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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

EB/SV Lochau ist Meister 
der Tischtennis-Alpenliga 
Erwartungsgemäß sicherten sich Elmar Pechlaner, Walter Frank, Doktor 
Waldemar Fritsch und Dieter Troy (v. 1. n. r.) den Meistertitel der Tisch- 
tennis-Alpenliga. Obwohl der EB/SV Loch an noch zwei Ns.chtragsspiele 
zu absolvieren hat, kann der Spitzenreiter nicht mehr überholt werden. 
Lochan gewann am Wochenende gegen Saalfelden 7:0 und gegen Kuchl 
Kennelbach wahrte mit Siegen über Kuchl (6:3) und Saalfelden (6:1) 
seine Chancen auf den 2. Rang, hingegen mußte sich Rollfix Dornbirn 
(2:6 gegen Grödig und 4:6 gegen Union Salzburg) sowie Frastanz (3:6 gegen 
Seite 16 
Gr ödig und 2:6 gegen Union Salzburg) geschlagen geben. 
Donnerstag, 
2. Mal 1974 
Zum erstenmal k.o. 
  
Der Spanier Tony Grill vertel- 
tigte am Dienstag abend seinen 
Box-Europatitel im Juniorwelter- 
gewicht mit Erfolg. Ortiz, der sich 
am 16. Juni des vergangenen Jahres 
die Meisterschaft durch einen 
Punktesieg über den Türken Ceman 
Kamael geholt hatte, wurde in der 
siebenten Runde K.o.-Sieger über 
den Franzosen Roger Zami, der zum 
drittenmal vergeblich einen Anlauf 
auf die Meisterschärpe machte. 
Als der Ringrichter im Sport- 
palast von Barcelona den auf 15 
Runden angesetzten Kampf nach 
1:37 Minuten in der siebenten Run- 
de stoppte, war das linke Auge des 
Franzosen geschlossen. Bis zu die- 
sem Kampf war Zami noch nie k.o. 
gesel-ilagen worden. 
Franz Hartl gewann 
auf dem Österreichring 
Der Preis der Nationen, ein 
Amateurradrennen auf dem Öster- 
reichring, wurde am Mittwoch vor- 
mittag über 120 km gefahren. Wie 
schon in den Vorjahren, war die 
internationale Besetzung nicht allzu 
groß, lediglich Fahrer aus Liechten- 
stein und der Schweiz, die sich aber 
nicht besonders in Szene setzten, 
waren neben den Österreichern. am 
Star t. 
Sieger der Konkurrenz wurde 
überraschend der B-Fahrer Franz 
Hartl, der ca. 1,5 km vor dem Ziel 
den Spurt anzog, Rudolf Kretz hielt 
mit und wurde Zweiter. Das Haupt- 
feld mit allen Assen — Ru dolf 
Steinmayr (nach seiner Sperre erst- 
mals wieder In Aktion), Rudolf 
Mit- 
teregger, Kurt Schattelbauer, Robert 
Csenar 
usw. — 
folgte mit vier Se- 
ku nden Rückstand auf die zwei 
Spitzenreiter. 
Sig̀ 
ge 
Bergman, Generalsekretär 
des Internationalen Skiverbandes 
(FIS), bezeichnet die von dem IOC- 
Präsidenten Lord Killanin verkün- 
dete neue Amateurregel einen 
„Humbug". Bergman verwies . 
dar- 
auf, daß es 
möglich sei, diese Ama- 
teurregel bei den Nationalen Olym- 
pischen Komitees und bei den inter- 
nationalen Sportverbänden ent- 
gegengesetzt auszulegen. 
„Was heißt denn schon, nie ir- 
gendwelche finanzielle Entschädi- 
gung oder materielle Vorteile im 
Nach wochenlangen Diskussionen 
Zusammenhang mit einer Beteili- 
und größten Bemühungen seitens der 
heizbösch-Vereinsleitung um eine 
Sicherstellung der benötigten finan- 
ziellen Mittel fiel am Montag in einer 
Vorstandssitzung die Entscheidung 
über einen Weiterverbleib des Klubs 
in der Eishockey-Oberliga. Der ElIC 
heizbösch hatte sich durch den Mei- 
stertitel in der zweithöchsten Spiel- 
klasse das Recht erspielt in die 
höchste Klasse aufzusteigen, legte 
jedoch das Mandat nach eingehen- 
der Erörterung der 
finanziellen Si- 
tua tion zurück. 
„Unser Budget war mit 2,5 Mill. 
S 
als 
unterste Grenze veranschlagt, un- 
sere Sponsorfirma heizbösch hätte 
sich mit einer entsprechenden Erhö- 
hung ihres Sponsorbetrages einge- 
stellt, aber es war trotz intensiver 
Bemühungen nicht möglich, Neben- 
sponsoren zu gewinnen, die den Rest 
— auch die Gemeinde hätte sich be- 
teiligt — aufgebracht hätten." — So 
Präsident 
Heinz Mayer, der neben 
den finanziellen Aspekten auch an- 
dere Gründe ins Treffen führte. 
Die Lustenauer wären gezwungen 
gewesen, 
praktisch eine neue Mann- 
sc haft „einzukaufen", womit den 
Spielern, die zum Aufstieg 
in die 
Bundesliga beigetragen habe n, kein 
guter Dienst erwiesen worden wäre. 
„In etwas mehr als zwei Saisonen 
war es einfach nicht möglich, das 
Niveau und die Spielstärke unserer 
eigenen Akteure dem Niveau der 
Bundesligaspitzenklubs anzugleichen, 
die schon wesentlich länger Trai- 
ningsmöglichkeiten 
haben und die 
gtulg an einer sportlichen Veranstal- 
tung erhalten zu haben", meinte 
der Schwede. 
Bergman erklärte im schwedi- 
schen Rundfunk, er könne sich nicht 
vorstellen, 
	daß 	 Spitzenathleten, 
gleich in welcher Sportart, bei 
Olympischen Spielen nach der neuen 
Definition startberechtigt sein wür- 
den. Sponsoren gibt es überall. Sie 
werden nicht allein von internatio- 
nalen und nationalen Verbänden in 
Anspruch genommen, auch die Ak- 
tiven stehen mit ihnen in direkter 
Verbindung. 
von den 
Gerichten als Grundlage für 
die Klärung von Schuldfragen und 
Fragen der zivilen 'und strafrechtli- 
chen Haftung herangezogen werden. 
Der wichtigste Pistenparagraph 
besagt, daß jeder Skiläufer sich so 
verhalten muß, daß er, andere nicht 
gefährdet oder schädigt. Wie wichtig 
die Aufklärung der Skiläufer ist, be- 
weist das Beispiel der Schweiz, die 
durch gezielte Informierung ihre 
Unfälle im vergangenen Jahr nach 
dreijähriger Aktion erstmals von 
 aus 
rund 35 .000 auf unter 3 0.000 senkte. 
einem größeren Reservoir an VFV 
Nachwuchsspielern schöpfen kön- 
nen." 
Die Lustenauer wollen nun ver- 
suchen, die Nachwuchsbetreuung zu 
forcieren und aus den eigenen Rei- 
Um dieses Ziel realisieren zu 
können, wollen die Lustenauer Mit- 
tel für die Nachwuchsmannschaften 
freimachen, die sich durch eine Zwei- 
teilung der Oberliga erreichen wol- 
len. „Im letzten Oberligajahr hatten 
wir ein Budget von über 500.000 S, 
fast ein Drittel davon mußte für 
Reisen und Verdienstentgangs-Ent- 
schädigungen an Sp ieler ausgelegt 
werden, auf dieser Basis kann es 
nicht weitergehen", erklärte Mayer 
weiter. 
Die Lustenaner haben auch kon- 
krete Vorschläge für eine Lösung: 
Ein aGustostückerl" 
besonderer 
Art bietet, wie berichtet, die Schach- 
spielgemeinschaft Feldkirch allen 
Vorarlberger Schachfreunden heute, 
Donnerstag, 2. Mai, 19.30 Uhr, im 
Gasthof Büchel in Feldkirch-Gisin- 
gen. Der internationale sowjetische 
Schach-Großmeister Igor Averbach 
gibt auf 30 Brettern eine Simultan- 
vorstellung gegen den mit Vorarl- 
berger Spitzenspieler verstärkten 
Feldkircher Schachverein. 
Der Österreichische Schachbund hat 
Averbach zu einem zweitägigen Lehr- 
gang für österreichische Jugendspit- 
zenspieler nach Graz eingeladen. 
Im Sprint gewann der Belgier 
Walter Godefroot das Weltcup-Rad- 
rennen der Professionals „Rund um 
den Henninger-Turm" in Frankfurt 
vor sei nen Landsleuten Eddy 
Merckx, Frans Verbeek, Freddy 
Maertens, Marc Demeyer, Andre 
Dierickx, Walter Planckaert, Her- 
mann Springet und Albert Van 
Vlierberghe. 
Bester Nicht-Belgier war als 11. 
der Holländer Kuiper mit zehn 
Sekunden Rückstand. 109 Kon kur- 
renten aus elf Ländern bestritten 
das R ennen der Profis, das von den 
Belgiern souverän beherrscht wurde. 
Bei den Amateuren war der 
Deutsche Jürgen Kraft Sprintsieger 
gegen den Dänen Shelde. Bester der 
teilnehmenden Österreicher war 
Schönbacher als Zehnter. 
Die gesamte spanische 
Mannschaft stürzte 
Einmal 
mehr zeigte ein Belgier 
bei der Spanien-Rundfahrt für Rad- 
professionals der Konkurrenz das 
Hinterrad. Roger Swerts war am 
der 
Mittwoch im ersten Teil achten 
Etappe von Toledo zum Ziel auf dem 
Jarama-Rundkurs In Madrid der 
Schnellste vor dem Franzosen Guy 
Sibille. Zeitgleich mit dem Sieger 
folgte das gesamte Feld. Weiter im 
Gelb des Leaders fährt der Spa nier 
Domingo Perurena. 
hen talentierte Spieler hervorzubrin- 
Das Team von Kas (Perurena) er- 
gen, um vielleicht in einem Jahr — 
eine neuerliche Qualifikation für die 
Bundesliga vorausgesetzt — den 
Sprung in die höchste Spielklasse zu 
wagen. 
„Eine Zweiteilung der Oberliga wür- 
die die zweite Spielklasse, bei der es 
in der abgelaufenen Saison bereits 
Schwierigkeiten gab, 6 Teilnehmer 
zu finden, wieder attraktiv machen. 
Ich kann mir durchaus vorstellen, 
daß etwa Krems und der GAK, die 
wegen der finanziellen Schwierig- 
kei ten aus der Oberliga 
ausgestie- 
gen sind, an einer Oberliga Ost In- 
teres se h ätten. Wir w erden jed en- 
falls mit den Vereinen Kontakt auf- 
nehmen und dem Verband entspre- 
chend e Vorschläge un terbrei ten", 
meinte Präsident Mayer dazu. 
Daran anschließend reist der Groß- 
meister eigens zu dieser Veranstal- 
tung nach Feldkirch. 
Averbach ist 52 Jahre alt, spricht 
deutsch, ist Verfasser mehrerer 
Schachlehrbücher über Endspiele (die 
in den deutschsprachigen Ausgaben 
vergriffen sind) und derzeit amtie- 
render Präsident des Sowjetischen 
Schachverbandes. 
1951 wurde er Internationaler 
Meister, 1952 Internationaler Groß- 
meister, 1956 Int. Schiedsrichter für 
Compositionen und 1969 Int. Schieds- 
richter für Großmeisterturniere. 
wies sich am Nachmittag im über 
3,7 km führenden Mannschaftszeit- 
fahren als schnellste der neun Equi- 
pen und gewann in 17:08 Minuten 
vor Ijsbörke-Colner (Swerts, van 
Linden) 17:24 Bix/Frankreich (Ocana) 
18:04, Peugeot (Thevenet) 18:16 und 
Casera—Bahamontes 18:26. 
Großes Pech hatte die spanische 
Mannschaft Casera—Bahamontes. 
Knapp vor dem Ziel kam es zu 
einem Sturz der gesamten Mann- 
schaft, wobei Andres Olivia und Pe- 
dro Torres so schwere Verletzungen 
erlitten, daß sie in ein Krankenhaus 
transportiert werden mußten. 
Int. Dusika-Ju gendtour: 
Stattdessen Alle vier V orarlb erger 
qualifiziert 
Die Internationale Dusika-Jugend- 
tour der Amateurradfahrer wurde 
am Mittwoch gestartet. Die erste 
Etappe von Wien-Schwechat über 
109 km nach St. Corona stand im 
Zeichen der Ausländer, die einen 
dreifachen Sieg buchten. Marcel Ja- 
gewann 
cobs (Holland) vor Bojan 
Ropret (Jugoslawien) und Torasen 
Per Bansager (Dänemark). Bester 
Österreicher wurde Franz Reidl als 
Vierter. 
Von den vier Vorarlbergern konn- 
ten sich alle für den weiteren Ver- 
lauf qualifizieren: Reinhard Natter 
wurde 21. und fünftbester Österrei- 
Sport am 
cher, Gerhard Breuß achtbester 
Wochenende 
Neben einer kompletten Mel- 
sterschaftsrunde aller Kla ssen des 
stehen am Wochenende auch 
eine Reihe „Nicht-Fußball"-Ver- 
anstaltungen auf dein Programm. 
lt. Volksmarsch 
in Gaißau 
Die Wandergruppe der Feu er- 
wehr Gaißau veranstaltet Sams- 
tag und Sonntag ihren II. Volks- 
mars ch im Naturschutzgebiet am 
Alten Rhein. Star t zeiten für die 
10 oder 15 km lange Strecke sind 
von 7 bis 14 Uhr, Kontrollschluß 
um 17 Uhr, Start und Ziel befi n- 
den sich beim Feuerwehrgeräte- 
haus. 
Bahneröffnung 
im Stadion Mösle 
Mit einem Int. LA-Meeting, 
das am Sonntag um 9 Uhr be- 
ginnt, startet die LG Montfort im 
Stadion Mösle die Freiluftsaison. 
Ausgeschrieben sind insgesamt 24 
Bewerbe. 
„Blaue Welle" der DSG 
Im Dornbirner Hallenbad führt 
die Union DSG Vorarlberg am 
Sonntag von 13 bis 16 Uhr ein 
Schwimmen für jedermann durch, 
bei dem das Limit für das ÖSTA 
erbracht werden kann. Medaillen 
und Leistungsabzeichen sowie ein 
lebendes Schwein als Sonderpreis 
für die größte Gruppe warten auf 
die Teilnehmer. 
Naafkopf-RTL 
Als eine der letzten Skiveran- 
staltungen dieser Saison findet am 
Sonntag im Nenzinger Him mel 
mit Start um 10 Uhr der Int. 
Naafkopf-RTL statt. 
Österreicher, Hanspeter Hollenstein 
(alle RV Hard) schlug sich ebenfalls 
beachtlich, und Vierter im Bunde 
war Anton Maier (Union Dornbirn). 
Der RV Hard klassierte sich in 
dieser ersten Etappe als drittbestes 
österreichisches Team. In der Mann- 
schaftswertung führt Holland vor 
Dänemark und Italien, die beste 
österreichische Mannschaft nimmt 
den 6. Platz ein. Insgseamt nahmen 
85 Fahrer die Int. Dusika-Tour in 
Angriff. 
Vorarlberger werden im 
Motocross immer besser 
	Motocross-Fahrer 
Vorarlbergs 
schieben sich immer mehr in den 
Vordergrund. Am 1. Mai war • es 
Leonhard Fetz, der beim nationa- 
len Motocross-Meeting in Rinnegg 
bei Graz 
von sich reden 
machte, als 
er in den Klassen bis 125 ccm und 
bis 250 ccm jeweils den 3. Platz be- 
leg te. 5000 Zuschauer hatten sich 
trotz kalten und stürmischen Wet- 
ters eingefunden. 
Bis 125 cern: 1. 
Klaus Lengauer 
(Tirol), Husqvarna; 2. Johann Reit- 
bauer (Steiermark), H onda; 3. Leon- 
hard Fetz (Vorarlberg), Mai co. 
Bis 250 ccm: 1. 
Sigi Lern er (0Ö), 
KTM; 2. Walter Leitgeb (Steier- 
mark), Puch; 3. Leonhard Fetz, 
Maico. 
Bis 500 ccm: 1. 
Lerner; 2. Leitgeb; 
3. Fritz Pratza (Wien), Bultaco. 
Petrossjan gab auf 
Für das Finale im Schach-WM- 
Kandidatenturnier qualifizierte sich 
der sowjetische Großmeister Viktor 
Kortschnoi. Sein Partner, Tigran Pe- 
trossjan, gab 
wegen 
Krankheit auf. 
Kortschnoi führ te bei Abbruch des 
Semißnalmatches mit 
EHC heiz 
3:1 Punkt en. 
ösch verzichtet 
uf 
eshgarii benteuer" 
Der juristische Arbeitskreis der 
alpenländischen Skiverbände, in de- 
nen die BRD, Österreich, Italien, die 
Schweiz und Frankreich vertreten 
sind, spricht sich in einer Resolution 
ausdrücklich gegen den Erlaß von 
aSklgesetzen" und damit gegen eine 
„Pistenpolizei" aus, die verschiede*, 
lieh gefordert worde n ist. 
bekennen sich die Ju- 
risten zu den Verhaltensregeln, die 
bereits vor einigen Jahren vom Inter- 
nationalen Skiverband ausgearbeitet 
Die erste Kontra-Stimme 
'wurden und im Fallee von Unfällen 
gegen neue Amateurregel 
Skigesetze, Pistenpolizei 
Vorschlag an den Verband: 
von Juristen abgelehnt 
Zweiteilung der Oberliga 
Schach-Demonstration in 
Feldkirch: Einer gegen 30 
im 
Godefroot schlug Merckx 
Sprint vor neun Belgiern 
ostini Co. versic erde 
Kein Boykottara Salzburgyin 
Hof rat Dr. Bauer vom ARBÖ darf 
beruhigt seinem Motorrad-WM-Lauf 
entgegenblicken. Nachdem erst vor ige 
Woche das deutsche Weltmeister. 
schaftsrennen von fast allen Piloten 
boykottiert wurde, sind die Stars auf 
zwei Rädern mit den in Österreich 
gegebenen Sicherheitsvorkehrungen 
zufrieden. 
Sonntag auf dem Salz- 
Der am 
burgring stattfindende Motorrad- 
ning bereits ab morgen, Rennbeginn 
Grand-Prix von Österreich (Trai- 
Sonntag, 10 Uhr) wird als dritter 
Lauf zur Straßen-Weltmeisterschaft 
(nach Frankreich und der BRD) im 
Zeichen der ausländischen Weltmei- 
ster stehen. 
Die Österreicher haben besten- 
falls Chancen den einen oder ande- 
ren WM-Punkt zu ergattern. Die 
Re nnen sind für folgende Solo-Klas- 
sen ausgeschrieben: 125, 350 und 500 
Kubikzentimeter. In allen Klassen 
sowie für die Seitenwagen bis 500 
starten die besten heimischen Fah- 
rer. Harold Bartol, Karl Auer (Ya- 
maha), Herbert Zemsauer (Rotax) so- 
wie Hans Hummel (Maico) sind Fah- 
rer, die bereits einmal oder mehr- 
mals mi tten in die Weltklasse fuh- 
ren. Die Beiwagenbesatzung Prügl/ 
Kussberger auf Rotax wird nach 
ihrem unerwartet guten Abschneiden 
beim ersten WM-Lauf am Sonntag 
sich wi eder vorne dabei sein. sein.
	        
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