Die Dr.-Waibel-Straße (Bild ) zählt sicher zu den schönsten Straßen Dornbirns. Umrahmt von schmiede-
eisernen Zäunen und einem vielfältigen Baumbestand, ist sie ein Juwel der Gartenstadt. Leider genügt diese
Hauptverkehrsstraße zwischen dem Stadtzentrum und dem III. Bezirk mit Weiterverbindung zum Erho-
lungszentrum Bödele den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht mehr. Seit Jahren bestehen Pläne für
einen Ausbau dieser Landesstraße. Geschehen ist bisher nic hts.
FÜR DEN
RTEN
FREUND
Samstag, 4. Mai 1974
Seite
Nach den zwei Blütenfahrten an
den Gardasee, die in der Karwoche
stattfanden, veranstalteten die Obst-
und Gartenbauvereine Rankweil und
Gisingen für interessierte Mitglieder
eine weitere Lehrfahrt, die unter dem
Motto „Kennst du die Wachau?"
vom 17. bis 21. April durchgeführt
wurde.
Pünktlich waren die 30 Fahrtteil-
ne hmer zur Stelle und wurden vom
Reiseleiter Elmar Müller begrüßt
und über die Fahrtroute informiert.
Diese führte nach dem Grenzüber-
tritt bei Lindau über deutsches Ge-
biet bis Salzburg, das gegen Mitta g
erreicht wurde. Zügig wurde der
Autobahnabschnitt bis Linz zurück-
gelegt, wo die Rast zur Besichtigung
des Domes benützt wurde. Mit der
Ankunft in Melk war das Ziel des
ersten Reisetages erreicht. Im „Wei-
ßen Rößl" wurden die Gartenfreun-
de gut aufgenommen und hatten hier
bis zur Heimfahrt ihr Quartier.
Am folgenden Tag wurde das Mel-
ker Stift besichtigt. Dann wurde wie-
der der Bus bestiegen, der bei Ybbs
die Donau überquerte und in Maria
Taferl Halt machte. Nach dem Mit-
tagessen und einem Besuch der dor-
tigen Kirche fuhr die Reisegruppe
nach Dümstein, wo die Kelleranlagen
der dortigen Winzergenossenschaft
besichtigt und eine Kostprobe verab-
wieder über die Donau und am
reicht wurde. Bei Krems ging es
rechten Flußufer nach Melk zurück.
Der dritte Tag galt dem Besuch des
WIG-Geländes, das auf der Hinfahrt
über St. Pölten und Tulln gegen
Mittag erreicht wurde. Hier hatten
die Gartenfreunde reichlich Gelegen-
heit, das Ausstellungsgelände zu
durchwandern und die prächtigen
Anlagen zu bewundern. Nach einer
kleinen Stadtrundfahrt ging es auf
der Autobahn zurück in das Stand-
quartier.
Am folgenden Tag unternahmen
die Fahrtteilnehmer einen Einkaufs-
bummel in St. Pölten. Hernach wurde
die Fahrt in den Wallfahrtsort Ma-
riazell angetreten, wo eine Führung
durch die herrliche Basilika und die
Schatzkammer stattfand. Am fünften
und letzten Reisetag hieß es Ab-
schied nehmen von der schönen
Wachau. Nach einer kurzen Rast nahe
bei Linz ging es in rascher Fahrt auf
der Autobahn bis Salzburg und in
weit erer Folge über das „Deutsche
Eck" bis nach Going, wo beim Stangl-
Wirt gut zu Mittag gegessen wurde.
Nach einer Rast in Innsbruck wurde
bis Braz weitergefahren, wo man sich
für das let zte Stück der Heimfahrt
stärkte. Obm ann Elmar Müller dank-
te nam ens der Reisegruppe dem Bus-
lenker Franz Pröbstl für seine ge-
konnte und sichere Fahrweise, Prof.
Toni Lampert für die organisatori-
schen Vorarbeiten, die zu einem gu-
ten Gelingen dieser erlebnisreichen
ne
Lehrfahrt maßgeblich beitrugen.
Kreisübung der Feuerwehren:
Sehr gutes Teamwork
Um die Einsatzfähigkeit und Zu-
sammenarbeit der Freiwilligen
Feuerwehren des Kreises Hohenems
zu prüfen, hatte Bezirksfeuerwehr-
inspektor Erwin Gisinger aus Feld-
kirch am vergangenen Samstag nach-
mittag die Freiwilligen Feuerwehren
von Götzis, Hohenems, Altach, Kobl-
ach und Mäder sowie die Betriebs-
feuerwehren der Firmen Jos. Hubers
Erben (Götzis) und Kästle (Hohen-
ems) zu einer gemeinsamen Krei s-
übung nach Götzis — Jugend- und
Bildungshaus St. Arbogast — be-
ordert. Die Gesamtleitung dieser
Kreisübung hatte Abschnittskom-
mandant Franz Holzer. Einsatzleiter
war der Kommandant-Stellvertreter
der Freiwilligen Feuerwehr Götzis,
Bruno Wäger. Auch Landesfeuer-
wehrkommandantstellvertreter Karl
Amann wohnte dieser Großübung
bei. Insgesamt standen 80 Feuer-
wehrmänner im Übungseinsatz.
Franz
Abschnittskommandant
Holzer legte diesem Übungsgroßein-
satz folgende Annahme zugrunde: Im
Bereich des Jugend- und Bildungs-
hauses St. Arbogast ist in einem
knapp am Waldrand stehenden Un-
terkunftshaus für Tagungsteilneh-
mer ein Großbrand ausgebrochen.
Die eingesetzten Wehren entledig-
ten sich in vorbildlicher Weise der
an sie gestellten Einsatzbefehle. Auch
die Rettungen mittels Seilrutsche und
Rettungsschlauch wurden in ruhiger
Art und in bester Aufgabenvertei-
lung gemeistert. Bei der anschließen-
den Schlußbesprechung, zu der alle
an dieser Kreisübung beteiligten
Wehren angetreten waren, bezeich-
nete Bezirksfeuerwehrinspektor Er-
win Gisinger den Ausbildungsstand,
den Einsatz und die Zusammenarbeit
der Wehren des Kreises Hohenems
als vorzüglich. Alle gestellten Auf-
gaben seien zur besten Zufriedenheit
gelöst worden.
Bürgermeister Kurt Küng, wel-
cher mit Vizebürgermeister Alois
Amann an dieser Kreisübung teil-
genommen hatte, bez eich nete es für
die ganze Bevölkerung als ber uhi-
gendes Gefühl, im Ernstfalle eine
immer einsatzbereite und schlagkräf-
tige Wehr zur Verfügung zu habe n.
Er dankte den Wehrmännern für
ihren Einsatz und für ihr Freizeit-
opfer im Dienste des Nächsten, und
lud sie zu einem Imbiß in das Jugend-
haus ein.
Wie helfe ich, ohne zu
schaden?
Raggal.
In Notfällen Hilfe zu lei-
sten, ist Pflicht eines jede n. Deshalb
führte die österreichische Frauenbe-
wegung Ragga l mit der Rotkreuzstel-
le Bludenz, einen Erste-Hilfe-Kurs
durch. Als Kursleiter konnte der be-
währte Rotkreuzmann Josef Feuer-
stein aus Bludenz gewonnen werden.
Er verstand es, in eindrucksvoller
Weise den 34 Teilnehmern an acht
Abenden wertvolles Wi ssen aus der
deres Augenmerk legte der Kurslei-
Erste-Hilfe zu übermitteln. Beson-
ter auf die Soforthilfe am Unfallort.
Nach einer Wiederholung des ges am-
ten Stoffes konnten die Kursteilneh-
mer ihr Können unter Beweis stel-
J
Wolfurt (VN) Ein festliches Er-
eig nis in der Vereinsgeschichte des
noch jungen Alpenbezirksvereins
Wolfurt war die kürzliche Einwei-
hung des neuen Heimlokals im Feu-
erwehrhaus. Die AV-Jugend hat nun
eine saubere Unterkunft gefunden
und kann ihre Zusammenkünfte und
Vorträge in eigenen vier Wänden
veranstalten.
Der in dieser Ausstattung außer-
gewöhnliche Raum verdankt seine
Entstehung den vi elen Idealisten des
Wolfurter Alpenvereins, die all ihr
handwerkliches Können einsetzten
und in unzähligen fre iwillig en Ein-
satzstunden der Jugend ein Heim
schufen, das durch seine gemütliche
Atmosphäre und gediegene Ausstat-
tung gefällt. Wenn man bedenkt, daß
aus einem kahlen - Kellerraum des
Feuerwehrgerätehauses eine modern
und anheimelnd wirkende Unter-
Bohnen sind nach wie vor ein sehr
beliebtes Gemüse, seien es die
Busch- oder Stangenbohnen. Wenn
aber um diese Zeit eine besonders
warme Witterung herrscht, so
kommt man nicht selten auf den
Gedanken, mit dem Anbau dieser
sehr frostempfindlichen Kulturen
schon zu beginnen. Soweit ein Früh-
beet zur Verfügung steht, kann die-
se Einrichtung zur Erzielung einer
früheren Ernte verwendet werden .
In diesem Falle können entweder
cm Durchmesser
Tont öpfe mit
9
oder auch Torfpreßtöpfe zur Vor-
kultur gute Dienste lei sten. Wir
geben in diese Gefäße zunächst et-
was Erde, sodann je vier Sa men-
körner und decken sie 2 cm hoch
ab. Die Töpfe sollten dann nur halb
gefüllt sein, erst wenn die Pflan-
zen die Höhe von 5 cm haben, wird
aufgefüllt. Auf diese Weise werden
die im Frühbeet zusammengestell-
ten Bohnenpflanzen je nach Witte-
rung ca. 14 Tage vorkultviert und
ko mmen dann ins Frei e. Bei den
Torfpreßtöpfen sind die Pflanzen
durchgewurzelt, bei den Tontöpfen
muß ein ige Zeit zuvor angegossen
werden, worauf dann leicht ohne
Beschädigung der Wurzelballen aus-
getopft werden kann.
Soweit Folientunnels zur Verfü-
gung stehen, kann der Anbau im
Freiland, jedoch mit einem gewis-
len. An zwei gestellten Unfällen
sen Risiko schon Ende April bis An-
mußte Erste Hilfe geleistet werden,
was auch rasch und gekonnt ge-
schah.
Anschließend dankte die Obfrau
kunft für die AV-Jugend geschaffen
wurde, kann der Verdienst um das
Zustandekommen nicht genug ver-
dankt werden, sow ohl der Gemeinde
'Wolfurt für die Bereitstellung des
Raumes und den vielen AV-Mitglie-
dem, die durch Materialspenden und
handwerklichen Einsatz mithalfen,
diese Jugendunterkunft zu schaffen.
Pfarrer Gebhard Willi nahm nach
einem von der Jungmannschaft ge-
sungenen Lied und Begrüßungswor-
ten durch Obm ann Matthias Wüst-
ner die Weihe in Anwesenheit von
Bürgermeister LAbg. Hube rt Waibel,
AV-Präsident Dir. Adolf Huber und
verschiedener Ehrengäste vor. An-
schließend begab sich die Festgesell-
schaft in den Gasthof „Stern", wo
der Festakt seine Fortsetzung fand.
Obmann Wüstner nahm die Gele-
genheit wahr, die Geschichte der
fang Mai erfolgen, sonst warten wir
bis zu den Eismännern, das ist Mitte
Mai. Es ist nämlich eine alte Tat-
sache, daß eine Bohnenkultur, wel-
che eine Schockwirkung durch län-
gere, kühle Witterung und nicht
nur durch einen Frost erhielt, nicht
mehr richtig vorwärtskommt.
Grundsätzlich verlangen Bohnen
einen warmen, sonnigen Standort
mit möglichst humusreichem, nicht
mit Stallmist frisch gedüngten Bo-
den. Um frühe Ernten zu erhalten,
werden wir zunächst Buschbohnen
anbauen. Soweit genügend Platz im
Garten vorhanden ist, sind auch die
Stangenbohnen sehr zu empfehlen,
da sie qualitätsmäßig besser sind als
erstere, außerdem sind die Ernte-
erträge wesentlich höhe r.
Um einen guten Erfolg zu ha-
Imel da Krismer für die wertvolle
ben, sollte eine ausreichende Dün-
und umfangreiche Wissensübermitt-
lung, aber nicht zuletzt für die Frei-
zeit, die Josef Feuerstein in dies em
Sinne opfert.
Entstehung des Alpenvereins in
Wolfurt darzulegen, und er fand auch
Worte des Dankes an fünf Mitglieder
des Vereines, denen zur Hauptsache
das Verdienst um das Bergsteigen
in der Gemeinde zustand. Landes-
jugendf ührer Robert Seplicka gratu-
l ierte der Wolfurter AV-Jugend zu
ihrem schönen Heim und übergab
als Festgeschenk ein Kletterseil und
ein von akad. Maler Hubert Gasser
geschaffenes Gemälde dem Jung-
mannschaftsführer der Wolfurter.
Direktor Adolf Huber versicherte
den Wolfurter Alpenverein seiner
Unterstützung, Bürgermeister Waibel
sicherte das Wohlwollen der Gemein-
de zu.
Ein Abendessen und gemütliches
Beisammensein, musikalisch anspre-
chend untermalt durch Zitherspieler
Konrad Streng, beschlossen die Feier.
gung nicht fehlen. Wenn auch die
Bohnen zu den Stickstoffsammlern
gehören, auch Leguminosen ge-
nan nt, denn sie haben durch die
Knöllchen an den Wurzeln die Mög-
lichkeit, den Stickstoff aus der Luft
auszunützen, so müssen doch ge-
wisse Nährstoffe gegeben werden.
Als empfehlenswerte Düngerversor-
gung geben wir pro Quadratmeter
50 Gramm eines Volldüngers wie
z. B. Blaukorn oder 50 Gramm
Knochen-, Horn-, Blutmehl (Oscor-
na) und 20 Gramm Patentkali. Bei
den Stangenbohnen ist die Dünger-
menge wegen des größeren Nähr-
stoffbedarfes etwas zu erhöhen.
Der Anbau kann nun folgender-
maßen erfolgen: Bei den Buschboh-
nen kann man in Reihen anbauen,
und zwar auf ein 120 cm breites
Beet mit drei R eihen mit einem
Kornabstand von 4 bis 5 cm; es ist
dies jene Methode, die derzeit noch
häufig praktiziert wird. Nun hat
sich aber eine we itere Art der Kul-
tur besonders bewährt: Man gibt
zwei Rei hen auf das Beet, legt in
40 cm Abstand in 3 cm tiefe Lö-
cher je 5 Körner und deckt mit
leichter Erde oder Torfmull ab. So-
weit Stangenbohnen ange baut wer-
den, ist der Nordteil des Gartens
zu bevorzugen, um die Schattenbil-
dung zu verhindern. Dabei darf aber
auch der Nachbar nicht zu Schaden Ländle zu hören.
gen, Stahldrahtstangen (mindestens
kommen. Sie können an Holzstan-
7 mm Durchmesser und auch an
Schnüren hochgezogen werden. Zum
Unterschied von Holzstangen haben
die Metallstangen eine lange Le-
bensdauer, brauchen nicht zuge-
spitzt werden, auch bleiben die Kul-
turen wesentlich gesünder, insbe-
sondere gegen die Rostkrankheiten.
Bekanntlich haften den Holzstangen
meist in den Ritzen die Pilzkeime
an, welche dann bei günstigen Vor-
bedingungen die Pflanzen befallen.
- Bei all den verschiedensten Ge-
rüsten ist es wichtig, daß sie gegen
Wind genügend gesichert sind, aber
doch möglichst wenig Schatten ha-
ben. Die derzeit immer noch übliche
kreuzweise Gegenüberstellung der
Stangen, die dann an den Kreuz-
punkten verbunden werden, gar an-
tiert zwar Festigkeit, aber auch noch
eine Schattenwirkung zumindest an
den inneren Flächen. Aus diesem
Grunde hat sich das Senkrechtstel-
len der Stangen besser bewährt.
Nur ist es notwendig, daß diese
oben durch eine Stange verbunden
werden. Bei der Verwendung von
Stahlstangen, die eine Länge von
3 Metern haben, davon 50 cm in den
Boden kommen, werden an beiden
Enden Pfähle geschlagen, oben und
in der Mitte Drähte längs gezogen
und daran die Stangen befestigt.
Bei der Verwendung von Schnü-
ren ist das Gerüst ebenfalls erfor-
derlich. In Abständen von 60 cm
werden dann in 3 cm tiefe M ulden
Spreißelholzstücke
eingeschlagen,
leichte Einkerbungen gemacht, in
diese die Schnur gebunden und am
oberen Draht befestigt. Je 60 cm
werden nun in die Mulde 5 bis 7
Körner gelegt. Wenn zuerst die Ran-
ken nicht an die Stange wollen, so
muß berücksichtigt werden, daß die
Bohnen von links nach rech ts ran-
ken.
Daß auch der Erfolg bei der Boh-
nenkultur wesentlich von der Sor-
tenfrage abhängig ist, muß berück-
sichtigt werden. Als besonders be-
vorzugte So rten bei Buschbohnen
sind zu nennen: Sabo, Grandimuna,
Marone. Für Stangenbohnen Juli,
Neckarkönigin, Rapid, Wädenswiler
fr ühe.
Josef Häusle
Junge Linzerin sucht
Brieffreundin im Ländle
„Ich bin eine 13jährige Mittel-
schülerin, wohne in Linz und
suche etwa gleichalterige Brief-
freundin im Ländle. Meine Eltern
sind gebürtige Vorarlberger." Das
schrieb uns Susi Böhler, Franck-
straße 21, 4020 Linz. Wir sind
sicher, daß es zwischen Vorarl-
berg und Linz eine Menge ge-
meinsamer Interessen für junge
Mädchen gibt. Wer also Lust und
Liebe hat und gerne Briefe
schreibt ist eingeladen, die ange-
gebene Adresse zu benützen. Susi
Böhler wird sich freuen, aus dem
olfurt h t ein neues eim
Zu Zu