Man spricht darüber
in einer Zeit, in der
Wir leben
vielfach nur gilt, was mit noch
lau-
raffinierteren und schneller
fenden
Maschinen und mit wenig
menschlicher Kraft hergestellt
wird. Auf der einen Seite mecha-
nische Produktion, auf der ande-
ren bezogene Konfektion.
Dadurch kann man mehr und
billiger kaufen, und das Nützliche
steht vor dem Individuellen.
Das Handgemachte wird vom
Anzug über die Schuhe bis zu
den Semmeln ausgeschaltet. Der
Mensch wird immer mehr Mas-
senkonsument, dem eine anony-
Handgemacht
me Produktion gegenübersteht.
Ein Grund mehr, warum es im-
mer weniger Individualisten gibt
menschliche
und das
sogenannte
Original ausstirbt. Auch das ist
ein Luxus der Massengesellschaft,
die zudem noch auf dem Wege
ist, die Umwelt unwohnlicher zu
machen. Der Massenverkehr, die
Massenproduktion und der Mas-
senverzehr machen Luft und Was-
ser ungenießbar — niemand ist
aber echt da, dem Einhalt zu ge-
bieten, denn auch die Politik
denkt nur in Massen, die es in
Stimmung zu hal ten gilt.
So möchte man denn von klein
auf wieder ein Plädoyer für das
Handgemachte halten. Sei es, daß
man wieder einmal einen Schnei-
der oder eine Schneiderin auf-
sucht, um sich etwas machen zu
lassen, was das Persönlichkeits-
bewußtsein hebt. Man kann. na-
türlich auch ein handgemachtes
Teeservice erwerben, das es nicht
erlaubt, in der Spülmaschine be-
schädigt zu werden. Viele Wege
führen zum Kunstgewerbe, das
noch handgeschicklich und ge-
schmacklich dem Persönlichen ver-
pflichtet ist. Der Verbrauchs- und
Wegwerfproduktion sollte man
hie und da einen Eigensinn und
Anspruch auf G eschmack entge-
genstellen.
Als man in der Wohnung noch
die schö-
ein Zimmer zuvi el hatte,
ne Stube, in die man nur gele-
gentlich zu einem Fest — ohne
Schuhe — durfte,
ei gene
Gestaltungswille und die Freude
an der Handarbeit, der eigenen
und in Auftrag gegebenen, noch
mehr. Aber auch heute sollte es
einfach wieder irgendwo im Be-
wußtsein eine Ecke geben, das
nicht bloß Rationelle zu erhalten,
Ecke, die persönliche Kultur
behandlat. die'
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sein könnte.
FOR
Samstag, 27. April 1974
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Samstag, 27. April 1974
Namenstag
Samstag: Zita
Sonntag: Ludwi g, Helmut
Wetterbericht der Wetterwarte
Innsbruck
Großwetterlage: Der
hochreichende Tiefkomplex über
großen Teilen Süd- und Mittel-
europas zeigt Verlagerungsten-
denz seines Schwerpunktes ge-
gen Westen. Damit dürfte sein
Einfluß auf unser Wetter ab-
nehmen und eine fortschreiten-
de Wetterbesserung eintreten.
Vorhersage: Meist wech-
selnd aufgelockerte, gebietsweise
eher abnehmende Bewölkung,
verringerte Niederschlagsbereit-
schaft. Frühtemperaturen zwi-
schen 1 und 5 Grad, Tages-
höchstwerte 7 bis 12 Grad.
Sonntag: Voraussichtlich zuneh-
mend freundlich und etwas
wärmer.
Alpiner Wetterdienst
Berge häufig in. Wolken, doch
zum Teil auch zeitweilig wol-
kenfrei, verringerte Schneefall-
neigung. Höhenwind schwach
bis mäßig aus wechselnder Rich-
tung. Temperaturen in 2000 zu
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Thüringer SPÖ-Fraktion
erhebt Aufsichts-
beschwerde gegen Budget-
entwurf 1974
(VN—pi) Die Unstimmigkeiten
beim Thüringer Voranschlag für das
Jahr 1974 — wir berichteten bereits
ausführlich darü ber — haben nun
von seiten der sozialistischen Orts-
fraktion zu einer Aufsichtsbeschwer-
de bei der Vorarlberger Landesregie-
rung geführt. Der Etat 1974 wurde
bekanntlich mit 10:5 Stimmen be-
Ilankxveiln Verwaltungsausschuß
e
und Aufsichtsrat. derBürgergemein-
scha ft Rankweil, einschließlich der
Vertreter der Bürgerge mei ns chaft
Meiningen, fanden sich unter Vorsitz
von Obm ann Hofrat Dipl.-Ing. Josef
Märk zu einer gemeinsamen Sitzung
zusammen. Hiebet wurde eine Ver-
einbarung zwischen BG Rankweil
und Altgemeinde Altenstadt nach
längerer Beratung gutgeheißen. Des
weiteren wurde eine Steinbruchan-
geiegenheil beraten.
Eingangs berichtete der Vorsitzen-
de, daß in letzter Zeit die Brennholz-
lose gezogen wurden. Angesichts der
Ölkrise wurde wiederum mehr Wert
auf Holzvorräte gelegt; in der Folge
sind daher vermehrt Holzlose bezo-
gen worden. Ferner fanden in den.
vergangenen Wochen zwei Holzver-
steigerungen statt; hierbei erbrachte
die erste Nutzholzversteigerung be-
achtenswerte Erlöse; bei der zwei-
ten Versteigerung war das Kaufin-
teresse geringer geworden.
Der Steinbruch in der Letze dürf-
te nicht mehr allzu lange im Betrieb
sein, denn die Steinqualität mindert
sich in gewissen Lagen. Vor länge-
rem wurde an die Bürgergemein-
sc haft Rankweil durch Baufi rmen
das Interesse an der Erschließung
eines neuen Steinbruches herange-
tragen. Inzwischen sind auch geolo-
gische Fachgutachten eingebracht
worden, die große Gesteinsvorkom-
men bekunden, die abbauwürdig
sind. Grundsätzlich steht die Bür-
gergemeinschaft einer Steinbruch-
Eröffnung anstelle des bisherigen
Betriebes in. der Letze positiv gegen-
über; allerdings sind verschiedene
weitere Gutachten und Absprachen
mit zuständigen Behörden notwen-
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schlossen. Gegen diesen Beschluß er-
hebt die SPÖ Thüringen nun Be-
schwerde und ersucht gleichzeitig die
Vorarlberger Landesregierung, den
Voranschlag zurückzuweisen. GV An-
ton Wra nn, der Fraktionssprecher
der Thüringer SPÖ, hatte bereits in
der erwähnten Gemeindevertreter-
sitzung dem Gemeindevorstand das
Mißtrauen ausgesprochen. Die SPÖ
vertritt darüber hinaus noch die Mei-
nung, daß für die Landesregierung
genügend Gr ünde vorliegen müßten,
den Thüring er Gemeindevorstand
von seiner Funktion zu entheben.
dig, bis die Genehmigung zur Eröff-
nung eines Steinbruches gegeben
wird. Besonders ergiebige und taug-
liche Gesteine wären im Kärle sowie
in der Langen Rüti abzubauen; die
A bfuhr des Materials müßte in bei-
den. Fällen. über die Ubersaxner Lan-
desstraße erfolgen. Der Obmann
wurde gebeten, gewisse Vorverhand-
lungen mit den Interessenten zu füh-
ren.
Nochmals wurde über Wuns ch des
Aufsichtsrates der Grundtausch mit
der Altgemeinde Altenstadt bespro-
chen, der eine Voraussetzung bildet,
daß Altenstadt zwei Jagdgebiete zu-
sammenschließen kann; Rankweil
andererseits würde auf die Aus-
übung einer Eigenjagd verzichten.
Nach Klärung einiger Mißverständ-
nisse wurde von beiden Ausschüssen
der ' früheren Vereinbarung mit
Altenstadt zugestimmt.
Dornbi rn. (VN - pem) Nac hdem
die B ahnunt er führung in Lauterach
in Angriff genommen wurde, stellt
man sich in Dornbirn wiederholt die
Frage, wann es denn endlich in.
Dornbirn so weit sei, bis die Bahn-
unterführung Schwefel begonnen
werden kann. Wie wir aus dem Amt
der Vorarlberger Landesregierung
erfahren, wurde die Technische
Hochschule in Wien beauftragt, ein
neuerliches Gutachten über die
Grundwasserverhältnisse im Baube-
reich des 60-Mill.-S-Bauprojektes
auszuarbeiten. Es wird das bereits
dritte hydrologische Gutachten in
dieser Angelegenheit sein.
Wie erinnerlich, befürchten An-
rainer eine Beeinträchtigung ihrer
Gebäude dadurch, daß sich im Zuge
der Bauarbeiten der Grundwasser-
spiegel um das Bauprojekt verän-
dern könnte. Dies en sicherlich be-
rechtigten Bedenken hat man bisher
— so gewinnt man den Eindruck —
im Amt der Landesregierung größ- lebte -der
tes Augenmerk geschenkt. Nach dem
ersten Gutachten von Prof. Häfele,
in dem auch ein hydrologisches Gut-
achten miteingeschlossen war, wur-
de die ETH Zürich mit Prof. Lang
mit dem Fall betraut. Die Ausarbei-
tung dieses Gutachtens dauerte ziem-
lich lange, da der Ersteller des Gut-
achtens offensichtlich um die Proble-
matik wu ßte, und weil 1,5 Mill. S
Im Zusammenhang mit der ge-
für die Bohrarbeiten im Zuge des limeters feststellen zu können. warten.
planten Errichtung einer Öldestilla-
tionsanlage in Vorarlberg taucht
seit geraumer Zeit als ein möglicher
Standort hiefür auch die Umgebung
des im Bau befindlichen Güterbahn-
hofes Wo lfurt auf (z. B. in Leser-
briefen in den „VN" vom 10. 4. 1974
und 26. 4. 19 74).
Mitte Jä nner erklärte das, für
diese Frage zuständige Regierungs-
mitglied, Landesstatthalter Martin
Müller: „Um die 01- und Treibstoff-
versorgung in Vorarlberg auf eine
gesicherte Basis stellen zu kön nen,
schiene es ratsam zu sein, die
Transportrechte der aus der durch
unser Land führenden Pipeline aus-
zunützen. Voraussetzung hiezu ist
allerdings der Bau einer Destilla-
tionsanlage." Weiters ist der Lan-
desstatthalter der Auffassung, daß
es dadurc h auch möglich wäre,
schwefelarmes Heizöl zu günstigen
Preisen an die Verbraucher im Land
abgeben. zu können. Und schließlich
könnte mit einer Öldestillations-
anlage auch eine wirkungsvolle
Vorratspolitik betrieben werden,
die gerade in Krisenzeiten, wie wir
sie im Spätherbst letzten Jahres
erlebt haben, von unschätzbarem
Wert wäre.
„Lustenau wäre ein ganz günsti-
ger Standort", meinte der Landes-
statthalter, „weil dort die Genua
mit Ingolstadt verbindende Öl-
transportleitung ideal anzapfbar
ist." Der Standort Lustenau sei für
ihn aber keine Prestigesache, so
weiters der Landesstatthalter. „Ich
lasse deshalb auch einen etwas
landeinwärts gelegenen Standort
prüf en, der jedoch über die Mög-
lichkeit eines Bahnanschlusses ver-
fügen und außerdem gute Straßen.-
ve rbi ndungen aufweisen muß."
Nach der Ankündigung dieser zu-
sätzlichen Standortprüfung setzte
ich mich mit dem Landesstatthalter
unverzüglich ins Benehmen und
führte- ihm in einer weiter en Aus-
bei.
sprache vor Augen, daß
der
Situierung neuer Großanlagen .un-
bedingt darauf Bedacht genommen
werden muß, daß einer einzigen
Gemeinde nicht einfach alles zuge-
mutet und aufgebürdet werden darf.
Gerade eine so heikle Frage wie
eine Öldestillationsanlage, deren
Errichtung für das ganze Land aus
den dargelegten Gründen von er-
heblicher Bedeutung sein würde,
erheischt eine sehr einläßliche und
umfassende Beurteilung in bezug
auf die Standortwahl.
Bei einer kritischen Prüfung der
weiteren. Belastbarkeit des Raum es
Wolfurt ist der Schluß zwingend,
diese Gemeinde als evtl. möglichen
Standort für eine geplante Destil-
lationsanlage aus allen Überlegun-
gen auszuscheiden. Wolfurt ist seit
mehr als zehn Jahren die bevölke-
rungsdynamischste Gemeinde des
Landes und steht derzeit von den
Gutachtens immerhin erst verbraucht
sein mußten.
Dieses Gutachten hatte immerhin
zur Folge, daß die Spund-wände
beidseits der Baugrube immerhin in
eine Tiefe von 19.20 m statt, wie
vorgesehen, nur bis 13.40 in voran-
getrieben werden. Sie sollen verhin-
dern, daß die Baugrube unterspült
wird, und sich die Grundwasserver-
hältnisse ändern. Den Aufstau des
Grundwasserstroms, der sich in
Richtung Baugrube bewegt, soll eine
Ringleitung in. der Tiefe des mittle-
ren Grundwasserstandes von. 1,50 zn
verhindern..
Um nun trotz dieser, wie es
scheint, peinlich genauen Sicher-
heitsmaßnahmen, Überraschungen
während und nach der Bauzeit zu
vermeiden, wurde für weitere Even-
tualitäten vorgesorgt. Es wurde, wie
uns das Amt der Vorarlberger Lane
desregierung mitteilte, eine Versiche-
rung in Höhe von 10 Mill. S abge-
schlossen, um allfällige Schäden ab-
decken zu kön nen. Zu diesem Zwecke
wurden die betreffenden Häuser —
es dürften rund 15 sein — und auch
die Zimmerwände und Decken foto-
grafiert, um ihren jetzigen Zustand
festzuhalten. Es wurden in diesen
Häusern Höhenfixpunkte von einem
Dornbirner Ingenieurbüro ange-
bracht, um Setzungen selbst im
Ausmaß eines einzigen Zehntelmil-
96
Gemeinden, gemessen an der Ein-
wohnerzahl, an 9. Stelle, nimmt
hingegen mit 1001 ha Fläche nur
den 67. Platz ein. Für die Aussied-
lung des Bregenzer Güterbahnhofes
nach Wolfurt wurden ca. 30 ha
Grund zur Verfügung gestellt, und
der Bau der Autobahn samt der
regionalen Schnellstraße verschlingt
wertvollstes Bauland im Ausmaß]
von rund 600 Bauplätzen für Ein-
familienhäuser.
Aus diesen Überlegungen her aus
würde es bei der Bevölkerung von
Wolfurt einfach nicht verstanden
werden, wenn weiterhin geprüft
würde, ob neben anderen Stand-
orten auch der Güterbahnhofsbereich
(VN) Alles in Vorarlberg ist in
einer Art „Luftschutzübung". Nach-
dem die „VN" lange allein. als Me-
dium und in enger Zusammenarbeit
mit den Fachleuten des „Weltbun-
des zum Schutze des Lebens" an der
Bewußtseinsbildung für eine gesun-
de Heimat gearbeitet und, wie „VN"-
Umfragen zeigten, große Erfolge er-
rungen haben, sind in letzter Zeit Schloßplatz.
viele besorgte Vorarlberger diesen.
Bemühungen beigetreten. Land und
Gemeinden haben zunehmend um-
weltschützende Maßnahmen und Be-
stimmungen geschaffen, und die po-
litischen Instanzen haben auch un-
umstößlich ihre Haltung, etwa gegen
ein Atomkraftwerk, bezogen.
Nun laufen, leider nicht ko ordi-
niert, Unterschriftenaktionen, die
zwar bewußtseinsbildend sind, aber
eigentlich auch offene Türen im
Lande Vorarlberg einrennen wollen.
Manches Gehabe zu dieser Zeit, wo
andere die meiste Arbeit schon ge-
leistet haben, mag Augenzwinkern
verursachen oder gar bloß als billi-
ger Opportunismus erscheinen, weil
man kurz zuvor noch eine völlig an-
dere Haltung feststellen mußte . Aber
sicher werden wir uns weiter der
wegbildenden Tätigkeit des „WSL"
mit den Pionieren Dr. Gächter und
Robert Par anschließen, denen. die
„VN" zu Recht vor zwei Jah ren den
Dr.-Toni-Ruß-Ring und Dr.-Toni-
Ruß-Preis zusprachen.
Heute, Samstag, 27. April, 20-Uhre-
im Vinomna-Saal, Rankweil, findet
ein wichtiger Vortrag eines hochver-
dienten Schweizer Professors statt.
Der „WSL" wird die sen Vortragsrei-
gen im Mai fortsetzen.
Auch die Junge ÖVP will ihre Pro-
test-Unterschriftenaktion, die in
Die Baufirma, die diesen Auftrag
— Bau der Straßenunterführung un-
ter die ÖBB — erhalten wird, muß
sich verpflichten, den Grundwasser-
spiegel selbst während der Bauzeit
immer in jener Höhe zu halten, wie
sie dem natürlichen Grundwasser-
stand entspricht, was mit einem
Rückspülverfahren erreicht werden
kann. Zur Feststellung des Grund-
wasserspiegels wurden Bohrlöcher
angebracht, die eine ständige Kon-
trolle gestatten. Schon derzeit wird
dreimal wöchentlich der Grundwas-
serstand abgelesen. Ein Ergebnis
der eisenbahnrechtlichen Verhand-
lungen ist die tägliche Kontrolle des
Grundwasserstandes während der
Bauzeit.
Es ist im Interesse der
Allge-
meinheit
zu hoffen, daß mit der
Vergabe der Bauarbeiten bald zu
rechnen ist, damit auch eine Koor-
di nierung mit den. Bauarbe ite n in
Lauterach, und ihrer zeitlichen Fer-
tigstellung erfolgen. kann. Seitens
des Auftraggebers, des Bautenmini-
steriums, scheinen nun alle Sachver-
ständigen herangezogen wor den zu
sein, die im Sinne der Bedenken der
Anrainer möglich sind. Nach dem
Gutachten der Technischen Hoch-
schule in. Wien, über dessen Ergeb-
nis noch nichts bekannt ist, könnte
man den Baubeginn doch bald er-
Wolfurt für eine Öldestillations-
anlage die erforderlichen Voraus-
setzungen böte.
Für diese von mir nachdrücklich
gemachten Vorbringungen zeigte der
Landesstatthalter, wenn auch ver-
ständlicherweise nicht gerade leich-
ten Herzens, so aber schließlich doch
volles Verständnis. Die Frage eines
Standortes Wolfurt für eine Öl-
destillationsanlage wird von ihm,
wie er ausdrücklich versicherte, im
Interesse der Wolfurter Bevölke-
rung nicht weiter verfolgt werden,
diese Frage sei für ihn damit er-
ledigt.
Hubert Waibel, Bürgermeister
jüngster Zeit angelaufen ist, am
Wochenende fortsetzen.- An folgenden
Standorten besteht heute, Sams-
tag, im Bezirk Dornbirn die Mög-
lichkeit, die Protestaktion der JVP
zu unterstützen, Jeweils von 10 bis
12 Uhr: Dornbirn: Messepassage und
Inters par — Lustenau; Kirchplatz
St. Peter und Paul. — Hohenems:
minus 5 Grad, in 3000 m mi-
nus 12 bis minus 17 Grad.
Höchste bzw. tiefste Tempe-
raturen von gestern, 13 Uhr:
Innsbruck 10 Grad, Linz 5 Grad;
übriges Europa: Palermo 20
Grad, München 6 Grad.
Wetterbericht der Wetterwarte
Zürich
Allgemeine Lage: Das
Tief über Südwesteuropa weitet
sich langsam aus und führt all-
mählich wärmere Luft gegen
die Alpen.
Vorhersage: Bei wech-
selnder Bewölkung teilweise
sonnig,
zeitweise örtliche
Schauer. Durchschnittliche Tem-
peraturen 1 bis 10 Grad.
Sonnenaufgang 5.22, Sonnen-
untergang 19.35 Uhr; der Mond
geht unter sich bis Dienstag,
7. Mai (Tierkreiszeichen Krebs).
Wasserstand des Bodensees
Der Wasserstand sank bin-
nen einer Woche um 6 auf 90
Zentimeter, bezogen auf den al-
ten Bregenzer Pegel.
Zitat des Tages
Wer jeden Schritt vorher
lange überlegt, bringt sein gan-
zes Leben auf einem Bein zu.
Chinesisches Sprichwort
1
rsatz für Letze-Steinbruch
ankweil will Gutachten
Unterführung Dornbirn verzögert
Immer mehr Vorarlber er
Noch Gutachten und Absicherungen
folgen neuerdings den
Bongere Bongere
rad