WI sau werden aufgespürt
Man spricht darüber
Nun sprießt es längst wieder
aus allen Zweigen, und die Natur
kann es sich ja auch erlauben,
das ganz unverblümt in Szene zu
setzen. Wenn uns dagegen jemand
„unverblümt" die Wahrheit sagt,
sieht die Sache schon anders aus:
„Ich habe die Floskeln satt", heißt
es dann wohl — und „flosculus"
bedeutete schon bei den alten Rö-
mern nic hts anderes als „Rede-
blume". Da das aber von jeher
leicht ins Auge ging, drückte man
sich nachweislich bereits im Mit-
telhochdeutschen lieber „ver-
Durch die Blume
blümt" aus. Jedoch „durch die
Blume gesagt", das läßt sich hö-
ren, und die Kunst der Diploma-
tie besteht ja gerade darin, damit
auf elegante Weise und ohne zu
verletzen an den Mann zu brin-
gen, was man eigentlich im Grun-
de unverblümt meint.
Freilich, man muß schon das
Gras wachsen höre n, um dafür
das erforderliche Fingerspitzenge-
fühl mitzubringen. übrigens wur-
de das bereits dem germanischen
Götterwächter Heimdall nachge-
rühmt, von dem es in der „Edda"
heißt: „Er kann auch hören, daß
das
Gras auf der Erde und die
Wolle auf den Schafen wächst."
Doch darüber ist längst „Gras ge-
wachsen".
„Auch Unkra ut ist grün" , sa-
gen sich die Philosophen unter
den Hobbygärtnern, wobei sie
sich freilich nicht selten schwer
„in die Nesseln setzen". Denn
wenn sich erst der Löwenzahn
breit gemacht hat, ist ihr Engli-
scher Rasen „keinen Pappenstiel"
mehr wert". Und das ist wörtlich
zu nehmen: „pappus" ist die la-
teinische Bez eic hnung für den
wertlosen Löwenzahnstiel. „Nicht
die
leeren
Bohne wert" gleich dem
Bohnengeranke, eine Redensart,
die schon von Gottfried v. Straß-
burg im „Tristan" belegt ist: „Sie
hätten für ein besseres Leben
nicht eine Bohne gegeben". „So
dumm wie Bohnenstroh", wer
daran
zweifelt!
sAuf
Zweig kom-
einen grünen
nicht.
men" läßt sich damit gewiß
Und das war von jeher das Los
der Zukurzgekommenen, der Ar-
men: Wie sollten sie sich auch ein
eigenes Grundstück erstehen kön-
nen,
das nach altem Brauch für
den neuen Besitzer mit einem grü-
nen Zweig abgesteckt wur de?
Doch wenn sich zu Johanni erst
zur Zeit der Sonnenwende die
Blätter drehen — nämlich um
den Regen besser durchzulassen
—, liegt die Wende des Jahres und
vielleicht
auch manches Ungemach
vor der Tür: „Das Blatt hat sich
gewendet", lautet die davon ab-
geleitete Redensart. „Nicht gut
Kirschen essen" war und ist lei-
der
trotzdem mit vielen Zeitge-
nossen auch weiterhin, g etreu der
Straßburger Spruchsammlung
von
anno 1621: „Mit Herren ist nit gut
Kirschen essen, / wenn sie die
besten hart gefressen, / so werfen
sie mit Stielen dich! / Viel lieber
will sie kaufen ich!"
0 Jahre Harmonie
Florian Hinterfür
usik
Festkonzert in Walde. Arlberg ein Erfolg
Mit einem Festkonzert beging die
Harmoniemusik Wald a. A. ihr 20-
jähriges Bestandsjubiläum, das von
vielen Gästen und Freunden der
Blasmusik besucht wurde. Sie füllten
den geräumigen Speisesaal und die
Wirtststube „Spullersee" bis auf den
letzten Platz.
Die Einleitung erfolgte durch den
Marsch
„0 du mein Österreich",
worauf Obmann K. Berthold Gäste
und Ehrengäste herzlich begrüßte.
Es folgte sod ann die ausgezeichnet
vorgetragene Suite in 4 Sät zen „In-
dian Summer", die kleine Ouvertüre
„Erinnerungen an Karibien", ferner
eine Melodienfolge „Russisches Tage-
buch". Hierauf vermittelte Volks-
schuldirektor Wolfgang Fritz von
Wald einen umfassenden und vor-
züglich gestalteten Rückblick auf 20
Jahre Harmoniemusik Wald, ausge-
hend von einem langgehegten
Wunsch der Ortsbevölkerung, in
Wald eine eigene Musikkapelle zu
haben. Der Festredner erinnerte
daran, daß in den Nachtstunden vorn
15. auf den 16. Juli 1954 sich im
Bahnhofsgebäude in Wald fünf Män-
ner zusammenfanden und entschlos-
sen waren, einen Musikverein mit
dem Namen „Harmoniemusik Wald"
zu gründen. Einen entscheidenden
Anteil an die ser Gründung hatte der
damalige Bahnhofsvorstand Her-
mann Mathies, den der Tod vor Jah-
ren abberufen hatte. In gekonnter
Weise entwarf der Redner ein Bild,
angefangen von der Gründungs-
versammlung im heutigen Probelokal
im Schulhaus auf Maschol und von
den anschließenden Proben; an de-
schen beteiligten, und daß von den
12304 nen sich bald 40 Männer und Bur- Fest auszurichten.
Gründern derzeit noch 6 aktive Mit-
glieder der HM Wald angehören. Es
war damals eine harte und aufopfe-
rungsvolle Arbeit für den 1. Kapell-
meister Edmund Drißner.
Nach den Ehrungen, die dem Mit-
begründer und 1. Kapellmeister Ed-
mund Drißner, in Würdigung seiner
Verdienste, mit der Ernennung zum
Ehrenkapellmeister, sowie dem der-
zeitigen Dirigenten Walter Mark für
zehnjährige Stabführung und dem
verdienstvollen Kassier und Schrift-
führer Alwin Margreitter, ebenfalls
für zehnjährige Tätigkeit, mit der
Verleihung einer Ehrenurkunde zu-
teil wurde, beglückwünschte Bürger-
meister Fritz im Namen der Ge-
meinde den Jubelverein und dankte
den Mitgliedern für ihre bis her er-
brachten Leistungen, die nur durch
kameradschaftliche Zusammenarbeit
zustande kommen konnten. Bez.-Ob-
mann Berchtl überbrachte die Grüße
und Glückwünsche des Vorarlberger
Harmoniebundes und erwähnte, daß
die HM Wald aufgrund ihres Kön-
nens bereits weit über die heimat-
lichen Grenzen hinaus bekannt und
beliebt ist. Mit einem Marsch wurde
der erste Teil dieses Konzertabends
beendet und nach einer Pause die
weitere Programmfolge fortgesetzt,
die unter den Gästen mit Begeiste-
rung aufgenommen wurde. Zum Ab-
schluß dieser Festveranstaltung
sprach Fraktionsvorsteher Josef
Margreitter im Namen der Ortsbevöl-
kerung von Wald herzliche Dankes-
worte an alle jene Personen, die
stets tatkräftig mitgeholfen haben,
wenn es darum ging, in Wald ein
Dienstag, 7. Mai 1974
rk.
Seite 7
Seit gestern in Bregenz unterwegs:
er r Igen e ,Essenstisch`
(VN) Die Stadt Bregenz hat ge-
stern mit dem Versuch begonnen,
durch einen „rollenden Essenstisch"
ältere Mitbürger mit ausreichenden
Mahlzeiten zu versorgen. Vorerst
werden 20 Personen betreut, wobei
jedoch daran gedacht ist, dieses
Jssetz" noch erheblich auszuweiten
und auch auf nur vorübergehend in
Schwierigkeiten (Krankheit usw.) ge-
kommene Mitbürger auszudehnen.
Dem Einsatz des „rollenden Es-
senstischs" waren umfangreiche Stu-
dien in Graz, Linz, Innsbruck, Frank-
furt usw. vorau sge gang en, wo sich
diese Einrichtung bestens bewährt
weise vor
hat.
In
Innsbruck wurde beispiels-
knapp 3 Jahren mit 30 zu
versorgenden Personen begonnen,
heute erhalten
berei ts rund 400
Innsbruckerinnen und Innsbrucker
eine tägliche Mahlzeit auf diese
Weise.
Wie StR
Erwin Ruez und Frau
Marianne
Strauß vorn Fürsorgeamt
bei
der Vorstellung des „rollenden
Essenstisches" betonten, gehe es da-
bei nicht nur darum, älteren und
bedürftigen Mitbürgern das Mittag-
essen zu erleichtern. „Dadurch kön-
nen viele ältere Mitbürger, die sonst
keine ande re Wahl hätten als in ein
Heim zu
gehen, doch noch zu Hause
in ihrer vertrauten Umgebung blei-
Erste Bohrungen im Raum Nüziders—Tschalenga
Frau Marianne Strauß vom Fürsorgeamt und StR Erwin Ruez ließen es sich nicht nehmen, die ersten Warm-
haltekisten selbst im VW-Bu s zu verstauen (Bild rechts). Familienhelferin Elisabeth Sohm (am Steuer) wird
vorerst 20 ältere Bregenzerinnen und Bregenzer mit dem „rollenden Essenstisch" versorgen. Verständliche
Gran
Freude gab es überall, wo der Mittagstisch gestern erstmals auf diese Art und Weise ge deckt wurde .
wassenvorkommen im
(VLK) Für die Raumplanung und
die wasserwirtschaftliche Planung ist
die Erkundung der Grundwasserver-
hältnisse dringend notwendig. Das
geophysikalische Institut der Mon-
will
demnächst mit Erkundungen
der Grundwasservorkommen für den
seit 1969 beim Bundesministerium
für Land- und Forstwirtschaft be-
stehenden Wasserwirtschaftskataster
tanistischen Hochschule in Leoben beginnen. Bei der angewandten Me-
thode werden in Quer- und Längs-
profilen in Abständen von ca. 200
Metern in rund 2 m tiefen Bohr-
löchern Sprengladungen zur Deto-
nation gebracht. Aus der Geschwin-
digkeit, mit
der die Erschütterungs-
wellen die einzelnen Schichten des
Untergrundes durchlaufen, können
die Untergrundverhältnisse in der
Tiefe, insbesondere die Ausdeh-
nung des Grundwasserbeckens, er-
mittelt werden.
Wasserwirtschaftskataster
müssen unter Bedachtnahme auf die
wesentlichen Nutzungen und Ent-
wicklungsmöglichkeiten auch zu-
sammenhängende Angaben über den
Grundwasserhaushalt aufgenommen
werden.
Das Land Vorarlberg hat an die-
ser Grundlagenbeschaffung größtes
Interesse und bekundet dies durch
die Übernahme der Kost en für die
Hilfsarbeiten und pventuellen Flur-
schäden.
Da keine schweren Fahrzeuge
eingesetzt und die Sprengungen
sehr sorgfältig (mit Abdeckung)
durchgeführt werden, ist zu erwar-
ten, daß sich die Schäden in gerin-
gen Grenzen halten.
Die Walgau-Gemeinden Bludesch,
Nenzing, Thüringen, Ludesch und
Nüziders wurden nun von seiten
des Landeswasserbauamtes Bregenz
unter Hinweis auf die Bedeutung
der künftigen Versorgung der er-
wähnten Gemeinden mit Trink-- und
Nutzwasser gebeten, den Organen
dieser
Dienststelle bei den Erkun-
dungsarbeiten, insbesondere
aber bei
den Verhandlungen
mit den Grund-
besitzern sowie bei der
Schadens-
feststellung beizustehen. Die ers ten
Bohrlöcher werden demnächst im
Raume Nüziders—Tschalenga ge-
graben werden.
Im Laufe des Som-
mers sollen die Arbeiten dann bis
in die Räume
Gais und Nenzi ng
fortgesetzt werden.
Arzthonorare und Spitalkosten
im Ausland höher.
Die Brieftasche ist wohlgefüllt mit
Dinar, Peseten oder — sei's drum —
Lire. Denn einmal
im Jahr will man
es sich ein paar Wochen „richtig
gutgehen lassen". Im Urlaubsort
kann es aber dann durchaus passie-
ren, daß es
einem nicht gut geht.
Und ausgerechnet deshalb, weil man
es sich eben gutgehen ließ. Ein
schmerzhafter Sonnenbrand oder
eine ausgiebige Portion Cevapelci
mit ein paar Gläschen Dingac dazu
können bereits Grund genug sein,
einen Arzt aufsuchen zu müssen. Und
staunend erlebt man dann, wie
schnell sich die wohlgefüllte Brief-
tasche leert. Wenn der Inhalt über-
haupt ausreicht ...
Erkrankungen im Ausland, die eine
ärztliche Behandlung oder einen Spi-
talsaufenthalt zur Folge haben, ver-
ursachen in der Regel hohe Kosten.
Verschiedene Krankenkassen haben
zwar mit einigen Staaten Verträge
abgeschlossen, wo der Urlaubskran-
kenschein Gültigkeit besitzt. In zahl-
reichen Ländern muß jedoch der
Pflichtversicherte nach wie vor die
Rechnungen aus eigener Tasche be-
gleichen, um sie zuhause wieder re-
fundiert zu bekommen. Der große
Haken dabei: Es wird nur Ersatz bis
ben. Fräulein Sohm, die den ‚rollen-
zum Höchstsatz des heimischen Ver-
den Essenstisch' betreut, hat dabei
hi nlängl ich Gelegenheit, den von ihr
mit Mittagessen versorgten Personen
auch darüber hinaus zu helfen. Als
Familienhelferin kann sie nicht nur
feststellen, wo Not am Mann ist, sie
hat auch die Möglichkeit und die
Kenntnisse, in einem solchen Fall
rasch zu helfen", wie Stadtrat Erwin
Ruez dazu erklärte.
VW-Bus, Warmhaltekisten usw.
erforderten Investitionen von rund
150.000 S, von denen ein Teil —
ebenso wie von den Betriebskosten
— im Wege von Sozialhilfebeiträgen
vorn Land rückerstattet werden soll.
Vertreter der beteiligten Institu-
tionen (Sozialausschuß, Fürsorgeamt,
Spital, das das Essen ste llt) beton-
ten, daß die Einrichtung des „rollen-
den Essenstisches" keineswegs mit
anderen Einrichtungen konkurrieren
soll. „Die Planungen für ein zweites
Altersheim werden dadurch keines-
wegs beeinträchtigt, der ,rollende
Essenstisch` soll vielmehr eine Ent-
lastung von Altersheim und Spital
bringen", meinte StR Ruez.
Ein totes Kind
vielleicht gerade 2-3 Jahre alt —
ein Schicksalsschlag von besonderer
Härte. Ein Kind vielleicht, das gar
nicht ge boren w orden wäre, hätte
man damals die Mögli chke it gehabt,
etwas dage gen zu tun. — Jetzt ist
der Tod unermeßlich schmerzvoll,
jetzt, da man das Geschöpf kennen
und lieben gelernt hatte. Damals
wäre es ein kleines Verzichten gewe-
sen, aus Bequemlichkeit, aus Platz-
oder Zeitmangel oder aber aus Not.
— Solche Fälle gibt es, viele gottsei-
dank, wo das Kind lebt, glücklich
und umsor gt. — Helfen Sie uns des-
halb, Mütter, die in Not geraten sind
und Hilfe brauchen, ausfindig zu ma-
chen, damit wir mit Rat und Tat bei-
stehen können. H elfen Sie uns, ein
gefährdetes, wehrloses Geschöpf an
Gottes Sonne zu bringen, durch Ihre
Mitarbeit und Ihre finanzielle Unter-
stützung!
Beratungs- und Hilfsstellen der Ca-
ritas zum Schutze der Ungeborenen,
6800 Feldkirch, Vorstadt 36, Konto-
Nr. 86-28. 000 Creditanstalt Feldkirch.
sicherungsträgers geleistet. Der fi-
nanzielle Aufwand für eine Behand-
lung im Ausland liegt aber in der
Regel wesentlich höher.
Der einfachste Weg, um sich vor sol-
chen unerwarteten Ausgaben — wer
plant sie schon ins Urlaubsbudget
ein? — schon vor der Abreise zu
schützen: Hat man sich bei se iner
zuständigen Krankenkasse über den
Gültigkeitsbereich des Urlaubskran-
kenscheines informiert und erfahren,
daß dieser im Ausland nicht gültig
ist, soll man auf alle Fälle eine pri-
vate Krankenversicherung für Aus-
landsreisen abschließen.
Die Auslandskrankenversicherung
kann kurzfristig auf Reisedauer ab-
geschlossen werden. Ihr normaler
Gültigkeitsbereich umfa ßt Europa,
man kann ihn aber gegen einen Prä-
mienzuschlag auf alle Länder der
Erde ausdehnen. Die Versicherung
deckt die Kosten für Arztbehand-
lung und Spitalsaufenthalte. Der Ab-
schluß einer Mindestversicherungs-
summe von S 800 0.— und einer Min-
destlaufzeit von fünf Tagen ist be-
reits um S 15.— möglich.
Der
kostengünstige Versicherungs-
schutz für Schmerzen fern der Hei-
mat ist auch besonders „famillen-
freundlich": Die Ehegattin und die
Kinder können gegen eine ermäßigte
Prämie mitversichert werden...
Änderung der Fahrtrichtung
früh genug anzeigen
Lauterach. Am
Samstag gegen 11
Uhr fuhr eine 42 Jahre alte Haus-
frau mit ihrem Fahrrad auf der
Bahnhofstraße in nördlicher Richtung
e ehr,
Stellungnahme
Ich danke Ihnen für die sicher
gutgemeinte Berichterstattung an-
läßlich meiner Wiederwahl zum Ob-
mann der Landesgruppe Vorarlberg
Im der Sektion Journalisten in der Ge-
werkschaft „Kunst und freie Berufe".
Vielleicht kann ich den von Kollegen
Ihrer Zeitung gestellten Wahlvor-
schlag dahingehend interpretieren,
daß es uns allen gelungen war, in
früheren Jahren die Vertreter ideo-
logisch völlig anders orientierter
Zeitungen an den Gewerkschafts-
tisch zu bitten, um kollegial nutz-
bringende gewerkschaftliche Arbeit
zu leisten.
Ich möchte di eses Prinzip bei be-
halten. Wahlergebnisse zählen nach
Zahlen, nicht nach „Firmenschil-
dern". Die Stimme der Kollegen
zähl t, woher er kommt , ist für die
Gewerkschaft gleichgültig. Ich darf
aber — solange ich Obmann dieser
Landesgruppe der Vorarlberger
Journalisten bin oder sein darf —
darauf bestehen, daß erstens über
Gespräche innerhalb des Vorstandes
und erst recht innerhalb der Lan-
desversammlung Berichte mit der
und
„internen Obsorge" erstattet werden,
bog unmittelbar vor einem
nachkommenden und bereits zum
überholen ansetzenden Mopedfahrer
nach links in Richtung Bahnhof-
Kiosk ab. Sie wurde von dem Mo-
pedfahrer angefahren, beide kamen
zu Sturz und wurden schwer ver-
letzt.
zum zweiten emotionelle Tendenzen
— die vielleicht verständlich er-
scheinen könnten — hier keinen
Platz haben. Wir sind keine Zei-
tungsplattform, wir sind Kollegen,
die berechtigte Ansprüche durchset-
zen wollen.
Walt er Scheiner
Landesobmann der Vorarlberger
Journalistengewerkschaft
Anmerkung der Redaktion: Wir
geben diesen Zeilen unseres Jour-
nalistenobmanns gerne Raum und
kennen auch die Schwierigkeiten, die
er bekommen hat, obwohl er nichts
dafür kann, wenn die „VN" darüber
berichtet haben, daß die drei anwe-
senden Redakteure der „Neuen" sich
als Anhänger des Journalistenpräsi-
denten Dr. Nenning bemerkbar
machten. Warum soll das Geheimnis
bleiben? Die „VN"-Redakteure ha-
ben sich doch auch offen — sogar in
einem Telegramm — gegen Nenning
gestellt, weil er ihnen nicht mehr
tragbar erscheint. Journalisten, die
täglich über Ansichten anderer Leute
berichten, sollen
doch selbst
sich
nicht drücken, offen ihren Standort
aufzuzeigen. Wir von den „VN" wol-
len es zumindest so halten.
Urlaub mit Privatkrankenschein Privatkrankenschein