313 Dornbirner Gemeindeblatt. 3•2(), Erscheint jeden Sonntag. — Preis: ganzjährig K 2•— (mit Postversendung K einzelne Nummern 10 h — Einschaltungen kosten 10 h der Zeilenraum und sind bis spätestens Freitag mittags kostenfrei ins Ge eindeamt zu bringen. Nr. 34. Sonntag, 25. August 1901. 32. Jahrg. Kundmachungen. E 342/1-17. Versteigerungs=Edict. Auf Betreiben des Martin Welpe in Dornh irn, vertreten Am 7. I. Mts. wurden in Innsbruck 8 Landesschützen¬ pfe rde nach dem Bezirke Feldkirch in die Privatbenützung durch Dr. C. Fußenegger, Advokat in Dornbirn, findet am hinausgegeben. Am 13. I. Mts. wurden bei 3 wegen Rotz¬ 21. October 1901 vorm. 9 Uhr im Gasthause des Thom as verdacht in Innsbr uck vertilgten Landesschützenpferden Rotz fest¬ Zumtobel in Dornbirn die Versteigerung der dem Michael gestellt. Am 15. I. Mis. wurde auch in Hohenems bei einem Thurnher, Müller in Dornbirn, gehörigen unten beschriebenen solchen Dienstpferde Rotz amtlich constatiert und bei der Section Liegenschaften statt. am 16. l. Mis. ausgebreiteter vorgeschrittener Nasenrotz und Die zur Versteigerung gelangenden Liegenschaften sind ad chronischer Lungenrotz vorgefunden. Das rotzkranke Pferd wurde auf 618 K 75 h, ad 2 auf 499 K 75 h, ad 3 auf 131 K in Feldkirch, Götzis und Lustenau eingestellt und kam dasselbe 50 h, ad 4 auf 197 K, ad 5 auf 1309 K 25 h, ad 6 auf am 12. I. Mts. mit verschiedenen eingerückten Landesschützen¬ 683 K 50 h und ad 7 auf 4010 K bewertet. pferden in Feldkirch in Berührung. Das einige Zeit daneben gestandene eingerückte zweite Dienstpferd der gleichen Partei Das geringste Gebot beträgt ad 1: 412 K 50 h, ad 2: 333 wurde in Innsbruck gleichfalls wegen Rotz erschossen. K 18 h, ad 3: 87 K 68 h, ad 4: 131 K 34 h, Die mit den rotzkranken in Berührung gestundenen Pferde ad 5: 872 K 84 h, ad 6: 455 K 68 h und ad 7: wurde n der Absperrung unterworfen. 2673 K 34 h, unter diese n Beträgen findet ein Verkauf nicht statt. Feldkirch, am 17. August 1901. Die Versteigerungsbedingungen und die auf die Liegen¬ Der k. k. Bezirkshauptmann: schaften sich beziehenden Urkunden (Hypothekenauszug, Cataster¬ Zigau. auszug, Schätzungsprotokolle u s w) können von den Kauf¬ lustigen bei dem unten bezeichneten Gerichte, Z immer Nr. 2, Schulbefreiung. während der Ge schä ftsstu nden eingesehen werden. Nach § 21 des V. Sch. G. kann am Schlusse des Sch ul¬ Rechte, welche diese Versteigerung unzulässig machen würden, jahres jenen Schülern, we lche das 14. Lebensjahr zwar nock sind spätestens im anberaumten Versteigerungstermine vor Be¬ nicht zurückgelegt haben, aber im nächsten Halbjahre d. i. bis ginn der Versteigerung bei Gericht anzumelden, widrigens sie dern Ende April 1902 vollenden, und welche die Gegenstände Auf hung der Liegenschaft sel ost nicht mehr geltend gemacht Volksschule vollständig innehaben, aus erheblichen Gründen von werden könnten. der Bezirks= Schulaufsicht die Entlassung bewilligt werden. Von den weiteren Vorkommnissen des Versteigerungsver¬ Wer auf diese Nachsicht Anspruch zu machen Willens ist, fahrens werd en die Personen, für welch e zur Zeit an den Liegen¬ hat sich zu di esem Zwecke Montag den 26. August d. J. schaften Rechte oder Lasten berründet sind oder im Laufe des von 2 bis 4 Uhr Nachmittags an die betreffnde Schul¬ Versteigerungsverfahrens begründet werden, in dem Falle nur leitung im bezüglichen Schulgebäude zu wenden und seine An¬ durch Anschlag bei Gericht in Kenotnis gesetzt, als sie weder sprüche mündlich anzumelden. im Sprengel des unten bezeichneten Gerichtes wohnen, noch Nach Ablauf dieses Termines werden keine solc he An¬ diesem einen am Gerichtsorte wohnhaften Zustellungsbevoll¬ meldungen mehr entgegengenommen. mächtigten namhaft machen. Dornbirn, am 18. August 1901. Beschreibung der zu versteigernden Liegenschaften: Der Ortsschulrath. 1. Gp.=N r. 9997 Wieden, Weide 3. Cl., 1258 Qu.=Kl. 43 Langensack 1219 3. „ „„ IV. Graben=Bezirk. 9995 Wieden 345 3. „„*„ 3. Die Grabenkosten von Porst und Nebenwieden und von 10000 Wieden 4.„ 521 3. „ dem Grenzgraben in Laubgarten, sowie auch die in Seiben „ 94 Bünde 3, „ und Schwarzenzeug werden von heute Sonntag an von dem 2650 „„„ Grabenmeister I. A. Bohle, Haselstauderstraße Nr 29 entgegen¬ 203 Untergleggen *3. „ *1672 August 7 Wiese5. genommen. Die Kostenbetreffnisse, welche bis zum 31. 7799 Oberdorf, „802„ nicht an den Gradenmeister eingezahlt sind, werden von diesem imSteuerbezirk Dornbirn. Tage an von demselben bei den schuldigen Parteien gegen ein K. k. Bezirksgericht Dornbirn, Abtheilung II, Ganggeld von 20 H eller per Partei eingezogen. am Dornbirn, am 18. Au gust 1901. 14. August 1901. Die Gemeindevorstehung. Dr. Schandl. 2430