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Full text: Vorarlberger Nachrichten 1974 Q2 (1974)

13 Juni bis 7. Juli 
Total daneben ging die Europa- 
Premiere der für die Fußball-Welt- 
meisterschaft in der BRD ,qualifi- 
zierten .Mannschaft von Zaire. Die 
Afrikaner unterlagen am Dienstag 
abend In ' Lu zern bei für sie zuge- 
gebenerma ßen ungewohnter Kälte 
dem Schweizer B-Liga-Klute FC Lu- 
zern glatt mit 1:4 (0:1), Rund .2900 
Zuschauer wohnten diesem;.;. Match 
bei,, in dorr es für die schwer ent- 
täuschenden Gäste in der 64. Mi-. 
nute durch Kembo den Ehrentreffer 
gab.' Kurz vor dee Pause hatte der 
WM-Teilnehmer die • Chance eines 
Handelfmeters vergeben. 
Aus nicht eben alltäglich, zu nen 
nenden Gründen mußte der austra- 
rieche ,Torhüter Jirrin-ty Fraser, einer 
der Hauptverantwortlichen 
-für die 
, WM-Qualifikation seines Landes, die 
Berufung" in die) Wertmeisterschafts 
auswahl für Deutich l än d zurückwer.. 
Penn er muß 12 Wachhunde 
be- 
• 
wachen 	Fraser "ist' nämliCh In- 
haber " eines  Handels mit Tieren, 
und 'Weil "er für die Zeit,' der WM 
keinen "geeigneten Vertreter2auftrer 
ben konnte; muß "er zü Hause: 
hen, Der.Kommentar deS geplanten 
australlechen Teamchefa Raslc:"„Es. 
  
ist eine Tragödie ” 
Genau •• 152. 825, Dollar (etwa 2.7 
Milf. 5), Schadenersatz fordert der 
, FußballVerband. von:der 
Chilenische 
Sowjetunion,:für das'auspolitischen 
'Gründer) nicht-zustandegekornmene 
WM-Qualifikationsspiel zwischen den 
und teile 
'beiden .Ländern..in> Santiago 
te dieS in gleichlautenden Schreiben, 
dem UdSSR-Verband uncrder: FIFA; 
mit' Das Retourspiel wae,nach einern" 
Moskau,' für 21, 	r: 
	 
NoVembe 
vergangenen 
ge-,' 
Jahres angesetzt, 
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Wesen:.:..::::   
Di&sorerst nocr)' .. 17 Avtann urn- 
'argentinische 
fasiende 
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dehnten . .Vorwe nmerate  rscheftlichen 
:,Europa-Teurnee .:gestartet, die 
am 
`Mai 'in' Grenada mit einem Län... 
derspiel' 
. gegen, Spanien "beginnen 
rund 
Wird 
	noch. 
Treffen,'' 
Paris)f 
 • 
Frankreich (18.. Mai,' England" 
_(22....111411;.:Lonclon) uhcreinigen 
Mannschaften .folgen 'werden.' Fünf 
Man sto ßen 	Europa' zur "Auswahl,'.   
und Zwar die hientätigen 
Legionäre 
Carnevali '(Las 
.. Palmas)». Bargas 
(Nantes),.- Heredi e, Ayala (beide At- 
, 
letico Madrid) Und Yazalde ASpor- 
ling Lissabon) 
Auch der Tiroler Fußballverband beschloß Alleingang: 
	st 
a 
ponnerstag, 9. Mai 1974 
ge 
_:SPOR: 
Seite 13 
Der Außenseiter aus Magdeburg, 
    
  
der ohne Belastung s pielen konnte, 
denn als bereits feststehender DDR- 
Meister 'ist die Elf im kommenden 
Europapokal-Geschäft auf alle Fälle 
mit von der Partie, schlug gestern 
abend in Rotterdam den Titelver- 
teidiger AC Milan im Finale des' 
Europacups der Cupsieger ver- 
dient 2:0 (1:0). 
Es war vor der Pause ein Sp iel, 
das „nicht zum Anschauen" war, die 
nur 5000 Besucher im 67.000 Perso- 
nen fassenden Feyenoord-Stadion 
und die bestimmt Millionen vor den- 
Bildschirmen wußten nicht, sollten 
sie sich ärgern, gähnen oder zu Bett 
gehen. Horuck-Fußball auf beiden 
Seiten, kaum eine nennenswerte 
Aktion, viel Kraft und wenig Tech- 
nik. 
Kurios, wie die Ostdeutschen in 
der 41. Minute in Führung gingen: 
Hoffmann spie lte sich in der Posi- 
tion eines Linksaußen durch, flankte 
scharf zur Mitte, und Milans Ab- 
wehrspieler La n z i hatte das Pech, 
den Ball an seinem Keeper vorbei 
ins eigene Tor zu lenken. 
Nach dem Seitenwechsel war zeit- 
weise guter Fußball zu sehen, wo- 
zu die Selbstsicherheit der Magde- 
burger wesentlich beitrug. Sie spi el- 
ten nun zielstrebig, weiträumig und 
daher auch erfolgreich, andererseits 
mußten die Italiener ihre sterile 
Spielweise aufgeben, und so gab es 
vor beiden Toren packende Szenen 
und auch echte Möglichkeiten, ins 
Schwarze zu treffen. 
In der 73. Minute fiel die Ent- 
scheidung: Sparwasser hatte eine 
gute Torchance „vernebelt", unmit- 
telbar danach setzte sich Mittelfeld- 
spieler S e g u i n in den Besitz des 
Balles, brach auf Rechtsaußen durch 
und schoß aus kurzer Distanz kaum 
haltbar zum 2:0 für die Ostdeutschen 
ein, die 'diesen Zweitorevorsprung 
sicher über die Distanz brachten.. 
Verbannt man die ersten 45 Mi- 
nuten aus dem Spielgeschehen, dann 
gelangt man zu dem S chluß, daß mit 
dem ostdeutschen Fußball weiterhin 
stark • zu rechnen ist. Schon bei dere 
Weltmeisterschaft! Die Spieler sind 
physisch auf der Höhe, diszipliniert, 
einsatzbereit, willensstark, und wenn 
Sowjetunion attakiert den 
Präsidenten der FIFA Rous 
TS Lustenau gewann 
Straßenlauf in Budweis 
Rund 120 Läufer aus fast allen 
Staaten Europas beteiligten sich am 
Samstag beim 25-km-Straßenlauf 
»Tour de ' Hluboka"' in Budweis 
(C SSR). Der Lauf wurde zu einem 
durchschlagender Erfolg für die teil- 
nehmenden Österreicher, die in allen 
Klassen den'Sieger stellten. 
Der 
G razer Postsportler Richard 
Fink war der Schnellste des Feldes 
*Lied siegte in 1:21,14 vor dem Hol- 
länder Kees Voerhoef (1:21,27) und 
dem' Belgier Jean Ancion (1:22,44). 
Der Lustenauer Josef Hagen siegte 
überlegen in der AK I. Mit sei ner 
Zeit von 1:25,03 belegte , er in der 
allgemeinen Reihung den 10. Rang. 
Friedrich Jäger belegte mit 1: 26,27 
Rang 15, Alois Friedrich (1:27,03) und 
Heinz ' Hebding (1:31,26) erreichten 
die Plätze 19 und 35. 
Die Nationenwertung gewann 
Österreich 
	mit 
Fink, Hagen und 
Thausing vor Belgien und Öster- 
reich ,II (Jäger, Friedrich, Achleit- 
ner). In der 'Vereinswertung gab es 
einen -beachtenswerten Sieg für die 
TS Lustenau mit den Läufern Ha- 
gen, Jäger und Friedrich. 
58 Toto-Zwölfer 
Die Gewinnermittlung für den 
18. 
Sporttotowettbewerb brachte fol- 
gendes Ergebnis: 
58 
Zwölfer zu je S 11.351 .— netto 
1.132 Elfer zu je S 581, netto 
10.568 Zehner zu Hinsichtlich der vom Vorarlberger 
Eine heftige Attacke gegen die 
je S 
62.— netto 
Person des britischen Präsidenten 
def des Weltfußball-Verbandes (FIFA), 
Sir Stanley Rous, ritt am Dienstag 
die offizielle sowjetische Nachrich- 
tenagentur TASS in einem Artikel 
und bezog gleichzeitig anläßlich der 
bevorstehenden Neuwahlen eindeu- 
tig Stellung: Die Sowjetunion wird 
am 11. Juni in München dem bra- 
silianischen Gegenkandidaten Rous', 
Joao Havelange, den Vorzug geben. 
Die TASS, die Rous u. a. bezich- 
tigte, ein Helfershelfer der chileni- 
schen Junta zu sein, warf dem 79- 
jährigen. Briten vor, sich mit einer 
Gruppe von Offiziellen umgeben zu 
haben, die vor allem die Interes- 
sen der angelsächsischen Länder 
wahrnehme. Man habe der e ngli- 
schen Mannschaft, die 1966 den 
Weltmeistertitel eroberte, alle mög- 
lichen Privilegien eingeräumt, - in- 
dem man den gefährlichsten 'Riva- 
Nach dem Ausscheiden des VFV Fußballverband 
aus der Regionalliga West hat sich 
nun auch der Tiroler Fußball-Ver- 
band in einer Sitzung entschlossen, 
die im Raum stehende „Alpenliga", 
eine gemeinsame Meisterschaft mit 
Salzburg, abzulehnen und dem Vor- 
arlberger Beispiel folgend eine Lan- 
desliga mit Rückführung der Regio- 
nalliga-Vereine zu bilden. 
den weiteren Verlauf der 
Für' 
Meisterschaft bringt dies keine neuen 
Aspekte, denn durch den freiwilligen 
Verzicht Vorarlbergs waren für Tirol 
und Salzburg ohne hin sovi ele Plätze 
len verschiedene Hindernisse in den 
in einer gemeinsamen Liga freige- 
Weg 
s tellte . 
Rous, der in dem Artikel als „der 
nur allzubekannte" Präsident der 
FIFA bezeichnet wurde, stellte in 
die. 
einem Interview 
Beschuldigung 
in Abrede und meinte weiter, daß 
er über die schädlichen Nebenwir- 
ku ngen des Wah lkam pfes um die 
FIFA-Präsidentschaft bestürzt sei. 
Er trat dafür_ein, daß gegenwärtig 
gehandhabte Persönlichkeitswahl- 
system abzuschaffen, weil dies nur 
zu einer Serie privater Auseinan- 
dersetzungen führe und sprach sich 
für die Schaffung eines Turnus-Sy- 
stems aus. 
„Jede Konföderation — Europa, 
Südamerika, Zentralamerika, Afrika 
und Asien — sol lte das Recht erhal- 
ten, ihren eigenen Mann in einer 
festgelegten Zeitspanne für dieses 
Amt zu nominieren." 
worden, daß alle der- derzeitigen RL 
angehörenden Salzburger und Tiroler 
Vereine in einer Alpenliga vertreten 
gewesen wären . Auch im Titelkampf 
gibt es keine neue Änderung. • 
In der weiteren Folge ergibt sich 
aus dem Beschluß der Tiroler ein ge- 
änderter Aufstiegsmodus in die Na- 
tionalliga. Der Meister der Vorarl- 
berger Landesliga wird nun statt der • 
Qualifikation, gegen den Meister der 
Lige- Salzburg/Tirol ein Qualifika- 
tionsturnier bestreiten, an, dem die 
Landesligameister von' Salzburg und 
Tirol teilnehmen werden. - 
„Man darf die zum Teil nicht 
überzeugenden Testspiele Brasiliens 
nicht überbewerten. Sie sagen nichts 
über die wahre Stärke des dreimali- 
gen Fußball-Weltmeisters." Diesen 
Standpunkt vertrat Jugoslawiens 
Teamchef Miljan Miljanic, als er 
nach • einem zehntägigen Trip aus 
Brasilien in seine Heimat zurück- 
kehrte, in einem Gespräch mit dpa. 
Miljanic - war - 
begeistert: • „Ich 
wurde noch nie und nirgends so gast- 
freundlich empfangen. 
Es gab keine 
Geheimnisse, kein Versteckenspiel. 
Brasiliens Teamchef Mario Zagalo 
und seine Mitarbeiter zeigten mir al- 
les, was ich sehen wollte. Ich durfte 
sogar im Trainingscamp der Mann- 
sch aft wohnen, das für die, einfluß- 
reichen brasilianischen Journalisten 
gesperrt ist. Diese Geste werde ich 
nicht vergessen. Schließlich spielen 
Der Kärntner Fußball-National- 
ligaklub Austria Klagenfurt .wird in 
die neue Bundesliga mit Gerd Sprin- 
ger, 
 als sportlich alleinverantwort- 
licher Trainer einziehen. Die Klagen- 
furter schlossen mit Springer einen 
Einjahresvertrag ab. Er wird seine 
Tätigkeit im Sommer aufnehmen. 
Der derzeitige Trainer Drazan 
Jerkovic wird seinen Vertrag erfül- 
len und Austria Klagenfurt bis Ende 
der Saison 1973/74 betreuen. Der Ju- 
goslawe hatte eine Zusammenarbeit 
mit Springer abgelehnt und darauf 
bestanden, die sportliche Alleinver- 
	vorgdschlagenen 
Auf- und Abstiegkriterien in den un- 
teren Klassen gab es mit einer Aus- 
nahme zustimmende Stellungnahmen, 
es ist also damit zu rechnen, daß die 
Landesliga endgültig mit 14 Vereinen 
spielen wird. Diese 14 Klubs resultie- 
ren, aus , den — nach derzeitigem 
Stand — vier Regionalliga-Heimkeh- 
rern,. den besten 8 Vereinen der der- 
zeitigen Landesliga, dem Meister der 
II. Klasse und dein Sieger der Qua- 
lifikation des Landesliga-Neunten ge- 
gen den Vizemeister der II. Klasse. 
Von der III. Klasse steigt der Mei- 
Bisher größter Erfolg des DDR-Fußballs: 
ster in die II. Klasse auf. 
FC Magdeburg schlug Milan 
im Cupsieger-Finale 2:0 (1:0) 
Bewies in' einigen brenzligen Situationen erstklassige Reaktionen, 
Schn itt bei FCA- Spielen: 
Ballsicherheit und Ubersicht: Schulze im Tor der Magdeburger. . 
21.000 Besucher 
Mehr als sechs Millionen Zu- 
-scheuer 
wohnten in der Saison 
1973/74 den Spielen der deutschen 
Fußballregionalligen bei,' was ge- 
genüber 1972 173 einen Zuwachs 
von mehr als einer Million be- 
deutete. 
" Hauptverantwortliche für diese 
Zahlen waren vor allem die Kas- 
senm agn eten FC Augsburg 
(Schnitt 21.000 Besucher je Heim- 
spiel), Eintracht Braunschweig 
(10,000) und 1. FC Saarbrücken 
(9000). Spitzenspiel war das Tref- 
fen 1860 München — FC Augs- 
burg, dem 73.000 Besucher bei- 
wohnten. 
Aber auch in Deutschland gibt 
es Stiefkinder: Zu den Heimspie- 
len der Berliner Klubs Aleman- 
nia 90 und Berliner SV kamen im 
Durchschnitt nur etwa 200 Unent- 
wegte.   
ihnen einige Spielzüge gelingen, 
dann ist auch ihre Technik beach- 
tenswert.' Bei den Italienern spielte 
Rivera nach seiner Verletzung weit 
unter den Erwartungen, wodurch die 
Harmonie zwischen Mittelfeld und 
Sturmspitze fehlte. 
Feyenoord-Stadion Rotterdam, 
5000 Zuschauer, SR van Gemert 
(Holland). 
	Pizzaballa:. 
AC 
Anquiletti, 
Schnellinger, Lanzi, Sabadini; Be- 
netti, Rivera, Maldera, Bergamaschi; 
Tresoldi, Bigon. 
	. 
Magdeburg: Schulze; Enge,: Zapf, • 
Abraham, Glaube; Seguine Pomme- 
renke, 
.Tyll; Raguet,. Sparwasser, 
Unbekannter machte bei 
Hoffmann. 
Ajax das Re nnen vor Lorant 
und Sir Ramsey 
Ein Ex-Nationalspieler soll Ajax 
Amsterdam aus der sportlichen Krise 
.führen. Der ehemalige Welt- und 
Europapokalsieger gab am Mittwoch 
die überraschende Verpflichtung von 
Hans Kraay bekannt. Der .37 Jahre 
alte Trainer war zuletzt Manager 
beim holländischen Erstdivisionär Go 
Ahead Eagles Deventer. 
Bei Ajax Amsterdam waren als 
neue Trainer auch Gyula Lorant 
(derzeit Freiburger FC, vorher Kik- 
kers Offenbach) und sein ungarischer 
Vize-Weltmeisterkamerad Ferenc 
Pus kas (Panathinaikos Athen) sowie 
angeblich seit wenigen Tagen auch 
der in England gefeuerte Team-Ma- 
nager Sir Alf Ramsey im Gespräch. 
Jugoslawiens Teamchef Miljanic ist begeistert 
Brasilien sehrg astfreundlich 
wir ja mit den Brasilianern bei der 
WM in einer Gruppe und bestreiten 
am 13. Juni das Eröffnungsspiel 
in 
Frankfurt." 
Miljanic hatte den Eindruck einer 
gezielten WM-Vorbereitung, die alle 
Bereiche betrifft. „Mit den augen- 
blicklich noch 25 Auswahlspielern be- 
fassen sich- vier Mediziner. 'Es 'gibt 
. aber auch' Schwierigkeiten.- Zagalo 
hat sich nämlich für ein Spielkonzept 
entschieden, das dem europäischen 
sehr ähnlich sieht.' Nur so sieht er bei 
der WM 1974 in der Bundesrepublik 
eine Chance." 
Jugoslawiens Teamchef ließ aber 
durchblicken, daß vielen Brasilianern 
das „neue Konzept" ein Dorn im 
Auge ist. Auch die Auswahl der Spie- 
ler wird von der Presse heftig kriti- 
	besonders 
siert 
nach den schwa- 
chen Testspielen. 
Gerd Springer erhält alle 
Vollmachten in Klagenfurt 
antwortung zu behalten. Daraufhin 
' hat sich der Klub für Springer ent- 
schieden. 
. In einer Aussprache mit der 
Firma Funder AG wurde den Kla- 
genfurtern eine weitere finanzielle 
Unterstützung zugesichert. Es ist 
daran gedacht, für die neue Saison 
einen guten Stürmer zu verpflichten. 
Auf dem Wunschzettel stehen u. a. 
Robert Fendler (GAK) oder Hans 
Pirkner (Alpine Donawitz). 
Grundsätzliche Einigung 
zwischen DSB und DTSB 
Mit einer grundsätzlichen Eini- 
gung endete am Mittwoch in Ost- 
Berlin die fünfte und letzte Ver- 
handlungsrunde zwischen dem Deut- 
schen Sportbund (DSB) der BRD und 
dem Deutschen Turn- und Sportbund 
(DTSB) der DDR. Die Abmachungen 
bestehen aus einem Protokoll, einem 
Sportplan, der die sportlichen Be- 
ziehungen für 1974 regelt, und einem 
Kommunique. In dein Protokoll er- 
kennt der DTSB die volle Zugehö- 
rigkeit des Spor ts von Westberlin 
zu dem der BRD an. 
AC Rollfix in Braunau 
Im Rahmen der Gewichtheber- 
Staatsliga tritt AC Rollfix Bregenz 
am Samstag in Braunau gegen Raus- 
holen an. Nach der Papierform sollte 
es einen klaren Erfolg der Vorarl- 
berger geben, trotzdem ist Vorsicht 
angebracht, denn ein Totalversager 
könnte die schönsten Prognosen über 
den Haufen werfen. 
Die Vorarlberger werden voraus- 
sichtlich mit Le gel, Hastik, Harn, 
Rom, Landerer und Nußbaumer, der 
für Vögel einspringt, antreten. Rom 
und Hastik werden versuchen, die 
Limits für die EM zu erbringen. erbringen.
	        
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