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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

Gedanken zum Sonnt ag 
Am morgigen Sonntag bege- 
hen wir den „Weltgebetstag für 
geistliche Berufe". Niemand wird 
bestreiten, daß sich 
	der 
bezüglich 
geistlichen Berufe 
in den letzten zehn 
Ja hren die Situa- 
tion sehr verän- 
dert hat. Die Zahl 
	geistlichen 
der 
Sch western ist er- 
heblich zurückge- 
gangen. Mangels 
an Nachwuchs 
mußten verschiedene Ordensge- 
meinschaften ihre Schwestern aus 
Altersheimen und Spitälern ab- 
ziehen. Auch der Priesternach- 
momentan sehr rück- 
wuchs ist 
läufig. Hatte unsere Diözese in 
Sen fünfziger Jahren durchschnitt- 
lich fünfzig Theologen im Prie- 
sterseminar, so sind es gegenwär- 
tig nur dreizehn, und das auf 
sechs Jahrgänge verteilt. 
Angesichts dieser Situation 
sind verschiedene Reaktionen 
möglich. Man könnte zu jammern 
beginnen und über die gegenwär- 
tige schlechte Zeit klagen. Abge- 
sehen davon, daß dies nichts nützt 
(und die bequemste Reaktion ist!), 
ist es gar nicht so sicher, daß 
die Zeiten schlechter geworden 
sind; sicher ist nur, daß sie an- 
ders geworden sind. 
Nicht selten kommt es vor, daß 
Jugendliche bereit wären, einen 
sozialen bzw. geistlichen Beruf zu 
ergreifen, aber von den El tern ab- 
gehalten werde n, die sich für ihr 
Kind „etwas Besseres" wünschen. 
Wäre es nicht unsere erste Pflicht, 
solche Vorhaben nicht zu verhin- 
dern, ja zu fördern? Ist es nicht 
kurzsichtig u. überdies egoistisch, 
zwar zu erwarten, daß man im 
Notfall betreut und gepflegt wird, 
für sein eigenes Kind aber „einen 
besseren Beruf" wünscht? 
Eine weitere mögliche Reak- 
tionsweise: Die gegenwärtige 
Situation, besonders hinsichtlich 
der Priesterberufe, als eine Her- 
ausforderung zu verstehen. Man 
muß kein Prophet sein, um vor- 
können, daß in den 
aussagen zu 
nächsten zehn Jahren eine Reihe 
Vorarlberger Gemeinden keinen 
ständigen Seelsorger mehr haben, 
d. h. priesterlose Gemeinden sein 
werden. Das könnte eine Heraus- 
forderung sein an die Priester, zu 
überlegen, welche Aufgaben sie 
an Laien abgeben, und an die 
Laien, welche sie übernehmen 
müßten. Neue Formen der Zu- 
sammenarbeit könnten so entste- 
hen, die das kirchliche Leben ver- 
lebendigen. 
Selbstverständlich haben wir 
auch die Pflicht, im Sinne Jesu 
zu beten, daß „der Herr Arbeiter 
in seinen Weinberg sende". Wir 
können das aber nur dann guten 
Gewissens tun, wenn wir gleich- 
zeitig auch alle menschlichen 
Möglichkeiten ausschöpfen. 
Samstag, 4. Mai 1974 
Prof. Dr. Hans Fink 
Seite 6 
	Wertvoller 
Herzlichen Glückwunsch 
FAMILIENCHRONIK   
Vortrag 
Am 25. April vollendete 
Bregenz. 
im Heim der Fraternitas, Kolumban- 
straße 9, Prälat Dr. 
Josef Gorbach das 85. 
Lebensjahr. Der grei- 
se Priester kann auf 
ein großes Lebens- 
werk zurückblicken, 
errichtete er doch 
während seiner 40- 
jährigen Tätigkeit in 
Wien 28 Notkirchen. 
Der gebürtige Loch- 
	 
s, 
auer redigierte das in 
Vorarlberg erschienene „Zweigro- 
schenblatt", war Seelsorger im Bre- 
genzerwald und schuf auch die Not- 
kirche St. Gebhard in Bregenz und 
die Kirche in Langen am Arlberg. 
Der Name Dr. Gorbach ist auch mit 
der Caritas in Vorarlberg eng ver- 
Er war aber nicht nur Kir- 
sondern ein Gründer 
chenbauer, 
christlicher Gemeinden, und dies mit 
großer Hingabe. Selbst während sei- 
nes Exils, das er von 1939 bis 1945 
im Hl. Land verlebte, hat er dort 
drei Gottesdienststätten errichtet. 
Prälat Dr. Gorbach, der während 
seines langen Wegseins von Vorarl- 
berg nie seine Heimat vergessen 
hatte, kehrte nun vor zwei Jahren 
zurück und verbringt im Heim der 
alten Priester seinen wohlverdien- 
ten Ruhestand. Er ist aber nicht un- 
tätig, trotz des hohen Alters sieht 
man ihn auf Wanderwegen und im 
Sommer bei einem kühlen Bad im 
Bodensee. Nachträglich wünschen 
wir Prälat Dr. Gorbach alles Gute, 
Glück und Gottes Segen und noch 
einen langen, geruhsamen Lebens- 
Bregenz. Der für Samstag nach- 
abend in seiner geliebten Heimat. 
mittag angesetzte Kneippvortrag er- 
brachte durch einen vollbesetzten 
Gössersaal den Bew eis des günstigen 
Zeitpunktes, besonders jedoch wegen 
des hochaktuellen Themas „Bewe- 
gung statt Tabletten", den Oberarzt 
Dr. Biener am Institut für Präven- 
tiv-Medizin, Zürich, hielt. Nach Be- 
grüßung und Einführung durch Ob- 
mann Dr. Tschofen verstand es die- 
ser bekannte Schweizer Arzt, der 
fast alle Länder der Erde bereiste, 
durch sein brillantes Wortspiel, die 
Einstreuung witziger Anekdoten und 
durch seine natürliche Art die „zu- 
rückhaltenden" Vorarlberger aus 
ihrer Reserve herauszulocken und 
ihnen einen geistvoll spritzigen Nach- 
mit tag zu schenken. Begeistert mach- 
te das Publikum auch bei seiner Be- 
wegungstherapie auf der Bühne mit. 
Alle seine Ausführungen zielten auf 
die langjährige Erforschung gesund- 
heitlicher Zivilisationsmängel, die 
hauptsächlich in der Pillensucht, 
schweren körperlichen Erkrankun- 
gen von Kreislaufstörungen, Herz- 
infarkten, Darmträgheit, Bandschei- 
ben, Krebs und nicht zuletzt in den 
verschiedenen Fußleiden zu finden 
sind. Daraus zog Dr. Biener den 
Schluß zur Bewegungsmangelkrank- 
heit, die nicht genug den dem täg- 
lichen Streß unterworfenen Men- 
schen vor Augen gef ührt werden 
kann. Nach einer Vielfalt von nütz- 
lich en Anregungen zi tierte Dr. Bie- 
ner das Sprichwort: Bewegung ist 
Leben, Stillstand ist Tod. 	M. 0. 
Interessantes beim 
Gemeindeabend 
Am So nntag hatte der 
Hittisau. 
Pfarrlaienrat zum jährlich stattfin- 
denden Gemeindeabend in den Kro- 
nensaal eingeladen. Obmann Hie- 
ronymus Faißt konnte zahlreiche in- 
teressierte Gäste, darunter auch 
Ortspfarrer Huber, begrüßen. In sei- 
nem sehr eingehenden Bericht legte 
er Rechenschaft ab über die Tätig- 
keit des Pfarrlaienrates. Er kam auf 
die Ehrung von Kaplan Stellen ber- 
ger zum 50jährigen Priesterjubi- 
läum, die Fragen der Gottesdienst- 
gestaltung, Volksgesang, Bildungs- 
arbeit mit Vorträgen und Semina- 
ren und die Altenbetreuung zu 
sprechen. Eingehend informierte er 
über die bereits im Gang befind- 
liche Außenrenovierung der Kirche, 
die bis 30. Oktober, dem Tag der 
Priesterweihe mit darauffolgender 
Primiz des Diakons Barnabas Kim, 
beendet sein sollte. - Die durch 
eine Fragekasten-Aktion eingeleitete 
Diskussion gestaltete sich sehr leb- 
haft und gab dem Pfarrer Gelegen- 
heit, viele Probleme zu klären. Lei- 
der nahm sie fast zu viel Zeit in 
Anspruch, so daß die interessante 
Tonbildschau „Glauben - ja, Kir- 
che - nein" von vielen Besuchern 
nicht mehr so aufgenommen werden 
konnte, wie sie es eigentlich ver- 
dient hätte. Umrah mt wurde die 
Veranstaltung von den Darbietun- 
gen einer Sing- und Spielgruppe der 
Pfarrjugend, die mit ihren Liedern, 
einstudiert von Lehrerin Paula 
Bechter, sehr viel Freud e ber eitete. 
Zu den 250 Führerinnen und Füh- 
rern aus dem ganzen Land, die nach 
der kürzlich vollzogenen „Fusion" 
zum erstenmal in dieser Form ver- 
sammelt sind, wird Landesfeldmei- 
ster Manfred Dörler über neue Auf- 
gaben und Ziele sprechen. Ehrungen 
und Führerernennungen runden das 
Programm ab. 
Die Vorarlberger Pfadfinder ha- 
ben kürzlich eine neue Führung ge- 
wählt (Präsident Dr. Hermann Gi- 
rardi) und die Buben- und Mädchen- 
organisationen zusammengelegt, Nun 
wird eine neue ideelle und organisa- 
torische Grundlage erarbeitet wer- 
den, zu der die morgige Landesfüh- 
rertagung einen wichtigen Ansatz 
bilden soll. Die Pfadfinderbewegung 
ist in Vorarlberg hochaktiv: Im ver- 
gangenen Jahr nahmen 350 Führe- 
rinnen und Führer an Schulungen 
teil und einige Neugründungen von 
Pfadfindergruppen stehen bevor (u. 
a. in Lustenau, Götzis und Schruns), 
Man erkennt die Notwendigkeit ei- 
ner außerschulischen Jugenderzie- 
hung, die zu einem gemeinschafts- 
bezogenen Sozialverhalten hinführen 
Weiterhin viel Glück 
soll und will dabei, ohne missiona- hat. 
und Wohlergehen 
Es geh ört in einem 
Sehnepfau. 
kleinen Bergbauerndörfchen zu den 
Seltenheiten, wenn dort ein Fest der 
goldenen Hochzeit gefeiert wird. 
Morgen sind es Martin Rüscher 
(1901) und seine Gatti n (1901), die 
dieses Jubiläum begehen. Der Jubi- 
lar, der von 1923 bis 1966 Wald- 
und Jagdaufseher war, erfüllte 
pflichterfüllt mit Freude und Be- 
geisterung seine Arbeit. Er kennt 
wie wenige Wege und Stege in sei- 
ner Heimat. Auch war er viele Jahre 
bei der Berg rettun g tä tig. Ihm stets 
zur Seite stand seine Gat tin Anto- 
nia, die ihm fünf Kinder schenkte. 
Frau Antonia entstammt der be- 
kannten Familie Stülz aus Bezau. 
rischen Eifer, aber dafür umso ziel- 
strebiger und einsatzfreudiger, der 
Gesellschaft dienen. Alle Chancen 
und Möglichkeiten, die sich auf dem 
schwierigen Feld der Jugenderzie- 
hung bieten, müssen von fachkun- 
digen Führungskräften immer wie- 
der genutzt werden, wenn sich dau- 
erhafte Erfolge einstellen sollen. 
Vorarlberg ist mit seinen 19 Bu- 
ben- und 7 Mädchengruppen s owohl 
in Österreich als auch international 
gesehen jetzt schon ein „Pfadfinder- 
land", in dem die Mitgliederzahl seit 
den fünfziger Jahren von 500 auf 
1800 fast vervierfacht werden konn- 
te. Niemand kann also sagen, daß 
die Jugend heute für eine Organisa- 
tion dieser Art nicht mehr anzu- 
sprechen wäre. 
Die Landesführertagung in Rank- 
weil, der um 8 Uhr in der Kirche 
St. Josef eine Jugendmesse vor an- 
geht, wird ganz besonders auch zum 
Dankesforurn für den Alt-Präsiden- 
ten Dr. Lorenz Konzett, der mit sei- 
nem Team eine große Aufbaulei- 
stung vollbracht und ein festes Fun- 
dament für die weitere Arbeit gelegt 
Dem Jubelpaar die herzlichsten 
Glückwünsche. Auch die „VN" wün- 
schen alles Gute und noch viele ge- 
meinsame Jahre. 
Anton Brändle t 
Hard. Kürzlich verabschiedete 
sich eine große Trauergemeinde vom 
Rentner Anton Brändle, der nach 
kurzer Krankheit verschieden ist. Er 
wurde 1903 in Hohenems geboren 
und war seit 1931 mit der ebenfalls 
dort gebürtigen Rosa Nägele verehe- 
licht. Brändle wohnt e mit seiner Fa- 
milie seit 1933 in Hard und war bis 
zu seinem wohlverdienten Ruhestand 
bei der Fa. Joha nn Schwärzler als 
Formstecher beschäftigt und wegen 
seines Fleißes und seiner Kamerad- 
schaft geachtet. Gemeinsam mit sei- 
ner Gattin baute er an der Mittried- 
straße ein Eigenheim. Zu seinem Ge- 
denken legte der Sprecher des Jahr- 
ganges 1903 Blumen nieder. 
	Gz. 
Vom Leiden erlöst 
Lustenau. Am Mittwoch wurde 
auf dem Erlöserfriedhof die im 68. 
Lebensjahr verstorbene Elsa Toma- 
selli geb. Vogel zur letzten Ruhe ge- 
bettet. Sie war mit dem Sticker Leo 
Tomaselli verheiratet und hatte mit 
ihm und einer T ochter in ihrem 
Heim in der Stiftergasse einst glück- 
liche Jahre erlebt, bis sie dann durch 
eine langwierige Krankheit einen 
harten Leidensweg ertragen mußte. 
Die Verstorbene stammte aus der 
Familie des Josef Vogel (Klosens), 
die neun Kinder hatte und in der 
Augartenstraße wohnhaft war. An- 
gehörige, Nachbarn und Bekannte 
nahmen am Grabe letzten Abschied 
von der immer freundlich und hilfs- 
bereit gewesenen Mitbürgerin. 
Zum Gedenken 
Lustenau. Auf dem Kirchdorfer 
Friedhof fand am 1. Mai Frau Mat- 
hilde Vogel geb. Hämmerle ihre 
letzte Ruhestätte. Die Verstorbene 
war eine stille, freundliche und 
rechtschaffene Frau, die allgemein 
geachtet wurde. Deshalb nahm auch 
eine große Trauergemeinde am See- 
lengottesdienst in der Pfarrkirche 
St. Peter und Paul teil, den Kaplan 
Hans Fink zelebrierte, und geleitete 
sie anschließend zu Gra be. Sie ent- 
stammte einer angesehenen Lusten- 
auer Familie und wurde 1899 gebo- 
ren. In ihrem Elternhaus an der 
Kaiser-Franz-Josef-Straße erlebte 
sie eine frohe und unbeschwerte Ju- 
gend. Aus ihrer glücklichen Ehe mit 
Eduard Vogel gin gen fünf Kinder 
hervor. Ursprünglich woh nte die Fa- 
milie in einem alten Rheintaler Haus 
an der Kirchstraße, wo heute die 
Niederlage der Spedition Weiss ste ht. 
Vor ungefähr 20 Jahren übersiedelte 
sie in die Vorachstraße, wo ihr Gatte 
bis zu seinem Tod eine Lohnmühle 
betrieb. Die Verstorbene sah ihre 
Lebensaufgabe in der Sorge für Gat- 
ten und Kinder. Nach dem Tode 
ihres Mannes übernahm sie die 
schwere Last der Alleinverantwor- 
tung für ihre Kinder. Sie bewältigte 
Pflichterfüllung und erzog Ihre Kin- 
diese Bürde mit Gottvertrauen und 
der zu lebenstüchtigen Menschen. 
Ihre letzten Lebensjahre verbrachte 
sie im Altersheim. Am Grabe ver- 
abschiedete sich Obmann Anton 
Linder für die Alterskameraden. Er 
zeichnete ein Lebensbild und legte 
einen Kranz nieder. Im Namen der 
Insassen des Altersheimes dankte 
Josef Wittinger für das allen ent- 
gegengebrachte Wohlwollen und ihre 
Verträglichkeit. 
Viertälteste der Gemeinde 
feiert ihren Geburtstag 
Hohenems. In ihr 97. Lebensjahr 
tritt morgen, Sonntag, Frau Wwe. 
Alb ertina Jäger geb. Aberer, wohn- 
haft in der Johann-Strauß-Straße. 
Die noch rüstige Jubilarin ist die 
viertälteste Hohenemserin. Am 5. 
Mai 1878 in Hard geboren, ent- 
stammt sie einem alten Emser Ge- 
schlecht. Ihrer Ehe mit Ferdinand 
Jäger, Fischers, die 1900 geschlossen 
wu rde, entstammten zwei Töchter. 
ihr Mann, 
Schon im Jahre 1936 starb 
bunden. 1953 und 1956 ihre Töchter. Seither 
ist sie bei ihrer einzigen Enkelin 
Herta, verehelichte Nägele, bei der 
sie bestens umsorgt den Lebens- 
abend verbringt. In ihrer Schaffens- 
zeit führte sie den Haushalt für die 
Ihren und verdiente als geschickte 
Kleidernäherin nebenbei manchen 
brauchbaren Zuschuß für die Fa- 
milie. Seit im Frühling 1973 eine 
Ururenkelin geboren wurde, hat Ur- 
urgroßmutter Tina auf dies es jüng- 
ste Glied in der Geschlechterkette 
Wir 
berechtigten Ururomastolz. 
wünschen der hochbetagten Jubila- 
rin zur Vollendung des 96. Lebens- 
jahres weiterhin Gesundheit und 
alles Gute! 
	 RATULIEREN   
Bregenz: Tischlermeister i. R. Al- 
fred Schwer, Weiherstraße 20, feiert 
morgen se inen 76. Geburtstag. 
Lochau: 
Vier Mitbürger feiern an 
die sem Wochenende ihren hohen Ge- 
burtstag: Frau Stefanie Röhrig, Jesu- 
heim, vollendet das 81. und Josef 
Hehle, Pfänder 32, das '76. Lebens- 
jahr. 79 Jahre alt werden Frau Elisa- 
beth Ulmer, Tannenstraße 
4, und 
Maria Heidegger, Hörbranzer Str aße 
Nr. 6. 
Sulzberg: Am Sonntag vollendet 
Peter Hertnagel das 88. Lebensjahr. 
Hittisau: Das 90. Lebensjahr voll- 
endet heute Frau Katherina Schwarz, 
Brand, Anton Bader, Dorf, vollendet 
das 79. und Frau Frieda Mennel, 
Sternen, das 77. Lebensjahr. 
Hard. 
Heute vollenden Frl. Vero- 
nika Dörler, Mühlestraße, das 83. und 
Frau Maria Defranceschi geb. Ago- 
stini, Südtiroler Platz, das 70. Le- 
bensjahr. 
Höchst: 
Im Äueleweg feiert am 
Sonntag Frau Anna Steiner ihren 
80. Geburtstag. 
Lustenau: 
Frau Rosa Kremmel, 
Holzstraße 31, wird heute 75 Jahre 
alt, am Sonntag vollenden Frau Ka- 
rol ine Grabher-Meier, Badlochstraße 
Nr. 34, das 89. und Anton Alge, 
Weiherstraße 
7, 
das 78. Lebensjahr. 
Dornbirn: 80 Jahre alt wird heute 
Frau Ida Winder, Hatlerstraße 27, 
morgen vollenden Frau Antonie Häm- 
mer le, Lustenauer Straße 13, das 89., 
Frau Helene Längle, Höchster Straße 
Nr. 30, das 85., Frau Maria Österle, 
Mittelfeldstraße 3, das 82. und Frau 
Anna Kalb, Ammenegg, das 80. Le- 
bensjahr. 
Elektromeister 
1. R. Eugen Knecht 
und seine Gattin Anna geb. Kohler, 
Schmelzhütterstraße 74, feiern mor- 
gen die goldene Hochzeit. 
Altach: 
Unsere langjährige Le- 
serin, Wwe. Flora Fleisch, Riedstr. 2, 
vollendet heute das 71. Lebensjahr. 
Götzis: 
Heute vollendet Josef Bell, 
Konstanzer Straße, das 76. Lebens- 
jahr, Frau Oliva Lampert, Bulitta, 
und Frau Rosa Pedevilla, Neue Sied- 
lung, werden 70 Jahre alt. 
Röthis: 
Gestern feierte Frau Pau- 
Stolz präsentieren die Sieger des von der Bludenzer Stadt-ÖVP 
line Bauer, Haus-Nr. 172, das 77. und 
veranstalteten Zeichenwettbewerbs ihre Preise. Im Bild von links 
nach rechts: Regina Götz (2. Preis der Gruppe unter 10 Jahren), 
Herbert Jenny, der Sieger der Gruppe ab 11 Jahren, Christian 
Zottele gewann den ersten Preis bei der Gruppe unter 10 Jahren 
sowie Isolde Mayer, die den vierten Rang bei den auswärtigen 
Teilnehmern erreichen konnte. Im Hintergrund die Bludenzer 
Stadträte Mayer und Zech. Die Zeichnungen können am Samstag 
und Sonntag jeweils von 9 bis 17 Uhr im Pfarrsaal besichtigt 
	 
werden. (Foto: Hadwiger, Bludenz) 
euer Schwung für die Pfadfinder 
Die Vorarlberger Pfadfinder halten am Sonntag um 9.30 Uhr in Rank- 
weil, Vinomnasaal, ihre Landesführertagung 1974 ab. Das Hauptreferat 
hält nach einer Begrüßungsansprache von Landeshauptmann Dr. Herbert 
Keßler der Dortmunder Hochschulprofessor Dr. Erwin Krämer über „Ju- 
gendarbeit - Aspekte über das Verhältnis sozialpädagogischer Wis sen- 
schaft und Praxis". Praxis".
	        
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