BRITISH
Austin
LaYt_AND
Des neue Kompaktraunt-
Konzept
Sem
Mit dem zeitlos-altraktiven des
Allegro beginnt ein neues, genau
richtiges Maß von Außen-und innen-
raum. Außen: Wendig im Stadtverkehr,
übersichtlich beim Parken. Innen: Viel
Die neue
Raum dank Quermotor. Typisch Austin.
s-Federung.
Hy drapas
System
Das Wettwelt psterdiene
Hydragsa-
gibt die Sicherhett eines sportlich
harten Fahrwerks und den Komfort
einer sanften Federung: Elastisches
Gas reagiert schneller als mechanische
Federn. Sicherheit und Komfort In
Hydragas®:
einem. Exklusiv im neuen
Die neue Deutzinsper-Technik.
Austin Allegro.
Des neue Vergaser.System hott mehr
Brennkraft aus dem Treibstoff. .
Der elektrische KOhlereentilator
arbeitet geräuscharm und autornalisch
Spart Kraft und Beruh
Die neue Wirtschaftychkelt.
Der Allegro hat den Fahncomfort der
Großen und die Wendigkeit und
ist .
WirtschaftlIchkelt der Kleinem Er
sparsam
im
Verbrauch und bei den
Kosten für Steuer, Versichening,
Erhaltung. Der Austin Allegro 1500
hat außerdem den sparsamen
5. Gang.
Dazu die neue Ausstattung:
Reichhaltig und funktionell, Und im
Die neue Kornpaktklasse
110.0
Auch Allegro
69.500,-;1300
DI., 2türig, 44,6 PS, S SOL,2tUrig, 49,5 PS, S
62.600, -
;1300 SDL. 41tlrig, 49.5P S, S
64.000,-;1600 SCrL,4türig, 69 PS, S
-s
61600,-11500 SPrdat 41049.119 PS, S 75• 000,
Leyland Organisation lädt Sie zur Probefahrt ein: - .
Die British
Weit Wien
Stahl, Baurnkirebner & CeNoredo,
Jankb, Wien; Häreing, st Ren Kaudetzunierankertrunn;Teued, Krems: Weissensreiner, Gresten; Hßregrnann, Wiener Neustadt Autoburg, Mattersburg Mag Hartbeie •
Wi
gar rm d, Graz; f4ster, Wiesdorf; Huber, Judeni:firg ; Tiinkee
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Seite 34
VORARLBERGER NACHRICHTEN
Samstag, 27. April 1974
Kawasaki 400 S 3
r r e zä
Als ich vor etwa 3 Jahren zum erstenmal eine Kawasaki ritt
— es war das Vorgängermodell 350 S 2 — da hatte ich das Gefühl,
auf einer Rakete zu sitzen. Der Motor drehte wie eine Sirene hoch,
bekam erst ab 3000 Touren Leben, ab 5000 Touren den „zweiten
Wind" und riß dann Reiter und Gefährt in Blitzestempo an die 8000-
Touren-Grenze. Man mußte ständig im 5-Gang-Getriebe „rühren",
um in kontrollierter Fahrt zu bleiben und die war beileibe nicht
gemütlich. 45 PS gab man damals für dieses Feuerwerk auf zwei
Rädern als max. Leistung an und um diesen Apparat ständig un-
ter Aufsicht zu halten, mußte man nicht nur eine ordentliche Por-
tion Fahrpraxis mit schnellen Maschinen, sondern auch einen stets
wachen Geist mitbringen.
Rasse und drei Auspuffrohre (zwei rechts, eines links) bestimmen die Linie der Kawasaki 400.
Das galt bislang noch viel mehr
(Fotos: Dr. H. Krackowizer)
für das 500er-Kawasaki-Modell H 1
mit 58 PS max. Leistung bei 7750
Touren oder gar erst bei der größten
2-Takt-3-Zylinder-„Feuerspritze",
der 750er Kawa H 2, der man
71 PS
Höchstleistung bei 6800 Touren in die
Zulassung schreibt. Wer's kann, hebt
mit diesem „heißen Ofen" noch im
3. Gang das Vorderrad mit dem Dreh-
griff vom Bod en. Für Könner si cher
alles herrliche Spielzeuge, für den
Durchschnittsfahrer aber nicht un-
Kawasaki an die Zähmung seiner
bedingt empfehlenswert. Darum ging sagt wenig, wenn man sie nicht aus- den Motor, der sehr pr ompt startet, Vorderrad anzuliften. Der Kraftfluß
wilden Pferde. Das Ergebnis dieser
Dressur heißt Kawasaki 400 Mach II
S 3.
Schon ein Blick auf die Leistungs-
daten zeigt die selbst auferlegte Mä.
Test: Dr. He lmut Krackowizer
ßigung. Während die bisherige 350er
mit max. 45 PS Leistung bezi ffert
wird, be gnügt sich die neue 400er
mit „nur" 42 PS bei 7000 Touren. Das
probiert. Das Feuerzeug ist nun wirk-
lich manierlich geworden. Man kann
nach wenigen Metern friedlich mit
dem Drehgriff aufziehen, ohne das
kommt auch gleichmäßig von unten
heraus und nimmt ohne merkliche
Stufen ständig zu. Dabei hat der
Motor nic hts an Rasse verloren. Er
dreht munter und mit giftigem Ton
nach oben. Aus einem Straßenrenner
ist nun aber ein gut gezähmtes Rasse-
pferd geworden, gerade richtig,
um
auch von weniger erfahrenen Reitern
flott und ohne ständige Alarmbe-
reitschaft über längere Str ecken ge-
fahren zu werden.
Der luftgekühlte 3-Zylinder-Mo-
tor — er steht quer zur Fahrtrich-
tung im Rah men — Ist mechanisch
nicht ganz leise. Das dürfte aber
nicht an seiner aufwendig gebauten
Kurbelwelle oder dem butterweich
zu schaltenden 5-Gang-Getriebe lie-
gen, sondern an seinem nicht uner-
heblichen Kühlrippenwald. Trotz ge-
lungener Zähmung hat das Tempera-
ment nicht gelitten. Die stehende
Viertelmeile ist nach wie vor von
geübten Fahrern unter 14 Sekunden
zu schaffen. Natürlich muß dazu der
Motoreingefahren sein. Ich habe ihn,
da noch unter der 1000-km-Grenze,
nicht über 6000 Touren gedreht und
bin trotzdem schnell und sic her über
längere Strecken gefah ren. Das ein-
zige, was dabei den Spaß am Fahren
einschränkt, ist der nicht unerheb-
liche „Durst" des Kraftwerks und
der dazu viel zu geringe Tankinhalt.
Wer bei überlandfahrt auf der Auto-
bahn, vor allem zu zweit, die 120-
km/h-Grenze stets ausnutzen will,
s ollte sich mit einem Verbrauch zwi-
schen
8 bis
10 Liter vertraut machen.
Wer mehr zum Spaß am Motorrad-
fahren nur kürzere Strecken zurück-
legt, wird mit dem 14-L ite r-Tank
sein Auslangen finden. Von Wien
nach Salzburg, zu fahren, heißt zwei.
mal eine Tankstelle aufsuchen.
Das Fahrgestell, einstnials wegen
der etwas zu geringen Belastung des
Vorderrades (vor allem bei der ersten
750er), - als schwer - bezähmbar ver-
rufen, hat sich entsprechend der Mo-
tor-Zähmung auch zum. Guten ver-
ändert. Der Schwerpunkt wurde
durch die Motorlage off enkundi g
nach vorne gerückt und auch an der
Vorderradgeometrie scheint sich et-
liches verändert zu haben. Die Kawa
400 fährt sich so leicht und aus nor-
maler Sitzposition mühelos über die
Straßen. Die Telegabel am Vorder-
rad schluckt die herkömmlichen Un-
ebenheiten gut, doch die „Hinter-
hand" ist für einen 100-kg -Rei ter
noch sportlich straff gefedert. Man
kann die Federbeine aber in ihrer
Härte verstellen. Die Bremsen folgen
dem heutigen Standard. Vorne ist
eine große Scheibenbremse, die hy-
draulisch betätigt wird und sehr
weich und kräftig anbeißt. Hin ten
genügt für den zivilen Fahrbetrieb
durchaus eine Trommelbremse. Man
sitzt auf der breiten Sitzbank sehr
bequem, der Lenker ladet ziemlich
weit aus und entspricht einer touren-
mäßigen Sitzposition. Der Motor be-
sitzt kein en Elektro-Starter, doch
kann man ihn, da der Kickstarter
sehr hoch angebracht ist, wenn er
einmal warm gefahren ist, sogar mit
einem Handdruck zum Laufen brin-
gen.
Die neue Kawasaki 400 folgt dem
Zug der Zeit und bringt einen früher
von Kennern gelobten und vom
Durchschnittsfahrer eher gemiedenen
„Feuerofen" in allseits verwendbare
Form. Was künftighin noch einge-
dämmt werden sollte, ist nur der
noch beträchtliche „Durst". Wer sieh
daran nicht stört, dein kann die
Kawa 400 nunmehr, uneingeschränkt
empfohlen werden . werden .