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Porsc
Der K äfer. Er ist und b eibt ein
Ereignis
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in derAutornobilwelt.Anfangs
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da-
ma ls beachtlichen Spitze vanlZkrn/h.
Das Urmodell war ausgestattet mit
Seilzugbremse und Doppelkurbelachse.
In der Zwischenzeit haben sich die
Verkehrsverhältnisse radikal ver-
ändert. Und mit ihnen die Automobile.
Der Käfer hat auch diese Veränderun-
gen mitgemacht. Neue Erkenntnisse
wurden ausgewertet und laufend in
bessert, wurde er mit jedem Jahr jünger. 5. PKVV in Osterreich ist heute ein Käfer.
an.
Der derzeitige Höhepurikt
Rund
dreihundertdreiundzwanzigtau- ,
ausgereifter Küfer-Technikiitl- --Lsend
.
l aufen davon. auf Österreichs
VIÄ.e1303'5: -
der
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Ein robuster 50 PS-Boxer-Motor
und das Porsche-Fahrwerk sorgen für
kraftvollen Antrieb, sichere Fahr-
leistungen und komfortable Fahreigen-
schaften. Lange Lebensdauer, Zuver-
lässigkeit und unkomplizierte Technik
—das sind Autotugenden, die den
Käfer zum meistgekauften und belieb-
ihm verwirklicht. Von Jahr zu Jahr ver- tes ten Automobil machen. Jeder
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Professor Porsche im Käferverwirklicht.
Und VW perfektioniert sie von Jahr
zu Jahr.
Wenn doch alles
im Leben so gut
funktionieren würde
wie der Kä fer.
schen-Verlag
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vertraten
VON
WYDLEfi-HEITER
Seite 18
DAVID HARPER
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48
„Können Sie sich vorstellen, wie sich das
auf unsere monatlichen Flugstunden aus-
wirkt?" fragte Sam Allen. „Ich habe bereits
neun Stunden mehr als überhaupt zulässig.
So viele überstunden sind natürlich nicht
schlecht, aber ..."
„Landeklappen dreißig Grad", unterbrach
der Captain ihn.
„Klappen dreißig", antwortete der Erste
Offizier.
Die Maschine erzitterte, als der veränderte
Anstellwinkel sich auswirkte.
„220 Meilen", sagte Allen.
„Fahrwerk aus", befahl O'Hara.
Sam Allen bewegte einen Hebel Die Fahr-
werkschächte an der Unterseite der Maschine
öffneten sich. Der erhöhte Luftwiderstand
machte sich sofort in verringerter Fahrt be-
merkbar. Das Fahrwerk rastete ein.
„Fahrwerk klar", meldete Allen.
Als die Boeing 707 in 1000 Fuß zum Endteil
anschwebte, sah der Captain, daß ihre Fahrt
noch 170 Meilen betrug. Die lange, breite
Landebahn lag vor ihnen. Vor dem Aufsetzen
fliegen. Dort herrschte wenig Verkehr: nur
mußte die Maschine noch eine Straße über- mehr vorspielen konnte".
drei Fahrzeuge waren in Platznähe sichtbar.
„Volle Klappen", befahl O'Hara.
Allen zog den Hebel ganz zurück. „Volle
Klappen", meldete er dann.
Der Jet verringerte seine Fahrt noch mehr.
Als die Straße unter ihm vorbeiglitt, zeigte
der Fahrtmesser 156. Me ilen an. Das Haupt-
fahrwerk setzte zuerst auf. O'Hara schob so-
fort das Steuerhorn nach vorn, damit das Bug-
fahrwerk Bodenkontakt bekam. Danach betä-
tigte er die Störklappen, die auf der Ober-
seite beider Tragflächen aufgestellt wurden,
um den Luftstrom zu verwirbeln und eine
Bremsfläche zu bilden. Die. Leistungshebel
standen jetzt auf Leerlauf, und O'Hara griff
nach den Hebeln für die Schubumkehr der
vier Triebwerke. Die Absperrklappen schlos-
sen sich und zwangen die heißen Gase durch
die Schubumkehrkaskade, um die Maschine
zu bremsen.
O'Hara steuerte die Boeing 707 von der
Landebahn auf eine Rollbahn, wo ein blauer
Lastwagen mit einer karierten Flagge am
Heck wartete. Der Fahrer beugte sich hinaus
und winkte. Di eses Zeichen war unmißver-
ständlich.
„Klappen hoch", sagte O'Hara. Er ließ die
Störklappen herab und folgte dem Lastwagen
mit kleinster Leistung.
In der hinteren Kabi ne band John Bimonte
den jungen FBI-Mann los. William Reading
rieb sich die Handgelenke. „Danke", murmelte
er.
Der Flugingenieur gab keine Antwort. Er
überlegte schon, was er zu Michael O'Hara
sagen würde. Aber ihm fiel keine gute Aus-
rede ein.
Boo Brown packte behutsam sein kostbares
Cello ein. „Tut mir leid, daß ich dir nicht
We ber. „Aber Ich schicke dir ein paar Schall-
sagte er zu
Jerry einen.
platten von mir."
„Klar", antwortete der junge Soldat. „Dar-
auf freue ich mich schon."
Jenny O'Hara griff nach seiner Hand und
hielt sie in ihr er. „Ich bin froh, daß du dich
entschlossen hast, auf mich zu hören", flü-
sterte sie. „Das ist bestimmt besser — darauf
kannst du dich verlassen!"
Paul Manchester saß verlegen neben Angela
Shaw. „Ich möchte eine zweite Chance", bat
er. „So habe ich mir die Sache nicht gedacht."
Sie streichelte seine Wange. „Armer Paul",
meinte sie mitleidig.. „Du hast dich als edlen
Ritter auf einem Schimmel gesehen und woll-
test eine in Not geratene Schöne retten, aber
als du endlich bei ihr warst, hat sie einfach
gesagt: ‚Verschwinde, ich kann dich nicht
brauchen!' Das tut mir wirklich leid, Paul."
„Aber so kann doch nicht alles zu Ende
sein!" widersprach Manchester.
„Merkst du nicht, daß es überhaupt nie
richtig begonnen hat?"
„Das werden wir ja sehen", sagte er gelas-
sen.
Die beiden anderen Piloten saßen in der
ersten Klasse in der letzten Reihe. „Diese ver-
dammten Entführungen müssen endlich auf-
hören", stellte der Uniformierte fest.
„Amen", sti mmte der andere zu.
Die Boeing 707 folgte dem Lastwagen zu
dem für sie bestimmten Abstellplatz, der
einen Kilometer von den Empfangsgebäuden
des Flughafens entfernt war.
Allen schaltete die Beleuchtung der Notaus-
stiege ab, stellte die Scheibenheizung im Cock-
pit auf Null, überzeugte sich davon, daß die
Enteisungsanlage nicht mehr arbeitete, schal-
tete die Stromversorgung der beiden Küch en
aus und betätigte alle Hauptschalter bis auf
O'Ha ra verriegelte die Fahrwerkbremsen
und stellte zunächst drei Triebwerke ab. Das
vierte lief weiter und versorgte das Bordnetz
mit Strom, bis die Passagiere die Maschine
verlassen hatten. Der Captain sah aus s einem
fünf Meter Höhe und beobachtete,
Fenster in
wie die russische Bodenmannschaft eine Pas-
sagiertreppe an die vordere Ausstiegstür
rollte.
„Na, jetzt sind wir also endlich da", meinte
er.
Die Ausstiegstür bewegte sich in ihrem
Rahmen nach innen, wurde zur Seite ge-
schwenkt und stand offen. Ein uniformierter
Mann be trat die Maschine. Von draußen drang
ein eisiger Luftzug herein.
„Sind Sie der Captain?" fragte der Mann
Sam Allen, der eben aus dem Cockpit kam..
Sam zeigte über die Schulter auf O'Hara, der
•
hinter ihm erschien.
„Ja?" fragte O'Hara.
Der Uniformierte legte die Hand an die
Mütze. „Die Union der Sozialistischen Sowjet-
republiken heißt Sie willkommen", sagte er in
akzentfreiem Englisch. "Wir bedauern sehr,
daß Sie unter so unerfreulichen Begleit-
erscheinungen zu die sem Besu ch gezwungen
worden sind. Würden Sie jetzt Ihre Passagiere
bitten, die Maschine zu verlassen, Sir?"
„Klar", antwortete O'Hara, „wir haben die
Kiste ohnehin ziemlich satt." Er griff nach
dem Mikrophon der Bordsprechanlage. „Okay,
Leute, alles aussteigen! Draußen steht schon
ein Wagen für uns bereit, und wenn wir Glück
haben, ist der Kaffee hier besser als bei uns
an Bo rd."
„Zeigen Sie mir den Entführer!" forderte
der sowjetische Beamte O'Hara auf.
Der Captain st arrte ihn verständnislos an.
„Welchen Entführer?" fragte er.
(Schluß folgt) folgt)