
Sanon imponierten bei den Unterle- 
schnellen Flügelstürmer Lato und 
genen." 	- 	• 
Gadocha waren stets gefährlich. 
In der 33. Mi nute schied Burg- 
nich verletzt aus, für ihn kam Wil- 
son, dann folgte das 1:0. Kasperczak 
flankte halbhoch, Zoff erwischte den 
Ball nicht, und Szarmach schlug 
den Italien-Keeper (39.). In der 41. 
Minute schloß Mazzola einen herr- 
lichen Sololauf mit einem Idealpaß 
zu Causio ab, doch aus der Chance 
wurde nichts. Kurz - danach eine 
schöne Flanke von Mazzo la und Chi- 
naglia überköpfelt Torma nn und 
Tor. 
Im Gegenstoß *fiel das 2:0 durch 
einen herrlichen Schuß vom Sech- 
zehner von Deyna (45.). Italien 
kam nach der Pause mit Boninsegna 
für Chinaglia. Vom Abstoß hätte 
Szarrnachfast das 3:0 erzielt, und im 
Gegenstoß traf AnaStasi nur den 
eine- 
Pfosten: Causio vergab tolle 
Möglichkeit (57.), von den Rängen 
schallte es ,.Polen vor, noch ein Tor". 
Gelbe Karte für Boninsegna, 
Deyna scheiterte an Zoff (75.), und 
in derselben Minute kam Cmikiewicz 
für Szarmach. Innerhalb von zwei 
Minuten waren dann die Italiener 
dem Anschlußtreffer nahe. Es gab 
vier Corner und .drei Chancen für 
die Azzurri. 
In der' 86. Minute kam der An- 
schlußtreffer für Italien. 'Causio 
spielte zu Cape 11 o, der das 2:1 
besorgte. Es blieb dabei und Italien 
schied aus. 
Stuttgarter Neckar-Stadion, 72.000 
Zuschauer, SR Weyland (BRD). - 
Polen: Tomaszewski; Szymanow- 
ski, G orgon, Zniuda, Musial; Kas- 
perczak, Deyna, Maszcyk; Lato, 
Szarmach, Gadocha. 
 Burgnich, 
Facchetti; Benetti, Maz- 
zola, Capello, Causio; Chinaglia, 
Anastasi. 
Neeskens verwandelte 
zwei Penaltys: Holland 
schlug Bulgarien 4:1 (2:0) 
ner Die Bulgaren kamen auch bei 
ihrer fünften WM en suite nicht über 
die. Gruppenspiele hinaus. .Vor dem 
Anpfiff des Spieles gegen Holland 
in Dortmund vor 54. 000 Zuschauern 
(ausverkauft), darunter - 30.000. Hol- 
länder, befanden sich die Bulgaren 
noch vor Schweden in der Zwischen- 
runde, doch schon in der 6. Minute 
verursachte ein Foul an Cruyff und 
ein daraus resultierender _ Penalty, 
der von Neeskens verwandelt 
wurde,-den 0:1-Rückstand. Noch vor 
der Pause (45.) folgte abermals durch 
einen Foulpenalty von Ne eskens 
das 2:0 für Holland. 
Die Niederländer waren auch nach 
Seitenwechsel dominierend. R e p 
fixierte das 3:0 (71.), Kr ol verkürzte 
durch ein Eigentor (78.) auf 3:1, doch 
de Jong ste llte in der 86. Minute 
den alten Abstand wieder her. 
Bei den Holländern war die über- 
ragende Erscheinung Cruyff, der wie 
erwartet der große Regisseur war. 
Dortmund, 54.000 Zuschauer (aus- 
verkauft), Schiedsrichter Bos kovic 
(Australien). 
- Bulgarien: Staikov; Zonio Vassi- 
1ev, Ivkov, Penev, Velitschkov; Ko- 
lev, Bonev (46. Michailov), Stojanov; 
Voinov, Panov (57. Borisov), Denev. 
Holland: Jongbloed; Suurbier, 
Haan, Rijsbergen, Krol; Jansen, 
Neeskens (79. de Jong), van Hane- 
gern (46. Israel); Rep, Cruyff, Ren- 
sonst so sichere Schlußmann M azur- 
kiewicz, und damit fehlte der Ab- 
wehr auch der nöt ige Rückhalt. 
Eine Minute nach Seitenwechsel 
war es soweit. Kindvall flankte von 
rechts zur Mitte, Edström nahm 
sich den Ball herunter und jagte das 
Leder zu dem von den rund 8000 
schwedischen Schlachtenbummlern 
vielbejubelten. 1:0 ins Netz, womit 
den Skandinaviern nach insgesamt 
225 Spielminuten der erste Treffer 
geglückt war. Italien: Zoff; Spinosi, Morini, senbrink. 
In der 74. Minute erhöhte S a n d- 
berg auf 2:0, und Edström ver- 
setzte schließlich in der 78. Minute 
mit dem dritten Treffer den Süd- 
amerikanern den endgültigen To- 
	• 
desstoß. 
Rheinstadion Düsseldorf, 27.000 
Zuschauer, SR Erich Linemayr (0). 
Uruguay: Mazurkiewicz; Jauregui, 
Forlan, Garisto (46. Masnik), Pa- 
voni;. Esparrago, Rocha, Mantegazza; 
Milar, Morena, :Corbo (43. Cubilla). 
Schweden: Hellström; Andersson, 
Grip, Karisson, Nordqvist;• Larsson,' 
Grahn, Kindvall (77. Torstensson);• 
Magnusson (62. Ahlström), -Edström, 
Sandberg. 
Das Plansoll wurde- erfüllt: 
äntinieiti 
Arg- 
4:1 
Das 1:0 für Argentinien fiel be-- 
reits *nach 15 . Minuten: Y a z'a 1 d e. 
-im 
bezwang 
Haiti- 
Keeper Francillon, der angeblich in 
der kommenden Saison bei 1860 
soll.- 
Mü nchen spielen - 
	• 
Drei Minuten später hieß es durch 
H,o usema n, der • eine Flanke von 
Yaialde verwandelte, 2:0. Bis zur 
Pause ‚gab es• noch auf •beiden -Seiten 
Chancen, die Stürmer überboten ein- 
. • München, ,18.000 , Zuschauer, SR 
ander jedoch an Umständlichkeit. - 
Sanchez-Ibanez:(Spanien): • . 
Die Zuschauer wurden nur durch: 
, Argentinien: , arnevali; - Wolff, : 
die Bekanntgabe der .Tore der Polen 
, 
in Stuttgart aus ihrer Lethargie ge-. Perfurno, Heredia, Sa; 
Housernan, 
Teich, • Babington; Ayala, Yazalde, 
rissen. Nach Seitenwechsel erhöhte 
• 
Ayala nach einem Freistoß von Kempes.   
	Haiti: 
Wolff auf 3:0 (55.), ehe den Unter- 
Francillon; Bayonne, Vorbe, 
legenen der Ehrentreffer glückte. Nazaire, Ducoste; Desir, Antoine, Ra- 
Mittelstürmer S a n o n, dem für sein eine; Saint-Vil, Sanon, Louis. Louis.
	        
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