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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

IC 
Bette 2 
Mittwoch, 24. April 1974 
Höhere Telefongebühren 
ab Juli 
Der Ministerrat ge- 
Wien — 
nehmigte Montag abend die Er- 
höhung der Telefongebühren in 
zwei Etappen. Die erste Erhöhung 
tritt am 1. Juli mit 14 Prozent 
und die nächste am 1. Jänner 1975 
mit zwei Prozent in Kraft. Ver- 
kehrsminister Lanc verwies im 
Anschluß an den Ministerrat auf 
die Tatsache, daß die Telefonge- 
bühren seit 1967 nicht erhöht 
wurden. Die Telefonanschlüsse in 
Österreich haben sich in den letz- 
ten vier Jahren ver doppe lt: 
Mit der Novellierung des Fern- 
	1971 
meldeinvestitionsgesetzes 
seien darüber hin aus mehr Mittel 
für den Ausbau des Telefonnetzes 
vorgesehen. Mit Hilfe der höhe- 
ren Telefongebühren soll dieser 
Ausbau forciert fortgesetzt wer- 
den. 
US 
war eine 
Berlin 
(dpa) „Sehr zufrieden" hat 
sich der Westberliner Regierende 
Bürgermeister Klaus Sch ütz am 
Dienstag über seine Gespräche wäh- 
rend seines knapp einwöchigen Auf- 
enthaltes in den USA geäußert. Nach 
seiner Ankunft in Berlin sagte 
Schütz, er habe Präsident Nixon und 
Außenminister Henry Kissinger dar- 
gestellt, welche Fortschritte das 
Brüssel (AP) Dem amtierenden 
belgischen Ministerpräsidenten Leo 
Tindemans Ist es nach einer mehr 
als dreimonatigen Regierungskrise 
gelungen, aus Christlich-Sozialen und 
Liberalen ein Minderheitkabinett zu 
bilden, das jedoch mit einer starken. 
Opposition der Sozialisten rec hnen 
muß. 
Am Dienstag wurde in Brüssel 
bekannt, daß die Koalitionsverein- 
barungen noch am gleichen Tage den 
" Parteikongressen der Christlich-So- 
zialen und Liberalen zur Billigung 
vorgelegt werden sollten. 
Politische Beobachter vertreten die 
Ansicht, daß die neue Regierung. mit 
„Sehr konstruktiv" bezeichnete 
Österreichs Außenminister Dr. Kirch- 
' schläger vor der UNO-Rohstoffkon- 
ferenz die Gespräche zwischen den 
Entwicklungs- und den Rohstofflän- 
Rabin gab sofort nach seiner Wahl 
dern der Erde. 
(Funkbild: VN/UPI) der UNO-Sondersitzung für Roh- 
eine Erklärung über die von ihm 
und 
angestrebte Außenpolitik ab 
führte aus, Israel müsse versuchen, 
die Aussichten auf ein Abkommen 
eise wert 
Viermächte-Abkommen über Berlin 
gebracht habe und in welchen Punk- 
ten es weiterhin noch „ernste Sor- 
gen gebe". 
Nixon und Kissinger h ätten ihr 
„außerordentliches Interesse an der 
Entwicklung Westberlins in Frieden 
und Freiheit" deutlichgemacht, be- 
tonte Schütz. 
Sicherheit bald in Schwierigkeiten 
geraten dürfte. Die beiden tragen- 
den Parteien sind in der Abgeord- 
netenkammer mit zwei Sitzen in der 
Minderheit. 
Körnerpreise vergeben 
.0 
Im Rahmen einer Universi- 
tätsfeier erhielten gestern 26 Natu r- 
wissensdufter, 27 Geisteswissen- 
schafter und 18 Künstler Förderungs- 
preise aus dem Theodor-Körner- 
Stiftungsfonds. Die Gesamtsumme 
der Preise für die Ausgezeichneten 
beträgt 910.000 Schilling. Univ.-Prof. 
Dr. Gü nther Winkler konnte unter 
den Ehrengästen die drei Präsiden- 
ten des Nationalrats in Vertretung 
des Bundespräsidenten begrüßen. 
nne bei 
New York (APA, Reuter) Infolge 
einer in der Geschichte der Verei n- 
ten Nationen beispielhaften Protest- 
akti on der Dolmetscher konnten die 
beiden für Dienstag anberaumten 
Sitzungen der in Form einer Sonder- 
generalversammlung durchgeführten 
UNO-Rohstoffkonferenz nicht statt- 
finden. 
Die meisten der 75 Übersetzer hat- 
ten sich krank gemeldet. Sie wollen 
damit eine Sondervergütung für 
lange Sitzungsdauer und die Einstel- 
lung zusätzlicher Hilfskräfte errei- 
chen. Der Dolmetscherstab muß alle 
Reden der Konferenz simultan in die 
sechs UNO-Amtssprachen übersetzen. 
Außenminister Dr. Rud olf Kirch- 
schläger, der Dienstag von seinem 
New Yorker Aufenthalt nach Wien 
zurückkehrte, bezeichnete in einem 
APA-Gespräch die Generaldebatte 
mit den arabischen Staaten auszu- 
bauen. Ägypten habe den ersten 
Schritt bereits unternommen und 
weitere Schritte werden folgen. Da- 
mit könnte eine Bereitschaft auf die 
Fortsetzung des Rückzuges von 
Sinai geme int sein. 
Trotz der Kriegssituation im 
Norden will Rabin auch die Aus- 
Von „VN"-Korrespondent 
Yehuda Svor ay, Tel Aviv 
sichten auf ein Abkommen mit Sy- 
rien nicht aufgeben, wenngleich er 
betonte, die israelische Armee müsse 
gestärkt werden und sie müsse sich 
schleunigst den Beding ungen der 
siebziger und achtziger Jahre an- 
passen. 
Den Meinungen anderer Länder 
und besonders der Ansichten der 
USA — müsse Rechnung getragen 
werden, doch müsse Israel vor al- 
lem im eigenen Interesse handeln, 
auch wenn diese Handlung manch- 
mal Mißverständnisse auslösen 
könnte. 
Wie steht es mit der Bildung 
einer neuen Regierung? Gestern um 
11.30 Uhr hat sich eine Kommission 
des Arbeitsparteibundes „Ma arach" 
zu Staatspräsident Katzir begeben, 
um ihn zu bitten, Rabin die Auf- 
gabe der Koalitionsbildung zu über- 
geben. Die Verhandlungen über die 
Errichtung einer neuen Koalition 
soll en auf kei nen Fall länger als drei 
Wochen dauern. Rabin selbst er- 
klärte gestern, wenn es innerhalb 
dieser Zeit nicht gelingen sollte, eine 
neue ,Regierung aufzustellen, seien 
Neuwahlen nötig. Bis dahin würde 
die Übergangsregierung mit vollen 
Befugnissen weiterregieren. 
	. 
Die ersten Schritte zum Versuch 
einer Koalitionsbildung werden be- 
reits in den nächsten Tagen unter- 
nommen werden. Die National-reli- 
giöse Partei hat gestern erklärt, sie 
verlange nunmehr wieder eine na- 
tionale Einheitsregierung mit dem 
rechten „Likud" und würde sich nur 
durch weitgehende Zugeständnisse 
auf dem religiös-politischen Gebiet 
erweichen lassen. Dieser Partner 
dürfte also höchstwahrscheinlich 
wegfallen. 
Ein bedeutungsvolles Ergebnis 
der Sitzung der Partei der Arbeit 
war die Stärkung Schimon Peres, 
welcher nunmehr als Nummer zwei 
in der Partei aufrückt. 
Die Wahl von gestern hat die 
alten Fraktionsgrenzen im Zentral- 
komitee der Arbeitspartei zum er- 
stenmal fast aufgelöst und einen 
Weg zur Einigung der innerlich 
zerfleischten Regierungspartei ge- 
zeigt. 
Natürlich gibt es viele Frage- 
zeichen, etwa zur Frag e, wie Rabin ein 
sein Kabinett form en wird. Es ist 
anzunehmen, daß Dayan nicht bleibt 
auf jeden Fall nicht als Ver- 
teidigungsminister, ein Amt welches 
eventuell Peres übernehmen könnte . 
Auch die Frage ob Abba Eban un- 
ter Rabin Außenminister bleiben 
  
st offro 
  
stoff- und Entwicklungsfragen als 
„sehr konstruktiv". Kirchschläger 
sp rach die Hoffnung aus, daß es wäh- 
rend der Sondersession, die voraus- 
sichtlich offiziell am 29. April been- 
det werden wird, noch zur Schaffung 
eines „konkreten Fonds kommen 
wird, der jenen Ländern, die durch 
die Inflation und die Rohstoffent- 
wicklung am meisten betroffen sind, 
Hilfe bringen würde". Der Minister 
erinnerte dabei daran, daß die ölpro- 
duzierenden Länder bereits drei 
Fonds geschaffen haben, die verschie- 
denen Ländern die unbedingt not- 
wendige Hilfe bringen sollen. 
In seinem Gespräch erklärte der 
Außenminister, daß es noch verfrüht 
sei zu sagen, in welcher Größenord- 
nung sich ein eventueller österreichi- 
scher Beitrag beweg en könnte. 
Dr. Kirchschläger erläuterte in 
 wird, 
seinem Gespräch auch, warum er die 
steht noch weit offen. Die 
Spannung zwischen den beiden ist 
wohl bekannt und Eban hat für 
Peres gestimmt. Auch die Position 
Allons,' dessen Stellvertreter Rabin 
im Palmach war, dürfte etwas hei- 
kel werden. 
Diese Fragen werden erst in den 
nächsten Tagen eine klare Ant- 
wort erhalten, doch wird die Wahl 
Rabins durch viele Beobachter als 
ein erstes Zeichen der politischen 
Genesung Israels nach der langen, 
durch den Yom-Kippur-Krieg aus- 
gelösten Misere, gewertet. 
Der 52jährige Yitzchak Rabin ist 
ein verhäl)nismäßiger Neuling in 
der Israelischen Politik, erst vor et- 
was über 3 Monaten wurde er zum 
erstenmal in das Parlament (Knes- 
set) gewählt und als Arbeitsminister 
hatte er noch keine Gelegenheit sei- 
ne Fähigkeiten zu beweisen. 
Der in Palästina geborene Rabin 
ist ein typischer „Sabra", ein Sohn 
der Gründergeneration, ein Mann, 
der sich seit seiner Jugend vollkom- 
men mit dem Staat identifizierte. 
Vom Stellvertreter Yigal Allons an 
der Sp itze der Stoßtru ppe des 
„Palmach",brachte er es bis zum 
chef, welcher die israe- 
Generalstas 
lische Armee auf den Sechstagekrieg 
vorbereitete. 
Der Mann mit der tiefen Stimme, 
der hohen Stirn und der behutsa- 
men Ausdrucksweise gilt als ein 
Mensch ungewöhnlicher Intelligenz. 
Seine ersten Schritte außerhalb des 
London (AP) Einen 
neuen Bericht über an- gangenen 
gebliche Massaker in 
der portugiesischen Af- 
rikakolonie 	Mozam- . 
bique hat die britische 
Zeitung „Guardian" am 
Dienstag veröffentlicht. 
In dem Bericht, der 
sich auf ein „Geheirr- 
papier" portugiesischer 
Offiziere stützt, heißt 
Wie der Bundesminister 
Wien. 
für Handel, Gewerbe und Industrie 
mitteilte, soll das zweite österreichiz 
sehe Kernkraftwerk nach den In- 
tentionen der österreichischen Elek- 
trizitätswirtschaft an der Ennsmün- 
dung in die Donau, in der Nähe der 
Ortschaft Stein, errichtet werden. 
Als Rechtsform der Bau- und Be- 
triebsgesellschaft Ist, so wie bei der 
Gemeinschaftskernkraftwerk Tull- 
nerfeld m. b. H. (d. i. Zwentendorf) 
wieder eine Gesellschaft mit be- 
schränkter Haftung vorgesehen; das 
zweite Kernkraftwerk wird wieder 
	Gemeinschaftskernkraftwerk 
sein. In dieser Gesellschaft, welche 
im Rahmen des z weiten Verstaat- 
lichungsgesetzes errichtet werden 
soll, soll die österreichische Elek- 
trizitätswirtschaft-Aktiengesellschaft 
(Verbundgesellschaft) an • Ste lle des 
Bundes mit 50 Prozent beteiligt sein. 
onfer 
beiden umstrittensten, zugleich aber 
auch zentralen Punkte der Forderun- 
gen der „Gruppe der 77", nämlich 
„Nationalisierung" und „Kartellbil- 
dung" nicht angeschnitten habe. Der 
Minister erklärte, daß in der Form, 
wie diese Forderungen von der 
Gruppe der 77 gestellt wurden, „sie 
kaum akzeptabel sein können". „Na- 
tionalisierung ohne Entschädigung ist 
mit den österreichischen Begriffen 
über das Eigentum nicht vereinbar." 
Österreich anerkenne das Recht 
auf Nationalisierung, aber gleichzei- 
tig auch das Recht auf Entschädi- 
gung. Die Bildung von Kartellen sei 
nach österreichischer Meinung „nicht 
tunlich", da sie nur die Bildung von 
Gegengruppen herausfordern würde. 
Was gebraucht wird, seien jedoch 
nicht mehr Gruppen, sondern echte 
Der bisherige Arbeitsminister (seit 
Kooperation. 
3 Monaten) soll in Israel Golda Meir 
als Ministerpräsidentin ablösen. 
(Funkbild: VN/UPI) 
Militärs — welches er nach dem 
Sechstagekrieg verließ — machte 
Rabin als Diplomat in Washington, 
wo er als Starbotschafter galt, wel- 
cher die diplomatische und gesell- 
schaftliche Welt der amerikanischen 
Hauptstadt mit seiner „undiplomati- 
schen" Offenherzigkeit und seinem 
klaren politischen Denken über- 
raschte und eroberte. Er gilt als per- 
sönlicher Freund Dr. Kissingers. 
Weniger populär war Rabin jedoch 
bei seinem Vorgesetzten, A ußen- 
minister Eban, der ebenfalls als 
Anwärter auf den Premierposten 
galt, sich jedoch nunmehr für Neu- 
wahlen einsetzt. 
assaker? 
Berichte vom ver- 
Jahr, portu- 
giesische Sodaten hät- 
ten in dem Dorf Wi- 
ryamu rund 400 Ein- 
wohner niedergemacht. 
Diese Beschuldigungen 
hatten zu einer Ent- 
fremdung zwischen der 
portugiesischen Füh- 
rung und Missionars- 
gruppen geführt. 
Die Beteiligung der Verbund- 
gesellschaft an der geplanten Bau- 
und Betriebsgesellschaft zur Errich- 
tung des zweiten Kernkraftwerkes 
macht jedoch eine Ausnahme von 
den Bestimmungen des Paragra- 
Abs. 2 des 2. Verstaat- 
phen 4 
lichungsgesetzes erforderlich, welche 
die Bundesregierung mit Zustim- 
mung des Hauptausschusses des Na- 
tionalrates, „soweit dies im energie- 
wirtschaftlichen Interesse gelegen 
ist", zulassen kann. Die Bundes- 
regierung beschloß, die in Aussicht 
genommene Beteiligung der Ver- 
bundgesellschaft an der zu gründen- 
den Bau- und Betriebsgesellschaft 
m. b. H. zur Errichtung des zweiten 
Kernkraftwerkes an Stelle des Bun- 
des gemäß den Bestimmungen des 
2. Verstaatlichungsgesetzes zuzulas- 
sen und hiezu die Zustimmung des 
Hauptausschusses des Nationalrates 
einzuholen. 
I3L1 
tag im ihrer neuen Aufmachung und 
mit dem neuen Namen „Sozial- 
demokrat Magazin" der Öffentlich- 
keit vorgestellt worden. 
Vier republikanische, Abgeord- 
nete haben im amerikanischen Kon- 
greß einen Gesetzentwurf einge- 
bra cht, der die Auf hebung des von 
den Vereinigten Staaten gegen Kuba 
verhängten Handelsembargos vor- 
Westberliner Bürgermeister „sehr zufrieden" zurück 
sieht. 
Ja zu Europa-Führerschein 
Straßburg (dpa) Das Europäische Parlament in Straßburg hat 
die Absicht der EG-Kommission gebilligt, für alle Mitgliedsländer 
der Europäischen Gemeinschaft einen einheitlichen Führerschein 
einzuführen. Dieses Papier soll allen Bürgern der Gemeinschaft das 
Recht geben, sich im gesamten EG-Bereich ohne Rücksicht auf ihren 
normalen Wohnort und den Zulassungsort des Fahrzeugs ans Steuer 
zu setzen. Das Parlament forderte allerdings zahlreiche Änderun- 
gen des Kommissionsvorschlages. So sollen die detaillierten Vor- 
schriften für die Führerscheinprüfung fallen und nur noch allge- 
mein festgelegt werden. Auch die von der Kommission vorgesehe- 
nen Vorschriften für regelmäßige ärztliche Untersuchungen der 
Führerscheininhaber 	für Fahrer über 50 Jahre alle zwei Jahre, 
für Fahrer über 65 sogar jedes Jahr — wurde vorn Parlament durch 
allgemein gehaltenen Paragraphen ersetzt. Die endgültigen Be- 
schlüsse faßt allerdings der europäische Ministerrat. 
inderheitskabinett für 
Trotz der Wahl Yitzchak Rabins zum Anwärter für den Posten des 
eilen endlich perfekt 
Ministerpräsidenten wäre es verfrüht anz unehmen, daß Israel bereits 
eine neue Regierung oder gar einen neuen Regierungschef besitze. Die 
Übergangsregierung Golda Meirs bleibt vorläufig noch weiter im Amt 
und Rabin ist vorerst nur ein von seiner Partei gewählter Kandidat. 
54 Prozent der sozialistischen Parteizentrale — 298 Mitglieder des Zen- 
tralkomitees — stimmten für Rabin, doch 254 oder 46 Prozent für In- 
formationsminister Schimon Peres. Golda Meir und Dayan nahmen an 
der Sitzung nicht teil. 
er 
Waldheim-Interview bezeichnet UNO-Konferenz als sehr konstruktiv" 
s 
estätigun für 
es, die Kommando- 
trupps der Kolonial- 
macht, die gegen die 
eingeborenen Guerillas 
eingesetzt seien, hätten 
Befehl, keine Gefange- 
nen zu machen und 
hätten infolgedessen 
Hunderte von Afrika- 
nern ermordet. Das änz 
gebliche „Geheimpa- 
pier" stützt damit die 
au eines zweiten 
ei Stein an der onau 
Der jugoslawische Staats- und 
nz 
Parteichef Josip Broz Tito wird In 
naher Zukunft seinen verschobenen 
Ungarnbesuch nachholen. Die Ver- 
schiebung der Ungarn-Visite des ju- 
goslawischen Staatschefs hatte vor 
Monaten die Gerüchte über eine 
schwere Erkrankung Titos angeheizt. 
Die Mitgliederzeitschrift der SPD, 
die bisher unter dem Titel „Einblick" 
herausgekommen war, ist am Diens- Diens-
	        
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