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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

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rd 
Keine Hilfe für Italien 
Brüssel (Reuter) 
Der 
Rat der Außen- und 
Landwirtschaftsmini- 
ster der Europäischen 
Gemeinschaften hat am 
Dienstag in Brüssel die 
einseitige Einführung 
von Importschranken 
durch Italien zwar 
nachträglich gebilligt, 
die schwache italieni- 
Hilfsmaßnahmen 
für 
sche Wirtschaft jedoch 
nicht beschlossen. Hil- 
fe für seine negative 
Zahlungsbilanz k onnte 
Italien danach nur 
noch von den Land- 
wirtschaftsministern 
erwarten, die später 
in getrennter Sitzung 
wollten. Ihnen lagen 
Vorschläge der EG- 
Kommission vor, de- 
nen zufolge es die Ge- 
meinschaft Italien er- 
möglichen soll, wenig- 
stens die meis ten 
Agrarprodukte von der 
Dienstag erhobe- 
seit 
nen 50prozentigen Kau- 
zusammenkommen tion auszunehmen. 
Religionskrieg in Indien 
1 
.D2 
	 
Willy's Himmelfahrt. . (Karrikatur: 
Seite 2 
-Sitzungsperiode, .den iranischen Ge-. D. Zehentmayr) 
    
1`E N: 
  
  
Mittwoch, 8. Mai 1974 
ler und das schuf ihm neue Sympa- 
    
    
thisanten, die 
Bundespräsidenten-Wahlen 
er zuletzt nicht mehr 
  
hatte. 
Vornehm, für andere den 
Kopf hinhaltend, geht er dahin. 
Aber Politik ist ein hartes Ge- 
schäft. Brandt hat es einfach nicht 
- 
ges chafft. Er vermochte für sich nicht 
einmal den üblichen Trend zu erzeu- 
gen, daß in Koalitionen der Kleine 
zugunsten des Großen Schwind- 
sucht erleidet. 
konnte sich innen- 
Er 
politisch nicht genug in Szene set- 
zen, er vermochte 
nicht die Infla- 
tionslawine zu bä ndigen und es ge- 
lang ihm nicht, in der SPD die immer 
weiter auseinanderstrebenden Kräf- 
te zusammenzuführen. H ilflos wir kte 
er oft, wenn man seine Autorität ge- 
die Jusos verlangte. Zu sehr war 
gen 
er auf außenpolitische Erfolge im 
Osten versessen, um das fehlende 
Gegenstück zu Adenauers großem 
Versöhnungswerk im Westen zu 
kompensieren. Schließlich passierte 
ihm noch fast eine Bundestagskrise, 
als die Rede davon war, daß besto- 
chene nichtsozialistische Abgeord- 
nete ihn im Duell mit CDU-Barzel 
gerettet hätten. 
Man wird von den viereinhalb 
Jahren Brandt als Kanzler Abstand 
gewinnen müssen, um sie beurtei- 
len zu k önnen. Wahrscheinlich wird 
er trotz allem „Pech" die heraus- 
ragende Führungspersönlichkeit ne- 
ben A denauer bl eiben, ein sehr 
menschlicher Politiker, dem auch All- 
zumenschliches eher gutgeschrieben 
als angekreidet wird. 
Im Sturz mag es Verdienst sein, 
einige Karrieretypen 
wie Horst Ehm- 
ke gebrandtmarkt und dem Nachfol- 
ger Schmidt klargemacht zu hab en, 
daß Regierungspolitik etwas sehr 
Realistisches und Vorsichtiges sein 
muß, wenn man sich nicht zu sehr 
aufs Glück verlassen will. 
Die CDU/CSU muß nicht der Pro- 
fitierer dieses Schocks in Bonn sein; 
denn ihr stetiger Aufstieg in den 
Bundesländern 
wäre leichter fortzu- 
s etzen gewesen, wenn bis zum 
Schluß der Legislaturperiode keine 
Kabinettsumbildung erfolgt wäre. 
Nun muß sie sich auf einen 
„ neuen 
Besen" einstellen, der möglicher- 
weise besser zu kehren imstande ist. 
0 
Die SPD bekommt eine neuerliche 
Wien (VN-bac) 
Die Freiheitliche 
Partei wird keinen eigenen Kandida- 
ten für die Bundespräsidenten-Wahl 
nominieren, aber auch weder für 
noch gegen einen Kandidaten der 
beiden Großparteien Empfehlungen 
an Ihre Wählerschaft übermitteln. 
Das beschloß gestern nach mehrstün- 
diger Sitzung der FPÖ-Bundesvor- 
stand in Wien. Ferner wurde in die- 
ser Sitzung festgelegt, daß auch ein- 
zelne Funktionäre der FPÖ nicht für 
oder gegen Lugge r bzw. Kirchschlä- 
ger Stellung nehmen werden. 
Dagegen wurde gestern in Wien 
bekannt, daß die KPÖ nunmehr pla- 
ne, einen Präsidentschaftskandidaten 
ihrer Partei zu nominieren. Im Polit- 
büro der Partei, das gestern tagte, 
rechnete man sich aus, bestimmte 
linksstehende SPÖ-Kreise, für die 
der parteifreie Dr. Kirchschläger 
„einfach unwählbar ist", auf die 
Seite ihres Kandidaten zu bringen. 
Die endgültige Entscheidung über 
einen KPÖ-Kandidaten fällt nächste 
Woche. 
Abgeordneter Werner Melter er- 
klärte zum gestrigen FPÖ-Beschluß 
in einem Gespräch mit den „VN", 
die getroffene Entscheidung decke 
sich voll mit jener des Vorarlberger 
FPÖ-Vorstandes und seiner eigenen 
Meinung: „Mit einem eigenen Kan- 
didaten hätte die FPÖ nur einen 
zweiten Wahlgang provoziert, ohne 
die Aussicht zu haben, daß ihr Kan- 
diflat in die Stichwahl ko mmt." Zum 
Verzicht auf Empfehlungen für bzw. 
gegen einen Kandidaten der SPÖ 
oder ÖVP stellte Melter fest: „Diese 
Entscheidung auf Verzicht ist rich- 
tig, denn wenn es vielleicht den ein- 
ze lnen Funktionären freigestellt wor- 
den wäre, für oder gegen einen der 
beiden Präsidentschaftskandidaten 
Stellung zu nehmen, hätte uns dies 
innerparteilich nur in Schwierigkei- 
ten gebracht." 
Die FPÖ spart die Kosten einer 
eigenen Präsidentschaftskandadatur, 
sundheitsminister 	Anooshiravan 
Pooyan zu ihrem neuen Präsidenten 
gewählt. Die 27. Generalversammlung 
der WHO im Palast der Nationen 
wird in den kommenden drei Wo- 
chen über das WHO-Programm für 
das kommende Jahr diskutieren. Die 
Delegierten aus 139 Mitgliedsländern 
wer den sich im wesentlichen mit dem 
weiteren Kampf gegen ansteckende 
Krankheiten wie Pocken und Mala- 
ria, der Verbesserung der Umwelt- 
bedingungen und einer Stärkung des 
Gesundheitswesens in aller Welt be- 
fassen. Sie müssen unter anderem 
auch über den Aufnahmeantrag der 
et 
Republik Guinea-Bissau entscheiden. 
0 
nier 
k 
ler-Bewußtsein zu verschwinden: sie 
wird in dieser Zeit bestimmte Sach- 
probleme wie Bodenreform und die 
Steuerreform stark herausstellen, um 
zu den Image-Aktionen Lugger s 
bzw. Kirchschlägers ein publizisti- 
sches Gegengewicht ju schaffen. 
FPÖ rechnet mit 
Vorverlegung 
der Nationalratswahlen 
Die Mittel sollen fern er für die 
nächsten Nationalratswahlen gespart 
werden: Wie gestern in der FPÖ be- 
kannt wurde, rechnet man nunmehr, 
daß die SPÖ die nächsten National- 
ratswahlen doch vorverlegen will. 
Die von Androsch nunmehr fertigge- 
stellte Steuerreform, die noch vor 
der Sommerpause vom Nationalrat 
beschlossen werden soll und die 
stark erhöhte Geburtenhilfe von 
16.000 Schilling pro Kind ab 1. Jän- 
In der Altstadt New Delhis, in 
der die Auseinandersetzungen aus 
offenbar nichtigem Anlaß begonnen 
ha tten, patroui llie rten am Montag 
morgen starke Polizeikräfte vor 
ausgeplünderten Geschäften. Die 
Ausgangssperre wurde hier bis 
Dienstag morgen verlängert. 
Gruppen der Hindus und Mos- 
lems waren bereits am Sonntag mit 
Schußwaffen, Steinen und Molo- 
tow-Cocktails aufeinander losgegan- 
gen. Mehrere tausend Polizisten 
setzten zuerst Bambusstöcke und 
dann auch Schußwaffen gegen die 
kämpfenden Menschenmassen. ein. 
Der massive Einsatz der. Polizei 
deutet auf die Befürchtung der Re- 
gierung hin, der erstmals seit Jah- 
ren wieder ausgebrochene Streit 
ner 1975 sind — freiheitlicher Mei- 
zwischen Hi ndus und Moslems kön- Die Dienstnehmer drohen mit einem 
nung nach -- samt der „Preisstopp"- 
Kampagne das von der SPÖ geplante 
populäre Beiwerk zur Vorverlegung 
der Nationalratswahlen. 
Lugger-Komitee gegründet 
Wien (ÖAAB) Der Vorsitzende 
der Gewerkschaft der öffentlich Be- 
diensteten, Dr. Alfred Gasperschitz, 
hat die Arbeitnehmervertreter, Ge- 
werkschafter, Arbeiterkammerräte, 
Betriebsräte und Personalvertreter 
aufgerufen, für den Gewerkschafter 
und Bundespräsidentschaftskandida- 
ten der ÖVP, Dr. Alois Lugger, aktiv 
zu werben. Dr. Gasperschitz gründete 
gestern ein Unterstützungskomitee, 
mit dem klar zum Ausdruck gebracht 
wird, daß die Arbeitnehmer auf der 
Seite Luggers stehen. Eine große Zahl 
von Vertretern der Christlichen Ge- 
werkschaft hat sich dem Komitee an- 
geschlossen. 
ne' sich ausbreiten und das von ei- 
nem Generalstreik bedr ohte und von 
Studentenunruhen erschütterte In- 
dien an den Rand eines Bürger- 
krieges bringen. Premierminister 
Indira Gandhi hatte persönlich am - 
Schauplatz der Auseinandersetzun- 
gen alle Anweisungen' erteilt. Am 
Montag schienen die Behörden die 
Lage unter Kontrolle zu haben. 
Wien: Flughafen- 
bedienstete stellen Streik- 
Ultimatum 
Wien (APA) Die Betriebsprotest- 
versanunlung der Arbeiter und An- 
gestellten im Flughafen Wien stellte 
gestern den Behörden ein Ultimatum: 
31,6 Mill. für 
Entwicklungshilfe 
Wien (APA) Allein für Ent- 
wicklungshilfeprojekte in Asien, 
Afrika und Lateinamerika wur- 
den im Jahr 1973 von der öster- 
reichischen Kirche 31,6 Millionen 
Schilling aufgebracht. Dies geht 
aus einem von der Koordinie- 
rungsstelle für internationale 
Entwicklungsförderung der öster- 
reichischen Bischofskonferenz vor- 
gelegten Bericht hervor. 
Fast die Hälfte dieser Gelder 
ging laut Kathpress in Länder 
Asiens, vornehmlich Korea, das 
mit fast 10 Millionen Schilling 
den höchsten Anteil erhielt. Wei- 
tere Schwerpunktländer sind In- 
dien (rund 5,3 Millionen Sch il- 
ling) und in Afrika Tanzania, 
Kenya und Mali. Im Jahre 1973 
wurde das Ergebnis von 1972 um 
mehr als zehn Prozent übertrof- 
fen, dennoch ko nnte nur etwa ein 
Viertel der im abgelaufenen Jahr 
erbetenen Unterstützungen gege- 
ben werden. 
LI 
Auf einer am Montag abgehal. 
tenen Sitzung der slowenischen „So- 
zialistischen Allianz" — der Volks- 
front, der die Kommunistische Par- 
tei und andere Organisationen ange- 
hören —, wurde Kritik an der öster- 
reichischen Minderheitenpolitik ge- 
übt. Wie die jugoslawisdie Nach. 
richtenagentur Tanjug berichtet, 
wurde auf der Konferenz festge- 
stellt, daß „die Beziehungen- mit 
Österreich durch die Nichterfüllung 
von Verpflichtungen gegenüber den 
nationalen Minderheiten, wie sie im 
österreichischen Staatsvertrag vorge- 
sehen sind, belastet seien". 
Die Delegierten der 80 österreichi- 
schen Lions-Clubs wählten in ihrer 
vergangenes Wochenende in Mill- 
statt abgehaltenen Jahresversamm- 
lung die District Governors für das 
Clubjahr 1974/75. Für den östlichen 
Teil des Bundesgebietes wurde Mi- 
nisterialrat Dr; . .Walter, Parlasek 
(Wien), für den westlichen 'Teil Hof- 
rat Dr. Friedrich Dürfeld (Salzburg) 
gewählt. 
Ein Phantomjäger des 50. «takti- 
schen Jagdgeschwaders der amerika- 
nischen Luftwaffe stürzte am Mon- 
tag abend während des Landemanö- 
vers in der Nähe des NATO-Flug- 
platzes Hahn im Hunsrück ab. 
®Gegen die Bezeichnung Berlins 
als Hauptstadt der DDR im demo- 
graphischen Jahrbuch der Vereinten 
Nationen haben am Montag die drei 
Westmächte protestiert. 
US-Senator Edward Kennedy 
würde gerne Präsident der Vereinig- 
ten Staaten werden, weil er, wie' er 
am Montag sagte, in dieser Fünk- 
tion die einzige Möglichkeit sehe, die 
Reformen durchzusetzen, die er an- 
strebe. 
Die Bonner Regierung hat nach 
einer ADN-Meldung dem als Leiter 
der ständigen Vertretung der DDR in 
Bonn vorgesehenen Botschafter Dok- 
tor Michael Kohl das Agreement er- 
teilt. 
Schw eden hat am Dienstag an 
die Vereinigten Staaten und die So- 
wjetunion appelliert, einem Stopp der 
unterirdischen Kernwaffenversuche 
zuzustimmen. 
Eine Gipfelkonferenz noch für 
diese Woche der Palästinaaraber ist 
von der Guerilla-Dachorganisation 
„Palästina-Befreiungsfront" (PLO) 
einberufen worden, um' über die 
jüngste Entwicklung des Nahost- 
Wien 
konflikts zu beraten. 
(VN, APA) Erstmals am 
17. Mai d. J. wird in Passau im Rah- 
men des Abkommens zwischen 
Österreich und der BRD über die 
Zusammenarbeit auf dem Gebi et der 
Raumordnung die „Raumordnungs- 
kommission" zusammentreten. — 
Dies wurde gestern in der Sitzung 
des Ministerrates festgelegt. 
_ Dabei soll ein Beschluß über, die 
Geschäftsordnung und das Arbeits- 
programm herbeigeführt sowie die 
Unterzeichnung des diesbezüglichen 
Protokolles vorgenommen werden. 
Der österreichischen Delegation sol- 
len Bundeskanzler Dr. Kreisky, Ver- 
kehrsminister Lanc, Staatssekretär 
Dr. Veselsky, die Landeshauptleute 
Dr. Keßler, Dr. Lechner, Ökonomie- 
rat Wallnöfer und Dr. Wenzl, Lan- 
deshauptmannstellvertreter Dr. Hasl- 
auer und Landesrat Trauner sowie 
eine Reihe von Bundes- und Landes- 
beamten angehören. Der Ministerrat 
stimmte der Zusammensetzung und 
Entsendung der Delegation zu. 
Höhere Entschädigung 
für BH-Reservisten 
Auf Antrag des Bundesministers 
für Landesverteidigung beschloß der 
Ministerrat, den Entwurf eines Bun- 
desgesetzes, mit dem das Heeresge- 
bührengesetz geändert wird, dem Na- 
tionalrat zur werfassungsmäßigen 
Behandlung zuzuleiten. Nach den 
Bestimmungen des Heeresgebühren- 
gesetzes haben Wehrpflichtige, die 
Truppenübungen, Kaderübungen 
oder außerordentliche Übungen lei- 
sten oder an Inspektionen und In- 
s trukti onen teilnehmen, Anspruch 
auf Entschädigung. Da die gesetzlich 
festgelegten Entschädigungsbeträge 
seit dem Jahre 1971 unverändert ge- 
blieben sind, erscheint es im Hin- 
blick auf die seither eingetretene 
Änderung der Lebenshaltungskosten 
und der Einkommensverhältnisse ge- 
boten, diese Beträge zu erhöhen. 
WHO eröffnet 
27. Jahrestagung 
Genf 
(dpa) Die Weltgesundheits- 
konferenz in Genf hat am Dienstag, 
dem ersten Tag ihrer diesjährigen 
Chante, elleallerdings''kürz=befristet 
um ..wahrend der Präsicientschafts- 
	, 
ist, 
kanapagne nicht ganz aus dem Wäh- 
	• 
-, -tre 
Deutsch-österreichische 
s eilt ie tsc 
aumordnungskonferenz 
pla t 
Blutige Straßenkämpfe mit 91*4:)ten „ -,- Ausgangssperre 
4,1e2, 
New Delhi (UPI) Nach blutigen Straßenkämpfen zwischen den ver- 
feindeten Religionsgruppen der Hindus und Moslems vom Wochenende 
hat die indische 'Regierung in mehieren Stadtteilen 'New DeIhis eine 
24stündige Ausgangssperre verhängt. Die schweren Straßenschlachten 
hatten mindestens 20 Tote und über 150 Verletzte gefordert. 50 Pers o- 
nen wurden festgenommen. 
Warnstreik und weiteren Kampf- 
maßnahmen, wenn nach . Vorliegen 
des schweizerischen Gutachtens mit 
dem Bau der zwe iten Piste Ende die- 
ses Monats nicht begonnen werden 
sollte. In der Protestversammlung 
wurden noch einmal alle Argumente 
angeführt, die die Dienstnehmer be- 
reits wiederholt der Öffentlichkeit 
bekanntgegeben haben. In einer Re- 
solution wandte sich die Betriebs- 
versammlung , gegen die Berichter- 
stattung in. den Massenmedien über 
die zweite Piste und vermerkte wei- 
ters, daß durch den Bau der zweiten 
Piste der direkte Überflug des am 
dichtesten verbauten Gebietes von 
Wien und Niederösterreich vermie- 
den wer den könnte. Dadurch würden 
mindestens 300.000 Menschen „lärm- 
entlastet" werden. 
Schon um 12 Uhr mittags hatten 
sich die Mitarbeiter der Flughafen 
Wien Betriebsgesellschaft wieder auf 
ihren Arbeitsplätzen eingefunden. 
Der Flughafen war von 10.30 Uhr bis 
12 Uhr gesperrt. • •
	        
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