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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Bette 2 
      
AC 
  
Mittwoch, 3.'April 1974 
Bonn (BDF) Der Kanzler und SPD-Bundesvorsitzende lud gestern mit- 
    
      
    
tag zu einer Pressekonferenz ein. Die Bonner Journalisten bat er um mehr 
Objektivität bei der Berichterstattung über Parteiinterna und über die 
Politik der Bundesregierung. Eigentlich haben die Pressevertreter der 
Bundeshauptstadt solchen versteckten Tadel nicht verdient. Es ist Sache 
der Regierung und der Parteien, ihre Politik so transparent zu machen, 
ster Linie die Tatsache Ins Treffen 
daß sie jedermann verstehen kann. 
geführt, daß diese einen neuen In- 
flationsschub bedeut en wür de. Denn 
h öhere Sparzinsen bedeuten höhere 
Kreditzinsen. Und höhere Kreditzin- 
sen sind in der Wirtschaft ein Ko- 
stenfaktor, der unweigerlich auf die 
Preise überwälzt wird. 
Für die daraus resultierenden 
Preissteigerungen aber hätte es kei- 
nen ungünstigeren Zeitpunkt als den 
jetzigen geben können. Gerade in 
jenem Augenblick, in dem Wirt- 
schaftsforscher einen Anstieg der In- 
flationsmarke auf über 10 Prozent 
voraussagen, soll dieser zusätzliche 
Preisschub ausgelöst werden. 
Das aber k önnte eine wahre lnfla- 
tions-Lawine auslösen. Denn Infla- 
tion ist nicht nur eine Frage des Re- 
chenstiftes, sie hat auch ihre psycho- 
logische Seite. Je rascher die Geld- 
entwertung fortschreitet, desto 
schwieriger wird es, die Sparer bei 
der Stange zu halten, auch dann, 
wenn sie statt dreieinhalb plötzlich 
fünf einhalb Prozent für ihre Ei nlage 
bekommen. Die Fluc ht in die Sach- 
werte aber wäre das Ende aller Sta- 
bilitätsbemühungen. Die Krise wird 
sich nur so -l ange verhindern lassen, 
so lange der 
Großteil 
der Leute 
dar- 
an glaub t, daß sie letztlich doch er- 
folgreich bekämpft werden kann. 
Konstanz (VN - pfw) 
Dem Ar- 
beitsausschuß 
der vor zwei Jahren 
gegründeten „Bodensee-Konferenz", 
dem je fünf Mitglieder auf Regie- 
rungsebene der drei Anstößerländer 
angehören, will weiterhin in allen 
aktuellen Bodenseefragen am Ball 
bleib en. Unter dem Vorsitz des ba- 
den-württembergischen Innenmini- 
sters Karl Schieß trafen sich die De- 
legierten aus dem Land Vorarlberg, 
der Bundesrepublik und der Schweiz 
am Montag in Konstanz, um die vor- 
dringlichsten Fragen zu besprechen. 
Der Arbeitsausschuß hat einmütig 
gegen. das Projekt Neckar-Stollen 
St elltm g, zumulmen; xviewohLInn en- 
minister Schieß 'einschränkend dazii` 
sagte, das. Land Baden-Württemberg 
habe bisläng.j.noeh keine definitive. 
Stellung zu 'diesem Projekt einge- 
nommen. 
Minister Schieß machte aber deut- 
lich, daß die Vertreter des Landes 
Vorarlberg und der Schweizer Bo- 
denseekantone Thurgau, St.. Gallen 
und Schaffhausen in der Sitzung 
SP-Ärzte gegen die 
Ordinationssperre 
Wien (APA) Der Vorstand der 
Sozialistischen Ärztevereinigung 
Österreichs lehnt die vorüberge- 
hende Sperre der ärztlichen Ordi- 
nationen am 5. April 1974 ener- 
gisch ab und fordert eine Revision 
dieses Beschlusses. Die zweite No- 
velle zum Krankenanstaltengesetz 
bedeute eine wesentliche Verbes- 
serung der gesundheitlichen Be- 
treuung der Bevölkerung Öster- 
reichs. Die geplante Aktion der 
	Ärztekammer 
Österreichischen 
führe lediglich zu einer weiteren 
Minderung des Ansehens der Ärz- 
teschaft in der Bevölkerung, argu- 
mentiert der Vorstand der sozia- 
Immerhin, ein neuer Anfang zu 
listischen Ärztevertretung. 
neuen Wegen der SPD-Führung ist 
seit dem Wochenende offenbar ge- 
funden. Brandt, Stellvertreter Hel- 
mut Schmidt und Heinz Kühn sowie 
SPD-Fraktionschef Herbert Wehner 
wollen künftig wieder eine Sprache 
sprechen. Für die Jusos wird wieder 
ein frischeres Lüftchen wehen, auch 
wenn die Parteispitze nicht gegen 
bestimmte Gruppen speziell vorge- 
hen will. 
Nur wer auf dem Boden des Go- 
desberger Programms von 1959 steht, 
zu der Dortmunder Wahlkampfplatt- 
form von 1972 ja sagt und die Regie- 
rungserklärung vom letzten Jahr be- 
dingungslos unterstützt, gehört in die 
Partei. Alles andere rechts und links 
daneben muß mit dem Parteiaus- 
schluß rechnen. Starke Worte. 
Falls man sich in Bonn und in 
ihrem Befremden darüber Ausdruck 
gegeben hätten, daß auf deutscher 
Seite mit einer Stellungnahme so 
lange gezögert würde: „Die Frage 
kann die Stil le nicht vertragen." 
Zur Frage der Ölverwertungsan- 
lage in Sennwald im St. Galler 
Rheintal erklärte Regierungsrat Dr. 
Geiger (St. Gallen), die Destillations- 
anlage für Heizöl werde 1974 in Be- 
trieb genommen. Für den Betrieb 
wären den Gewässerschutzproblemen 
alle Aufmerksamkeit geschenkt wor- 
den. Nach menschlichem Ermessen 
könne für den Bodensee jede Gefähr- 
dung ausgeschlossen werden. 
Bezugiich des Kernkraftwerkes 
:Ruthi 
die Vorlage zur Bewilli- 
läge 
gung, deS;Standortes, bei der- 
sthwei- 
zerisch,err 
, 
Bundesregierung."Der Ent- 
scheid hierüber wäre aber nicht eher 
zu erwarten, bis alle Expertengutach- 
ten vorlägen. Vor Ende 1974 wären 
diese nicht vorliegend. Die Meinung 
kam deutlich zum Ausdruck, daß der 
Regierungsrat des Kantons St. Gal- 
len eindeutig hinter dem Prozekt 
steht. 
Der Ausschuß der Bodensee-Kon- 
ferenz hat angeregt, eine der Regie- 
rungen sollt e wissenschaftlich unter- 
suchen lassen, wo die Belastbarkeits- 
grenze für die Schiffahrt auf dem 
Bodensee läge. Aufgrund einer sol- 
chen Unterlage könnt e abgesehen 
werden, unter welchen Vorausset- 
zungen die Frage einer Einschrän- 
kung des Motorbootverkehrs geprüft 
und vorgeschlagen werden könnte. 
ÖVP: Ne ustr uktur des 
Schattenkabinetts 
- 
Im Zuge einer Reform ihres so- 
genannten 15er-Ausschusses will 
die 
die Position der Ausschußvor- 
Sitzenden stärken und vier Bera- 
tungsgruppen des Bundesparteiob- 
mannes bilden. Diese vier Gruppen 
sollen die Bereiche Wirtschaftspoli- 
tik, Gesellschaftspolitik, Staatspoli- 
den Landesverbänden daran hält, 
tik und Bildungspolitik umfassen. auf die Lage der slowenischen Min- 
könnte es gelingen, zumindest 1975 
dem Genossen Trend der jüngsten 
Wahlen eine andere Marschrichtung 
zu geben. 
Der CDU/CSU warf der Kan zler 
vor, die Union sei in sich zerstritten, 
könne sich auf keinen Kanzlerkandi- 
daten für 1976 einigen, biete keine 
sachliche Alternativen an. CDU-Ge- 
neralsekretär Biedenkopf konterte 
so fort und bezeichnete die Auslassun- 
gen Brandts als ein „Dokument der 
Ratlosigkeit". 
Brandt erläuterte den Beschluß 
des Parteivorstandes vom letzten 
Montag dahingehend, daß Sicherheit 
und Stabilität des Staates nur aus 
sozialem Fortschritt heraus möglich 
sei. Die Partei gehöre in die Mitte 
des politischen Kräftespiels in der 
Bundesrepublik. Der bisherige Par- 
teikurs werde daher unbeirrt fort ge- 
00 
Sarajevo (Tanjug/APA) Das Zen- 
tralkomitee des Bundes der Kommu- 
nisten Sloweniens ist der Meinung, 
daß die italienische Regierung mit 
ihrer Note, in der sie einzelne Teile 
jugoslawischen Territoriums als ita- 
lienisch proklamiert, „gemeinsame 
Sache mit den allerreaktionärsten, 
imperialistischen und irredentisti- 
sehen Kreisen Italiens macht, womit 
sie sich in ein sehr gefährliches Spiel 
einläßt". Dies erklärte der sloweni- 
sehe ZK-Vorsitzende Franc Popit in 
einem Interview in der in Sarajevo 
erscheinenden Tageszeitung „Oslo- 
bodjenje". 
In dem Interview geht Popit auch 
setzt . Die SPD sei und blei be eine 
Volkspartei. 
Davon werde man sich auch nicht 
durch polemische Angriffe auf das 
Regierungsbündnis mit der FDP ab- 
bringen lassen. Denn die Zusammen- 
arbeit mit den Liberalen sei durch 
gegenseitigen Respekt und Loyalität 
gekennzeichnet. 
BL! 
Die Mitgliedsstaaten der Euro- 
päischen Gemeinschaft wollen auf 
kulturellem Gebiet enger zusammen- 
arbeiten. Es sei keinesfalls an eine 
„Vergemeinschaftung" der euro- 
päischen Kultur, sondern an eine 
kulturpolitische Abstimmung im Hin- 
blick auf die Ost-West-Entspannung 
und die dritte Welt' gedacht. 
Der britische Premierminister Ha- 
rold Wilson und sein australischer 
Amtskollege Gough Whitlam wollen 
noch in diesem Sommer die Bildung 
einer „Zone des Friedens" im Indi- 
schen Ozean erörtern. 
derheit in Österreich ein, die nach 
slowenischer Ansic ht noch nicht be- 
friedigend sei. 
Die römische Politik sei eine Her- 
ausforderung an die demokratischen 
Kräfte in Italien, weil sie in der ita- 
lienischen Po litik faschistischen Ele- 
menten die Tür öff ne, die in letzter 
Zeit mehr und mehr den Kopf he- 
ben. 
Zur Behandlung der jugoslawi- 
ÖVP schen Volksgruppe in Nachbarlän- 
dern meint Popi t: „Obwohl in dieser 
Hinsicht mit den Nachbarländern 
Sloweniens gewisse Resultate er- 
reicht wurden, können wir damit 
noch nicht restlos zufrieden sein. Na- 
Nach sitzen 
mentlich nicht, wenn es sich um 
im Hohen Haus 
Bonn 
(BDF) Gestern mußte der 
westdeutsche Bundestag nachsit- 
zen. Am letzten Freitag hatte sich 
mehr als die H älfte aller Parla- 
mentarier zu früh aus Bonn ent- 
fernt, so daß der amtierende Bun- 
destagspräsident nur noch Be- 
schlußunfähigkeit 	feststellen 
konnte. Das ganze hat sicher nicht 
dazu beigetragen, das Ansehen 
dieses „Hohen Hauses" in der 
Öffentlichkeit zu bessern. 
Im Gegenteil, nach Diätener- 
höhung und höheren Wahlkampf- 
erstattungskosten hätte man von 
den Damen und Herren Abgeord- 
neten etwas mehr Einsatz verlan- 
gen können. 
Die drei Bundestagsfraktionen 
wollen jetzt wenigstens solchen 
Eklats einen Riegel vorschieben. 
Wichtige Sitzungen sollen künftig 
bereits am Donnerstag beginnen, 
weil man dann besser absehen 
könne, wie wichtig die Abgeord- 
netenpräsenz am nächsten Tag 
noch ist. überhaupt sei das Thema 
Präsenz in dieser Wahlperiode 
weitaus negativer zu bewerten als 
schon in den Legislaturperioden 
davor. So wichtig auch Wahlkreis- 
arbeit am Wochenende sei, so we- 
nig dürfe diese die Volksvertreter 
davon abhal ten, ihre B onner 
Hauptverpflichtungen zu erfüllen, 
als Mitglieder der Legislative. 
Um dem übel weiterhin ab- 
zuhelfen, sollen Parteiveranstal- 
tungen in Zukunft auf die durch- 
schnittlich 30 sitzungsfreien Wo- 
chen gelegt werden. Dies 
gelte für 
Veranstaltungen bis hin in den 
untersten Bezirk. 
Hessen wählt am 
27. Oktober, Bayern am 
10. November 
Wiesbaden 
(dpa) Die Wahl zum 
8. Hessischen Landtag 
wird am 
Sonntag, 27. Oktober 1974, statt- 
finden. Diesen Termin 
beschloß 
das Kabinett nach Angaben eines 
Regierungssprechers vom Diens- 
tag auf einer Sitzu ng am Mon- 
tag abend in Wiesbaden einstim- 
mig. Damit wird die Wahl zum 
hessischen Landesparlament zwei 
Wochen vor den. bayerischen 
Landtagswahlen liegen, die für 
	November 
den 
vorgesehen 
	r' 
sind. 
offene Verletzungen von Rechten der 
slowenischen Minderheit handelt, die 
durch internationale Verträge fest- 
gelegt sind, wie dies in Österreich 
der Fall ist. 
Nicht nur die slowenische, sondern 
auch die gesamte jugoslawische Öf- 
fentlichkeit habe erbittert auf die 
Ausfälle chauvinistischer und neo- 
nazistischer Kräfte gegen die Slo- 
wenen in Österreich reagiert. 
„Wir hoffen", fügte Popit hinzu, 
„daß die österreichische 
Regierung 
und die demokratischen Kräfte des 
Landes diese Mahnung rechtzeitig 
beherzigen und keine Zunahme sol- 
cher negativer und destruktiver 
Rüthi: Restliche Expertengutachten nicht vor Ende 74: 
Kr äfte gestatten werden." 
  
Bodensee-Konferenz: Arbeitsausschuß 
einmütig gegen den Neckar-Stollen 
Österreich und Italien von KP Sloweniens massiv angegriffen 
Über eines sind sich die Eu- 
die. 
ropa-Strategen einig: über 
  
Uneinigkeit. Das ist leider kein 
verspäteter April-Gage sondern 
bittere Wahrheit. Die Minister- 
ratstagung in Luxemburg zu Be- 
ginn dieser Woche bestätigte Punk te 
neuerlich die trostlose Situation 
eines Kontinents, der nicht zu 
sich selb st finden kann. Vom Ziel 
einer „politischen Union" reden 
die EG-Gremien inzwischen nur 
noch in Nebensätzen. Zu vorder- 
gr ündig sind die aktuellen Streit- 
fragen: Engl ands Ausbruchsver- 
such aus der EG, die Frage des 
Konsultations-Mechanismus EG- 
USA und schließlich die um- 
- strittenen Kontakte EG-Araber, 
um nur eini ge Probleme zu nen- 
nen. „Wechselgeld-Wünsche": 
Englands Wünsche nach 
„neuen" Verhandlungen um die 
Bedingungen seines im Vorjahr 
vollzogenen Beitritts stießen auf 
A blehnung der übr igen acht, un- 
	Übereinstimmung 
ter denen immerhin über einige, 
herrschte: EG-Verträge sind nicht ungelösten 
beliebig veränderbar, wenn ir- 
gend wo ein Regierungswechsel 
stattfindet (keine Rücksichtnahme 
auf die englische Innenpolitik), 
Ziel der Europapolitik ist eine 
Föderation oder ein Staatenbund 
und nicht nur ein Freihandels- 
abkommen, ein „Neuer" in der 
EG darf die 
Arbeit in der EG seit 
nicht blockieren. 
Und sie wird doch blockiert, 
freilich nicht nur durch Eng lands 
	hier 
Beitritt und Eintritts-Obulus, und 
auf der anderen Seite muß der 
Goldesel einen vermehrten Du- 
katensegen ausspeien. So einfach 
kann die EG-Wirtschaftskuh nicht 
Doch England 
ist nur eines der 
	Europaprobleme. 
Frankreichs „Nein" zu einem 
Kompromißvorschlag über die 
Konsultationen zwischen EG „mit 
anderen Partnern", vor allem mit 
Von 
Siegfried Gabrielli 
den USA, ist mehr als ein Nadel- 
stich von Paris gegen Washington. 
Es rüttelt am Prinzip, wie ent- 
scheidungsfrei die EG g egenüber 
Außenstehenden in wichtigen 
Standpunkten sein soll - oder' 
umgekehrt: in welchem Entschei- 
dungsstadium soll Washington 
EG-Beschlüsse blockieren können? 
Dieses Problem hängt keines- 
wegs im luftleeren EG-Raum, 
krise wollten die USA mit ihrer 
denn als Fortsetzung der Erdöl- 
Energiekonferenz in Washington 
als Wortführer der westlichen 
Welt gegenüber den Erdöl l ändern 
die Initiative (und den größten 
wirtschaftlichen Vorteil) an sich 
reißen. Damals bockte Frankreich 
und einige Woc hen später folgten 
die übrigen EG-Länder mit ihrer 
Bereitschaft und Absicht, von sich 
aus Kontakte und Kooperations- 
möglichkeiten als EG mit den Ara- 
bern zu suchen. 
Die EG-Länder - mit Ausnah- 
me von Frankreich - wollten und 
wollen demn ach sowohl die Ab- 
stimmung in wichtigen Fragen 
mit den USA als auch völlige Ent- 
scheidungsfreiheit etwa im Falle 
folgerung aus dieser EG-Haltung 
- wobei sehr wesentliche Proble- 
me wie Agrarfragen, Währungs- 
probleme, Mittel für den Regio- 
nalfonds, das Verteidigungs- und 
Sicherheitsdilemma Europas und 
nicht zuletzt das eigentliche EG- 
Ziel: die politische Union Euro- 
pas noch meilenweit von einer 
Lösung entfernt sind - ist enttäu- 
schend bis entmutigend. 
Die bisherigen Risse im müh- 
sam aufgebauten S ystem drohen 
zu unüberbrückbaren Gletscher- 
spalten zu werden, von denen 
längerem der Eiswind herauf- 
weht. Der Europagedanke wurde 
nicht nur ein mal erpresserisch für 
egoistische Ziele eines Mitgliedes 
mißbraucht. Die jüngsten Versu- 
che von London und (neuerlich) 
Paris sind Keulenschläge, die an 
den Grundfesten rütteln. 
Wer 
rettet Europa vor dem Auseinan- 
derbrechen, noch bevor es rieh- 
gemolken werden. der Araber-Kontakte. Die Schluß- richtig gekittet ist? ist?
	        
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